Nachrichten-Archiv

Lernlabor Technikland

7aI und 7bI im Lernlabor Technikland: Kinder für Wissenschaft begeistern

 

Kinder sind von Natur aus neugierig, stellen Fragen und wollen alles ausprobieren. Das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen bietet SchülerInnen die Möglichkeit, naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch zu erforschen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist die Mitmachausstellung nun zum zweiten Mal an der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Am vergangenen Montag wurde die Ausstellung offiziell eröffnet.

 

Kinder werden römische Brückenbaumeister. Mit Hilfe von Polfiltern werden sie unsichtbar und machen mit Polarisationsfilter Unsichtbares sichtbar. Sie bewegen einen Magnetwagen und erfahren, wie ein Elektromotor funktioniert. Im Lernlabor Technikland am Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg gehen die SchülerInnen naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Alltag auf den Grund.

 

Mitmachausstellung – Anfassen ausdrücklich erlaubt!

Ahs und Ohs, dazwischen immer wieder „Voll cool!“ – Die Klassen 7aI und 7bI der Schönwerth-Realschule Amberg sind die ersten Schulklassen, die am Eröffnungstag die 30 Experimentierstationen durchlaufen. Und sie sind begeistert! Die eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug. „Ich hab sehr viel Neues gesehen und fand’s schön. Am besten hat mir der Schokokuss im Vakuum gefallen“, sagt der 12-jährige Florian. Auch Samira (12 Jahre) und Lena (11 Jahre), zwei der drei Mädchen, die den naturwissenschaftlichen Zweig besuchen, hatten Spaß in der Ausstellung. „Es war spannend und man lernt viel Neues“, so Samira. „Cool ist, dass wir alles ausprobieren können“, ergänzt Lena.

Die strahlenden Gesichter der Kinder freut Michael Tschapka, Referent für Forschung, Wissens- und Technologietransfer am Institut für Angewandte Forschung (IAF), der die Ausstellung an der OTH in Amberg federführend organisiert. „Im Technikland steckt viel Arbeit, sowohl im Vorfeld als auch während der Ausstellungszeit. Ohne die Unterstützung der Hochschulmitarbeiter und Studierenden, die die Schulklassen und Besucher am Wochenende betreuen, wäre das Lernlabor Techniklabor nicht möglich.“

 

Kinder für Wissenschaft begeistern

„Hemmungen gegenüber der Technik werden am besten abgebaut durch Anfassen und Ausprobieren. Die OTH Amberg-Weiden möchte mit vielfältigen Aktionen Schülerinnen und Schüler möglichst früh an die Technik heranführen und Begeisterung dafür wecken. Dieses Ziel verfolgt auch diese Ausstellung und deshalb passt das Lernlabor Technikland hervorragend zu unseren Aktivitäten im Rahmen der Jungen Hochschule”, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der offiziellen Eröffnung.

„Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Interesse und Freude an Naturwissenschaft und Technik. Dabei ist das ‚Staunen @ Lernen‘ Programm. Spielerisch werden naturwissenschaftliche Phänomene intuitiv greifbar und begreifbar gemacht und ihr Bezug zur technischen Umsetzung in Unternehmen und bei den ganz alltäglichen Dingen aufgezeigt,“ erläuterte Prof. Dr. Wilhelm Schwieger, Mitglied des Vorstandes Förderkreis Ingenieurstudium e.V., die Ziele des Projektes, das unter der Marke Technikland – staunen @ lernen Aktivitäten der vier Kooperationspartner Förderkreis Ingenieurstudium e. V., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/Schulmuseum Nürnberg, Museen der Stadt Nürnberg/Museum Industriekultur und webec - physikalisches Spielzeug zusammenfasst. Unterstützt wird die Ausstellung an der OTH Amberg-Weiden in Amberg von der Stadt Amberg. (Sonja Wiesel OTH Amberg Weiden)

Jugend präsentiert - Schule

Schönwerth-Realschule Amberg zur ersten Jugend präsentiert Realschule in Bayern ausgezeichnet

Im Rahmen des Bundesfinales des Wettbewerbs Jugend präsentiert wurden am
16. September 2018 in Berlin neun Schulen mit dem Siegel „Jugend präsentiert-Schule“ ausgezeichnet –
darunter auch die Schönwerth-Realschule Amberg. Damit befindet sich die Schönwerth-Realschule Amberg im
Kreis von bundesweit nun rund 50 Schulen, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung von
Präsentationskompetenzen vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern bemühen.


Voraussetzung für die Verleihung des Status „Jugend präsentiert-Schule“ ist die Aufnahme des Jugend
präsentiert-Programms in das Schulprofil. Auch müssen sich wenigstens zwei Lehrkräfte im Rahmen
mehrtägiger Workshops zu Jugend präsentiert-Multiplikatoren ausbilden lassen. Jugend präsentiert-Schulen
erhalten für ihr Engagement den Zugang zu weiteren Fortbildungsangeboten, kostenlosen Materialien für
Schülerinnen und Schüler sowie entsprechender Trainingsmaterialien für das Lehrerkollegium.


Präsentieren im Unterricht hat im vergangenen Jahrzehnt einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. In
allen Fächern sind die Schülerinnen und Schüler gefordert, ihre Arbeitsergebnisse vorzustellen und vor den
Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Auch vor den naturwissenschaftlichen Fächern hat dieser
Trend nicht Halt gemacht. War das Präsentieren bislang eher die klassische Domäne der
geisteswissenschaftlichen Fächer, so standen nun auch die Lehrkräfte der Naturwissenschaften vor der
Frage, wie Präsentationskompetenzen an die Schülerinnen und Schüler vermittelt werden können. Diese
Lücke hat Jugend präsentiert mit einem Angebot von Unterrichtsmaterialien, Lehrkräftefortbildungen und
einem bundesweiten Wettbewerb für Schülerinnen und Schülern aller weiterführenden Schulen geschlossen.


Am Wettbewerb haben in der letzten Wettbewerbsrunde rund 2.700 Schülerinnen und Schüler teilgenommen,
in den Lehrkräftetrainings wurden bislang ca. 1.200 Lehrerinnen und Lehrer von etwa 450 Schulen
fortgebildet.

I´ve been looking for freedom

Am heutigen Freitag fand im festlich geschmückten ACC die Abschlussfeier der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule statt.

Nachdem die Absolventen und geladenen Gäste durch den gleichnamigen Swing-Klassiker von Glenn Miller – dargeboten von der schuleigenen Bigband – „In the Mood“ gebracht wurden, begrüßte Erster Konrektor Andreas Rupprecht die Anwesenden. Er lobte v.a. die bewährte und gute Zusammenarbeit innerhalb der Schulfamilie, mit Eltern, Sachaufwandsträgern, Politik, Presse sowie vielen weiteren Organisationen und Institutionen in Amberg, die unsere Absolventen während ihrer Schulzeit immer wieder unterstützt, inspiriert und geprägt haben.

Die Schulband setzte zum letzten Mal die beiden Absolventinnen und Frontsängerinnen Marie Birner und Emilia Krieg (10e) mit „I see fire“ in Szene, bevor die Grußworte folgten.

Wolfgang Dersch – Referatsleiter für Kultur, Sport und Schulen – überbrachte als Vertreter der Stadt die Glückwünsche von Oberbürgermeister Czerny und Landrat Reisinger. Er lobte v.a. die Aktivitäten und das Schulleben der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule, das allzeit „In the Mood“ ist, für die richtige Stimmung sorgt und die richtigen Schwingungen untereinander erzeugt. Wolfgang Dersch wünschte den Absolventen viel Erfolg, indem er mithilfe eines Gleichnisses von Sokrates das Geheimnis des Erfolges illustrierte: Wer den Erfolg möchte wie die Luft zum Atmen, wird den Erfolg auch haben. In diesem Sinne betonte er, wie wichtig es ist, sich auf seine eigenen Stärken zu besinnen und diese weiter auszubauen, dann steht Glück und Erfolg nichts mehr im Wege!

Elternbeiratsvorsitzender Heiko Schneider erinnerte an die vergangene Fußballweltmeisterschaft. Hier war zu beobachten, dass v.a. die Teams, die an sich geglaubt haben, ihr gewünschtes Ergebnis jederzeit im Auge und den Mannschaftsgeist aufrecht gehalten haben, letztendlich erfolgreich abschnitten. Nicht nur Favoriten, sondern auch scheinbare Außenseiter - im Hinblick auf Leistung - können erfolgreich abschneiden, wenn sie ihr Ziel nur beharrlich und stetig verfolgen. Schneider verglich den schulischen Werdegang mit dem Sportleralltag und betonte, dass heutzutage nicht nur Fachwissen und Ausdauer, sondern auch Teamfähigkeit und Softskills von Bedeutung sind – „Fairplay“, um beim Sport zu bleiben. Dies kann manchmal – v.a. auch im Privatleben – maßgeblich zum Erfolg beitragen. In diesem Sinne wünschte Heiko Schneider im Namen des Elternbeirats jederzeit Glück und Erfolg.

Lisa Strahl (10d) und Katerina Weinmeier (10e) als Sprecherinnen der Absolventen verabschiedeten sich im Namen aller Schülerinnen und Schüler von „ihrer“ Schule. Sie beschrieben ihre Ängste am ersten Schultag, das schulische Werden und notwendige Lernen im Laufe der Jahre und das Schulhaus, das letztendlich so vertraut wie das Elternhaus wurde. Auch der Stress, mit dem Eltern und Familie durch Leistungsnachweise und ähnliches belastet war, wurde erwähnt. Ihr Dank gebührte Eltern und Lehrern, die den Weg vom Kind zum Erwachsenen, die Schwierigkeiten der Pubertät, aushalten mussten. Auch den Mitschülern, ohne die dieser Weg nicht zu bewältigen gewesen wäre, wurde gedankt, genauso wie der Schulleitung und den Vertrauenslehrern, die aus jeder Bredouille halfen; nicht zu vergessen die SMV, die v.a. für das Schulleben außerhalb des Unterrichts zuständig war. Die „Noch“-Schülerinnen ließen schulische Fahrten und sonstige „außerunterrichtliche“ Unternehmungen Revue passieren. Dies werde man später den eigenen Kindern erzählen, die Anstrengungen und eventuellen Misserfolge werden verblassen. Wehmut dominiere im Moment neben der Dankbarkeit, die immer wieder erwähnt wurde. Die beiden Absolventen endeten mit einem Zitat von Arthur Schnitzler: „Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut“.

Zu den Klängen von „Freiheit“ in der Version der Söhne Mannheims betrat nun Realschuldirektor Matthias Schall als Hauptredner die Bühne, um sich dem gleichnamigen zugleich großen aber doch auch sehr abstrakten Begriff zu nähern. Zwar ist Freiheit ein Menschheitstraum, doch wissen wir auch wirklich, was dieses scheinbar jedem geläufige Wort tatsächlich bedeutet? Zwar streben wir alle – und im Moment besonders unsere Absolventen – nach Freiheit, aber ist uns auch die Tragweite derselben bewusst? Matthias Schall näherte sich dem Begriff sowohl aus Sicht des Deutschlehrers in Form der eigentlichen Definition als auch aus Sicht des Geschichtslehrers mit der historischen Komponente und Tragweite der Freiheit. Wer jetzt vermutet, seine Rede sei trocken wie manche Deutsch- und Geschichtsstunde gewesen, der sei eines Besseren belehrt: Realschuldirektor Schall unterrichtet auch IT, und deshalb waren seine Ausführungen – und das ist schon fast traditionell für seine Ansprachen – multimedial und kurzweilig aufbereitet, übrigens durchaus alltäglich und üblich für einen Realschullehrer! (Zumal Insidern bekannt sein dürfte, dass speziell diesem Schulleiter technische Ausstattung und modernes Ambiente „seiner“ Schule besonders am Herzen liegen). Doch zurück zur Freiheit: Am Ende steht Abraham Lincols Feststellung, dass die Welt „nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden“ hat. Jetzt geht es aber um die neue Freiheit der Absolventen nach ihrer Schulzeit, Freiheit ohne die rechtlichen und organisatorischen Pflichten des schulischen Alltags, aber auch die neuen Pflichten und Herausforderungen, die diese Freiheit nun mit sich bringt. Für diese sind Absolventen einer bayerischen Realschule bestens gerüstet und gewappnet. Der Werbeslogan des gegenüber des Schulhauses liegenden Supermarktes „Einmal hin – alles drin“, trifft auch auf einen realschüler zu, denn seine Schulart ermöglicht ihm nicht nur umfassende Allgemeinbildung im Sinne eines breit gefächerten Fachwissens, sondern auch die Bildung im Sinne der „Menschwerdung“ nach den Vorstellungen des Humanismus. Projekte wie „Fairtrade“-Schule oder „Schule ohne Rassismus“ schaffen zusätzliche „soft-skills“. Ein Realschüler ist nach seiner Schulzeit „fit“ für das Leben in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als mündiger Bürger. Seinen eigenen Weg dazu muss aber jeder Einzelne für sich selbst finden – die Freiheit dazu hat er (und die erforderliche Bildung).

Nachdem alle sieben Abschlussklassen in Begleitung ihrer Klassleiter - und unter Begleitung ihres Lieblingssongs – die lang ersehnten Abschlusszeugnisse, die „Mittlere Reife“, erhalten hatten, durften sich „die Besten“ auf ihre verdiente Ehrung sowie ein Präsent des Elternbeirats freuen. Dies sind: Lisa Benjamin (10b), Fabian Müller (10c) und Nicolas Wirth (10a), alle mit 1,45; Leonard Berschneider (10g) mit 1,42; Martin Dotzler (10c), Maximilian Hollweck (10e) und Michael Weigert (10b), alle mit 1,26; Florian Stubenvoll (10g) mit 1,33; Patrick Kohn (10a) und Björn Oeder (10b ) mit 1, 27; Johanna Meiler (10e) und Fabian Müller (10d) mit 1,18. Nick Weber (10d) konnte das absolute Spitzenergebnis von 1,00 erreichen.

Das Rahmenprogramm wurde von der Bigband unter Leitung von Anton Lottner sowie der Schulband unter Leitung von Wolfgang Petrig und Jochen Glaser in bewährt qualitätvoller und schwungvoller Weise gestaltet. Viele Musiker aus den Reihen der beiden Ensembles gehörten dem Kreis der Absolventen an. Einen weiteren Akzent setzten die „Chili-Rockers“ mit einer fetzigen Tanznummer unter Leitung von Brigitte Bodensteiner. Hierbei partizipierte mit Bastian Stubenvoll (9f) auch ein amtierender Meister des Rock´n Roll. Die Gesamtregie und Technik lag in den Händen der IT-Lehrer Florian Krettler und Johannes Barthel. Erster Konrektor Andreas Rupprecht dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement, ohne das diese festliche Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre und erinnerte daran, dass jeder Tag zum Lieblingstag werden kann, für die Absolventen natürlich trotzdem besonders der heutige!

 

Vampire der 6b

Fledermäuse üben eine besondere Faszination auf uns Menschen aus, ranken sich doch gruselige Schauermärchen um diese Tiere. Und sie haben so einiges drauf, was im Tierreich einzigartig ist, denn sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Und nein, sie trinken kein Blut, zumindest die Arten, die bei uns in Deutschland vorkommen.  Alle der bei uns heimischen Fledermausarten stehen auf der Roten Liste und sind teilweise vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wollte die Klasse 6b der Schönwerth-Realschule Amberg ihren Beitrag zum Naturschutz leisten und fertigte im Rahmen des Werkunterrichts mit ihren Lehrerinnen Frau Braun und Frau Hummel 21 Fledermauskästen für diese faszinierenden Tiere an. Die überaus fachmännisch hergestellten Behausungen wurden schließlich am Wandertag in einem Wald in Fuchsstein mit Klassenleiter Peter Luschner und Lehrerin Eva Donhauser an mehreren Bäumen befestigt und warten nun auf den Einzug der fliegenden Säugetiere.

Blitz, Donner und Schaumvulkan

Bei der Fahrt ins Deutsche Museum konnten unsere Forscher der sechsten Klassen und der naturwissenschaftliche Zweig der Klasse 9F vielerlei technische und wissenschaftliche Einblicke gewinnen. Angereist bei schweißtreibenden Temperaturen waren alle froh, dass es im Museum, trotz weiter Wege in den schier endlosen Ausstellungshallen, dahingehend relativ erträglich war. Während der Vorführung zum flüssigen Stickstoff gingen die Temperaturen, zumindest stellenweise, sogar bis zu minus 196 Grad Celsius herunter.

Mit Arbeitsaufträgen ausgerüstet begaben sich die Schüler in Kleingruppen auf die Suche nach speziellen Informationen, wobei die beste Bearbeitung nach der Auswertung noch mit einem kleinen Preis geehrt wurde. Bei der Erkundung wurde auch bereits die brandneue App des Museums erfolgreich eingesetzt.

Swinging Twenties, Hollywood, Calypso…

Traditioneller Musischer Abend an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule wartete mit breit gefächertem, internationalem Programm auf

 

Gewohnt schwungvoll eröffnete die Big Band – mit ungefähr 20 Schülern das größte Ensemble der Schule – mit Glenn Millers Swing-Klassiker „In the Mood“ den sommerlichen Konzertabend. Unter bewährter Leitung von Anton Lottner gelang es mühelos, dem Publikum trotz der schwülen Temperaturen noch mehr einzuheizen. Nach der kurzweiligen Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Andreas Rupprecht folgte mit „Shut up…“ ein weiterer Beitrag. Hier konnten präzise intonierende Bläser sowie souveräne und schwungvolle Schlagzeuger jederzeit überzeugen. An dieser Stelle sei anzumerken, dass die Big-Band in diesem Schuljahr zu den Musiktagen der Akademie Alteglofsheim eingeladen war - eine Fortbildungsmöglichkeit, die nicht jedem zu Teil wird und die die Qualität dieses Ensembles demonstriert. Anton Lottner – Leiter der Fachschaft Musik – moderierte in gewohnt unterhaltsamer und informativer Weise den Abend. Es folgten Klavierbeiträge am neu restaurierten Flügel der Schule: Andrea Reinhart (8c) entführte mit poetischem Timbre in die „Fabelhafte Welt der Amelie“. Auch Adam Leifridt (6c) zeigte in diesem Schuljahr mit dem perlenden Klang von „Le onde“ von Ludovico Einaudi eher seine emotional-verspielte Seite und versetzte das Publikum an die Brandung eines Strandes. Unsere Fünftklässler Lea Rittner (Querflöte, Posaune), Jan Karandjoulov (Altsaxaphon) und Adriana Kerschensteiner (Violine) zeigten im Anschluss, dass die die musikalische Zukunft der Schule gesichert ist. Es folgte ein sehr gefühlvoller Beitrag von Elli Martell (7e), die sich zu "Left you alone", einer Eigenkomposition, selbst am Flügel begleitete – sollte Adele hier Konkurrenz bekommen? Völlig andere Töne schlugen Julian Baumgartner, Moritz Koberstein sowie Marco und Louis Übler (auch als „Kreiz und Quer“ bekannt) mit „In den Bergen“ an, nicht umsonst sind sie das musikalische Highlight unserer bisherigen Schulkirwas und „boarischer“ Akzent der Musischen Abende. Disco-Feeling vermittelte der „Funshine Step“ einiger Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b im flotten Beach-Outfit), der Tanzschritte mit Body-Percussion kombinierte (und auch Beats, Off-Beats und Synkopen – und das teilweise gleichzeitig!). Danach wurde es wieder besinnlicher und auch nachdenklich mit „Streets of London“, gespielt von Xenia Birkenstock (6c) am Flügel. Thorsten Wallner (8b) widmete sich – ebenfalls am Flügel - erneut der Filmmusik. Zunächst durfte man leichtfüßig „Comptine d´un autre ete“ erleben, bevor es mit „Skyfall“ in die Tiefen von James Bonds Seele ging, wobei der Pianist sowohl die eigene Virtuosität als auch die Charaktere der entsprechenden Blockbuster gut vermitteln konnte.

Die neu formierte „Nachwuchs“ Big-Band unterhielt schwungvoll mit „Sun Calypso“ und „Happy“ und lässt auf weitere Auftritte hoffen. Mit der Schulband betrat ein weiteres etabliertes Ensemble der Schule die Bühne. Bei „I see fire“ standen die Sängerinnen (Marie Birner und Emilia Krieg, beide 10e) im absoluten Mittelpunkt und beeindruckten durch impulsiven Gesang, wobei sie sich anfangs auch unbegleitet beweisen mussten, was mühelos gelang. Die sängerische Qualität setzte sich bei „All about that bass“ fort, wobei hier auch Robin Söldner (10a) an der Gitarre, Moritz Koberstein (10a) am E-Bass sowie Elias Köbler (10a) und Roman Klein (9a) an den Drums Akzente setzen konnten. Insgesamt zeigte die Gruppe Power und perfekte Abstimmung (und Stimmung) untereinander. Begeisterter Schluss-Applaus bei den Schlussworten durch Moderator Anton Lottner spiegelte nochmals einen gelungenen musikalischen Abend. „Seven Nation Army“ – der Rausschmeißer der Bigband – dürfte den Zuhörern noch als Einmarsch der Teams der kürzlich beendeten Fußballweltmeisterschaft im Ohr sein – unsere Bigband hatte hier aber glücklicherweise die Qualität des französischen Teams und nicht die des deutschen (um beim Fußball zu bleiben! 😉) Nach Verabschiedung und Danksagung an die Mitwirkenden durch den Ersten Konrektor Andreas Rupprecht erfolgte die Zugabe „Happy“ der nun „Vereinigten Bigbands“.

 

Landwirtschaft aus erster Hand

Spontan folgte die Klasse 9e der Einladung von Landwirtin Angelika Hüttner aus Lengenloh, den wöchentlich auf dem Amberger Marktplatz stattfindenden Bauernmarkt zu besuchen. An verschiedenen Stationen wurde den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die Landwirtschaft in der Region um Amberg gegeben. Wesentliche Punkte bei dieser Veranstaltung waren u.a. Informationen über die Verwendung verschiedener landwirtschaftlicher Anbauprodukte wie Weizen, Hafer, Dinkel, Mais etc., der Aufbau des Bodens und dessen Bedeutung in der Agrarproduktion, die Erläuterung der verschiedenen Arbeitsschritte bei der Herstellung von Brot sowie die Unterschiede in der Landwirtschaft früher und heute.

Ver-gleichnisse

„Dein Reich komme“: Das beten wir ganz selbstverständlich im Vaterunser – nicht nur im Religionsunterricht. Aber was soll dieses „Reich Gottes“ eigentlich sein? Jesus antwortet in der Bibel auf diese Frage mit zahlreichen Gleichnissen: Er erzählt Geschichten und vergleicht dort das Reich Gottes mit einem Senfkorn, er spricht von einem barmherzigen Samariter oder einem verlorenen Sohn. Mit solchen Sprachbildern in seinen Gleichnissen „vergleicht“ er das Reich Gottes für uns Menschen.

Auch Künstler versuchen, etwas Unsichtbares in ihren Bildern sichtbar zu machen: Sie können etwas ausdrücken, was wir mit Worten nicht beschreiben können: Kunstwerke können uns berühren, provozieren oder zum Nachdenken anregen.

