Profilfächer (Klassen 5 und 6)

Bläserklasse - Da ist Musik drin!

Seit September 2010 führt die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg regelmäßig eine „klasse.im.puls“ und ist mit dieser Teil des gleichnamigen Projektes.

Als Seminarschule für das Fach Musik setzen wir mit unserer Bläserklasse auf diese Weise einen weiteren Schwerpunkt in der Referendarsausbildung. Gleichzeitig bieten wir unseren eher musisch begabten Kindern eine tolle Alternative zu unseren weiteren Schwerpunkten als MINT-Projektschule oder zum bilingualen Unterricht. Die Erstausstattung einer kompletten Klasse mit Blech- und Holzblasinstrumenten wurde u.a. durch die Unterstützung von klasse.im.puls ermöglicht. Fachlich kompetente sowie hervorragend ausgebildete Lehrkräfte unserer Schule werden durch eine externe Flötenlehrerin ergänzt, so dass es uns möglich ist, den Instrumentalunterricht durchgängig am Vormittag und fast ausschließlich durch Fachkräfte der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule zu leiten. Hier findet auch eine Tutti-Probe statt, in der die Bläserklassenschüler ihr neues Instrumentalwissen gemeinsam anwenden. Wertvolle Tipps in Sachen Auswahl der Instrumentallehrkräfte und Ablauf des Bläserklassenunterrichts konnten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von klasse.im.puls gegeben werden

Die Schülerinnen und Schüler, die nach zwei Jahren Bläserklasse ihr Instrument weiterspielen wollen, werden entweder in der Schulbigband oder einem eingerichteten Schulorchester ihre Kenntnisse vertiefen können. Auch die umliegenden Musikvereine und Musikschulen sind bereits auf unsere Bläserklasse aufmerksam geworden und freuen sich auf neue Mitglieder und Schüler. Das Bläserklassenmodell hat sich schon jetzt bestens bewährt und kann als Erfolgsmodell angesehen werden.

Film

Was?

In der Filmgruppe werden die Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe zwei Stunden in der Woche im Fach „Film“ unterrichtet. Im Zentrum steht dabei der praktische und projektorientierte Umgang mit dem Medium Film, aber auch das praxisnahe Erlernen von Grundlagen im Bereich der Theorie (Gestaltungelemente des Films, Kameratechnik, Licht, Ton). Den dritten Bestandteil des Unterrichts bildet die Anbahnung des Spiels vor der Kamera.  

Warum?

Durch das gemeinsame Arbeiten werden das Klassenklima und die Klassengemeinschaft entscheidend gestärkt. Das Spiel vor der Kamera schult die Körperwahrnehmung nachhaltig.

Indem Schüler immer wieder auch spielerisch „Hemmschwellen“ überwinden müssen, werden die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbewusstsein in besonderer Weise gefördert.

Hinzu kommt die unbändige Spielfreude, die Schüler in der fünften und sechsten Klasse haben. In der Filmklasse bekommen sie die Möglichkeit, diese zielgerichtet im Rahmen diverser Projekte auszuleben.

Wie?

Anstelle der lehrerzentrierten Unterrichtsformen wird in der Filmgruppe vor allem auf schülerorientierte Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit gesetzt. Somit lernen die Schüler mehr eigenverantwortliches Handeln.

Die Schüler sollen ausprobieren, experimentieren und analysieren!

Der Unterricht ist stets projektorientiert und mündet in eine Präsentation der unterschiedlichen Arbeitsergebnisse, wobei das konstruktive Feedback einen ganz wesentlichen Bestandteil der Filmarbeit ausmacht.

Womit?

Die Schule stellt der Klasse eine professionelle Filmkamera mit allem benötigten Zubehör zur Verfügung. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist ein eigenes Smartphone mit Kamera-/Videofunktion für jeden Teilnehmer. Wie man damit heutzutage professionelle Filme drehen kann, bringt den Schülern u.a. ein Grundkurs beim Amberger Fernsehsender OTV nahe. Dieser steht der Filmgruppe kooperativ zur Seite.

