Festliche Verabschiedung der Realschul-Absolventen

Mit den Worten „Dies waren eure letzten beiden Stunden als Realschüler“ wandte sich zweiter Konrektor Michael Brunner gegen Ende der Entlassfeier im ACC an die knapp 200 Absolventen der Schönwerth-Realschule. Dabei zog sich das Thema „Zeit“ leitmotivisch durch die Veranstaltung und der eine oder andere Absolvent dürfte dabei neben der Vorfreude auf all das Kommende wohl immer wieder auch etwas Wehmut verspürt haben. So trafen die beiden Schülersprecher Lisa-Marie Nixdorf und Marquel Roberson in ihrer gemeinsamen Rede mit Sir Peter Ustinows Zitat: „Heute sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen“ genau die Magie des Moments. Die Entlassfeier gab Schülern, Lehrern, Eltern und allen weiteren zahlreichen Anwesenden der Schulfamilie noch einmal Gelegenheit, die nunmehr zurückliegende Schulzeit Revue passieren zu lassen. Den Auftakt hierzu setzte die Schultheatergruppe, die die Thematik Zeit eindrucksvoll in Szene setzte, was Realschulkonrektor Andreas Rupprecht in seiner Rede, die Zahlen- und Zeitspiele beinhaltete, gleich im Anschluss wieder aufgriff und die Absolventen daran erinnerte, sich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Als Vertreter der Stadt Amberg warf Bürgermeister Martin Preuß einen Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft und warb bei den Absolventen dafür, ihre Heimatstadt Amberg und das Amberg-Sulzbacher Land mit ihren beruflichen Perspektiven nicht zu vergessen. Elternbeiratsvorsitzender Heiko Schneider ließ die zurückliegenden Jahre der Schüler Revue passieren, indem er die schulischen Schlüsseljahre des Jahrgangs (2007 Einschulung, 2011 Übertritt) mit den damaligen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen verknüpfte. Mit Hilfe zahlreicher Bilder und Karikaturen aus dem Internet skizzierte Realschuldirektor Matthias Schall in seiner humorvollen und sehr anschaulichen Rede die zurückliegenden Schuljahre der Absolventen nach und ging dabei immer wieder auf die Rolle der modernen Medien im Unterricht wie im Leben der Schüler ein. Er beleuchtete dabei die Rubriken Unterrichtsfächer, Lehrer, Noten und Eltern, bevor er mit einem Ausblick und seinen besten Wünschen für die Absolventen schloss und ihnen versicherte, dass ihnen mit ihrem Realschulabschluss so gut wie alle Türen offen stehen.

Zwischen den Reden war den Anwesenden immer wieder Zeit vergönnt, um den eindrucksvollen Klängen der Bigband, der Schulband oder der Solistin Melanie Kardonskij am Klavier zu lauschen. Herzstück der Veranstaltung war natürlich die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse. Von den 196 angetretenen Schülern bestanden 191 mit Erfolg, 28 von ihnen sogar mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0. Die elf besten Schülerinnen und Schüler durften nach der Zeugnisübergabe nochmals auf die Bühne treten und den Applaus des voll besetzten ACCs genießen, der bei der Ehrung der drei Schulbesten – Lisa Kustner, Felix Trettenbach und Sebastian Glaser – noch weiter anschwoll.

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