Kunst ist also auch eine wunderbare Möglichkeit, die Botschaft vom unsichtbaren Reich Gottes tatsächlich erlebbar zu machen, wie man seit dem 11. Juli auch in der neuen Aula der Schönwerth-Realschule sehen kann. Die Fotoausstellung „Ver-gleichnisse“ zieht vor dem Unterricht und in den Pausen zahlreiche neugierige Blicke auf sich.

Die Klasse 7cd erstellte im katholischen Religionsunterricht Fotografien, die jeweils die Botschaft eines Gleichnisses von Jesus sichtbar machen wollen. Da in der Vorbereitung einer solchen Ausstellung eine Menge Arbeit steckt, nahm sich die Klasse gemeinsam mit Herrn Wittmann am 10. Juli von der dritten bis zur neunten Stunde Zeit für dieses interessante und abwechslungsreiche Vorhaben. Wie soll man denn überhaupt etwas Unsichtbares malen oder sogar fotografieren können? Um diese Frage zu beantworten, begab sich die Klasse zunächst auf die Suche, wie verschiedene Künstler Gleichnisse von Jesus in ihren Bildern dargestellt haben und welche Botschaft wir darin über das Reich Gottes erkennen. Mit diesen Beobachtungen und grundlegenden Informationen zur Fotografie machten sich die Schüler nun selbst ans Werk: Sie wählten ein Gleichnis aus, gingen seiner Botschaft auf den Grund und sammelten Ideen für eine Fotografie. Dazu besorgten sie anschließend Materialen und Requisiten, die für die Bilder benötigt wurden. Da wurde auch schnell einmal zum Pausenverkauf gerannt, um leckere Kirschen zu besorgen – jedoch nicht, um sie zu essen, sondern um sie zu fotografieren. Die anschließende Bearbeitung am Computer unterstützte schließlich die Aussage des Bildes durch die vorher gut überlegte Farbbearbeitung, Kontrastveränderungen oder Anpassungen der Lichtverhältnisse. Herausgekommen sind so 14 Fotografien, die sich jeweils auf ihre ganz eigene Art und Weise mit der Botschaft eines Gleichnisses auseinandersetzen.

Für eine Ausstellung bedarf es aber weit mehr als nur das Anfertigen der Bilder: Die Klasse einigte sich auf einen interessanten Titel, es wurden Schilder für die Bildunterschriften angefertigt, eine ansprechende Präsentation der Bilder festgelegt oder auch Plakate für das Schulhaus gestaltet. Nur durch das vorbildliche Zusammenhelfen der ganzen Klasse konnte die Ausstellung so am nächsten Tag rechtzeitig eröffnet werden.

Die Klasse 7cd lädt alle ein, sich etwas Zeit zu nehmen und die Bilder genau anzuschauen. Es ist spannend, wie man so die Botschaft dieser uralten Gleichnisse aus biblischer Zeit auch in unserer Zeit noch erleben kann. Durch die Fotoausstellung können wir so die Bitte ein bisschen besser verstehen, die wir im Vater Unser an Gott richten: „Dein Reich komme“.

Tučňáci, Zmrzlina a Kofola

Die Schüler aus dem Wahlfach Tschechisch trafen sich am Montag um 8.00 Uhr in der Schul-Aula. Mit dem Bus fuhren wir los und um halb 11 waren wir auch schon am Ziel.
Den Zoo durften wir - in kleine Gruppen aufgeteilt - auf eigene Faust erkunden. Drei Stunden hatten wir Zeit für diese Besichtigung. An der Kasse bekamen wir zusätzlich einen farbigen Lageplan, damit wir uns zurecht finden konnten. Die Löwen waren für viele von uns das Highlight, der “Boss” der Truppe war mächtig am Brüllen. Aber auch Pinguine, Giraffen, Riesenschildkröten, Pferde und noch viel mehr Tiere haben wir gesehen. Ein Teil des Zoos nannte sich "Dinopark" - darin waren Plastik-Skulpturen von Dinosauriern zu sehen. Mich haben aber die lebendigen Tiere mehr interessiert.

Um 13:00 Uhr haben wir uns alle wieder am Eingang getroffen, um gemeinsam zu dem zooeigenen Imbiss-Stand zu gehen.

Nachdem wir gegessen hatten, schlenderten wir auf dem Weg nach draußen nochmal an ein paar Tiergehegen vorbei.

Zmrzlina (Eis) zum Abschluss durfte nicht fehlen, auch mussten viele noch einen Vorrat an “Kofola” (das ist DAS tschechische Nationalgetränk, wenn man kein Bier trinken darf) besorgen.

Um 15:00 Uhr stand dann auch schon wieder die Rückfahrt nach Amberg an – na shledanou (Auf Wiedersehen)!

 

Eifrige Sammlerinnen

Julia Eckl und Lilli Pfab (9e) wurden zum Dank für ihre engagierte Sammlung für das Müttergenesungswerk in das Rathaus eingeladen. Im Kleinen Rathaussaal (Trauungsraum) überreichte ihnen Herr Preuss, der zweite Bürgermeister, jeweils eine Urkunde und einen Kinogutschein. Als Zusatzgeschenk gab es anschließend eine interessante Führung durch die alten Räume, auf den Balkon – mit Blick auf den Marktplatz – und unter das Dach, das vor etwa 400 Jahren als Getreidespeicher gedient hatte.

Public-Viewing in der SRS

Es gab Knabbereien, Chips, Getränke.
Super organisiert von unserer SMV.

Nur Jogi hat es nicht hinbekommen :(

Nächster Versuch zur EM 2020!

Eis in wenigen Sekunden

In diesem Schuljahr hat erstmals ein Schüler der Schönwerth-Realschule am Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teilgenommen: Edwin Waal aus der Klasse 9 A erstellte eine Präsentation zum Thema „Eis in wenigen Sekunden“ und reichte sein Video ein.

Der Wettbewerb „Jugend präsentiert“ findet jährlich statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die zwischen 12 und 21 Jahre alt sind und eine weiterführende Schule besuchen.

Ziel ist es, eine naturwissenschaftliche oder mathematische Frage in einer Präsentation schlüssig zu beantworten. Von der Präsentation muss ein Video erstellt und eingereicht werden. Wenn dieses Video die Jury überzeugt, wird der Teilnehmer zur Qualifikationsrunde eingeladen und erhält ein professionelles Präsentationstraining.

Für seine diesjährige Teilnahme hat Edwin Waal eine Urkunde bekommen, die ihm am 18.06.2018 von Herrn Schall überreicht wurde.

Lach, die Wette gilt!

Zu lachen gab es viel bei der Aufführung von „Lach, die Wette gilt“ an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule am Donnerstag Abend. Doch die Schultheatergruppe „Theaterfieber“ schaffte noch viel mehr, als ihr Publikum zu amüsieren. Sie berührte mit ihrem Spiel, sie überraschte und verzauberte die Zuschauer mit einem Feuerwerk an Schauspielkunst und Spielfreude. Angelehnt an die Geschichte „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ von James Krüss erfreut in diesem Stück Tina Thaler (absolut grandios gespielt von Johanna Meiler) ihr Umfeld mit ihrem mitreißenden Lachen. Ob auf dem Klassenfoto oder im Kinosaal – keiner kann sich ihrer fröhlichen Art entziehen. So wird auch die teuflische Baronin Lefuet (herrlich durchtrieben und tyrannisch dargestellt von Emilia Krieg) auf das Mädchen aufmerksam – und schlägt ihr jenen verhängnisvollen Tausch vor: Ihr Lachen gegen die Fähigkeit, von nun an jede Wette zu gewinnen. Gutgläubig willigt Tina ein. Doch obgleich sie von nun an tatsächlich jede noch so absurde Wette gewinnt und bald schier in Geld schwimmt, hat sie mit ihrem Lachen zugleich auch ihre Lebensfreude verloren.

Ebenso beeindruckend wie die klar und begeistert gespielte Handlung war das Setting der einzelnen Szenen. Die hochkonzentrierten Schauspieler (unter anderem Katharina Lautenschlager, Annika Hagen, Daniela Zorn, Jasmin Fischer und Leonie Ziebert) schlüpften dabei mühelos von einer Rolle in die andere: Sie kicherten auf dem Klassenfoto, johlten auf der Rennbahn, futterten Popcorn im Kino und mimten fordernde Hotelgäste. Dabei entstanden auf der Bühne beinahe wie von selbst die eindrucksvollsten Bilder und starke Stimmungen, umrahmt von rockiger bis melancholischer Musik. Und selbst die Beleuchtung spielte eine eigene Rolle – wie zum Beispiel das düstere Rotlicht, das jeden von Baronin Lefuets Auftritten einleuchtete.

Am Ende gewinnt – wie schön – das Gute, und sogar ihre eifrigen Helfer (Nisa Apaydin, Fabian Höcherl, Annika Hierreth, Ceren Göz, Sophia Saval, Chiara v. Wichtingen und Lena Hummel) wenden sich von der Baronin ab. Angefeuert von ihren treuen Freunden (Jessica Ril und Ines Tischner) spielt Tina schließlich ihren großen Trumpf aus und wettet sich ihr Lachen zurück. Und wer zuletzt lacht...

Das dürften auf jeden Fall die Schulspielleiterinnen Brigitte Bodensteiner und Katharina Augustin gewesen sein, denn sie hatten – verstärkt durch den begeisterten Applaus - allen Grund, auf ihre tolle Truppe stolz zu sein.

Buddha erleben im Kooperationsausflug

Buddha erleben im Kooperationsausflug

Wenn junge und ältere Menschen gemeinsam in einem buddhistischen Zentrum zu bayerischer Volksmusik – vorgetragen von zwei jungen Burschen in Lederhosen – singen, klatschen und tanzen, kann es sich nur um einen weiteren der vielen erlebnisreichen Ausflüge der beiden Kooperationspartner SRS Amberg und Seniorenheim der Diakonie handeln.

Nach wochenlangen Vorplanungen der organisatorischen Leiterin Dagmar Gawinowski und Sozialdienstleiterin Maria Friedrich begann der Ausflug am 5. Juni um 13:00 Uhr dank eines gnädigen Wettergottes bei strahlendem Sonnenschein. In mehreren Kleinbussen und privaten PKWs traten 30 Personen die Reise ins 40km entfernte Teublitz an. Begleitet wurden die Senioren und Schüler von Heimleiter Marcus Keil, Beratungsrektor Christian Schön (mit beiden Töchtern) sowie den Studienreferendaren Stefanie Bonauer, Anna Schmidbauer und Dominik Wittmann.

Die Vorfreude und Neugierde war bei allen Teilnehmern groß, zumal man mit dem buddhistischen Zentrum in Teublitz (Ortsteil Katzdorf) ein für viele völlig unbekanntes Terrain erkunden wollte. Dort angekommen erklärte die gebürtige Teublitzerin Dagmar Gawinowski einiges zur Entstehung dieses Zentrums. Der Verein Ruamjaipak hatte im März 2012 das ehemalige Schulhaus zusammen mit der Turnhalle von der Stadt Teublitz gekauft. Seitdem leben dort jeweils für ein paar Monate Mönche und verkünden ihren Glauben. Vereinsmitglieder - meist thailändischer Abstammung -  kümmern sich seither um das Wohl der Mönche. Von diesen wurden die Besucher aufs Herzlichste empfangen. Traditionell barfuß (oder im Falle der Senioren in Hausschuhen) betraten die Gäste ehrfürchtig das Herzstück des Zentrums, in dem Europas größte Buddha-Statue bestaunt werden kann und die Mönche bereits auf die Besucher warteten. Nach einem gemeinsamen Gebet kam es zu einem regen Austausch zwischen Schülern, Senioren und den Mönchen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die älteren Teilnehmer bereits über einiges an Vorwissen verfügten und in ihrem Leben schon so manches buddhistische Land besucht hatten. Viel Freude bereiteten die Mönche ihren Gästen, als sie jedem persönlich ein Armband als Geschenk überreichten. Noch größer war die Freude über die vielfältigen vorbereiteten Speisen und Getränke, die im Anschluss im Speisesaal verabreicht wurden. Dort kam es dann auch zum bereits eingangs geschilderten gemütlichen Beisammensein.

Für die Ausflügler ging es anschließend weiter in den Naturpark Höllohe. Während die Senioren sich am dortigen Kiosk bei einem Eis stärkten, stürmten die Schüler sofort die Fahrzeuge, die dort eigentlich für kleinere Besucher bereitstanden, und begannen ein Wettrennen, über das die Senioren sich köstlich amüsierten. Beim Rundgang durch den Park wurden dann die Rehe und Enten gefüttert und dabei so manches Pläuschchen geführt. Einen weiteren Höhepunkt stellte die musikalische Einlage von Julian Baumgartner und Moritz Koberstein am Kiosk dar. Beide Schüler gehören im Seniorenheim längst schon zum Inventar und spielten gewohnt zünftig auf, sodass viele weitere Besucher des Parks hinzustießen und sich von der guten Laune aller anstecken ließen.

Erst in den frühen Abendstunden konnten sich die Teilnehmer voneinander losreißen. Während der Heimfahrt gab es laut Auskunft der Heimleitung und Lehrkräfte nur zwei Themen - den tollen Ausflug und natürlich die Frage, wann wohl der nächste stattfinden würde!

Kopfrechenkönig 2018

Wie bereits in den letzten Jahrzehnten wurde auch heuer der Kopfrechenkönig unter den Sechstklässlern der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule ermittelt und gekürt.

Die Schüler wurden während des Schuljahres im Mathematikunterricht und auch in Vertretungsstunden auf die Ausscheidung vorbereitet. Vor den Pfingstferien standen dann jeweils die beiden Klassenbesten unserer fünf sechsten Klassen fest.

Sie konnten am 04.06.2018 in einem vielfältigen Wettkampf gegeneinander antreten und ihr Können beweisen. Abgefragt wurden hierbei neben kniffligen Kopfrechen- und Knobelaufgaben auch Sachaufgaben, welche ebenfalls ohne schriftliche Hilfe gelöst werden mussten. Inhaltlich wurden dabei fast alle Grundwissensbereiche der fünften und sechsten Jahrgangsstufe abgedeckt. Bei der Ausscheidung lieferten sich unsere Teilnehmer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Großes Lob verdienen alle Teilnehmer: Liane Kempf (6 a), Alexander Hopfauf (6 a), Simon Kellner (6 b), Leonard Pundor (6 b), Niklas Fuchs (6 c), Ben Kreller (6 c), Valeria Steiz (6 d), Felix Marquart (6 d), Lena Geitner (6 e) und Adrian Greiner (6 e).

Folgende Schüler zeigten die besten Rechenkünste:

  1. Platz: Adrian Greiner
  2. Platz: Ben Kreller
  3. Platz: Niklas Fuchs

Adrian darf unsere Schule beim Oberpfälzer Wettbewerb im Kopfrechnen vertreten. Wir gratulieren ihm herzlich zum Sieg und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

Bleistift vs. Touchscreen

Ist der Bleistift oder Fineliner trotz der zunehmenden Digitalisierung immer noch zeitgemäß? Genau dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8C, zusammen mit den Begleitlehrkräften Frau Schottenheim und Herrn Grüssner, am Montag, 04. Juni 2018 bei einer Erkundung im Unternehmen STAEDTLER nachgegangen. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg ist Europas größter Hersteller u. a. für holzgefasste Stifte, Textmarker und Fineliner. Bei der Besichtigung konnten die Schüler das im BwR/ WR – Unterricht vermittelte theoretische Wissen über die Beschaffung von Werkstoffen und Handelswaren, über Produktionsabläufe sowie Lagerhaltung auch einmal praxisnah miterleben.

Zu Beginn der Erkundung erfuhren die Jugendlichen zunächst wichtige Daten und Fakten über das Familienunternehmen STAEDTLER: Das Unternehmen wurde im Jahre 1835 in Deutschland gegründet und beschäftigt derzeit mehr als 2000 Mitarbeiter, die nicht nur in Nürnberg und Neumarkt/ Opf., sondern weltweit tätig sind. Aktuell gibt es 21 Vertriebsniederlassungen, wobei STAEDTLER-Produkte auf allen Kontinenten und in 150 Ländern verkauft werden.

Schwerpunkt der Besichtigung war eine ausführliche Werksführung. Am Beispiel der Produktion von Bleistiften und Finelinern wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, welche Werkstoffe und Maschinen bei STAEDTLER zum Einsatz kommen. Zur Herstellung der Bleistifte werden überwiegend die Rohstoffe Graphit, Ton und Holz eingesetzt. Sehr faszinierend war dabei das vollautomatische Hochregallager mit über 60 000 eingelagerten Waren und Produkten.

Mit der Werksführung durch die einzelnen Abteilungen konnten so die Unternehmensabläufe von der Beschaffung, über die Produktion bis hin zur Kommissionierung, Verpackung und dem Versand der Aufträge leicht nachvollzogen werden. Zum Abschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler sogar einige Stifte geschenkt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Eberhard Rüdel für den wirklich sehr interessanten Einblick in das Unternehmen STAEDTLER mit der Erkenntnis, dass Stifte die Grundlage sind, um unsere Gedanken oder Ideen niederzuschreiben. Der altbewährte Bleistift wird sicher bis weit in die Zukunft einen großen Stellenwert für uns haben.

Laura Donhauser trifft bei Fußball EM

Unsere Schülerin Laura Donhauser schießt  Deutschland bei der U17w EM in Litauen im Prestigeduell gegen Niederlande mit einem Tor in der Nachspielzeit zum Ausgleich in das Halbfinale.

Das Halbfinale gegen England wird am Freitag, 18.05.2018 um 15:30 Uhr im Livestream bei Sport1.de gezeigt.

Link zum Interview:

https://www.dfb.de/u-17-juniorinnen/news-detail-u-17w/fudalla-und-donhauser-wir-wollen-unbedingt-ins-halbfinale-186743/

 

Link zum Spiel Deutschland-Niederlande (Tor durch Laura Donhauser in der Nachspielzeit):

https://www.dfb.de/u-17-juniorinnen/news-detail-u-17w/in-der-schlussminute-u-17-holt-remis-gegen-niederlande-186616/

Wir drücken alle Laura und Deutschland den Daumen.

Die haben einen Vogel

Die Klasse 6b besuchte am 14.05.2018 die Ökostation des LBV in Regenstauf. Durch die hervorragende Unterweisung von Diplombiologin Frau Peuser und zwei engagierten Mithelfern aus dem Bundesfreiwilligendienst gestaltete sich der Besuch zu einer wertvollen Unterrichtseinheit direkt vor Ort an den Regenauen.

Der Unterricht war dreiteilig gestaltet:

  • Als erstes informierte Frau Peuser zu den Aufgaben und Tätigkeitsbereichen des Umweltverbandes LBV.
  • Anschließend erfuhren die Schüler zum Thema: „Der Star, Vogel des Jahres 2018“ steckbriefartig alle wissenswerten Details, die ein Star zum Leben braucht. Daraufhin ging der Referent gezielt auf die negative Umgestaltung der Landschaft durch die Land- und Forstwirtschaft ein, welche die Lebensvoraussetzungen des Stars sehr einschränken. Besonders Landwirtschaft ohne Nutztiere, die sich auf Weiden aufhalten oder der Spritzmitteleinsatz gegen Insekten in der Landwirtschaft wirken sich auf den Wiesen- und Weidenvogel sehr schlecht aus. Ebenso wurde den Schülern in der Präsentation Gärten gezeigt, die für Vögel gute Bedingungen bieten und Gärten, die als Schotterwüsten keinem Lebewesen mehr Unterschlupf und Nahrung bereit halten.
  • Anschließend teilten die Referenten die Schüler in 2 Gruppen auf. Zuerst ging es mit der einen Gruppe zu den Volieren der kranken Vögel und anschließend in den Schulungsraum. Dort wurde erörtert, warum Vögel fliegen können und an den Binos erforscht, welche Besonderheiten sie dazu haben. Darauf wurden die Gruppen gewechselt.

Für die Schüler entstand dadurch ein einmaliges Gesamtbild über die Besonderheiten der Vögel.  Dies ist auch ein wichtiges Ziel im Lehrplan der 6. Klasse der Realschule. Außerdem konnten die Themen Umweltschutz und Artenschutz konkret am Beispiel Star fachgerecht dargestellt werden.

Die Mannschaft der Jungen 4 werden Dritter

Am Fr., 11.05.15, trat unsere Mannschaft im Regionalentscheid gegen die
Mannschaft der Knabenrealschule Neumarkt und der Wolfgang-Höllerer-Realschule
aus Sulzbach-Rosenberg an. Ausgetragen wurde dieses Turnier auf dem
Sportgelände des FV Vilseck. Der Sieger qualifiziert sich für die Teilnahme an der
Oberpfalzmeisterschaft in Regensburg. Im ersten Spiel traf unsere Mannschaft auf
die Mannschaft aus Neumarkt. Mit etwas Pech zu Beginn ging dieses Spiel verloren.
Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg kamen wir schnell
in Rückstand und verloren auch dieses Spiel. Sieger wurde die Mannschaft aus
Neumarkt, zweiter die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg und wir Dritter.

Abschlussfahrt der 10C

Es ist Mittwoch der 02.05.2018 um kurz vor halb acht. Alle warten gespannt auf die Abfahrt zu unserem Ziel Frankfurt am Main. Nachdem der Reisebus losfuhr, dauerte es ein paar Stunden, bis wir die Schiffsanlegestelle erreichten. Dadurch bot sich uns die Möglichkeit Frankfurt von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten – dem Wasser. Nach diesem entspannten Einstieg ging es weiter zur Jugendherberge Frankfurt. Wir alle empfanden die Unterkunft als sehr angenehm. Anschließend gingen wir zusammen in die Innenstadt um uns die Hochhäuser bei der Skyline Tour anzuschauen. Als krönenden Abschluss ging es zum Ende des Tages hoch hinaus auf den Maintower, von dem unsere Klasse einen atemberaubenden Blick auf Frankfurt werfen konnte.

Am Donnerstag ging es zum Römerberg, um dort die Stadtführung zu starten. Anschließend war die Schirn Kunsthalle der nächste Ort, den wir besuchten und nachdem wir die aktuelle Kunstaustellung sahen, ging es weiter zur Kleinmarkthalle. Insgesamt war die Stadtführung eine interessante Aktivität durch die vielen verschiedenen von uns besuchten Orte. Am Nachmittag fuhren wir zum 12 km südwestlich von Frankfurt am Main liegenden Flughafen. Wir freuten uns besonders auf die Führung dort, da er einer der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze ist. Später am Abend hörten wir uns die Kriminalgeschichten der fünfgrößten Stadt Deutschlands an. Auch diese historischen Geschichten waren spannend und ein guter Abschluss nach einem so ereignisreichen Tag.

Am dritten und leider auch letzten Tag gingen wir am Vormittag zur Paulskirche. Das nationale Denkmal ist architektonisch ein tolles Gebäude und zur heutigen Zeit finden im Inneren Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen statt. Nachdem wir diesen Punkt auf unserer Liste abgehakt haben, wollten wir zum Goethe-Haus. Im Inneren des Gebäudes bekommt man einen guten Eindruck von der Vergangenheit, da einige originale Stücke ausgestellt werden. Als dieser historische Rückblick ein Ende nahm, gingen die meisten noch zur Einkaufsmeile, um sich dort umzuschauen. Danach mussten wir leider zur Jugendherberge zurückgehen, um auf unseren Bus zu warten, der uns zurückbrachte.