Forscher

Voraussetzungen

  • Interesse am naturwissenschaftlichen Experimentieren
  • Spaß bei der Arbeit am Computer

Ziele

  • Wecken von Neugierde und Experimentierfreude
  • Kennenlernen naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen:
    Experimente planen, durchführen und auswerten
  • Fördern des problemlösenden Denkens
  • Trainieren von Schlüsselqualifikationen:
    z. B. Darstellen und Präsentieren von Ergebnissen
  • Verbesserung der naturwissenschaftlich-technischen Allgemeinbildung

Organisation des MINT-Unterrichts

Forscherklasse 5. Jahrgangsstufe:

  • Doppelstunde vormittags ganzjährig
  • Arbeiten mit halben Klassengrößen: in Chemie – Physik – IT – Mathematik
  • Vierteljährlicher Wechsel
  • Einzelne Themen, aber auch fächerübergreifende Themengebiete, z. B. „Projekt Wasser“
  • Führen von Projektmappen (Schnellhefter)
  • Teilnahme an Wettbewerben
  • Eventuell Exkursionen (nachmittags oder ganztags)

Forscherklasse 6. Jahrgangsstufe:

  • Doppelstunde Lego Robotik nachmittags (7./8. Std.) Kleingruppen jeweils im vierwöchigen Block
  • Gelegentliche Exkursionen und Projekte (nachmittags oder ganztags; z.B. Besuch der OTH Amberg, Forschertag, Besuch des Mitmachmuseums "Techmania" Pilsen)
  • Teilnahme an Wettbewerben

Beispiele Chemie:

  • Biologische und chemische Gewässeruntersuchungen
  • Löslichkeit von Gasen in Wasser und deren biologische Bedeutung
  • Kristalle züchten
  • Zusammensetzung des Wassers: Zerlegung von Wasser durch Elektrolyse, Synthese von Wasser (Knallschaum)
  • Wasser und moderne Energiegewinnung (Solarenergie, Windenergie, Brennstoffzelle)

Beispiele Physik:

  • Arbeitsweise eines Forschers
  • Erfassen und Auswerten von Messdaten (auch am PC)
  • Physikalische Eigenschaften von Wasser
  • Elektronische Bauteile und Schaltungen
Stützpunktschule Fußball

Motiviert durch die Erfolge der Fußballmannschaften der Schönwerth-Realschule ist unsere Schule seit dem Schuljahr 2013/2014 in Kooperation mit dem FC Amberg offizielle Fußballstützpunktschule.

Hintergrund

Einrichtung eines Fußballstützpunktes zum Schuljahr 2013/2014 mit dem Ziel, ein effizientes, leistungsorientiertes Training an der Schule anbieten zu können, ohne dass die Schülerinnen und Schüler weite Trainingsfahrten auf sich nehmen müssen. Dies erfolgt in Kooperation mit dem FC Amberg.

Ziele

  •  Talentförderung nach den DFB-Grundsätzen
  •  eine vielseitige sportliche Grundausbildung der Kinder
  •  Soziales Lernen:
       Fairplay, Teamgeist, Kommunikations-, Konfliktfähigkeit
  •  Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  •  Erziehung zu einer gesundheitsorientierten
       Lebensweise mit sinnvoller und regelmäßiger
       sportlicher Betätigung
  •  dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht werden 
       (Aggressionspotenzial abbauen)

Konzept

  •  Regulärer Unterricht mit 4 Wochenstunden Sport
  •  Schwerpunkt Fußball
  •  Vielseitigkeit durch die Inhalte des Basissportunterrichts
  •  Teilnahme an diversen Turnieren
  •  Abnahme des DFB-Fußball-Abzeichens
  •  Schullandheimaufenthalt mit sportlichem Schwerpunkt

Voraussetzungen

  •  Spaß am Sport und Fußball!!!
  •  Bestehen der praktischen Eignungsprüfung bei zu  großer Zahl der Anmeldungen (Termin: Anfang Juni)

Ansprechpartner:
Johannes Barthel, StR (RS), Fußballtrainer (C-Lizenz)

Schach

Regelmäßiges Schachspiel...

