Swinging Twenties, Hollywood, Calypso…

Traditioneller Musischer Abend an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule wartete mit breit gefächertem, internationalem Programm auf

 

Gewohnt schwungvoll eröffnete die Big Band – mit ungefähr 20 Schülern das größte Ensemble der Schule – mit Glenn Millers Swing-Klassiker „In the Mood“ den sommerlichen Konzertabend. Unter bewährter Leitung von Anton Lottner gelang es mühelos, dem Publikum trotz der schwülen Temperaturen noch mehr einzuheizen. Nach der kurzweiligen Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Andreas Rupprecht folgte mit „Shut up…“ ein weiterer Beitrag. Hier konnten präzise intonierende Bläser sowie souveräne und schwungvolle Schlagzeuger jederzeit überzeugen. An dieser Stelle sei anzumerken, dass die Big-Band in diesem Schuljahr zu den Musiktagen der Akademie Alteglofsheim eingeladen war - eine Fortbildungsmöglichkeit, die nicht jedem zu Teil wird und die die Qualität dieses Ensembles demonstriert. Anton Lottner – Leiter der Fachschaft Musik – moderierte in gewohnt unterhaltsamer und informativer Weise den Abend. Es folgten Klavierbeiträge am neu restaurierten Flügel der Schule: Andrea Reinhart (8c) entführte mit poetischem Timbre in die „Fabelhafte Welt der Amelie“. Auch Adam Leifridt (6c) zeigte in diesem Schuljahr mit dem perlenden Klang von „Le onde“ von Ludovico Einaudi eher seine emotional-verspielte Seite und versetzte das Publikum an die Brandung eines Strandes. Unsere Fünftklässler Lea Rittner (Querflöte, Posaune), Jan Karandjoulov (Altsaxaphon) und Adriana Kerschensteiner (Violine) zeigten im Anschluss, dass die die musikalische Zukunft der Schule gesichert ist. Es folgte ein sehr gefühlvoller Beitrag von Elli Martell (7e), die sich zu "Left you alone", einer Eigenkomposition, selbst am Flügel begleitete – sollte Adele hier Konkurrenz bekommen? Völlig andere Töne schlugen Julian Baumgartner, Moritz Koberstein sowie Marco und Louis Übler (auch als „Kreiz und Quer“ bekannt) mit „In den Bergen“ an, nicht umsonst sind sie das musikalische Highlight unserer bisherigen Schulkirwas und „boarischer“ Akzent der Musischen Abende. Disco-Feeling vermittelte der „Funshine Step“ einiger Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b im flotten Beach-Outfit), der Tanzschritte mit Body-Percussion kombinierte (und auch Beats, Off-Beats und Synkopen – und das teilweise gleichzeitig!). Danach wurde es wieder besinnlicher und auch nachdenklich mit „Streets of London“, gespielt von Xenia Birkenstock (6c) am Flügel. Thorsten Wallner (8b) widmete sich – ebenfalls am Flügel - erneut der Filmmusik. Zunächst durfte man leichtfüßig „Comptine d´un autre ete“ erleben, bevor es mit „Skyfall“ in die Tiefen von James Bonds Seele ging, wobei der Pianist sowohl die eigene Virtuosität als auch die Charaktere der entsprechenden Blockbuster gut vermitteln konnte.

Die neu formierte „Nachwuchs“ Big-Band unterhielt schwungvoll mit „Sun Calypso“ und „Happy“ und lässt auf weitere Auftritte hoffen. Mit der Schulband betrat ein weiteres etabliertes Ensemble der Schule die Bühne. Bei „I see fire“ standen die Sängerinnen (Marie Birner und Emilia Krieg, beide 10e) im absoluten Mittelpunkt und beeindruckten durch impulsiven Gesang, wobei sie sich anfangs auch unbegleitet beweisen mussten, was mühelos gelang. Die sängerische Qualität setzte sich bei „All about that bass“ fort, wobei hier auch Robin Söldner (10a) an der Gitarre, Moritz Koberstein (10a) am E-Bass sowie Elias Köbler (10a) und Roman Klein (9a) an den Drums Akzente setzen konnten. Insgesamt zeigte die Gruppe Power und perfekte Abstimmung (und Stimmung) untereinander. Begeisterter Schluss-Applaus bei den Schlussworten durch Moderator Anton Lottner spiegelte nochmals einen gelungenen musikalischen Abend. „Seven Nation Army“ – der Rausschmeißer der Bigband – dürfte den Zuhörern noch als Einmarsch der Teams der kürzlich beendeten Fußballweltmeisterschaft im Ohr sein – unsere Bigband hatte hier aber glücklicherweise die Qualität des französischen Teams und nicht die des deutschen (um beim Fußball zu bleiben! 😉) Nach Verabschiedung und Danksagung an die Mitwirkenden durch den Ersten Konrektor Andreas Rupprecht erfolgte die Zugabe „Happy“ der nun „Vereinigten Bigbands“.

 

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