Zusammengefasst waren diese drei Tage sehr schön, interessant und toll für die ganze Klasse.

Fabian und Lara

Mathematik mit dem Känguru

Am 15.03.2018 nahmen 18 mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler der sechsten und fünften Jahrgangsstufe die große Herausforderung an und starteten beim internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik.

Dieser Wettbewerb findet einmal jährlich in mehr als 70 Ländern weltweit statt. Dabei lösen die Schüler Multiple-Choice-Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Es handelt sich vor allem um Knobelaufgaben, Textaufgaben und Aufgaben aus der Geometrie. Dabei wird neben dem logischen Denken, das Herstellen von mathematischen Zusammenhängen und das räumliche Vorstellen getestet.

Alle freiwilligen Rechner und Denker der SRS Amberg gaben ihr Bestes. Mit viel Anstrengung und Konzentration tüftelten sie 75 Minuten lang, um die richtigen Lösungen herauszufinden.

Da die Ergebnisse bundesweit ausgewertet werden, hieß es nach der Teilnahme erst einmal abwarten und hoffen. Ende April war es dann endlich soweit. Die Ergebnisse wurden an die Schule übermittelt und die Siegerehrung konnte am 27.04.2018 durchgeführt werden.

Dabei gingen die ersten drei Plätze an:

Adrian Held, 6E (1. Platz)

Lara Kohn, 6E (2. Platz)

Simon Kellner, 6B (3. Platz)

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde für ihre ausgezeichneten Leistungen, ein Mathematik-Spiel und ein Übungsheft mit weiteren Knobelaufgaben, sodass sie auch weiterhin fleißig tüfteln können. Die drei Sieger bekamen zusätzlich ein Geodreieck geschenkt.

Abschließend auch noch einmal auf diesem Wege herzlichen Glückwünsch an alle Teilnehmer.

Werkstattwochen in der Handwerkskammer

Es wird gebohrt, gelötet, gefeilt, gefliest, betoniert, ...
Viele Werkstücke können die Schüler dann auch mit nach Hause nehmen oder werden sinnvoll in der Schulanlage genutzt, wie z.B. die selbst gefertigten Tische und Bänke.
Im Berufsorientierungsprogramm der Handwerkskammer durchlaufen die Schüler der 8ten Klassen in insgesamt zweieinhalb Wochen viele Stationen.
Von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr erhalten die Schüler praktische Einblicke in die Handwerksberufe und erfahren zudem, was ein Arbeitstag bedeutet.
Diese Maßnahme in Kooperation der Handwerkskammer hat sich an der Schule in den letzten Jahren erfolgreich etabliert und ist eine Säule der Berufsausbildung der Schönwerth-Realschule geworden.
Nähere Informationen findet man auch unter https://srsamberg.de/berufsorientierung .

Lesen macht Spaß

Wie in jedem Jahr rund um den 23.04. so besuchten auch heuer die 5. Klassen eine Amberger Buchhandlung. Im Rahmen des „Welttag des Buches“ bekamen die Schülerinnen und Schüler ein Buch geschenkt.

In der Buchhandlung wurde den Schülern der Weg des Buches von der Autorin ins Geschäft verdeutlicht und Wissenswertes über die Arbeit der Buchhändler näher gebracht. Das neu erworbene Wissen konnte dann in einer Buchhandlungs-Rallye gleich unter Beweis gestellt werden. Nach einer kurzen Pause wurden den Schülern auf spielerische Art Fakten zu bestimmten Bücher sowie rund ums Lesen vermittelt. Im Anschluss an ein paar Lesetipps durften die Fünftklässler ihre von der Stiftung Lesen zur Verfügung gestellten Buchgutscheine einlösen.

Ein herzliches Dankeschön an die Buchhandlung Rupprecht und die Stiftung Lesen!

Gewässer-Exkursion

Im Rahmen des Biologieunterrichts fuhren wir, die Klasse 8c, mit Frau Bäuml und Herrn Grüssner nach Wieselrieth. Dort brachte uns Herr Urban das Themengebiet „Gewässer“ etwas näher. Albert Urban ist der Besitzer der drei Weiher, die wir besichtigen durften. Nachdem Herr Urban uns etwas über die Biberschäden erzählt hatte, ging es mit der Arbeit los. Einige pflanzten Bäume, andere wiederum beseitigten die abgenagten Äste aus dem ausgelassenen Weiher und die übrigen Schüler räumten die restlichen Überbleibsel weg. Nach erledigter Arbeit wurde uns eine Brotzeit spendiert. Nach ca. 3 Stunden wurden wir mit Jagdhorn-Klängen verabschiedet. Es war ein tolles Erlebnis für unsere Klasse!

Forschernachmittag

Beim Forschernachmittag an der SRS war für die Forscherinnen und Forscher der sechsten Jahrgangsstufen einiges geboten. Sie durchliefen in Gruppen vier verschiedene Workshops. Dabei versuchten sie sich am Bau einer Leonardobrücke (Herr Feldmann), bauten ihre eigene Sonnenuhr und durchliefen einen Optik-Parcours (Physikseminar: Herr Franz, Herr Herrmann, Frau Kaiser und Frau Schiffner), bei dem sie selbständig experimentieren und dabei verschiedene optische Phänomene erkunden durften. Bei Herrn Rupprecht lernten die jungen Forscher, wie man mit nur zwei Händen bis 1023 zählen kann, wenn man das Dualsystem beherrscht und wurden zudem zu mathematischen Zauberern ausgebildet.
Zur "Abkühlung" fanden sich in der Pause alle Schülerinnen und Schüler in der Aula ein. Dort zeigte Herr Ringer was man mit flüssigem Stickstoff so alles anstellen kann. Bei -196°C zersplitterten Rosen in tausend Teile, bildeten sich wabernde Dampfschwaden und mit einer Banane wurde ein Nagel in einer Platte versenkt.
Nach einem kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag fand so ein weiterer Baustein unserer Forscher im Rahmen unserer MINT-Schule erfolgreich und mit begeisterten Schülern statt.

Exkursion in die Amberger Stadtbibliothek

Am 12.04.2018 machte sich die Klasse 6E im Rahmen des Deutschunterrichts gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Frau Augustin und Frau Schwanfelder auf den Weg in die Amberger Stadtbibliothek.

Dort angekommen, erhielten die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einweisung in den Bibliotheksbetrieb eine Führung durch den Kinder- und Jugendbereich, wobei ihnen die Sortierung der Bücher nach Themen und Autoren anschaulich erläutert wurde.

Im Anschluss daran hatten die Mädchen und Jungen ausreichend Zeit, um sich die verschiedenen Medien genauer anzusehen und ihrem Interesse nach auszuwählen. Und so kam es, dass über die ganze Bibliotheksetage verteilt lesehungrige Jugendliche saßen, die es kaum abwarten konnten, in den gefundenen Büchern und Zeitschriften zu schmökern.

Eine solche Lesefreude sollte nicht gestoppt werden! In diesem Sinne durften sich vor der Verabschiedung noch alle, die bereits in Besitz eines Bibliotheksausweises sind oder diesen zuvor beantragt hatten, ihre Wunschmedien unmittelbar ausleihen.

 

Ordensschwester statt Polizistin

Ein Leben ganz ohne eigene Familie, in Armut und Gehorsam?! Ein Leben, das man ganz auf Gott ausrichtet? Auch heute noch entscheiden sich junge Männer und Frauen dafür, in einen Orden einzutreten. T. Stadler ist so eine junge Frau, die sich für ein Leben in solch einer Gemeinschaft entschieden hat. Sie verzichtet damit auf so einiges, was für viele Menschen doch ganz selbstverständlich erscheint. Am 12.04.2018 besuchte sie die Klasse 10e im Rahmen des Religionsunterrichtes und erzählte von ihrem spannenden Weg in einen Orden.

Frau Stadler ist gerade „Interessentin“ – sie steht damit noch am Beginn einer ungefähr zehn Jahre dauernden Ausbildung, an deren Ende nach einer Zeit als Kandidatin, Postulantin, Novizin und schließlich als Schwester in der zeitlichen Profess die ewige Profess steht. Erst dann gilt die Bindung an den Orden bis zum Tod.

So erklärte Frau Stadler zunächst, was einen Orden auszeichnet. Überrascht waren doch einige Schüler, dass nicht alle Ordensgemeinschaften in klassischen Klöstern leben und dass es gegenwärtig sogar noch rund 18 000 Frauen und 4 500 Männer in Deutschland gibt, die einem Orden angehören. Einige Schüler fanden es außerdem erstaunlich, dass ein „Auswahlverfahren“ beim Ordenseintritt durchlaufen werden muss. So soll die Frage geklärt werden, ob man überhaupt zu einer Gemeinschaft passt. Jeder Orden hat nämlich sein bestimmtes Charisma – also Ziele und Überzeugungen, für die die Gemeinschaft lebt.

Frau Stadler wünscht sich ein Leben in der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Kreuz – ein Orden, der die Botschaft der Auferstehung lebt: Schwierigkeiten, Leid und Tod sind nicht das Letzte,
sondern Jesus Christus, der die Welt durch sein Leben, Sterben und Auferstehen erlöst hat. Aus diesem Glauben stellen sie sich Herausforderungen wie Ungerechtigkeit, Ausgrenzung oder Armut. Betroffenen Menschen möchten die Ordensfrauen wieder Hoffnung schenken. So kümmerte sich der Orden schon immer um die Bildung von Mädchen und jungen Frauen, ist in der Kranken- und Altenpflege tätig oder hilft Menschen in Not auf der ganzen Welt.

Anhand des Wappens der Schwestern vom Heiligen Kreuz ging die Interessentin auf diese Überzeugungen und Ziele des Ordens, auf die Herkunft und Geschichte sowie auf das Wirken des Ordens auf der ganzen Welt ein. Demnach gehören rund 1 600 Schwestern auf vier Kontinenten dem Orden an, die alle ein Leben in Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit geschworen haben.

Auch wenn die Schüler bereits zwischen dem Expertenvortrag immer wieder die Chance nutzten, interessierte Fragen zu stellen, stand Frau Stadler anschließend weiteren Fragen Rede und Antwort. Auf die Frage, warum sie sich ein Leben als Ordensschwester so gut vorstellen kann, begann sie von ihrer eigenen Realschulzeit zu erzählen. Seit der siebten Klasse war es ihr großer Traum, einmal als Polizistin zu arbeiten. Nachdem sie wegen einer Sehschwäche nicht zum Einstellungstest zugelassen wurde, überbrückte sie die Zeit bis zum nächsten möglichen Einstellungstermin mit der Fachoberschule. Dort reifte dann durch eine überraschende und prägende Begegnung die Idee, eine Ausbildung zur Gemeindereferentin zu beginnen. Nachdem dann immer mehr ihr Interesse gewachsen ist, kam schließlich der Wunsch auf, ihre Überzeugung gemeinsam mit Gleichgesinnten in der Gemeinschaft der Schwestern vom Heiligen Kreuz zu leben.

„Gibt es unter Ordensschwestern auch einmal Streit?“ „Darf man überhaupt noch eigene Entscheidungen treffen?“ „Warum trägt man als Schwester ein Ordensgewand?“ All diese und viele weitere – auch persönliche – Fragen wurden bereitwillig (und mitunter auch humorvoll) beantwortet. Da kam es geradezu ungelegen, dass die Doppelstunde plötzlich vom Gongschlag beendet wurde. Die Zehntklässler haben es sich aber nicht nehmen lassen, noch ein Abschiedsfoto mit ihrem Gast zu machen. Beeindruckt von dem Interesse und der Begeisterung, die Frau Stadler ausstrahlt, verabschiedeten sich die Zehntklässler. Wir bedanken uns herzlich für ihren Besuch und wünschen Frau Stadler alles Gute auf ihrem Weg in den Orden.

 

Stille Pause

Pünktlich zum Gongschlag strömen ganze Scharen von Schülern aus den Klassenzimmern. In den Pausen herrscht so jedes Mal ein großes Getümmel im ganzen Schulhaus. Das darf auch ruhig so sein, schließlich ist im Unterricht davor und danach Konzentration angesagt. Doch zur tatsächlichen Erholung und zum Durchschnaufen fehlt uns selbst in den Pausen oft die Zeit.

Die Fastenzeit vor dem Osterfest lädt uns aber ein, mitten im stressigen Schulalltag wirkliche „Pausen“ zu nehmen: Zeit, um uns auf das zu besinnen, was wirklich im Leben zählt. Die Fachschaft Religion verwandelte für interessierte Schüler und Lehrer erstmals zwei Pausen in den beiden Wochen vor den Osterferien in „stille Pausen“.  „Auf das Leben hören“ und „das Leben atmen“ waren die Themen dieser besonderen Auszeiten.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen dieses Angebot wahr und beteiligten sich durch Mitsingen, Beten und dem Vorlesen von Texten. Zum krönenden Abschluss performten Frau Gawinowski und Frau Bodensteiner das Lied „Hymn“, das alle in besonderer Art und Weise auf die Osterbotschaft einstimmte.

Ausgeteilte Räucherstäbchen luden die Schüler ein, zuhause selbst einmal abzuschalten und tatsächlich einmal bewusst zu atmen.

Durch den erfreulich hohen Anklang wird es sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die meist so lauten Pausen in stille Pausen verwandelt werden.

Schule ohne Rasissmus - Netzwerktreffen

Am 22. März 2018 besuchten wir zusammen mit Frau Schwirzer das Netzwerktreffen der Oberpfälzer SOR-SMC-Schulen, welches in diesem Jahr  im Beruflichen Schulzentrum Amberg stattfand. Die ganztägige Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm und zahlreiche interessante Anregungen, wie engagierte Schüler und Lehrkräfte das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ konkret an den eigenen Schulen umsetzen können. In einem „Markt der Möglichkeiten“ wurden zunächst Aktionen der einzelnen Schulen vorgestellt, etwa Aussteigervorträge, Aktivcoach-Training, Theateraufführungen oder –besuche, Sponsorenläufe, Pflanzen von Friedensbäumen, interkulturelles Frühstück u.v.m. Nach der Mittagspause, in der wir uns rege mit den Schülern der anderen Schulen austauschten, besuchten wir unterschiedliche Workshops, die wertvolle  Ideen und Hilfestellungen für konkrete Projekte gaben. Hochmotiviert machten wir uns an die Arbeit und gestalteten Courage-Postkarten und drehten Filmclips gegen Ausgrenzung. Nach der Vorstellung unserer Ergebnisse und einer abschließenden Besprechung  endete die Veranstaltung gegen 17:00 Uhr. Unser Fazit: Das Netzwerktreffen hat uns in unserem Engagement bestärkt  und uns viele interessante Anregungen für die Arbeit in unserer SOR-SMC-Schule mit auf dem Weg gegeben.

Laura Baumer (9G), Daniela Zorn (9G), Annika Hagen (9G)

Fußball-Hallenmeisterschaften

Bei den Fußball-Hallenmeisterschaften waren alle Altersklassen unserer Schule vertreten.

Jungen I werden Stadtmeister 2018 in der Halle! Vier Spiele, vier Siege, kein Gegentor und somit ein verdienter erster Platz! Dank einer sehr guten Torwartleistung und der mannschaftlichen Geschlossenheit gelang uns dieser Erfolg.

Die Mannschaft Jungen II wird Vierter. Im ersten Spiel trafen wir auf die Mannschaft des GMG. Noch nicht richtig warm bzw. im Spiel verloren wir 0:4. Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft der Wirtschaftsschule lief der Ball besser aber letztendlich verloren wir 0:2. Im dritten Spiel gegen die Mannschaft des MRG lief das Spiel am besten. Wir gerieten zweimal in Rückstand und glichen immer wieder aus. Aber am Ende gewann das MRG etwas glücklich mit 3:2. Stadtmeister wurde das GMG, vor der Wirtschaftsschule, dem MRG und unserer Mannschaft.

In der Altersklasse Jungen IV mussten sich nach erfolgreicher Qualifikation für die Halbfinale beide Mannschaften unglücklich im Siebenmeterschießen gegen das GMG sowie die Luitpoldschule geschlagen geben (0:0 nach regulärer Spielzeit). So kam es im Spiel um Platz 3 zum direkten Duell der beiden SRS-Mannschaften. Auch hier endete das Spiel 0:0, so dass wieder ein Siebenmeterschießen den Sieger bestimmen musste. Das glücklichere Ende hatte unsere zweite Mannschaft die größtenteils aus Spielern des älteren Jahrgangs bestand.

Auch bei den Jungen III waren zwei Mannschaften vertreten, die am Ende in einem sehr ausgeglichenen Turnier die Plätze 5 und 7 belegten. Dabei wurde mit drei Dreiergruppen gespielt. Die Gruppenersten spielten die Plätze 1 – 3, die Gruppenzweiten die Plätze 4 – 6 und die Gruppendritten die Plätze 7 – 9 aus. Da alle Vorrundenspiele unserer 1. Mannschaft 0:0 endeten musste am Ende das Losverfahren die Plätze 1- 3 bestimmen. Hier fehlte uns das nötige Glück, so dass maximal der 7. Platz erreicht werden konnte.

Mädchen III werden Vierte! Bei der Mannschaft Mädchen III traten wir mit einer unerfahren, jungen Mannschaft an. Das Feld war gut besetzt und unsere Schule traf gleich im ersten Spiel auf den späteren Sieger, das MRG. Zweite wurde die Mannschaft der Deckerschule, dritte das GMG und unserer Mannschaft.

Den Abschluss bildeten die Mädchen der Altersgruppen II und IV. Die Mädchen II wurden ihrer Favoritenrollen gerecht, doch fehlte das nötige Abschlussglück, so dass sie sich am Ende mit dem 2. Platz zufrieden geben mussten. Die Mädchen IV erkämpften sich bei ihrem Turnier den 3. Platz.

Vorhang auf in Pilsen

Um 7.55 Uhr trafen sich die Interessierten in der neuen Aula der Realschule und warteten auf unseren Bus, der uns nach Tschechien bringen sollte.

Die Fahrt im Bus verging wie im Flug mit lustigen Gesprächen.

Schon um 10:00 Uhr kamen wir beim Theater an. Da das Theaterstück erst um 11:00 Uhr anfing, hatten wir Zeit uns im Gebäude umzusehen.

„Vorhang auf!“ und schon waren wir mitten in der „West Side Story". Es ist die Geschichte von „Romeo und Julia“ in Modern; hier allerdings als Maria - die Schwester vom Chef der Sharks - und Toni - der beste Freund vom Chef der Jets. Zwischen den beiden Gangs herrschen nur Gewalt und Hass. Beim tragischen Endkampf erstechen sich die Clanchefs gegenseitig und auch Toni wird erschossen. Durch Marias große Trauer erkennen die Mitglieder der Clans ihr sinnloses Verhalten und beenden dadurch ihren Streit.


Nach dem Theater hatten wir noch Zeit etwas die Stadt zu erkunden - besonders gefielen mir hier die drei Brunnen bei der St. Bartholomäus Kathedrale.

Lesefreude wecken am Vorleseabend

Leseförderung – was ist das und warum ist sie wichtig?

Jeder weiß, dass das Lesen einen wichtigen Platz in unseren Schulen einnehmen muss. Seine Bedeutung wächst, da die Lesekompetenz die Grundlage für jeden Schulerfolg darstellt.

So macht es sich auch unsere Schule zur Aufgabe, diesen Kompetenzbereich zu fördern.

Unter dem Motto „Lesefreude wecken“ veranstaltete die Buchhandlung Rupprecht gemeinsam mit den Deutschlehrkräften Frau Hauser, Frau Stahl, Frau Wendl und Frau Ohland am Montag, dem 19.03.2018 den bereits dritten Vorleseabend für die Fünft- und Sechstklässler der Schönwerth-Realschule.

Den anwesenden SchülerInnen und deren Eltern wurden dabei aktuelle Jugendbücher äußerst anschaulich und lebendig vorgestellt, um die Kinder zum Lesen zu motivieren. Bei der Auswahl der Bücher wurde bereits im Vorfeld Wert darauf gelegt, dass verschiedene Genres abgedeckt wurden und für jeden Zuhörer das passende Buch dabei war. Im Anschluss an die unterhaltsame und kurzweilige Präsentation konnten die neuen Lieblingsbücher gekauft werden. Der Abend war für alle sehr abwechslungsreich und bot eine willkommene Ablenkung zum Schulalltag. Eine Besucherin aus dem Publikum meinte zum Ende der Vorstellung: „Ein rundum gelungener Abend mit faszinierenden Büchern!“

Let´s do the time Warp again!

An drei Abenden in den Iden des März anno 2018 bestiegen 150 Neuntklässler (ja, Sie lesen richtig, es werden tatsächlich jedes Jahr mehr… ) drei Busse, um an einer interaktiven Musicalshow namens „The Rocky Horror Show“ im Deutschen Theater in München-Schwabing teilzunehmen. Nachdem der Musicalhit ausführlich in den vergangenen Musikstunden besprochen worden war, durfte man gespannt auf den Live-Act sein. Da es sich hier um eine Kultveranstaltung, deren Inhalt hinlänglich bekannt sein dürfte, handelt, verzichten wir an dieser Stelle auf eine übliche Besprechung a lá „Kulturteil einer Tageszeitung nach Wahl“ und lassen einfach unsere Schülerinnen und Schüler sprechen, die – hätten wir sie twittern lassen anstatt sie mit den vorschriftsmäßigen Handyverboten zu behelligen – Folgendes angemerkt hätten:

 

# Witzige Busfahrt. # Stärkt Klassengemeinschaft.

# Invade Munich! # Auf Entdeckungsreise in München.

# Schönes Theater. # Was Neues.

# Today: Horrorshow!!!

# Wie der Riff-Raff lacht! ‚# Frank N. Further und immer wieder Frank. N. Further…

# Let´s do the Time Warp again! Ohrwurm des Jahrhunderts!

# Schön, dass man die Band auch sieht. # Bass. # Rock. # UnterwäschenRockmusik.

# Ohrwurm izz scho wieder da. # „Jump to the left“… lalalalalalalaaahaaa…

# Es gibt Reis! (Ich war doch schon bei McDonalds´!!!)

# Sehr schöne Outfits. # Good singers and funny moments. # Good and colorful show.

# Halfnaked People. Haben die kein Unterhemd?!? So viele Strapse. Fetisch? Und schon wieder Männer in Strapsen.

# Transen am Start. # OMG, jetzt weiß´ ich, warum das „Horror“-Show heißt! # Verstörend, aber trotzdem ziemlich cool.

# Sex. # Ohrwurm. # Transe. #Dance. #“Boring!“… der arme Erzähler…

# Nasche Leid. # Weyste Leid. # Jo, samma etzt in Mingga oder wos… 😉

# Wet!!! Wasserpistolen! Konfetti geworfen und nass geworden.

# Nach dem Musical war ich frisch geduscht, JAAA, ich hatte auch vorher schon geduscht!

# Oh, Sex auf der Bühne, oder was soll das? Ich werde dauernd von hinten bespritzt (von Wasserpistolen)!

# Leute, wenn ihr mich noch einmal nass macht… # Mein guter Reis!

# Nichts für schwache Nerven. Man braucht viel Humor. # Gute Musik, gute Laune, schön anzusehen.

# Klopapieranschlag von hinten. # Verrückt, aber cool. # „Put your hands on the hips“… lalalalalalalaaahaaa…

# Ach, das ist ja auf Englisch, habe mich schon gewundert, dass ich nur die Hälfte verstehe.

# Wir hatten vorher auch eine Einführung (wer da aufgepasst hat, hat ALLES verstanden!)

#Na super, Erwachsene da unten im Parkett, Handy an und dann auch noch lauthals ratschen, das NERVT!!! (WIR wissen, wie man sich benimmt!)