  • verbessert die Wahrnehmungsfähigkeit
  • verbessert die Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit
  • entwickelt Denkstrukturen wie räumliches Denken, systematisches Denken und logisches Denken (Studie Trier)

Schachunterricht

  • Modernes Konzept (Brackeler Schachlehrgang)
  • Bauerndiplom bis Königsdiplom
  • Urkunden
  • Kosten 2,30€ pro Diplom + Urkunde
  • In 6.Klasse Teilnahme an der Oberpfälzischen Schulschachmeisterschaft
  • RSK Rupprecht ausgebildeter Schachtrainer und Bundesligaschachspieler

FAQ

  • Ist die Schachklasse nur für Jungen?
    Schach ist für alle ein tolles Spiel. Und ein Mädchenteam kann auch jederzeit die Jungs schlagen.
  • Muss man bereits Schach spielen können?
    Nein, die Schachklasse beginnt bei 0. Schnell sind „Profis“ und „Anfänger“ auf vergleichbarem Niveau.
  • Mein Kind sitzt genug in der Schule…
    Im Konzept sind viele Bewegungsphasen mit eingebaut.
Theater

„Das Theaterspiel [ist] eines der machtvollsten Bildungsmittel […], die
wir haben: ein Mittel die eigene Person zu überschreiten, ein Mittel zur
Erkundung von Menschen und Schicksalen und ein Mittel der so
gewonnenen Einsicht.“
(Hartmut von Hentig)

Was ist eine Theaterklasse? 

In der Theaterklasse erhalten die Schülerinnen und Schüler in der 5. Jahrgangsstufe im Klassenverband an zwei Stunden in der Woche Unterricht im Fach Theater.

Dabei geht es in erster Linie nicht um die Vermittlung theoretischer Zusammenhänge, sondern vielmehr um das praktische, körperliche Spiel. Da keine Vorkenntnisse notwendig sind, ist für eine Theaterklasse jedes Kind geeignet.

Der Unterricht ist projektorientiert und fächerübergreifend. Er mündet in eine Präsentation der Arbeitsergebnisse.

Die Teilnahme am Theaterunterricht wird im Jahreszeugnis mit einer zusätzlichen Bemerkung gewürdigt. Die Bewertung setzt sich zusammen aus praktisch-künstlerischen Leistungen, mündlichen Beiträgen sowie schriftlichen und spielpraktischen Leistungen im Rahmen einer Abschlusspräsentation.

Die Kinder werden nicht mit zusätzlichen Schulaufgaben oder Stegreifaufgaben belastet.

Welche Ziele werden mit der Theaterklasse verfolgt?

Im Zentrum des Unterrichts steht der Spaß am Theaterspielen. Der Erwerb vieler wesentlicher Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Selbstvertrauen, Urteilsvermögen, Ausdauer, Konzentration, Kreativität im Umgang mit Texten, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein kann die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler entscheidend beeinflussen.

Durch die Theaterarbeit wird aber vor allem die Selbstkompetenz gefördert.

Letztendlich stärkt das Theaterspielen das soziale Lernen (Sozialkompetenz) und den Klassenverband sowie die Entwicklung eines gesunden Klassenklimas, was sich wiederum positiv auf die Lern- und Leistungsbereitschaft in anderen Fächern auswirkt.

Verantwortliche Lehrkräfte

StRin (RS) Brigitte Bodensteiner
Theaterlehrerin
brigitte.bodensteiner@schoenwerth-realschule.de

StR (RS) Jörg Grüssner
Theaterlehrer
joerg.gruessner@schoenwerth-realschule.de