Im Steinbruch schuften

von Rupprecht Andreas

Am Montag, 13.05.24 trafen sich die Klassen 5B/E/F mit ihren Lehrkräften Hr. Schuster, Fr. Poß, Fr. Bechtl, Fr. Schottenheim, Fr. Bräu-Schwarzfischer und Hr. Biermeier an der Realschule, um sich mit dem Bus auf den Weg ins Schullandheim nach Riedenburg zu machen. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel bei herrlichstem Sonnenschein. Es folgte eine kurze Einweisung und dann konnten wir unsere Zimmer beziehen.  Nachdem sich alle eingerichtet hatten, erkundeten wir das große Gelände des Schullandheims und es war sogar Zeit für ein erstes Fußballmatch. Danach schmeckte das Mittagessen umso besser. Nachmittags folgten wir einem Wanderweg bis zu einem stillgelegten Steinbruch, wo wir, mit Hammer, Meißel und Schutzbrille ausgerüstet, auf die Jagd nach Fossilien gingen. Nebenbei erfuhren wir auch noch viel Wissenswertes über Versteinerungen und ihre Entstehung. Es war wirklich erstaunlich, wie viele Fossilien wir in dem Steinbruch noch entdeckten. Mit unseren Funden machten wir uns nach knapp zwei Stunden auf den Rückweg ins Schullandheim. Nach dem Abendessen und ein bisschen Freizeit, die wir individuell gestalteten, gingen wir zu einem nahe gelegenen Aussichtspunkt und bewunderten die Aussicht über Riedenburg. Damit endete unser erster Tag und wir gingen müde, aber erfüllt von unseren neuen Eindrücken, ins Bett.  

Am folgenden Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Rosenburg, um die dortige Falkenschau zu besuchen. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten wir unser Ziel und bewunderten die Flugvorführungen der Falken, Adler und Geier. Dazu wurde uns von einem Falkner viel Lehrreiches über diese außergewöhnlichen Vögel erzählt. Nach der Vorführung hatten wir Gelegenheit, uns das Burggelände anzuschauen, das dortige Museum zu besichtigen und unsere mitgebrachten Lunchpakete zu verzehren. Der Rückweg führte uns in Riedenburg an einer Eisdiele vorbei und so gönnten wir uns noch eine leckere Erfrischung, bevor wir den Anstieg Richtung Schullandheim in Angriff nahmen. Dort hatten wir ein bisschen Zeit für uns, ehe wir mit dem Geocaching begannen. Dazu wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nachts wanderten wir noch einmal den kurzen Weg bis zu dem Aussichtspunkt und betrachteten das beleuchtete Riedenburg. Nach den vielen Erlebnissen schliefen alle schnell ein.  

Der dritte Tag begann damit, die Koffer einzupacken und die Zimmer zu räumen. Anschließend wurde gefrühstückt und danach hatten wir noch Zeit, Ball zu spielen, uns draußen aufzuhalten und die Sonnenstrahlen zu genießen. Mit dem Bus ging es dann zurück an die Realschule nach Amberg. Ein schöner und erlebnisreicher Aufenthalt, der uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird, endete damit.

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