# In love with this musical

# Tolle Zeit mit Freunden. Tolle Musik. Schöner Abend. # Gerne nochmal.

# Wiederholungsbedarf!!! Dringend! # Unvergesslicher Abend. # Coole Lehrer/ in.

# War voll geil. # Müde. # Danke an die Lehrer für die tolle Möglichkeit!

# Es war echt voll lustig. # Diesen Abend werde ich NIE vergessen!!!

Skikurs März 2018

Die Klassen 7 B, 7 E und 7 F verbrachten vom 04. – 09. März 2018 ihren Skikurs in der Wildschönau (Österreich). Bei traumhaften Bedingungen konnten die Anfänger erste Erfahrungen am Roggenboden sammeln bevor es wie die Fortgeschrittenen auf den Schatzberg zum Skifahren ging. Neben dem Skifahren standen aber noch weitere abwechslungsreiche Aktivitäten wie Rodeln, Teamwettbewerbe oder eine Nachtwanderung auf dem Programm.

"Pinnidream" auf der Juniormesse in Regensburg

„Magnetikey“, „BlaLa-Entertainment“ und „Craftglass“ haben eines gemeinsam: Sie sind neue Unternehmen, die von jungen engagierten und kreativen Schülern geführt werden.

Nachdem Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Hans Peter Göttler vom Vorstand der LfA Förderbank Bayern die Schülermesse am 08.03.2017 in den Regensburger Arcaden eröffnet hatte, konnten die rund 250 bayerischen Schüler ihre Ideen einem breiten Publikum vorstellen.

An selbst gestalteten Ständen präsentierten 19 Schülerfirmen aus Bayern von 10.30 bis 17.00 Uhr ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Taschen aus Büchern, Handyhüllen aus Bambusholz und magnetische Schlüsselbänder sind nur drei der vielen spannenden Geschäftsideen, die präsentiert wurden. Zusätzlich zu ihren Verkaufsständen machten die Schüler in zweiminütigen Werbespots auf der Bühne bei Kunden und Gästen der Messe auf sich aufmerksam.

Unsere Schülerfirma Pinnidream war eine der Firmen, die sich in den gut besuchten Regensburger Arcaden vorstellte. Für unseren Messestand war uns der optische Eindruck (WOW-Effekt) sehr wichtig, die Geschäftsidee und die Corporate Identity (roter Faden) sollten direkt ersichtlich sein. Bei der Bühnenpräsentation haben wir gezeigt, was hinter unserer Geschäftsidee steckt und verdeutlicht, warum unsere Pinnwände sogar Dschungeltiere gebrauchen können.

Schulschachnacht

Schulschachnacht der Profilgruppe Schach

Mit dem angekündigten Besuch der Schachspieler von der Hans-Scholl-Realschule Weiden entstand die Idee, diese Aktion doch in Form einer Schulschachnacht zu gestalten. Die Hans-Scholl-Realschule bietet, wie auch die Schönwerth-Realschule, Schach als Profilfach an, d.h. in der fünften Jahrgangsstufe vormittags innerhalb des Unterrichts, ab der sechsten Klasse dann im Wahlfach.
Am Vormittag reisten die zwölf Weidner Schüler mit dem Zug und ihrem Betreuer, dem Lehrer und oberpfälzischen Schulschachreferenten Johannes Paar mit der Bahn nach Amberg an. Hier traf man sich zu einem gemeinsamen Turnier mit den Schulschachgruppen des Max-Reger-Gymnasiums, des Erasmus-Gymnasiums und der Johanna-Decker-Schule. Gespielt wurde in den Gruppen „Youngsters“ und „Oldies“. Ging es auch nicht um offizielle Titel, so wurde dennoch mit vollem Eifer gekämpft. In der Gruppe der „Oldies“ (9./10. Klasse) gewann Sebastian Piehler vom Erasmus-Gymnasium alle Partien. Besonders erfreut war der Schulschachleiter und Konrektor Andreas Rupprecht der Amberger Realschule über das Abschneiden seiner Schützlinge, die mit Luis Pirzer (6b) und Leonard Punder (6b) zwei geteilte Sieger mit voller Punktzahl stellte. Auf dem dritten Platz landete mit Lena Geitner (6e) ungeschlagen ebenfalls eine Schülerin der Realschule, die den 35 Jungs bei den „Youngstern“ deutlich zeigte, dass Schach kein reiner Männersport ist.
Nach einer längeren Mittagspause begann dann die eigentliche Schulschachnacht der Sechstklässler aus der Profilgruppe Schach zusammen mit den Weidner Gästen bei einem Tandemturnier. Hier spielen immer zwei Spieler zusammen an zwei Brettern und geben die geschlagenen Figuren ihrem Partner, der diese dann bei sich am Brett einsetzen kann. Damit sind Spaß und Action garantiert. Vor dem Abendessen tobten sich die Schüler in der Turnhalle bei Völkerball aus, wonach die bestellten Pizzas noch besser schmeckten. Den Abend konnte dann jeder auslaufen lassen, wie er Lust hatte. Erlaubt war alles von Playstation, Musikhören, Videos in der Schulaula und natürlich auch wieder Schachspielen, diesmal in der Variante Atomschach, bei der eine geschlagene Figur auch alle Figuren in allen berührenden Feldern entfernt. Irgendwann legten sich die Kinder und auch die Betreuer Andreas Rupprecht und Johannes Paar erschöpft in die Klassenzimmer auf die Isomatten und in die Schlafsäcke zum verdienten Erholungsschlaf. Mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schulküche endete dann die Amberger Schulschachnacht der Schönwerth-Realschule. Man verabschiedete sich von den Weidner Gästen und sofort wurden Rufe laut, wann diese Aktion wiederholt werden kann.
Im Schuljahr 2018/2019 ist für die neuen Schüler in der 5ten Jahrgangsstufe übrigens wieder das Profilfach Schach wählbar. Bei einer ausreichenden Anmeldezahl wird dann eine weitere Profilgruppe Schach gebildet. Konrektor Andreas Rupprecht hofft auf das Zustandekommen, denn schließlich wartet schon der Gegenbesuch in Weiden.  

Energiesparen hautnah

Der Bund Naturschutz Amberg-Sulzbach bietet in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Amberg ein experimentelles Dorfmodell an, bei dem die Teilnehmer unter Anleitung auf realistische Art und Weise nachentdecken können, wie eine umweltbewusste und vernünftige Energieversorgung und -nutzung in einer Gemeinde aussehen könnte.

Die Klasse 10B der Schönwerth-Realschule besuchte am Montagvormittag, den 26.02.2018 diese Einrichtung und erhielt dabei viele wichtige Informationen, die unter anderem auch für den Physikunterricht in dieser Jahrgangsstufe relevant sind.

Auf einem Energiefahrrad mussten unterschiedliche Elektrogeräte (Radio, Wasserkocher, Glühbirnen, etc.) nur mit Hilfe der eigenen "man-power" betrieben werden. Gleichzeitig wurde dabei auf energieeffizientere Geräte, wie LED-Lampen und den sinnlosen Verbrauch bei Stand-by-Betrieb eingegangen. Im eigentlichen "Energiespardorf" wurde der Bedarf an elektrischer Energie für eine Gemeinde mit ca. 8000 Einwohnern simuliert. Die positiven ökologischen sowie ökonomischen Auswirkungen bei der Verwendung von sparsameren Geräten wurden dabei simultan computerunterstützt dargelegt. Im Rollenspiel einer Gemeinderatssitzung konnten die Schüler zudem, in unterschiedliche Interessensgruppen eingeteilt, über die Installation diverser regenerativer Energiequellen (Windräder, Solaranlagen, Biogasanlagen) beraten.

Schultheatertage

Die Veranstaltung am 23.02.2018 im Amberger Stadttheater war im wahrsten Sinne des Wortes ein gelungener Auftakt für die Aufführung des Stücks „Das verkaufte Lachen“ in der Schönwerth-Realschule am Donnerstag, den 07.06.2018 um 19:30 Uhr.

Infoabend Übertritt

Der 22. Februar, 17: 00 Uhr war dieses Jahr einer der ganz wichtigen Termine im Schulkalender, fand an diesem Tag der Infoabend 2018 für die zukünftigen Fünftklasseltern und deren Kinder statt.

Stets bereit, auch Bewährtes immer wieder zu überdenken und noch weiter zu optimieren, nahm die Schulleitung für dieses Jahr einige Ablaufänderungen ins Visier, um Verbesserungswünsche aus den Vorjahren umzusetzen und die Elterninformation noch effektiver und gezielter zu gestalten. Deshalb wurde die Vorstellung der einzelnen Profile aus dem allgemeinen Vortrag ausgegliedert  und diesem zeitlich nachgestellt. Dies bot den doppelten Vorteil, dass der allgemeine Vortrag deutlich kürzer wurde und sich die Eltern nun gezielt nur über die Profile informieren konnte, die für ihr Kind überhaupt in Frage kamen. Alle anderen Profile mussten sie sich damit nicht mehr wie bislang „unnütz“ anhören und konnten sich auch zeitgleich zu den individuell belegbaren Profilvorstellungen (bis zu vier Durchgänge à 10 Minuten) einer der angebotenen, permanent durchlaufenden Schulhausführung anschließen, was von den Eltern weidlich in Anspruch genommen und von den Schülern sehr gut durchgeführt wurde.  Neu war auch die Diashow in der Aula und das Verpflegungsangebot durch die SMV.

Los ging der Abend in der neuen Aula erstmals mit einer musikalischen Begrüßung: die Bigband unter der Leitung von Anton Lottner gab zwei Stücke zum Besten und stimmte die Eltern schwungvoll auf einen durchaus intensiven Abend ein, der aufgrund der Länge und der Informationsfülle eine gewisse Ausdauer erforderte, aber eben auch einen umfassenden Einblick in die Schulart Realschule im Allgemeinen und in unsere Schönwerth-Realschule im Besonderen bot.

Durch den Elternvortrag führte im Anschluss, bewährt routiniert, informativ und dennoch kurzweilig ZwRSK Michael Brunner. Er erläuterte den Eltern alles Wesentliche über unserer Schule bzw. Schulart.

Ein wesentliches Merkmal der bayerischen Realschule ist die Aufteilung der Schülerschaft in vier verschiedene Wahlpflichtfächergruppen ab Jahrgangsstufe 7. So können die Schüler bestimmte Fächer je nach Neigung und Interesse zu den allgemeinbildenden Pflichtfächern hinzuwählen. Aufgrund ihrer Größe kann die staatliche Schönwerth-Realschule seit langer Zeit alle vier Wahlpflichtfächergruppen anbieten und wird dies aller Voraussicht nach in Zukunft können.

Die Realschule führt trotz der vier verschiedenen Zweige zu ein und demselben Abschluss: der sog. „Mittleren Reife“ oder auch Realschulabschluss genannt. Nach dem Abschluss ergreifen die Schüler entweder unterschiedliche Ausbildungsberufe oder wechseln zur Fachoberschule. Darüber hinaus werden vereinzelt noch weitere schulische Wege wie Berufsfachschulen oder die Einführungsklasse am Max-Reger-Gymnasium angestrebt.

In der Jahrgangsstufen 5 hat jede Klasse ein besonderes Profil. Neben der seit Jahren etablierten gebundenen Ganztagesklasse stehen für die fünfte Jahrgangsstufe 2018/19 folgende Profile zur Wahl: Bläser, Design, Forscher, Fußball, Schach, Theater und erstmals auch Video. ZwRSK Brunner wies darauf hin, dass es sich bei den Profilstunden allerdings um jeweils nur um zwei Wochenstunden handelt. Mehr als 90% des Unterrichts in der fünften Jahrgangsstufe ist also in allen Gruppen gleich.

Neben allen Fakten und Daten zum Übertrittsverfahren vermittelte ZwRSK Brunner den Übertrittsinteressierten durch Wort und Bild einen Eindruck des vielfältigen Schullebens der SRS. Dazu gehören das Streitschlichterprogramm, die Pausenhelfer und Buslotsen, das „Lernen lernen“- Programm sowie das Sozialtraining in allen 5. Klassen, die Kooperationen mit Seniorenheim, FOS und OTH, alle berufskundlichen Veranstaltungen, der Austausch mit einer tschechischen und einer englischen Schule, die Bigband, die Schultheatergruppen, die Schülerband, das Tutorensystem, diverse Schulfahrten und Exkursionen und vieles mehr. Insbesondere das MINT-Programm hat einen zentralen Stellenwert an der Schule und zeichnet die Schönwerth-Realschule als eine von nur vier Realschulen oberpfalzweit aus.

Bei allen Angeboten, die die Schule ihren Schülern und Eltern macht, versäumte es Michael Brunner allerdings nicht, auch auf die Erwartungen an die künftigen Schüler (z.B. angemessene Arbeitshaltung, Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Pflichtbewusstsein etc.) hinzuweisen.

Parallel zum allgemeinen Vortrag und den Profilvorstellungen lief wieder die Kinderbetreuung. Nachdem die über 200 anwesenden Viertklässler bereits bei ihrer Ankunft an der SRS vom SMV-Helferteam in Empfang genommen worden waren, wurden sie von Tanja Denk und Dagmar Gawinowski, die auch dieses Jahr erneut die Koordination des Kinderprogramms übernommen hatten, in Gruppen eingeteilt. In diesen wurden die potentiellen Neuzugänge von zahlreichen älteren Schülern quer durch das ganze Gebäude zu den zwölf Stationen des Schnupperprogramms gelotst, die den Kindern einen spielerischen Einblick in den Fächerkanon der Realschule bot.

Die Schulleitung dankt folgenden Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft:  Frau Hochleitner-Prell (FS Deutsch), Frau Schießl (FS Mathe) , Herrn Lottner (FS Englisch) und Herrn Ringer (Fachschaft Physik) mit den jeweiligen Fachseminaren, Herrn Glaser (FS Musik) Herrn Haberl (FS Chemie), Frau Meyer (FS Biologie), Frau Hummel (FS Werken), Frau Preis (FS Kunst) Frau Hollenbach und Herrn Zintl (FS Sport), Frau Schüller (FS Geschichte), Frau Zitzmann (FS Französisch) sowie Herrn Zinnbauer (FS IT). Gleicher Dank gebührt denjenigen Kollegen und Kolleginnen, die den Eltern die 5.-Klass-Profile vorstellten: Frau Last (Design), Frau Ohland (Ganztag), Frau Bodensteiner und Herrn Grüssner (Theater), Herrn Barthel (Fußball), Herrn Ertel (Video), Herrn Glaser (Bläser), Herrn Ringer (Forscher) und Herrn Rupprecht (Schach).

Ebenso großer Dank gebührt den über 100 (!) Schülern aus den Reihen des SMV-Helferteams, die durch ihre Zeit und ihr Engagement maßgeblich zum Erfolg des Infoabends beigetragen haben und uns als Schönwerth-Realschule großartig repräsentiert haben!

Die offizielle Schulanmeldung muss vom 07. bis 11. Mai 2018 im Sekretariat der Schule vorgenommen werden. Die für die Jahre der Sanierung gültige Zwangszuweisung an die Realschule Sulzbach von Orten, die zwischen Sulzbach und Amberg liegen, gilt seit einem Schuljahr nicht mehr.

Um 18:45 Uhr Stunden konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen. Jetzt folgen erst einmal die Wochen der Entscheidung – die selbstredend hoffentlich pro SRS ausfällt. Die Schulleitung und die ganze Schulfamilie freut sich jedenfalls darauf, im September 2018 wieder viele neue höfliche und nette, motivierte und wissbegierige 5. Klässler willkommen heißen zu können.

Berufswahlseminar

Am 20. Februar 2018, also kurz vor Erhalt des bewerbungsrelevanten Halbjahreszeugnisses, fand an der Schönwerth-Realschule die sechste Ausgabe des Berufswahlseminars statt.

Für die Schüler der 9. Jahrgangsstufe ist das Seminar ein wichtiger Baustein in der schulischen Vorbereitung zur beruflichen Orientierung. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte jeder Schüler aus insgesamt 31 verschiedenen Berufen diejenigen vier aussuchen, für die er sich am meisten interessierte. Erstmals verlief die Buchung der Berufe digital über Webuntis, wobei sich auch hier die allseits bekannte Erfahrung wiederholte, dass die Digitalisierung neben unbestrittenen Vorteilen auch Herausforderungen für den einen oder anderen Nutzer bedeuten kann.

Berufsberaterin Andrea Feil, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich wäre und der einmal mehr großer Dank für ihre Arbeit gebührt, hatte bereits Monate vor der Veranstaltung begonnen, Referenten zu rekrutieren – nicht zwangsläufig ein leichtes Unterfangen, müssen diese nicht nur Zeit und Lust haben, sondern auch für einen Vortrag vor Schülern geeignet sein. Dazu kommt immer die Gefahr der kurzfristigen, krankheitsbedingten Absage. In diesem Jahr traf es den Workshop „MTA / MTRA / PTA“. Hier ist dann immer Flexibilität von Organisatoren und Schülern gefragt. Insgesamt soll den Schülern ein möglichst breites Berufsangebot vorgestellt werden, von Nischenberufen bis hin zu sehr beliebten Ausbildungsberufen. Publikumsrenner waren dieses Jahr wieder einmal der technische Produktdesigner sowie der Mediengestalter, gefolgt vom Mechatroniker und der Bundeswehr. Auch die Polizeiberufe riefen wieder größeres Interesse hervor, das Bankwesen nur mittelmäßiges. Der Schreiner als Handwerksberuf war etwas gefragter als in den Vorjahren.

Der Tag begann um 8:15 Uhr mit einer Plenumsveranstaltung in der Aula zum Thema Bewerbungsverfahren allgemein. Danach ging es in die einzelnen, vorausgewählten Vorträge, die immer 45 Minuten dauerten und zur vollen Stunde begannen. Zwischen den Vorträgen hatten die Schüler noch Gelegenheit, individuelle Fragen an den Referenten zu richten oder sich an ausliegendem Infomaterial zu bedienen.

Bedienen konnten sich auch die Referenten, nämlich am reichhaltigen Fingerfood-Buffet, das Schüler der Klasse 7D unter Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Katharina Augustin vorbereitet hatten. Die kulinarischen Leckereien waren auch der ideale Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben. Referenten, die drei anwesenden Berufsberaterinnen der Arbeitsagentur und die schulischen Beratungsfachkräfte nutzten die Möglichkeit des „Networkings“, das letztlich ja immer unseren Schülern zugute kommt.

Alle am Ende des Tages befragten Schüler äußerten sich positiv und bewerteten den Tag für sich als gewinnbringend. Damit hat sich die Durchführung der Veranstaltung auch aus Sicht der Organisatoren gelohnt und einer Neuauflage im nächsten Schuljahr steht nichts mehr im Wege. Auch die Referenten waren an einer Einladung für das nächste Schuljahr sehr interessiert – und voll des Lobes über das gute Benehmen unserer Schüler.

Buslotsendienst

Die Verkehrssicherheit ist der Schönwerth-Realschule Amberg ein großes Anliegen. Deshalb stehen die Buslotsen der SRS Amberg an der Haltestelle, ob es regnet, schneit oder hagelt, und versuchen ihr Bestes, die Schülerströme in geordnete Bahnen zu lenken. Sie verrichten damit einen wichtigen Dienst an ihren Mitschülern, indem sie ihnen beim Einstieg in die Busse helfen. Dank diesem Einsatz gehört das früher übliche Gedränge und Gezerre an den Bushaltestellen weitgehend der Vergangenheit an. Obwohl die meisten neuralgischen Orte auf dem Schulgelände bereits aus den Vorjahren bekannt sind, haben sich in diesem Schuljahr neue wertvolle Erkenntnisse ergeben. So haben sich gegenüber dem vergangenen Schuljahr die Abfahrtzeiten an der unteren Bushaltestelle, insbesondere bei den Bussen der „zweiten Welle“, etwas nach hinten verschoben. Laut dem Verkehrssicherheitsbeauftragten der Schule, Herr Mölter, mussten sich sowohl die Schüler als auch die Buslotsen auf diese neue Situation erst einstellen.        

Die Schüler sind dazu angehalten, den Anweisungen der Buslotsen Folge zu leisten, sich vor Eintreffen der Busse in Zweier-Reihen aufzustellen und nicht an den Wartenden vorbei zu drängeln oder von hinten an zu schieben. In der Regel halten sich die Schüler auch daran und stellen ihren diesbezüglichen Egoismus, in der Annahme einen vermeintlichen Vorteil zu erlangen, zurück. Bei besonders gravierender Missachtung der Regelung können die Busunternehmen von Ihrem Recht Gebrauch machen und die betreffenden Schüler in Zukunft auch von einer Beförderung ausschließen. An die Eltern ergeht die Bitte, das Thema Sicherheit und rücksichtsvolles Verhalten an der Bushaltestelle auch daheim immer wieder zur Sprache zu bringen.

In diesem Zusammenhang appelliert die Schulleitung auch erneut an alle Eltern, ihr Kind nur dann mit dem Auto in die Schule zu bringen bzw. es dort abzuholen wenn es wirklich zwingend nötig ist. Jedes Auto weniger in der Fuggerstraße bedeutet mehr Sicherheit für alle Schüler und verringert die ohnehin sehr hohe Verkehrsbelastung mit all ihren ökologischen und gesundheitlichen Nebenwirkungen, unter denen letztlich alle zu leiden haben. Auch werden die Busse durch die hohe Zahl an „Elterntaxis“ in ihrer Zügigkeit ausgebremst.

2. Platz beim Planspiel Börse

Gut zu lachen hatte das Team "Bokoyoko" der Schüler der Schönwerth-Realschule.
Im Planspiel Börse der Sparkasse Amberg erreichten die Schüler Marius Schmidt, Bastian Götz, Sarah Lenk, Benjamin Meier, Fabian Müller, Nick Weber, Leonie Fritsch und Elena Flierl den 2. Platz der Amberger Schulen. Interessant war das Portfolio der Schüler: Die Outperformer waren die Aktien von LouisVuitton und Tesla. Wer welche Aktienkäufe ausgewählt hatte, konnte leider nicht mehr ermittelt werden. In dem Planspiel konnten die Schüler bereits in die große Welt der Aktienmärkte schnuppern, auch wenn sie selber mit Spielgeld erfolgreich handelten.
Bei der Siegerehrung der Sparkasse Amberg-Sulzbach erhielten die Schüler als Preis eine Urkunde und einen Gutschein über 150€, der vielleicht ja an der Börse vermehrt werden wird.

Närrisches Treiben

Auch dieses Jahr ging es am Schulfasching der Realschule wieder bunt her. Vermummte Gestalten, flauschige Tierchen und sogar die 7 Zwerge waren hinter den sieben Bergen hervorgekommen um an diesem Abend bei uns zu sein. Geboten war natürlich wieder Einiges! Egal ob auf der Tanzfläche, beim Karaoke singen oder Pinata schlagen... Unsere Schülersprecher hatten ein abwechslungsreiches Programm im Angebot. Freundlich unterstützt wurden wir auch heuer wieder vom Elternbeirat, der - passend zum Anlass - kunterbunte und leckere Cocktails für alle Durstigen mixte. Ein durch und durch gelungener Abend...

Sportlerehrung 2018 im ACC

Am Freitag den 26. Januar 2018 wurden die Leistungen unserer erfolgreichen Schulmannschaften des Schuljahres 2016/2017 bei der Sportlerehrung der Stadt Amberg im ACC gewürdigt. Eingeladen waren die folgenden Mannschaften:

  • Fußball Mädchen II (4. Nordbayerischer Meister)
  • TennisJungen III (2. Oberpfalzmeister)
  • Eissschnelllauf Mädchen III (2. Oberpfalzmeister)
  • Eissschnelllauf Mädchen IV (2. Bayerischer Meister)
  • Eissschnelllauf Jungen IV (3. Bayerischer Meister)
  • Eissschnelllauf Jungen III (3. Bayerischer Meister)
  • Rythmische Sportgymnastik Mädchen II (2. Oberpfalzmeister)

Besuch im Druck- und Logistikzentrum der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg

Am 22.01.2018 besuchten die Klassen 8B und 8D das Druck- und Logistikzentrum der Mittelbayerischen. Trotz des nasskalten Wetters machten sich die beiden Klassen gut gelaunt auf den Weg nach Regensburg.

Wir wurden von zwei netten Damen am Druckzentrum in Empfang genommen und durften uns gleich im Eingangsbereich vor dem Label der Mittelbayerischen zum Erinnerungsfoto aufstellen. Dann ging es, in zwei Gruppen aufgeteilt, auf zur Führung durch den Lager- und Druckbereich. Zuerst erhielten wir aber eine kurze Information zur Gründung des Unternehmens und erfuhren in diesem Zusammenhang, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt. Außerdem wissen wir nun, dass der größte Teil der Oberpfalz sowie das angrenzende nordwestliche Niederbayern zum Ausbreitungsgebiet der Mittelbayerischen Zeitung gehört.

Ab dann ging es abwärts in den „Keller“. Dort werden riesige Papierrollen, von denen jede einzelne schwerer ist als ein Elefant, bevorratet. Wollte man eine dieser Rollen ausrollen, ergäbe sich eine Strecke von ca. 32 km Länge. Mit dieser Information arbeiteten wir uns Etage für Etage nach oben. Auf dem Weg begegneten wir Drucktürmen, die täglich mehr als 1.000 km Papier verarbeiten und einer mächtigen Druckmaschine, die 45.000 Zeitungen pro Stunde druckt. Anschaulich wurde uns der Plattenprozess erklärt, bei dem über Laser Bilder und Texte auf Druckplatten aus Aluminium übertragen werden. Die fertige Zeitung wird schließlich in handliche Pakete verpackt und über Rampen in Lastwagen verladen, die die Zeitungen zu ihren Auslieferungsorten bringen.

 

Nach fast zwei Stunden war unsere Führung beendet. Abschließend bekam jeder von uns als Erinnerung einen Ausdruck mit dem eingangs gemachten Foto und interessanten Zusatzinformationen zur Mittelbayerischen. Um etliche Informationen schlauer und mit nachhaltigen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück nach Amberg.

Jutta Betz

Weihnachtsfeier mit dem Seniorenheim

 

Seit 2002 gestalten Schüler der Schönwerth-Realschule traditionell eine Weihnachtsfeier für die Bewohner des Seniorenheims der Diakonie – ein mittlerweile fester Bestandteil der vertraglich festgelegten Kooperation zwischen dem Seniorenheim und der Realschule.

Laut Heimleitung würden die Bewohner immer schon neugierig auf den Aushang der Plakate warten, durch die die Feier angekündigt wird.

Für die diesjährige Weihnachtsfeier hatte sich die Klasse 10e freiwillig gemeldet - eine Klasse, die sich insgesamt an der Schule durch ihr überdurchschnittliches soziales Engagement auszeichnet. Als Begleitlehrkräfte waren die beiden Religionslehrerinnen Saskia Poß und Dagmar Gawinowski sowie das Religionsseminar (allen voran Studienreferendar Dominik Wittmann) mit an Bord. Zusätzlich unterstützt wurde die Truppe durch das Duo „Kreiz und quer“ (Julian Baumgartner, Klasse 10c und Moritz Koberstein, Klasse10a), das seit nunmehr drei Jahren vom Seniorenheim für diverse Veranstaltungen gebucht wird.

Ab Anfang Dezember wurde sowohl während der konfessionsübergreifend stattfindenden  Religionsstunden, als auch nachmittags an der Schule und zu Hause fleißig geprobt, gesungen, gebacken und gebastelt.

Am 18. Dezember – dem Tag der Feier selbst – fanden sich ca. 50 Senioren zusammen mit ihren Angehörigen im Speisesaal des Seniorenheims ein.

Auf dem Programm standen wieder ein lustiger erster und ein besinnlicher zweiter Teil.

Zu Beginn wurde das Lied „Fröhliche Weihnacht“ gesungen, natürlich mit der tatkräftigen Unterstützung der Bewohner. Es folgten lustige Weihnachtsgeschichten und ein Loriot-Sketch im Wechsel mit Liedern wie „Rudolph“, „Stern über Bethlehem“ oder „Mary`s boychild“.

Während der Kaffeepause servierten die Schüler den Senioren Getränke und ihre selbst gebackenen Plätzchen, für die sie großes Lob ernteten. „Kreiz und quer“ sorgte indessen für die musikalische Unterhaltung und es wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Höhepunkte des zweiten Teils waren die Weihnachtsgeschichte, die in diesem Jahr mit Kerzen erzählt wurde, und der Besuch des Heiligen Nikolaus, der heuer als Geschenk für alle Senioren aus Tontöpfen gebastelte und mit Süßigkeiten gefüllte Rentiere im Gepäck hatte. Zum Schluss sangen Jung und Alt ebenfalls traditionsgemäß gemeinsam „Stille Nacht“. Als weitere kleine Überraschung schlossen die Schüler die Veranstaltung mit einem Segenslied, das von der Klasse, die den Französischzweig besucht, in drei Sprachen vorgetragen wurde. Heimleiter Marcus Keil dankte den Schülern und Referendaren sowie den Begleitlehrkräften für ihr Engagement und überreichte den beiden Lehrkräften stellvertretend einen Blumenstrauß. Das Feedback der Senioren und Schüler fiel durchweg positiv aus. Am Ende bedankten sich die Jugendlichen bei den Bewohnern des Seniorenheims und auch bei ihren Lehrkräften dafür, eine solche Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Am besten hätte es ihnen gefallen, die Senioren so glücklich zu sehen. Bei einem gemütlichen Beisammensein bis in die Abendstunden hinein wurde schließlich schon ein Plan für die nächste Aktion im Rahmen der Kooperation geschmiedet. Im Frühjahr wollen die Schüler und Senioren gemeinsam das buddhistische Zentrum in Katzdorf und den Naturpark Höllohe in Teublitz besuchen. Und so ist im Hinblick auf diese doch recht ungewöhnliche Zusammenarbeit noch lange kein Ende in Sicht!

 

Dagmar Gawinowski

 

Reptilien begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes

Beeindruckende Reptilien im Gepäck hatte Manfred Werdan für unsere Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe. Passend zum Lehrplan im Fach Biologie stellte der anerkannte Sachverständige ausgewählte Amphibien und Reptilien vor. Er griff das Vorwissen der Schüler zu diesen Wirbeltierklassen auf und gab viele weitere, interessante Informationen zu den einzelnen Arten preis. Er stellte einheimische aber auch exotische Vertreter vor, allesamt Exemplare aus seiner eigener Zucht.

Viel Wert legt er dabei auf die Tatsache, die Schüler zu sensibilisieren für die besonderen Ansprüche dieser Wirbeltierklassen. Ausschließlich Tiere aus einer anerkannten Zucht und eine artgerechte Haltung können Haltern und Tieren gleichermaßen lange Freude aneinander gewähren.

Nur durch eine artgerechte Haltung ist es Herrn Werdan überhaupt möglich so viele verschiedene Arten gesund zu halten und sie dadurch auch mit auf Reisen zu nehmen. Beinahe täglich werden Schulen angefahren, um die Tiere den Schülern nahe zu bringen. Jede Schule bekommt eine andere Auswahl zu sehen, schließlich müssen sich die Tiere auch wieder erholen können. Denn am Ende des Gesprächs durften die Schüler auch endlich selber auf Tuchfühlung gehen und mit großer Vorsicht verschiedene Schlangen, Schildkröten oder Echsen in die Hand nehmen.

Klasse 9e nimmt an ISEK teil

„Es ist mir ein Anliegen, auch die Jugendlichen an der Entwicklung der Stadt Amberg zu beteiligen. Ihr habt heute die Chance, eure Ideen einzubringen und kreativ zu sein. Ihr seid die Zukunft!“ So begann Oberbürgermeister Michael Cerny die Veranstaltung ISEK („Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“), das von der Stadt Amberg in Auftrag gegeben wurde und von dem Architekturbüro Dragomir aus München durchgeführt wird. Auch die Klasse 9e der Schönwerth-Realschule war hierzu in das Amberger Congresszentrum eingeladen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsorte auf einem Luftbild Ambergs verortet hatten, wurden im Anschluss in Gruppen themenbezogene Stärken und Schwächen Ambergs diskutiert. Schwerpunkte waren hier u.a. das Mariendeck, das Josefshaus und der Rossmarkt, der Multifunktionsplatz am Bahnhof sowie die Bereiche um die Vils und die Kräuterwiese. Bei der folgenden Kreativarbeit war es Aufgabe der einzelnen Gruppen, eine ihrer Ideen zur Gestaltung Ambergs zu visualisieren. Dabei zeigten sich die Jugendlichen höchst einfallsreich und planerisch überaus gestaltungsfähig. Anschließend wurden die in den Gruppen erarbeiteten Ideen vorgestellt sowie unterschiedliche Modelle präsentiert, die von allen Teilnehmern mit großem Applaus gewürdigt wurden.

Bleibt zu hoffen, dass die von den Schülerinnen und Schülern geäußerten Wünsche und Vorstellungen zumindest teilweise umgesetzt werden können, um auch diesen eine Stadt zu bieten, die für sie sowohl lebenswert als auch liebenswert ist.

„Bitte eins mehr“ - Spendensammlung für Amberger Tafel

„Können wir das wieder machen?“, strahlt Samira, Schülerin der 7d, nach der Aktion. Dieses Zitat spiegelt den ungemeinen Erfolg dieses Projekts wider.

Sechs Stunden lang sammelten Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin an einem Samstag, dem 2.12.2017, im Kaufland in Sulzbach Rosenberg lang haltbare Lebensmittel und unterstützten damit das Projekt „Ein Teil mehr“ der Amberger Tafel. Mit dieser Aktion motivierten die Schüler Supermarktkunden dazu, bei ihrem Einkauf ein Teil mehr in den Einkaufswagen zu legen und diesen anschließend an die Amberger Tafel zu spenden. Dieses wirkungsvolle, aber einfache Konzept wird bereits seit vielen Jahren von verschiedenen Organisationen und Schulklassen in ganz Deutschland mit Erfolg umgesetzt.

Ausgestattet mit Flyern, äußerst gut gelaunt und mit einem Lächeln im Gesicht empfingen die SchülerInnen die Kunden, dabei wurde fundiert über das Vorhaben informiert. Ihrer Bitte, die Amberger Tafel zu unterstützen, konnten nur wenige Supermarktbesucher widerstehen. So konnten wir miterleben, wie sich die bereitstehenden Kisten in Windeseile füllten. Statt einem Teil mehr kauften viele Kunden oftmals gleich mehrere Lebensmittel. „Es gab Supermarktkunden, die gleich den Inhalt eines vollen Einkaufswagens gespendet haben“, freute sich Marcel, Schüler der 7d. Auch LehrerInnen der SRS unterstützten mit Geld- und Sachspenden das Projekt.

Ihre Offenheit und Kommunikationsfähigkeit stellten die SchülerInnen mit Bravour unter Beweis. So manches Gespräch musste in Englisch erfolgen; auch dies stellte für die SchülerInnen keine große Hürde dar. Die Menschen in Sulzbach Rosenberg zeigten sich bei dieser Aktion äußerst großzügig und wir konnten auch spüren, mit welcher Begeisterung und Selbstverständlichkeit gespendet wurde. So mancher verließ das Geschäft mit einem frohen Gesichtsausdruck, mit dem Gefühl und Wissen, etwas Gutes getan zu haben.

„Die große Spendenbereitschaft und im Besonderen die positive Resonanz, die man unseren SchülerInnen entgegenbrachte, sind ein beeindruckendes Zeichen“, bemerkte Frau Hauser, Klassenleiterin der 7d.

„Wir sind sehr dankbar für euer Engagement. Die gesammelten Lebensmittel helfen uns, das Angebot für die kommenden Wochen und Monate sicherzustellen“, freute sich die Vorsitzende und Mitbegründerin der Amberger Tafel, Frau Buschhausen.

 

Claudia Hauser

Oberpfälzische Schulschachmeisterschaft 2017

Das größte Schachturnier der Oberpfalz ging am 1. Dezember in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne – die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. 425 Schüler in 101 Mannschaften kämpften um Pokale und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt, konnte sich in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Wer das konditionell nicht durchhält, wird auch keine Titel gewinnen. Das Niveau ist beachtlich. Und trotzdem: 425 Schüler sind mit Freude und Eifer dabei.

Wir reisten dieses Jahr mit insgesamt drei Viererteams in der Altersklasse Jahrgang 2005 und jünger an. „Lehrgeld“ mussten dabei unsere Anfänger der Schulschachgruppe zahlen. Bei ihrem ersten Turnier ging es auch weniger um das Sammeln von Punkten als von Erfahrung. Die 5.Klässler lernen erst seit wenigen Wochen das Schachspiel im Wahlfach, konnten aber in mancher Partie ihren routinierteren Gegnern das Fürchten lehren. Somit wurden letztendlich auch einige Siege eingefahren und ein paar Mannschaften hinter uns gelassen. Im Team 1 der Schule kämpften zeitgleich unsere Schüler der Profilklasse Schach der 6ten Jahrgangsstufe erfolgreich um Punkte. Lange Zeit konnten wir hier oben in der Tabelle mitspielen, wurden aber in den beiden letzten Runden gegen Turnierfavoriten gelost. Durch die Niederlagen fielen wir dann wieder in das Mittelfeld zurück. Am Ende eines anstrengenden, sechsstündigen Turniertages reisten die Schachschüler um ihren Betreuer und Schulschachtrainer Herrn Rupprecht, der stets mit seinen Schützlingen mit zitterte, abgekämpft, aber auch zufrieden nach Amberg zurück.

Oberpfälzer Realschulmusiktage

In diesem Jahr durfte die Schönwerth-Realschule wieder interessierte Schülerinnen zu den Oberpfälzer Realschulmusiktagen nach Alteglofsheim schicken. Insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler, die u.a. in der Big Band der Schule mitwirken, nahmen vom 28.11.2017 bis zum 01.12.2017 daran teil. In intensiven Probenphasen im eigenen Ensemble wurde der Feinschliff für das fulminante Abschlusskonzert gemacht. Die weitere Zeit verbrachten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops, wo sie über den eigenen musikalischen Tellerrand hinausschauen durften. Die Schülerinnen und Schüler nahmen viele Eindrücke und wichtige Erfahrungen mit und konnten ihr Können voll und ganz unter Beweis stellen. Ein besonderes Highlight war, dass sich viele Ensembles mischten und schulübergreifend musizierten. Geselligkeit und Freizeit kamen auch nicht zu kurz, so dass die vier Tage ein tolles Event und ein voller Erfolg waren.

Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels

„Die besten Stories suchen die besten Vorleser - Ein Sieger und viele Gewinner“

Unter diesem Motto traten die Sechstklässler der Schönwerth-Realschule Amberg beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gegeneinander an.

Die Mädchen und Jungen wählten zunächst innerhalb ihrer Klassen die beste Vorleserin beziehungsweise den besten Vorleser aus. Die Klassensieger durften dann in einem schulinternen Wettbewerb ihre Lesekompetenz unter Beweis stellen, in dem sie sowohl einen eigens bestimmten Text als auch einen Fremdtext vorlasen.

Mit Spannung und Freude erwarteten die Klassensieger Laura-Sophie Bauer (6A), Amaro Breitschaft (6B), Elisabeth Zverev (6C), Falk Wetzel (6D) und Veronika Kusin (6E) den Start des schulinternen Entscheids am 01.12.2017. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Wendel wurde die Reihenfolge der Kandidaten gezogen.

Und dann war es endlich soweit, die Vorleserinnen und Vorleser waren an der Reihe. Bevor sie mit dem Lesen begannen, stellten sie zunächst ihre mitgebrachten Lektüren vor, um den Mitstreitern und der Jury einen kurzen Einblick in die unterschiedlichen Geschichten zu geben. Im Anschluss daran hieß es, spannend und überzeugend vorzulesen. Alle fünf konnten dabei das Publikum begeistern, so dass die Entscheidung schwer fiel. Nur mit wenigen Punkten Vorsprung schaffte es Falk Wetzel schließlich, den Sieg für sich einzuholen. Er überzeugte die Jury, bestehend aus Frau Wendel und Frau Schwanfelder, sowohl beim Vorlesen aus seiner eigenen Lektüre „Beast Quest“ als auch beim Vorlesen des Fremdtextes aus dem Buch „Echte Helden haben immer einen Plan B“.

Unter großem Applaus wurden anschließend jedem Gewinner eine Urkunde und ein magnetisches Lesezeichen als Präsent überreicht. Der Schulsieger durfte sich zudem über einen Gutschein der Buchhandlung Rupprecht freuen und qualifizierte sich für den Regionalentscheid im Frühjahr 2018.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer und an den Elternbeirat, der den Vorlesewettbewerb finanziell unterstützte.  

 

Helen Schwanfelder & Corinna Wendl

 

 

 

SMV-Tag an der Schönwerth-Realschule

Auch in diesem Jahr fand an unserer Schule wieder ein SMV-Tag statt. Zu Unterrichtsbeginn um 8:05 Uhr versammelten sich die Klassensprecher aller Jahrgangsstufen in der Schule. Zunächst wurde die Anwesenheit überprüft. Danach begrüßten die Schülersprecher und Verbindungslehrer alle Teilnehmer und erläuterten kurz den Sinn dieser Veranstaltung sowie die Tagesordnung. Im Anschluss wurden die erfahrenen Klassensprecher von denen getrennt, die das erste Mal ein solches Amt übernommen haben. In diesem Jahr überwogen die eher unerfahrenen, die von Herr Haberl über ihre Aufgaben als Klassensprecher aufgeklärt wurden. Diejenigen, die schon mindestens ein Jahr dabei waren, blieben bei Frau Gawinowski, sprachen dort über Rechte und Pflichten der Schüler und diskutierten einige Neuerungen. Herr Brunner wohnte als Vertreter der Schulleitung und „Rechtsexperte“ während dieser Phase der Veranstaltung bei. Gegen 12:15 Uhr kam das, worauf sich alle schon im Vorfeld riesig gefreut hatten: Die Verpflegung in Form von mehr als 50 Pizzen (gesponsert aus der SMV-Kasse) wurde geliefert! Die Schülersprecher hatten sich gedacht, dass die Teilnehmer etwas zur Stärkung für den langen Tag benötigen würden. So gab es in der Aula eine große Pizzen-Pause. Danach wurden die Klassensprecher wieder zusammengeführt und alle sammelten gemeinsam verschiedene Ideen für Veranstaltungen in diesem Schuljahr. Je nach Interesse meldeten sich die Klassensprecher für eine dieser Veranstaltungen, um diese in einem Organisationsteam zu planen. Zum Schluss wurden die Ideen der einzelnen Gruppen vorgestellt, womit der SMV-Tag gegen 15:00 Uhr auch sein Ende fand. Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Tag ein enormer Erfolg für die SMV war.

Wir bedanken uns bei den Verbindungslehrern und Klassensprechern für die wunderbare Zusammenarbeit und freuen uns auf die zahlreichen geplanten Veranstaltungen!

Die Schülersprecher der Schönwerth-Realschule

7d besucht die Amberger Tafel - „Helfen bedeutet tätig werden“

Dass dies nicht nur leere Worte sind, davon konnte sich die Klasse 7d am 23.11.2017 mit ihrer Lehrerin Frau Hauser beim Besuch der Amberger Tafel überzeugen.

Die Tafel versteht sich als Angebot, um das Leben für Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, ein wenig leichter zu machen. Auch in Amberg gibt es Menschen, die auf diese regelmäßige Unterstützung angewiesen sind.

Die Mitbegründerin der Amberger Tafel, Frau Buschhausen, erklärte der Gruppe in einem kleinen Vortrag sehr anschaulich die Organisation und Arbeit vor Ort; dabei führte sie durch die Räumlichkeiten wie den Ausgaberaum und die Kellerräume und erläuterte dabei, wie der Verein arbeitet und beantwortete alle Fragen, die sich im Laufe der Führung ergaben.

Sie beschrieb, dass u.a. Lebensmittel gespendet werden, die minimal über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen oder Fehler an der Verpackung aufweisen. Die Amberger Tafel unterhält gute Kontakte zu ortsansässigen Firmen, die die Tafel bereitwillig unterstützen.

Bei diesem Besuch konnten die SchülerInnen miterleben, wie die Waren von ehrenamtlichen Helfern antransportiert, kontrolliert, verpackt und für die wöchentliche Ausgabe an zwei Tagen vorbereitet wurden. Dieser große persönliche Einsatz der vielen Helfer hat die SchülerInnen nachhaltig beeindruckt und darüber nachdenken lassen, wie wichtig der „Dienst am Menschen“ im alltäglichen Leben ist.

Zudem wurde den SchülerInnen deutlich, dass vielen Unternehmen der Region neben dem Gewinnstreben auch die Solidarität ein Anliegen ist.

Fairtrade Workshop

Seit vergangenem Schuljahr gibt es an der Schönwerth-Realschule das Wahlfach „Fairtrade“. Das Interesse seitens der Schüler ist riesig und so haben sich für das laufende Schuljahr 48 Mädchen und Jungen für dieses Wahlfach gemeldet. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl findet der Unterricht nicht wöchentlich, sondern in Form von mehreren Workshops statt. Unter der Leitung von Corinna Wendl und Dagmar Gawinowski stand am 21.11.2017 von 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr der erste Workshop des Schuljahres an. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Kollhoff, der das Schulfach „Zukunft“ unterrichtet und der Fairtrade-Experte der Schule ist.

Zunächst trafen sich alle Teilnehmer zu einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Teammitglieder, die das Wahlfach bereits zum zweiten Mal belegen, wiesen im Anschluss die „Neuen“ in die Arbeit des Fairtrade-School-Teams ein. Je nach Interesse formierten sich Gruppen, die gemeinsam Ideen für Aktionen im laufenden Schuljahr sammelten. Diese wurden danach im Plenum präsentiert.

Dr. Kollhoff wies in diesem Zusammenhang auf den Zukunftskongress hin, der im Juli 2018 an der Schönwerth-Realschule stattfinden wird und an dem sich die Mitglieder des Fairtrade-School-Teams in Form von Workshop-Angeboten beteiligen werden.

Ein Vorschlag für eine Aktion, der bereits im vergangenen Schuljahr von den Schülern gekommen war, wurde anschließend in die Tat umgesetzt - das Kochen eines Vier-Gänge-Menüs aus Fairtrade-Produkten. Gemeinsam hatte man sich im Vorfeld für die Rezepte entschieden und die Zutaten dafür eingekauft. Ab 16:00 Uhr ging es in der Schulküche im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Pünktlich um 18:00 Uhr konnte Schulleiter Matthias Schall zusammen mit Konrektor Michael Brunner das Schlemmer-Büffet eröffnen.

Die Menü-Karte sah wie folgt aus:

Appetizer: Mango-Joghurt-Lassi

Vorspeise: Tomaten-Bruschetta mit selbst gebackenem Parmesan-Brot

Hauptspeise: Linguine mit Paprika-Sugo und vegetarischen Schnitzel-Streifen

Nachspeise: Schoko-Frucht-Spieße und gebackene Bananen im Kokosmantel

Nachdem (beinahe) alles verspeist und in der Küche der Urzustand wieder einigermaßen hergestellt war, hatten die Workshop-Leiter noch eine kleine Überraschung für die Schüler parat – einen Gitarristen, der den Abend mit ein paar gemeinsam gesungenen Liedern gemütlich ausklingen ließ.

Nacht des Amberger Schulsports

In jeder Hinsicht kurzweilig, abwechslungsreich und sportlich - 470 Kinder aller 14 Amberger Schulen präsentierten sich bei der achten Nacht des Schulsports.
"Wir zeigen an diesem Abend die vielfältigen sportlichen Aktivitäten an den Amberger Schulen", hieß es in der Ankündigung. Selbst hoch gesteckte Erwartungen wurden in der voll besetzten Trimax-Halle nicht enttäuscht.
Unsere Schönwerth-Realschule wurde dabei durch das Profilfach Fußball der 5. Jahrgangsstufe vertreten. Bereits nach wenigen Wochen des Trainierens stand bei den neuen Fünftklässlern das erste Highlight mit dem Auftritt am Abend des Schulsports auf dem Programm. Trotz Lampenfieber meisterten die 43 Schülerinnen und Schüler ihre einstudierten Technik-Übungen sicher und genossen anschließend den verdienten Applaus des zahlreichen Publikums.

Fit und aktiv mit Viktoria Rebensburg

Ein besonderes Highlight konnten die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe am 16. und 17. November 2017 erleben, kam da doch die mobile Erlebniswelt von Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg zu ihnen an die Schönwerth-Realschule. Die Kinder erfuhren dabei am eigenen Leib, dass Viktoria in einem Sportlerjahr die gleichen Phasen erlebt wie sie in einem Schuljahr. Das anstrengende Training, aufregende Wettkämpfe und die anschließende Erholungsphase sind vergleichbar mit Hausaufgaben, Prüfungen und Ferien.

Um das bewältigen zu können, müssen Sportler und Schüler gleichermaßen fit sein. Das erreichen sie durch vielfältige Bewegung, gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorge, Entspannung sowie durch mentale Stärke.

Genau diese fünf Themen wurden den Kindern in fünf spannenden Erlebnissegmenten nähergebracht. Spielerisch durften die Schüler ihre Koordination und Ausdauer unter Beweis stellen, zum Beispiel bei einem Wissensquiz auf dem Mountainbike. Auch die zielgruppengerechte Auseinandersetzung mit dem Thema „gesunde Ernährung“ anhand einer dreidimensionalen Nahrungspyramide durften sie austesten. Ein weiterer Bereich: die Entspannung. Im Ruheraum einfach mal die Augen schließen, dem Alltag entfliehen und den Leistungsdruck hinter sich lassen. Dadurch konnten die Schüler zur Ruhe kommen und neue Energie tanken, „leider“ wieder für den gewohnten Schulalltag, denn nach zwei Schulstunden war das Projekt schon zu Ende. Auch wenn der eine oder andere noch gerne länger auf den Liegen geblieben wäre…

Besuch des Reichstagsmuseums zu Regensburg

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhr die Klasse 8D mit ihrer Lehrkraft Frau Stahl nach Regensburg, um das Reichstagsmuseum im Alten Rathaus und die dort untergebrachte „Fragstatt“ (= Folterkammer) anzusehen.

In Regensburg wurden von 1663 bis 1806 die Reichstage des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation durchgeführt - bekannt als der „immerwährende Reichstag“, da jener zu dieser Zeit fast ohne Unterbrechung tagte.

Nachdem zunächst berühmte Wahrzeichen der Stadt besichtigt und durch Herrn Petrig kurz vorgestellt wurden, wie etwa Reste der römischen Legionslagermauer, die „Steinerne Brücke“, der Regensburger Dom und die „Porta Praetoria“, ging es zum Alten Rathaus, wo die Klasse eine Führung durch die Räume dieses Gebäudes erhielt.

Eingebettet in das Lehrplanthema „Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, welches in den Geschichtsbüchern eher „trocken“ vermittelt wird, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 8d einen lebhaften Einblick in die Versammlungsräume des Stadtrates und des Reichstages, in denen sich der Kaiser mit den Abgesandten der Reichsstände traf und beriet.

Im Rahmen dieser Führung durfte die Klasse auch die „Fragstatt“, also die Folterkammer, welche im Alten Rathaus untergebracht war, und die dazugehörigen Gefängniszellen anschauen.

Dies war zwar ein „Highlight“ der Tour, sorgte jedoch auch für Beklommenheit, wenn man sich vorstellte, dass damals die Menschen an diesem Ort gefoltert und zum Tode verurteilt wurden.

Alles in allem wurden an diesem Vormittag die Geschichte ein bisschen lebendiger und die Schülerinnen und Schüler an Erfahrungen reicher.

Webinar Risiken und Gefahren des Internets

In der Woche nach den Herbstferien begann eine Vortragsreihe zum Thema „Risiken und Gefahren des Internets“ für alle Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe, die Frau Gesa Stückmann, eine Rechtsanwältin aus Rostock, leitete. In Form eines Webinars (= Seminar im Internet, bei dem sich Moderator und Teilnehmer per Liveübertragung direkt austauschen und offene Fragen klären können) erklärte die Anwältin unseren Schüler, dass diese mit ihrem oftmals sehr unreflektierten Umgang mit ihrem Handy nicht nur sich selbst sondern auch ihre Klassenkameraden und Freunde in Gefahr bringen. Frau Stückmann, die bereits etliche jugendliche Cybermobbingopfer rechtlich vertreten hat, zeigte in ihrem Vortrag die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Folgen bei einem nachgewiesenen Tatbestand auf. Vielen unserer Schüler war beispielsweise das Recht am eigenen Bild als solches kein Begriff. Bei jedweder Veröffentlichung eines Fotos müssten sie die Zustimmung der abgebildeten Person einholen. Auch bei kleineren Gruppen, in denen die Personen einzeln erkennbar sind, ist die Zustimmung von allen Abgebildeten zwingend erforderlich. Dies gilt auch, wenn man ein Bild nur per WhatsApp oder Snapchat verschickt. Auch war den Schülern so nicht bewusst, dass bei unter 14 Jährigen nicht die Eltern zwangsweise bei einem Vergehen haften müssen. Dass auch viele Computerspiele, obwohl sie die USK (=Unterhaltungssoftware-selbstkontrolle) ab 0 oder ab 6 Jahre haben, nicht unbedenklich auf die Computer der Schüler herunterladbar sind, erörterte die Anwältin. In diesen Spielen finden sich oft Werbungen für Computerspiele mit der USK weit über 6 Jahre, sodass schon Kleinkinder mit Auszüge von ShooterSpielen u.v.a. in Berührung kommen, die für ihre Altersklasse überhaupt nicht freigegeben sind. Zudem besitzen annähernd alle online-Computerspiele eine Chat-Funktion, die oftmals von Pädophilen genutzt wird, um mit Kindern in Kontakt zu treten.  All dies wurde den Eltern, die auch die Möglichkeit hatten, an einem von zwei Abendterminen anwesend zu sein, dargelegt. Am Ende gab die Rechtsanwältin sowohl den Schulklassen als auch den Eltern zahlreiche Tipps, wie sie sicher mit den neuen Medien umgehen können.

Halloweenparty der SMV mit 350 Geistern

Erstmalig wurde die von der SMV für alle 5. bis 7. Klassen veranstaltete Halloween-Party an der Schönwerth-Realschule nicht am letzten Schultag, sondern bereits am Donnerstag vor den Herbstferien durchgeführt. Die Besucherzahl spricht für sich, denn gegen 16:30 Uhr fanden sich etwa 350 Geister, Hexen und Vampire in äußerst kreativen Verkleidungen in der Aula ein, um gemeinsam Halloween zu feiern.

Die Schülersprecher und das gesamte SMV-Helferteam hatten bereits im Vorfeld alles daran gesetzt, dass die Party ein Erfolg wird. Und so war pünktlich zu Beginn die Aula entsprechend schaurig dekoriert, die Musikanlage aufgebaut sowie reichlich Essen und Trinken vorhanden. Mittels Partyspielen (einem Line-Dance, dem „Kusswalzer“, einer Breakdance-Einlage, „Sing Star“ und zweier Pinatas) kam sofort Stimmung auf und die Tanzfläche war drei Stunden lang voll besetzt. Da ließen sich auch die Lehrkräfte und Referendare, die sich dankenswerterweise als Aufsichten eingetragen hatten, nicht mehr halten. Gemeinsam wurde gesungen, gefeiert und getanzt bis in die Abendstunden. Höhepunkt war schließlich die Maskenprämierung, bei der es aufgrund der vielen tollen Verkleidungen nicht leicht fiel, einen Sieger zu küren.

Dank der vielen Helfer war bereits eine Stunde nach Party-Ende im Schulhaus der „Urzustand“ wiederhergestellt. Das Engagement der Schülersprecher und SMV-Helfer kann an dieser Stelle nicht genug gelobt werden.

Zwei Zitate von Besuchern spiegeln wohl am besten wieder, was an diesem Abend los war. Ein Fünftklässler sagte danach zu seinen Eltern: „Es war meine erste richtige Party und die war der Hammer!“ Und ein Siebtklässler gab an, dass er zuerst gar nicht kommen wollte und fügte dann hinzu: „Gott sei Dank bin ich hingegangen, denn sonst hätte ich echt was verpasst!“

Dagmar Gawinowski

Wir sind Oberpfalz-Sieger!

Unsere Schule wurde am 20.10.2017 feierlich in Regensburg durch das Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz zum Sammlungs-Sieger der Oberpfalz gekürt. Ein tolles Spendenergebnis von knapp 700 € für die Schullandheime des Regierungsbezirks verhalf uns dabei auf das Siegertreppchen.
Die Schullandheime benötigen als Orte der Begegnung und des Miteinanders besonders viel Pflege und finanzielle Hilfe. Hierbei ist es unseren letztjährigen Fünftklässlern gelungen, bei der 68. Schullandheim-Sammlung das beste Sammelergebnis aller Realschulen in der Oberpfalz zu erzielen. Die Urkunde und ein Verrechnungsscheck in Höhe von 50 € wurden stellvertretend für unsere Schulfamilie von den Schülerinnen Malin Jacobi und Laura-Sophie Bauer (Klasse 6A) sowie ihrer Lehrerin Ines Bombach in Empfang genommen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülern und Eltern, die sich für den Erfolg der Schule eingesetzt und großzügig gespendet haben. So bleiben auch weiterhin für die Schüler unserer fünften Klassen unvergessliche Tage im Schullandheim garantiert…

Besuch der Partnerschule in Zbiroh

Am Mittwoch, den 11.10.2017, trafen wir uns bereits in aller Frühe (6:45 Uhr!) – erwartungsvoll, aber doch noch ziemlich verschlafen - um zum Gegenbesuch nach Tschechien zu starten. Mit der netten Busfahrerin am Steuer und den tollen Lehrerinnen Frau Böhm und Frau Weissová machten wir uns auf den Weg zu der Schule nach Zbiroh.

Dort angekommen, wurden wir auf das Herzlichste empfangen. Unsere Austauschgeschwister zeigten uns ihre Schule, die im Vergleich zu unserer doch recht überschaubar ist. Da es sich um eine Gesamtschule handelt, waren auch „Kleine“ (Grundschüler) anwesend, die wir besonders süß fanden. Jeder bemühte sich, uns wenigstens ein „Guten Morgen“ auf Deutsch hinterher zu rufen. Im Anschluss durften wir uns in der Schulkantine stärken. Die uns unbekannte Suppe verursachte nur im Vorfeld Magenschmerzen, wir haben tapfer alles probiert und es nicht bereut. Auch das gemeinsame Mittagessen – vom Erstklässler bis zur Schulleiterin essen alle im gleichen Raum – war für uns eine neue Erfahrung.

Danach besichtigten wir das örtliche Feuerwehr-Museum. Hier muss erwähnt werden, dass der Begriff „Museum“ eigentlich untertrieben ist: Neben vielen musealen Feuerwehrgefährten und -geräten - v.a. aus Tschechien, der Ex-DDR und der ehemaligen Sowjet-Union – gab es auch modernste Lösch- und Rettungstechnik zu bestaunen, die keineswegs nur Ausstellungszwecken dient, sondern sehr wohl in Benutzung ist. Den Jungs gefiel v.a. ein Lösch-Panzer; auch Lösch-Roboter gibt es dort. Zbiroh ist sozusagen das „Feuerwehr“-Zentrum für ganz Tschechien.

Dann besichtigten wir das Dreikaiserschloss, das bereits seit Jahrhunderten über Zbiroh thront und seine größte Touristenattraktion darstellt. Unser wirklich sehr kundiger Führer konnte uns die Geschichte von den Tempelrittern über die Habsburger, Nationalsozialisten und sonstige spätere militärische Nutzung bis heute sehr anschaulich vermitteln. Erst weit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde diese großartige Sehenswürdigkeit für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Besonders beeindruckt hat uns auch der tiefste Brunnen Europas im Burghof. Heute wird das Anwesen v.a. als Hotel, Ausflugsziel und für Events genutzt.

Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.

An zweiten Tag machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Prag (Praha). Dort besichtigten wir die Prager Burg, den Veitsdom sowie das „Goldene Gässchen“. Leider versperrten uns die Touristenmassen oft den Blick auf die eigentliche Sehenswürdigkeit und man musste ständig Obacht geben, die eigene Gruppe nicht zu verlieren. Auf dem Burgberg wurden wir auch sorgfältigst von tschechischen Soldaten beschützt. Im Gegenzug achteten wir darauf, dass wir nicht vergaßen, auch nur einen von ihnen NICHT zu fotografieren…

Grammer Infotruck

Am Freitag, den 13.10.2017 gab die Firma Grammer uns 14 Schülern der Klasse 9F des Mathezweigs einen Einblick in die Berufe der Metall- und Elektroindustrie. Ab 9.35 Uhr fuhren wir mit Herrn Ringer und zwei Referendaren per Bus nach Kümmersbruck. Dort wurden wir in den Info Truck eingeladen, in dem wir viele verschiedene Bereiche eines Berufes ausprobieren konnten, wie beispielsweise das Programmieren eines Aufzuges oder ein Kunstwerk in einen Metallblock fräsen zu lassen. Außerdem bestand die Möglichkeit Tests durchzuführen indem man seine Stärken und Schwächen eingab, um dann zu sehen, für welche Berufe man geeignet wäre und von welchen man lieber die Finger lassen sollte. Anschließend bekamen wir eine 25-minütige Werksführung eines Auszubildenden mit passender Schutzkleidung. Dabei konnte man jeden einzelnen Bereich der Fertigung eines Sitzes beobachten. Um 11.20 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zur Schule.

Eileen Frost, Hannah Pospiech  9f

 

Am Freitag, den 13.10.2017, besuchten wir zusammen mit unserer Mathematiklehrerin Frau Hillebrand und Herrn Herrmann die Firma Grammer. Treffpunkt war um 8:00 Uhr an der Schule. Nach einer kurzen Anwesenheitskontrolle fuhren wir direkt mit dem Bus los. Als wir um ca. 8:25 Uhr an der Pforte ankamen, wurden wir von zwei Arbeitern der Firma begrüßt und zum ME-Infotruck (Berufsorientierung im Bereich Metall und Elektro) geführt. Dort bekamen wir von Frau Lubeke und Herr Datman eine kurze Einführung in den Truck und wurden anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede der beiden Schülergruppen führte mit Herrn Datman im unteren Teil des Trucks praktische Übungen durch, um einen Einblick in das Berufsleben mit Maschinen zu bekommen. Währenddessen wurde dem anderen Teil im oberen Stockwerk von Frau Lubeke die Website www.me-vermitteln.de vorgestellt, auf der viele Fragen rund um das Thema Berufe und Bewerbung beantwortet und erklärt werden. Nach dem einstündigen Aufenthalt im Info-Truck wurden wir wieder abgeholt. Nun wäre eigentlich eine Sicherheitseinweisung mit anschließender Werksführung geplant gewesen, doch leider war dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Deswegen mussten wir schon gegen 10:00 Uhr wieder aufbrechen und sind ungefähr 15 Minuten später an der Schule angekommen, wo es dann mit normalem Schulalltag weiterging.

Auch ohne die Werksführung gefiel uns Schülern der Ausflug sehr gut. Vor allem die praktischen Aufgaben haben Spaß gemacht und waren zudem auch sehr informativ.

Lukas Franz 9a

Schönwerth-Pokal im Schul-Eishockey

Eishockey gehört bereits seit einigen Jahren zum sportlichen Repertoire der Schönwerth-Realschule und wird als Wahlpflichtfach angeboten. Seit letztem Jahr sind auch Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums dabei und dieses Jahr stießen weitere Schüler von Wirtschaftsschule und Erasmus-Gymnasium zu den regelmäßigen Trainingseinheiten dazu.

Als wir von Weiden die Einladung zu einem Schulturnier bekamen fiel uns auf, dass einige Positionen leider nicht besetzt waren, und so wandten wir uns an weitere Schulen um die Teams zu vervollständigen. Die Luitpoldschule, das Max-Reger-Gymnasium und die FOS hatten genau die Spieler, die zum TEAM Amberg noch fehlten.

Die Spiele fanden in zwei Altersklassen (2006 bis 2003 und 2002 bis 1999) statt. Die Hinrunde in Weiden endete für die ältere Mannschaft noch enttäuschend, was keine Überraschung war, da die Weidner Schüler im Verein einige Klassen höher spielen als die Amberger. Trotz einiger gut herausgespielter Angriffe auf das Weidener Tor war am Goalie der Weidener kaum ein Vorbeikommen. Nur Julian Meier und Massimo Wrobel schafften es, den Puck im Netz zu versenken. Das erste Spiel endete mit 7:2 für Weiden.

Im zweiten Spiel des Tages war das Spiel schon ausgeglichener und Amberg schaffte es durch Treffer von Luis Borowski und Luis Wittmann in Führung zu gehen. Bis zur Pause hatten die Weidener diesen Vorsprung schon wieder verkürzt  und es ging mit 4:2 in die zweite Hälfte.

Gleich am Anfang gelang es den Weidenern 2 Tore zu erzielen, aber Nils Eder traf für Amberg und es stand 4:5 für Amberg… bis zur letzten Minute. Da gelang dem Weidener Sturm das 5:5, bevor kurz darauf die Schlusssirene erklang.

Dieses Unentschieden sollte nun beim Rückspiel am 10. März in Amberg ausgeglichen werden. Nach der Eröffnung des Turniers durch Herrn Wolfgang Meier wurde es spannend. Wieder ging das Spiel hin und her, einmal führte Amberg, dann wieder Weiden. Drei Minuten vor Schluss stand es 4:4 und wieder war es Nils Eder der auf den Weidner Goalie zufuhr. 5:4 und noch 2 Minuten zu spielen, aber die Amberger Jungs kämpften und Eric Eder verteidigte sein Tor glänzend. Amberg hatte in der jüngeren Altersklasse gewonnen.

Die Jungs und die Dame der älteren Mannschaft wollten dem in nichts nachstehen. Von Anfang an attackierten sie das Weidner Tor und scheiterten nur an den artistischen Einlagen des Goalies, aber auch der Ambergere Goalie Florian Hüttner hielt seinen Kasten sauber. Erst am Ende der ersten Spielhälfte gelang es den Weidenern 2 Tore zu schießen, aber auch die Amberger konnten mit Florian Troglauer un Massimo Wrobel schon Torschützen bejubeln.

In der zweiten Spielhälfte legten die Weidner nach und schon bals hieß der Spielstand 5:2, was die Amberger jedoch nicht auf sich sitzen ließen und Nico Troglauer konnte das 3:5 erzielen. Leider hatten die Amberger danach wenig Chancen das Spiel zu drehen und Weiden gewann das Match mit 3:6.

Im nächsten Jahr wird Eishockey wieder ein offizieller Wettbewerb im Kanon der Schulsportarten und wir hoffen, nächstes Jahr auch weitere Mannschaften aus Bayern zu Spielen im Amberger Stadion begrüßen zu dürfen.

 

Abschlussfahrt der Klasse 10b

Zum Ende ihrer Realschullaufbahn trat die Klasse 10b am 20.09.2017 zusammen mit Frau Ohland und dem Klassenleiter Herrn Ertel ihre 3-tägige Abschlussfahrt nach Ingolstadt an. Bei einem Zwischenstopp in Regensburg ging es zuerst mit dem Schiff über die Donau, wobei es einigen Klärungsbedarf bei der Unterscheidung zwischen der angesteuerten Gedenkstätte Walhalla und der Region Walachei gab. Unter den ausgestellten Marmorbüsten wurden überraschenderweise einige Lehrer wiedererkannt und der Zeitplan erlaubte es den Schülern auch, genug Selfies auf den großen Treppen zu schießen. Nach einer Führung durch die Ingolstädter Altstadt und dem Bezug der Zimmer lernte die Klasse gleich am ersten Abend nach einem Anruf der Rezeption sehr schnell den Unterschied zwischen einer Jugendherberge und dem gebuchten Hotelgasthof kennen, sodass die Lautsprecher wieder leiser gedreht wurden. Auch das Audi-Werk musste natürlich besichtigt werden, wobei das Hauptaugenmerk der Jugendlichen eher auf den neueren Modellen lag, das der begleitenden Lehrkräfte aber doch auf den alten. Quer durch den Ingolstädter Park stand anschließend noch eine Partie Crossgolf an, bei der es zwar klare Sieger gab, die Punktestände aber gelegentlich auch geschätzt wurden, da nicht jeder immer an das Mitzählen dachte. Der morgendlichen Wanderung mit Besuch eines Wildgeheges folgte am letzten Tag eine Shoppingtour durch den Westpark, ehe es zurück nach Amberg ging.

O. Ertel

Abschlussfahrt der Klasse 10g

Am 20. September 2017 machte sich die Klasse 10g zusammen mit ihrer Klassenleiterin Dagmar Gawinowski und ihrer Begleitlehrkraft Matthias Feldmann zu ihrer heiß ersehnten Abschlussfahrt zur Grafhütte am Fuße des Großen Arbers auf. Da es sich dabei um eine Selbstversorger-Hütte handelte, hatte die Einkaufstruppe bereits am Vortag einen Supermarkt nahe der Schule unsicher gemacht und beinahe vollständig „ausgeräubert“. Leicht verspätet (ein Schüler hatte vergessen den Wecker zu stellen) ging es früh morgens an der Realschule los. Der „Große Arbersee“ wurde als erstes Ziel angepeilt. Nach der ausgiebigen Wanderung um den See hatten manche schon wieder Hunger und so kehrte die gesamte Gruppe im Arbersee-Haus ein und nahm eine Stärkung in Form einer deftigen Brotzeit zu sich. Diese sollte auch bitter nötig sein, denn nach der Ankunft auf der Hütte hieß es zunächst einmal kräftig Holz hacken und Öfen heizen, um die kühlen Räumlichkeiten zu erwärmen. Während die einen danach sofort zum „Schwammerlsuchen“ übergingen, bereitete die Koch-Gruppe ein leckeres und reichhaltiges Abendessen vor. Bis in die frühen Morgenstunden hinein wurden dann Spiele gespielt und lustige Geschichten erzählt. Ein Höhepunkt war sicherlich die mitternächtliche Pilzpfanne mit Geräuchertem und frischem Bauernbrot. Am zweiten Tag stand ein Fußmarsch nach Bayerisch Eisenstein mit einem Besuch der Grenze zu Tschechien auf dem Programm. Dort erfuhr die Klasse etwas über die Grenzöffnung. Denkmäler und ein Stück Stacheldrahtzaun erinnerten als Mahnmal an die Zeit vor der europaweiten Öffnung. In der Grenzglashütte konnten die Schüler anschließend in einer Vorführung die Kunst des Glasblasens kennenlernen und sogar selbst ausprobieren. Zurück auf der Hütte liefen gleich die Vorbereitungen für die abendliche Grillparty. Am gemeinsamen Lagerfeuer ließ man schließlich den Tag gemütlich ausklingen. Nach einer Grundreinigung der Hütte ging es am Freitag mit dem Bus nach Bodenmais, wo die Gruppe zunächst eine Einweisung in den Bogenschießsport erhielt und danach jeder Einzelne seine Schießkünste unter Beweis stellen konnte. Ein Besuch des Silberbergwerks und eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn bildeten den Abschluss der Studienreise, die sowohl den Schülern als auch deren Lehrkräften großen Spaß bereitet hatte.

Dagmar Gawinowski

Julian beim Science-Day

Auf den Science Day wurde ich dank des Angebotes unserer Schule aufmerksam. Daraufhin informierte ich mich erst einmal im Internet über die verschiedenen Kategorien, die uns zur Verfügung standen und setzte mich zudem auch mit dem ganzen Projekt interessiert auseinander. Als ich mich für zwei Themen entschieden hatte, musste ich die mir vorgegebenen  Experimente aufarbeiten und weiter ausführen. Danach schickte ich meine fertig gestellte Bewerbung an die Uni. Kurze Zeit später erfuhr ich mit großer Begeisterung, dass ich in Biologie und Chemie genommen wurde, allerdings fiel meine Wahl auf das Fach Biologie. Dann bestand meine Aufgabe darin, die Experimente sowohl an der Uni in Regensburg als auch zu Hause vorzubereiten und durchzuführen. Am 25. Juli 2017 ging es für mich dann mit großer Vorfreude auf den Science Day an die Universität, die in der Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz liegt. Es stand dort für jedes Kind oder jede Gruppe von unterschiedlichsten Schulen ein eigener Stand zur Verfügung, den sie mit ihren zuständigen Professoren oder Studenten aufbauten. Interessierte Kinder, aber auch zahlreiche Erwachsene besuchten die Veranstaltung, um unseren Vorträgen zu lauschen. Am Ende des Tages wurde dann jeder noch mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Amberger Schulschachcup

Schach als Denksport wird an Schulen immer populärer. Viele weiterführende Schulen haben Schulschachgruppen oder wie die Realschule sogar eine Profilklasse Schach. Auf Initiative von Andreas Rupprecht, dem stellvertretenden Schulleiter und Schachgruppenleiter der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg wurde somit der „Amberger Schulschachcup“ ins Leben gerufen. In der Turnierserie treten die Teams der umliegenden Schulen gegeneinander an und sammeln wertvolle Turniererfahrung. Das erste Aufeinandertreffen fand in der letzten Schulwoche an der Realschule statt. Trotz vieler an den Schulen stattfindenden Aktionen in dieser Zeit traten insgesamt sechs 4er-Teams an, die im Modus „jeder gegen jeden“ die Plätze ausspielten. Dass hier Anfängermannschaften der Unterstufe auch auf Vereinsspieler der Mittelstufe trafen, tat dem Spaß am Turnier keinen Abbruch. Besonders erfreulich war, dass ein Mädchenteam aus Spielerinnen der Realschule und der Johanna-Decker-Schule gebildet werden konnte und dieses den favorisierten Teams sogar Punkte abknöpfen konnte. Am Ende eines kurzweiligen, aber auch anstrengenden Turniertages setzte sich letztlich verdient die von Studienrat und Vereinsschachspieler Daniel Ertl betreute Mittelstufenauswahl des Max-Reger-Gymnasiums vor der Mittelstufenmannschaft des Erasmus-Gymnasiums, begleitet vom Schachgruppenleiter Studienrat Thomas Güldenberg, durch. Aber auch die beiden Unterstufenmannschaften der Realschule können stolz darauf sein, den älteren Mittelstufenteams das Leben sehr schwer gemacht zu haben. Bei der Siegerehrung erhielten alle Mitspieler Urkunden und waren sich schnell einig, dass diese schulverbindende Turnierserie in Amberg auf jeden Fall im nächsten Schuljahr weitergeführt wird.

Festliche Verabschiedung der Realschul-Absolventen

Mit den Worten „Dies waren eure letzten beiden Stunden als Realschüler“ wandte sich zweiter Konrektor Michael Brunner gegen Ende der Entlassfeier im ACC an die knapp 200 Absolventen der Schönwerth-Realschule. Dabei zog sich das Thema „Zeit“ leitmotivisch durch die Veranstaltung und der eine oder andere Absolvent dürfte dabei neben der Vorfreude auf all das Kommende wohl immer wieder auch etwas Wehmut verspürt haben. So trafen die beiden Schülersprecher Lisa-Marie Nixdorf und Marquel Roberson in ihrer gemeinsamen Rede mit Sir Peter Ustinows Zitat: „Heute sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen“ genau die Magie des Moments. Die Entlassfeier gab Schülern, Lehrern, Eltern und allen weiteren zahlreichen Anwesenden der Schulfamilie noch einmal Gelegenheit, die nunmehr zurückliegende Schulzeit Revue passieren zu lassen. Den Auftakt hierzu setzte die Schultheatergruppe, die die Thematik Zeit eindrucksvoll in Szene setzte, was Realschulkonrektor Andreas Rupprecht in seiner Rede, die Zahlen- und Zeitspiele beinhaltete, gleich im Anschluss wieder aufgriff und die Absolventen daran erinnerte, sich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Als Vertreter der Stadt Amberg warf Bürgermeister Martin Preuß einen Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft und warb bei den Absolventen dafür, ihre Heimatstadt Amberg und das Amberg-Sulzbacher Land mit ihren beruflichen Perspektiven nicht zu vergessen. Elternbeiratsvorsitzender Heiko Schneider ließ die zurückliegenden Jahre der Schüler Revue passieren, indem er die schulischen Schlüsseljahre des Jahrgangs (2007 Einschulung, 2011 Übertritt) mit den damaligen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen verknüpfte. Mit Hilfe zahlreicher Bilder und Karikaturen aus dem Internet skizzierte Realschuldirektor Matthias Schall in seiner humorvollen und sehr anschaulichen Rede die zurückliegenden Schuljahre der Absolventen nach und ging dabei immer wieder auf die Rolle der modernen Medien im Unterricht wie im Leben der Schüler ein. Er beleuchtete dabei die Rubriken Unterrichtsfächer, Lehrer, Noten und Eltern, bevor er mit einem Ausblick und seinen besten Wünschen für die Absolventen schloss und ihnen versicherte, dass ihnen mit ihrem Realschulabschluss so gut wie alle Türen offen stehen.

Zwischen den Reden war den Anwesenden immer wieder Zeit vergönnt, um den eindrucksvollen Klängen der Bigband, der Schulband oder der Solistin Melanie Kardonskij am Klavier zu lauschen. Herzstück der Veranstaltung war natürlich die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse. Von den 196 angetretenen Schülern bestanden 191 mit Erfolg, 28 von ihnen sogar mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0. Die elf besten Schülerinnen und Schüler durften nach der Zeugnisübergabe nochmals auf die Bühne treten und den Applaus des voll besetzten ACCs genießen, der bei der Ehrung der drei Schulbesten – Lisa Kustner, Felix Trettenbach und Sebastian Glaser – noch weiter anschwoll.

Muslimisch kochen

Respekt, Toleranz und Offenheit gegenüber fremden Kulturen – das sind Werte, denen gerade in der heutigen Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Da die Wertevermittlung zu den obersten Bildungs- und Erziehungszielen aller Schularten gehört, soll diese im Unterricht thematisiert und vor allem auch eingeübt werden. Deshalb beschloss die Klasse 7a zusammen mit ihren Lehrkräften in Hauswirtschaft und Ernährung, Evangelische und Katholische Religionslehre sowie Ethik ein fächerverbindendes Unterrichtsvorhaben zum Thema „Muslimisch kochen“ durchzuführen. Nach einer Einführung in die muslimischen Speisevorschriften wurden von den Schülern in Kleingruppen halale (= erlaubte und gestattete) Speisen zubereitet. Bereits während des Kochens breitete sich in der Schulküche (und auch in der gesamten Aula) der herrliche Duft von Köfte (= Hackbällchen), Bulgursalat, Tsatsiki und Baklava (= einem in Zuckersirup eingelegten Gebäck) aus. Bei aufkommenden Fragen, wie z.B. warum Ayran – ein Joghurtgetränk – gesalzen und nicht gesüßt werde, glänzten die anwesenden muslimischen Schüler mit ihrem Expertenwissen. Und so wuchs nach und nach das Verständnis für die im Islam geltenden Vorschriften. Beim gemeinsamen Mahl, das allen Beteiligten hervorragend schmeckte, wurde schließlich aus Verständnis spürbar mehr – nicht nur Toleranz, sondern sogar Akzeptanz!    

Dagmar Gawinowski

Big Band, Bach und Boarisch

Traditioneller „Musischer Abend“ an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule wartete mit breit gefächertem Programm auf

Gewohnt schwungvoll eröffnete die Big Band – mit ungefähr 20 Schülern das größte Ensemble der Schule – den sommerlich-heißen Konzertabend, der diesmal wieder in der Aula des neu sanierten Altbaus stattfinden konnte. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Matthias Schall setzte das Ensemble unter der bewährten Leitung von Anton Lottner – der auch die Moderation übernommen hatte - das musikalische Programm fort. Bei „Brass in the Basement“ traten auch die sonst eher auf Begleitfunktion reduzierten tiefen Bläser in den Vordergrund. Es folgten Klavierbeiträge am neu restaurierten Flügel der Schule: Thorsten Wallner (7b) spannte mit der eher zarten „Musette“ von Johann Sebastian Bach und dem schwungvollen „I´m a Pirate“ („Piraten der Karibik“) den Bogen vom Barock zur aktuellen Filmmusik. Auch Adam Leifridt (5c) widmete sich mit der „Comptine d´un autre ete“ der Filmmusik („Die fabelhafte Welt der Amelie“), wobei er sowohl mit seinem virtuosen Klavierspiel als auch mit seinem Auftritt den Charakter der Hauptfigur gut vermitteln konnte.

Eine spontan formierte Rock-Band aus der Klasse 9b (Michael Weigert - E-Piano, Artur Nonnenmacher – Gitarre; Emilio Morawiec - Bass, Jacob Schwab - Drums) stellte zwei absolute Klassiker der Rockmusik, „House oft he Rising Sun“ sowie „Tears in Heaven“ als eindrucksvolle Instrumentalversionen vor. Margarita Nazarov (9c) konnte mit ihrem impulsiven Gesang von „Let it go“ das Publikum begeistern. Marie Birner, Luzia Ehbauer, Janine Fritsche, Johanna Meiler, Violette Ulrich und Michelle Wallner (alle 9e) boten eine schwungvolle Tanzdarbietung zu „Rock around the clock“, was das Publikum zum Mitswingen animierte. Trotz tropischer Hitze konnten auch Tanzpartner aus dem Publikum für eine zweite Runde motiviert werden. Die eigentliche Pianistin für „River flows in you“ war zwar kurzfristigst erkrankt, Julia Eckl (7c) übernahm aber sehr spontan und überzeugte durch absolute Souveränität. Eine Reminiszenz an die Schul-Kirwa vom Mai brachten die authentischen boarischen Beiträge des Volksmusik-Ensembles Julian Baumgartner, Moritz Koberstein sowie Louis und Marco Übler. „Die Sternpolka“ der Bläserklasse schloss sich stilistisch perfekt an. Die Bläserklasse ist eine Einrichtung der Schule, die in der 5. und 6. Klasse im Rahmen des regulären Unterrichts freiwillig besucht werden kann und grundlegende Kenntnisse der Musiktheorie, des Ensemblespiels und natürlich das Erlernen eines Blasinstruments beinhaltet. „Oh when the saints“ spannte den lebendigen jazzigen Bogen zum anschließenden „Let´s play Dixie“ des Saxophonsolisten Erik Wild (5d). Mit der Schulband betrat ein weiteres Ensemble der Schule die Bühne. Bei „Stay with me“ standen die Sängerinnen (Julia Eckl und Jasmin Keski) im Vordergrund, v.a. Solistin und 10.-Klässerin Jasmin Keski beeindruckte durch impulsiven Gesang. Dies setzte sich bei „Spirits“ fort, wobei hier auch Moritz Koberstein an der Gitarre, Lilly Pfab am E-Piano sowie Leon Panzer und Roman Klein an den Drums Akzente setzen konnten. Beim kraftvollen Schlussstück „Ex´s and Oh´s“ konnte das gesamte Ensemble sowohl seine wahre Power als auch perfekte Abstimmung untereinander zeigen. Begeisterter Schluss-Applaus bei den Schlussworten durch Moderator Anton Lottner spiegelte nochmals einen gelungenen musikalischen Abend. „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ – der Rausschmeißer der Bigband – animierte sowohl manchen zum spontanen Mittanzen als auch zum anschließenden Biergartenbesuch.

Besuch buddhistisches Zentrum

Im Rahmen des katholischen und evangelischen Religionsunterrichts fand am Schuljahresende 2016/17 zum Thema „Buddhismus“ eine Exkursion mit vier 8. Klassen in das buddhistische Zentrum in Teublitz (Ortsteil Katzdorf) statt. In der ehemaligen Grundschule ist seit 2012 eine buddhistische Gemeinde beheimatet. Der Verein Ruamjaipak hatte das Schulhaus von der Stadt Teublitz angekauft. Er baute es zu einem buddhistischen Meditationszentrum mit der größten Buddha-Statue Europas aus. Mönche der buddhistischen Ordensgemeinschaft „Wat Thasung“ aus der Provinz Uthai-Thani zogen ein und verkünden dort seitdem ihren Glauben.

Die Schüler konnten durch die Begegnung mit den Mönchen einen Einblick in die buddhistische Lebensweise erhalten und buddhistische Bräuche und Traditionen kennenlernen. Des Weiteren hatten sie die Gelegenheit, den dort ansässigen Mönchen Fragen zu deren Religion und Weltanschauung zu stellen, was auf reges Interesse seitens der Schüler stieß.

Besonders beeindruckend war für die Schüler die gemeinsame Meditation mit den Mönchen, die am Ende jedem ein selbst geknüpftes Freundschaftsband überreichten. Im Anschluss wurden alle zu einem reichhaltigen buddhistischen Buffet eingeladen, welches Mitglieder der Gemeinde eigens für die Klassen zubereitet hatten. Als kleines Dankeschön überreichten die Schüler den Mönchen eine kleine freiwillige Spende sowie Blumenschmuck.

Kirchenrallye

Am Montag, den 17.07. und am Dienstag, den 18.07. besuchten unsere 5. Klassen im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts die Amberger Kirchen. Während die Klassen 5b und 5d am Montag unterwegs waren, machten sich die Klassen 5a und 5c am Dienstag auf, den Lernort „Kirche“ zu erkunden.

Nach dem Treffen an der Realschule marschierten wir gemeinsam in die Amberger Innenstadt, wo wir uns in Gruppen aufteilten, um abwechselnd die beiden katholischen Kirchen St. Martin und St. Georg sowie die evangelische Paulanerkirche zu besichtigen. Mit Fragebögen ausgestattet ließen wir die unterschiedlichen Kirchenräume auf uns wirken. Deutlich sichtbar wurden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten. Vor allem beeindruckten uns die unterschiedlichen Baustile der drei Kirchen und ihre Ausgestaltungen. Wir erfuhren, dass St. Martin die zweitgrößte Kirche der Oberpfalz ist und waren erstaunt über die Ruhe und Stille, die im Kircheninneren trotz der Lage im Stadtzentrum herrschen. In St. Georg erhielten wir interessante Informationen durch den dortigen Mesner, der uns auch die Sakristei zeigte. Dort durften wir wertvolle alte Monstranzen und Messgewänder in Augenschein nehmen. In der evangelischen Paulanerkirche überraschte uns die Schlichtheit der Ausgestaltung und hier lag das Hauptaugenmerk auf den Unterschieden zwischen einer evangelischen und einer katholischen Kirche.

Nach so viel kultureller und religiöser Information brauchten wir unbedingt eine Abkühlung und so genehmigten wir uns noch ein Eis am Marktplatz, ehe wir dort gegen Mittag von unseren Lehrkräften entlassen wurden und nach Hause durften. Ein interessanter und lehrreicher Vormittag ging damit zu Ende.

Besuch Techmania

Unsere technikbegeisterten sechsten Klassen machen sich am Donnerstag den 13.07 auf nach Pilsen, um dort das Techmania, ein Physikmuseum zum Anfassen, zu besuchen.

Bevor es losgehen konnte, mussten zuerst einmal alle Ausweise kontrolliert werden, da man ohne die nötigen Papiere nicht in die Tschechische Republik einreisen darf. Und dann ging es endlich los! Unsere zwei Busse setzten sich in Richtung Grenze in Bewegung. Auf der Hinfahrt war es angenehm leise, was wahrscheinlich daran lag, dass viele noch ein wenig Schlaf nachholten, um fit für die Entdeckungstour im Techmania zu sein.

Nach zweistündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel und sammelten uns vor dem riesigen Gebäudekomplex. Dort wurden die Eintrittsarmbänder verteilt, wobei zwei Schülerinnen sich bereits ganz ohne Armbänder Zutritt zu den Ausstellungen verschafft hatten und erst beim Versuch das Planetarium zu betreten, bemerkten, dass sie wohl etwas Wichtiges vergessen hatten.

Unsere Forscherklassen entdeckten mit großer Begeisterung die physikalischen Themenwelten, führten physikalische Experimente durch und erlebten so die Physik hautnah. Besonders hatte es den Schülern und Schülerinnen der sechsten Klassen das überlebensgroße "Jojo" angetan. Hier konnten sie sich mit eigener Kraft über einer großen Weichbodenmatte selbst zum Schweben bringen. Auch die Wasserwelt fand begeisterten Anklang bei den Kindern, da sie hier in die Naturgesetze abtauchen konnten. So konnten die Schüler und Schülerinnen ausprobieren, wie in der Natur der Wasserkreislauf - von der Entstehung von Niederschlägen und des Grundwassers über ihren weiteren Weg bis zum Meer - funktioniert. Außerdem war es den Schülern und Schülerinnen anhand von Modellen, wie dem der Archimedischen Schraube, eines Schaufelrades und eines Wasseraufzuges möglich, durch eigene Anwendungen ihr Verständnis zu vertiefen.

Im Planetarium bestaunten unsere Forscher und Forscherinnen physikalische und astronomische Erscheinungen und Phänomene. Doch besonders beliebt war das Gyroskop, ein riesiges Kreiselinstrument, in welches sich die Mutigsten hineinsetzten, um die physikalischen Kräfte des Drehmoments und der Schwerkraft am eigenen Körper wahrnehmen zu können.

Nach vier spannenden Stunden des Entdeckens und Ausprobierens verabschiedeten wir uns vom Techmania und begaben uns auf einen Spaziergang durch die historische Altstadt von Pilsen. Auf der anschließenden Heimreise wurden die vielen interessanten Eindrücke von unseren Schülern und Schülerinnen rege besprochen. Um 17 Uhr kamen wir wieder in der Fuggerstraße 15 an, wo die Forscher ihren Eltern begeistert von ihren Abenteuern und Erlebnissen im Techmania erzählten.

Regionaler KOMPASS-Tag

"KOMPASS, was is na des?" Die Gruppe "Theaterfieber" der Schönwerth-Realschule Amberg stimmte die rund fünfzig Teilnehmer und geladenen Gäste des ersten regionalen KOMPASS-Tages in der Oberpfalz auf das Thema der eintägigen Lehrerfortbildung mit einem szenischen Spiel ein und gab bereits erste Antworten auf diese Frage. KOMPASS steht für Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein.

Nach der Begrüßung durch Realschuldirektor Matthias Schall, der selbst eine mit dem KOMPASS-Prädikat ausgezeichnete Schule leitet, skizzierte die Ministerialbeauftragte für die Realschulen der Oberpfalz, Frau Maria Kinzinger, in ihrem Grußwort kurz den Werdegang des bayernweiten Projekts KOMPASS. Ausgangspunkt der Initiative sei der 2007 ins Leben gerufene Schulversuch gewesen, der die Stärkenorientierung in der Pädagogik in den Vordergrund gerückt habe und auf alle zentralen Bereiche von Schule abziele: auf Unterricht und Schulleben, auf die Förderung von Selbstkompetenz und Sozialkompetenz sowie auf Werteerziehung und Persönlichkeitsentwicklung. "Wenn Menschen ständig gesagt bekommen, was sie nicht können, verlieren sie den Mut, herauszufinden, zu welch Großartigem sie wirklich fähig wären", so die Ministerialbeauftragte.

Dass KOMPASS-Maßnahmen an Schulen Wirkung zeigen, belegte Dr. Nikolaus Schröck vom Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Bamberg im Anschluss mit seinem Impulsvortrag zum Thema "Anerkennung! Zu den Effekten von Kompetenz- und Stärkenorientierung". Er präsentierte die Ergebnisse einer empirischer Längsschnittstudie, die während des Modellversuchs durchgeführt worden war, und appellierte abschließend an die Fortbildungsteilnehmer: "Wagen Sie Anerkennung!"

Ein stärken- und kompetenzorientierter Umgang mit Schülerinnen und Schülern wird bereits an vielen Oberpfälzer Realschulen gelebt - davon konnten sich die Lehrkräfte beim sogenannten "Marktplatz der Ideen" am Nachmittag überzeugen. Neun Realschulen (Schönwerth-Realschule Amberg, Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule Regenstauf, Konrad-Adenauer-Realschule Roding, Staatliche Realschule Obertraubling, Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald, Staatliche Realschule Furth im Wald, Maristen-Realschule Cham, Staatliche Realschule für Mädchen Neumarkt, Realschule Waldmünchen, Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, Edith-Stein-Realschule Parsberg) zeigten anhand von Infoständen Ãußerst anschaulich, mit welchen konkreten Methoden, Projekten oder Einzelmaßnahmen an den eigenen Schulen der KOMPASS-Gedanke umgesetzt wird. Zudem waren Vertreter der Handwerkskammer, die ein Kooperationspartner der Schönwerth-Realschule ist, vor Ort und präsentierten die in den 8. Klassen durchgeführte Potentialanalyse. Diese macht den Schülerinnen und Schülern deutlich, in welchen Bereichen sie ein besonderes Geschick haben. Im Anschluss an die Analyse wird es den Jugendlichen in den Werkstattwochen ermöglicht, ihr praktisches Geschick unter Beweis zu stellen und in verschiedene Bereiche des Handwerks und der kaufmännischen Ausbildung hinein zu schnuppern.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete schließlich die Ernennung der Realschule am Kreuzberg Burglengenfeld und der Naabtal-Realschule Nabburg zu KOMPASS-Schulen. Beide Realschulen hatten sich im Vorfeld aufgrund zahlreicher Maßnahmen und Projekte zur Kompetenz- und Stärkenorientierung erfolgreich um diesen Status beworben. Ministerialrat Rüdiger Wieber vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, überreichte Realschuldirektorin Hannelore Reil-Heinig und Realschuldirektor Klaus Biersack das offizielle KOMPASS-Logo und beglückwünschte die neuen Schulen zu ihrem Status.

"Realschulkirwa" ein voller Erfolg

Das findet man wohl sogar in Bayern kein zweites Mal: ein Kirwabaum im Schulhof! Von weitem bereits sichtbar, lockte dieser am Freitag, den 05. Mai, zahlreiche Eltern, Ehemalige und eine große Schar weiterer Interessierte an unsere Schönwerth-Realschule, die ihren diesjährigen Tag der offenen Tür unter das Motto "Realschulkirwa" gestellt hatte.

Unsere Schule war an diesem Tag in ungewohntes Gewand gehüllt: Schüler wie Lehrer waren in großer Mehrheit in Tracht erschienen, was insbesondere dem Schulhof, der eher einem Festplatz glich, ein gemütlich-festliches Flair gab. Dazu trugen auch das von Schülern eigenständig einstudierte Austanzen des Kirwabaums bei, genau wie die Musikeinlagen, die neben echter, zünftiger Kirwamusik auch schwungvolle Klänge der Schulbigband oder Poppig-Rockiges der Schulband boten. Für das leibliche Wohl war mit alkoholfreien Getränken, frischen Bratwürsten und allerlei weiteren bayerischen Schmankerl zwar klar traditionell regional gesorgt, kulinarische Ausflüge über die bayerischen Landesgrenzen hinaus waren aber ebenso im Angebot. Bei trockenem Wetter ließ es sich wunderbar im Freien aushalten, wo man beispielsweise den wettkämpfenden Schulklassen bei der Bayern-Olympiade zusehen konnte, die in einem spannenden Mehrkampf mit Disziplinen wie Fingerhakeln oder Maßkrugstemmen ihren Bayerischen Meister suchten. Innen im Schulgebäude war das Angebot nicht weniger mannigfaltig. Die Chemie-Show bot explosive Einblicke in den Realschulalltag, beim Torwandschießen in der Turnhalle versuchte sich so mancher als Profi, die Sendungen des Schulradios verrieten allerlei Interessantes über das Schulleben, in den Werkräumen konnte man sein handwerkliches Geschick und beim Schachrätseln seine strategischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Fast alle Unterrichtsräume waren mit Quiz-Wettkämpfen, Ausstellungen, Experimenten und Aktionen verschiedenster Art belegt. Wer sich einen räumlichen Gesamteindruck der nunmehr fertig sanierten Schönwerth-Realschule verschaffen wollte, der schloss sich einer der zahlreichen von Schülern geleiteten Schulhausführungen an.

Die insgesamt zweite "Realschulkirwa" in der mehr als 40-jährigen Geschichte unsere Schule war für alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder der Schulfamilie ein schönes und ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.

 

Mit „Momo“ in Nürnberg geglänzt

Schönwerth-Gruppe bei Realschul-Theatertagen

Amberg/Nürnberg. Im Stadtgebiet laufen derzeit die Schultheatertage. Die Realschule zog es parallel dazu nach Nürnberg. Dort standen unter dem Motto "Theater verrückt" die 33. Bayerischen Realschul-Theatertage an. Die Schönwerth-Realschule war mit einer Inszenierung von Michael Endes "Momo" dabei.

Neben der Amberger Gruppe, die sich Theaterfieber nennt, waren sechs weitere Ensembles eingeladen worden. In einer Pressemitteilung der Veranstalter heißt es: "Das Theaterfestival offenbarte, wie vielfältig Schultheater an den bayerischen Realschulen umgesetzt und präsentiert wird. Vom klassischen Märchen bis hin zur Eigenproduktion aktueller Themen, für jeden Theaterbegeisterten war etwas dabei."

Die Schönwerth-Gruppe inszenierte unter der Leitung von Brigitte Bodensteiner und Jörg Grüssner "Momo", dargestellt von Pauline Meiller.

In der Geschichte zeigt sich, dass das Mädchen - zu Beginn als Außenseiterin dargestellt - schnell Teil einer hilfsbereiten Gemeinschaft wird. Dieses Bündnis zerbricht, weil die grauen Herren den Bewohnern der Stadt die Zeit und die Kinder stehlen. Die Schildkröte Kassiopeia (Annika Hagen) führt Momo zu Meister Hora (Manuel Sailer), der dem Kind einen Weg weist, die Zeit und somit ihr Dorf zu retten.

Mit viel Musik untermalt, interessanten Requisiten und kreativen Kostümen zeigten die jungen Schauspieler, was in ihnen steckt. Besonders auffällig, in eigentlich kleinen Nebenrollen, waren laut der Presse-Info die Darstellungen von Bibigirl (Elisabeth Dobmeier), der vollkommenen Puppe, und Kassiopeia, der bebrillten Schildkröte. "Aber auch die übrigen jungen Schauspieler der Schönwerth-Realschule konnten das gesamte Publikum in ihren Bann ziehen und begeistern", heißt es weiter.

Vizemeister in der Rhythmischen Sportgymnastik

Dass die Realschule im Fußball und auf dem Eis zu den Gewinnern gehört, haben die Schüler in den letzten Jahren ja schon eindrucksvoll bewiesen. Aber auch in der Rhythmischen Sportgymnastik gehören die Schülerinnen der Schönwerth-Realschule zur Oberpfälzer Elite.

 Im letzten Jahr traten die Mädchen noch mit Pflichtübungen an und belegten den 3. Platz. Dieses Jahr wagten wir uns in die Königsklasse: Eine Gruppenübung mit dem Band, in welcher nicht nur vorgegebene Elemente gezeigt werden müssen, sondern auch Würfe und Gerätewechsel wie man sie sonst nur im Wettkampfsport zu sehen bekommt.

Emma Balko und Xenia Meier trainieren beim Inter Bergsteig zwei bis dreimal pro Woche Rhythmische Sportgymnastik, aber zum Team gehören mindestens vier Mädchen. Angelina Wegert und Jasmin Golcer haben zwar in ihrer Kindheit den Sport wettkampfmäßig betrieben, aber eigentlich die Gymnastikschuhe an den Nagel gehängt. Aber für die Schule holten sie nochmal die Bänder aus dem Schrank und ließen sich wieder auf hartes Training ein. Valeria Wiediger war als Ersatzfrau auch meist von der Partie wenn die Mädchen am Nachmittag und an den Wochenenden in die Halle kamen und die Übung zusammenstellten. Unterstützt wurden wir dabei von Frau Olga Golcer, die als Kampfrichterin genau weiß, welche Schwierigkeiten gezeigt werden müssen um viele Punkte zu erhalten.

Hört sich einfach an, aber man nehme dazu nun viermal 6 Meter Seidenband und schon weiß man wieder, warum Rhythmische Sportgymnastik zu den technisch anspruchsvollsten Sportarten gehört. Außerdem müssen die Bewegungen zur Musik passen und auch die körperlichen Anforderungen sind nicht zu vergessen. Körperspannung, Dehnbarkeit und Konzentration müssenen nicht nur einzeln gezeigt werden, sondern synchron in der Gruppe, eine besondere Anforderung in der Sportart, die sonst einzeln betrieben wird.

Der Wettkampf fand in Landshut statt. Zwölf Schulen aus der Oberpfalz und Niederbayern hatten Mannschaften gemeldet, um die begehrten Tickets zum Landesfinale zu erringen. Im ersten Durchgang lief alles perfekt, die Würfe klappten und kein Band verhedderte sich. Noch dazu hatte der ärgste Konkurrent aus Cham einige Patzer in der Übung. Im zweiten Durchgang legte nun Cham eine fehlerfreie Übung vor und die Anspannung stieg. Und dann passierte es: Ein Band verhedderte sich und so waren diesmal die Patzer in unserer Übung.

Bis zur Siegerehrung mussten die Mädchen zittern. Würde ein guter Durchgang reichen? Wer hat die schlimmeren Fehler gemacht?  Am Ende trennten die beiden Mannschaften nur wenige Punkte. Wir hatten den ersten Platz nur knapp verpasst und die Mädchen aus Cham standen oben am Treppchen.

Nächstes Jahr werden wir wieder antreten, denn der 1. Platz fehlt noch in unserer Sammlung.

Informationsveranstaltungen zur Wahl der Wahlpflichtfächergruppen

Auch dieses Jahr hatten sich wieder zahlreiche Schüler höherer Jahrgangsstufen bereit erklärt, ihre persönlichen Erfahrungen mit der von ihnen gewählten Wahlpflichtfächergruppe den Sechstklässlern als Entscheidungshilfe weiterzugeben. Am Dienstag, dem 21.03. durchliefen alle sechsten Klassen einen Infovormittag, wo sie zunächst von Beratungslehrer Christian Schön im Allgemeinen und nachfolgend von den Fachbetreuern (Herrn Ringer, Herrn Grüssner, Frau Zitzmann und Herrn Eichinger) und freiwilligen Schülern im Speziellen über die vier zur Auswahl stehenden Zweige I, II, IIIa und IIIb informiert wurden. Danach folgte noch ein Block in dem die Schüler von Herrn Luschner alles Wesentliche über den bilingualen Erdkundeunterricht erfuhren.  

Am nächsten Tag bekamen dann die Eltern der Sechstklässler bei Abendveranstaltung die Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild über die verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen zu verschaffen. ZwRSK Michael Brunner zeigte den Eltern die verschiedenen Möglichkeiten des schulischen Werdegangs an unserer Schule und der sich anschließenden Weiterbildungsmöglichkeiten auf. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass alle vier Fächergruppen das gleiche Anforderungsniveau besitzen und alle Zweige zur rechtlich gleichen mittleren Reife führen. Die geplante Tablet-Klasse war dabei natürlich Teil des Vortrags. Über die Möglichkeit den Erdkundeunterricht auf Englisch abzuleisten referierte Peter Luschner.  

Nach dieser 30-minütigen Einführung im Plenum in der neuen Aula konnten sich die Eltern im Anschluss über jede einzelne Wahlpflichtfächergruppe gezielt informieren. Dazu hatten die oben genannten Fachbetreuer unter tatkräftiger Unterstützung von Freiwilligen aus den Reihen der Schülerschaft einen speziellen Infoteil vorbereitet. 

Parallel zu diesem Infoteil bestand für Eltern die Gelegenheit sich im persönlichen Gespräch mit ZwRSK Brunner, RSD Schall oder BerR Schön beraten zu lassen. Auch die Klassenleiter der sechsten Klassen (Frau Poß, Frau Reis, Frau Semm, Herr Zintl und Herr Mölter) standen den Eltern für Fachgespräche zur Verfügung.  

Allen Beteiligten gilt ein herzlicher Dank für ihr Engagement!

"Fleur" auf der Juniormesse in Regensburg

„Bommelit“, „Octotune“ und „Instrumöbel“ haben eines gemeinsam: Sie sind neue Unternehmen, die von jungen engagierten und kreativen Schülern geführt werden.

Nachdem Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Hans Peter Göttler vom Vorstand der LfA Förderbank Bayern die Schülermesse am 09.03.2017 in den Regensburger Arcaden eröffnet hatte, konnten die rund 300 bayerischen Schüler ihre Ideen einem breiten Publikum vorstellen.

An selbst gestalteten Ständen präsentierten 23 Schülerfirmen aus Bayern von 10.30 bis 17.00 Uhr ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Regale aus Instrumenten, umgebaute Gaming-Controller und Designerschuhe sind nur drei der vielen spannenden Geschäftsideen, die präsentiert wurden. Zusätzlich zu ihren Verkaufsständen machten die Schüler in zweiminütigen Werbespots auf der Bühne bei Kunden und Gästen der Messe auf sich aufmerksam.

Unsere Schülerfirma Fleur war eine der Firmen, die sich in den gut besuchten Regensburger Arcaden vorstellte. Für unseren Messestand war uns der optische Eindruck (WOW-Effekt) sehr wichtig, die Geschäftsidee und die Corporate Identity (roter Faden) sollten direkt ersichtlich sein. Bei der Bühnenpräsentation haben wir gezeigt, was hinter unserer Geschäftsidee steckt und verdeutlicht, warum unser Schmuck das einzig richtige Geschenk darstellt.

Infoabend füllt Aula wieder bis zum Bersten

Nach vier langen und beschwerlichen Jahren der Sanierung fand am Mittwoch, dem 22. Februar der erste Infoabend für die zukünftigen Fünftklasseltern im nunmehr fertig gestellten Schulgebäude statt. Nach einer Delle in den Anmeldezahlen im Vorjahr, die möglicherweise auch der Dauerbaustelle geschuldet war, lässt das große Interesse wieder steigende Anmeldezahlen erwarten: zumindest erschien eine überwältigende Zahl von mehr als 270 Eltern zum diesjährigen Infoabend. Doch nicht nur die Eltern kamen in rekordverdächtiger Zahl: ihre mitgebrachten fast 280 Kinder überrollten anfangs fast Tanja Denk und Dagmar Gawinowski, die auch dieses Jahr erneut die Koordination des Kinderprogramms übernommen hatten. Die beiden Lehrerinnen konnten die große Kinderschar jedoch routiniert schnell in die geplanten Gruppen einteilen, die dann von zahlreichen älteren Schülern quer durch das ganze Gebäude zu den zwölf Stationen des Schnupperprogramms gelotst wurden.

Fast alle Fachschaften präsentierten ein spannendes Programm, das den Kindern ein spielerisches Kennenlernen der Realschule genauso ermöglichte wie ihren Eltern einen ungestörten Vortrag in der Aula.

Die Schulleitung dankt folgenden Kolleginnen und Kollegen, die jeweils ihre Fachschaft vertraten, für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft:  Frau Schießl, Frau Ohland, Herrn Lottner und Herrn Ringer mit den jeweiligen Fachseminaren, Frau Weber und Herrn Haberl (FS Chemie), Frau Meyer (FS Biologie), Frau Braun (FS Werken), Frau Last und Frau Forster (Profil Design), (FS Musik), Frau Hollenbach (FS Sport), Herrn Hollenbach (FS Geschichte) sowie Herrn Lottner und Herrn Zinnbauer (FS Musik). Auch der in der Aula „gastierenden“ Theatergruppe unter der Leitung von Frau Bodensteiner und Herrn Grüssner sowie den mehr als 60 beteiligten Realschülern gebührt der Dank der Schulleitung.

Während des Rahmenprogramms führte in der Neubau-Aula Zweiter Konrektor Michael Brunner die Eltern wieder in bewährter Weise durch den Abend und vermittelte den Gästen ein umfassendes Bild der Schule. RSK Andreas Rupprecht hatte bereits zuvor die Eltern an der Schönwerth-Realschule willkommen geheißen und den Verlauf des Abends skizziert.

Ein wesentliches Merkmal der bayerischen Realschule ist die Aufteilung der Schülerschaft in vier verschiedene Wahlpflichtfächergruppen ab Jahrgangsstufe 7. So können die Schüler bestimmte Fächer je nach Neigung und Interesse zu den allgemeinbildenden Pflichtfächern hinzuwählen. Aufgrund ihrer Größe kann die staatliche Schönwerth-Realschule seit langer Zeit alle vier Wahlpflichtfächergruppen anbieten und wird dies aller Voraussicht nach in Zukunft können.

Die Realschule führt trotz der vier verschiedenen Zweige zu ein und demselben Abschluss: der sog. „Mittleren Reife“ oder auch Realschulabschluss genannt. Nach dem Abschluss ergreifen die Schüler entweder unterschiedliche Ausbildungsberufe oder wechseln zur Fachoberschule. Darüber hinaus werden vereinzelt noch weitere schulische Wege wie Berufsfachschulen oder die Einführungsklasse am Max-Reger-Gymnasium angestrebt.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 hat jede Klasse ein besonderes Profil. Neben der etablierten gebundenen Ganztagesklasse wird es in der fünften Jahrgangsstufe 2016/17 weitere Klassen bzw. Gruppen mit den wählbaren Zusatzprofilen Bläser, Design (neu!), Forscher, Fußball und Theater geben. ZwRSK Brunner wies darauf hin, dass es sich bei den Profilstunden jeweils nur um zwei Wochenstunden handelt. Mehr als 90% des Unterrichts sei also in allen Gruppen gleich.

Neben allen Fakten und Daten zum Übertrittsverfahren vermittelte ZwRSK Brunner den Übertrittsinteressierten durch Wort und Bild einen Eindruck des vielfältigen Schullebens der SRS. Dazu gehören das Streitschlichterprogramm, die Pausenhelfer und Buslotsen, das „Lernen lernen“- Programm sowie das Sozialtraining in allen 5. Klassen, die Kooperationen mit Seniorenheim, FOS und OTH, alle berufskundlichen Veranstaltungen, der Austausch mit einer tschechischen und einer englischen Schule, Bigband, Schultheatergruppen, Schülerband, Tutorensystem, diverse Schulfahrten und Exkursionen und vieles mehr. Insbesondere das MINT-Programm hat einen zentralen Stellenwert an der Schule und zeichnet die Schönwerth-Realschule als eine von nur vier Realschulen oberpfalzweit aus.

Bei allen Angeboten, die die Schule ihren Schülern und Eltern macht, versäumte es Michael Brunner allerdings nicht, auch auf die Erwartungen an die künftigen Schüler (z.B. angemessene Arbeitshaltung, Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Pflichtbewusstsein etc.) hinzuweisen.

Die offizielle Schulanmeldung muss vom 08. bis 12. Mai 2017 im Sekretariat der Schule vorgenommen werden. Die bislang geltende Zwangszuweisung an die Realschule Sulzbach von Orten, die zwischen Sulzbach und Amberg liegen, fällt ab dem neuen Schuljahr weg.

Nach eineinhalb informativen Stunden konnten die Eltern ihre Kinder wieder entspannt in Empfang nehmen. Vielen Gesichtern konnte man entnehmen, dass der Abend Laune gemacht hatte: Laune auf die Schönwerth-Realschule!

Berufsvertreter stellen ihre Berufe vor

Einen „halben Runden“ feierte das Berufswahlseminar an der Schönwerth-Realschule, fand es im Schuljahr 2016/17 zum fünften Mal in Folge statt – und schon fast traditionell sehr erfolgreich!

Für die Schüler der 9. Jahrgangsstufe ist das Seminar ein wichtiger Baustein in der schulischen Vorbereitung zur beruflichen Orientierung. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte jeder Schüler aus insgesamt 31 verschiedenen Berufen diejenigen vier aussuchen, für die er sich am meisten interessierte. Sollte es zur Überfüllung und zur Notwendigkeit einer „Verschiebung“ in andere Vorträge kommen, konnte jeder Schüler eine Zweitwahl angeben. Dies war den verantwortlichen Beratungsfachkräften Krisztina Sprenger und Christian Schön wichtig, um eine möglichst passgenaue Information für die Schüler zu erreichen - was insgesamt aber auch die Auswertung von über 800 Kombinationen bedeutete, die von Krisztina Sprenger durchgeführt wurde.

Berufsberaterin Andrea Feil, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich wäre und der einmal mehr großer Dank für ihre Arbeit gebührt, hatte bereits Monate vor der Veranstaltung begonnen Referenten zu rekrutieren – nicht zwangsläufig ein leichtes Unterfangen, müssen diese nicht nur Zeit und Lust haben, sondern auch für einen Vortrag vor Schülern geeignet sein. Darüber hinaus sollte den Schülern ein möglichst breites Berufsangebot vorgestellt werden, von Nischenberufen bis hin zu sehr beliebten Ausbildungsberufen.  Absoluter Publikumsrenner war dieses Jahr wieder einmal der Mediengestalter, gefolgt vom Elektroniker und der Bundeswehr. Handwerksberufe riefen größeres Interesse bei den Schülern hervor als in den vergangenen Jahren.

Der Tag begann um 8:15 Uhr mit einer Plenumsveranstaltung in der Aula zum Thema Bewerbungsverfahren allgemein. Danach ging es in die einzelnen, vorausgewählten Vorträge, die immer 45 Minuten dauerten und zur vollen Stunde begannen. Zwischen den Vorträgen hatten die Schüler noch Gelegenheit noch individuelle Fragen an den Referenten zu richten oder sich an ausliegendem Infomaterial zu bedienen.

Bedienen konnten sich auch die Referenten, nämlich am reichhaltigen Fingerfood-Buffet, das Schüler der Klasse 7D unter Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Daniela Forster vorbereitet hatte. Die kulinarischen Leckereien waren auch der ideale Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben. Selten zuvor saßen Referenten und Beratungsfachkräfte so lange zusammen um „Networking“ zu betreiben. Viel Raum nahm dabei das Thema Praktikum ein, was sowohl für die Betriebe wie auch für unsere Schüler von großer Bedeutung ist. 

Alle am Ende des Tages befragten Schüler äußerten sich positiv und bewerteten den Tag für sich als gewinnbringend. Damit hat sich die Durchführung der Veranstaltung auch aus Sicht der Organisatoren gelohnt und einer Wiederholung im nächsten Schuljahr steht nichts mehr im Wege. Auch die Referenten waren an einer Einladung für das nächste Schuljahr sehr interessiert – und voll des Lobes über das gute Benehmen unserer Schüler.

Meisterleistungen im Eisschnellauf

Äußerst erfolgreich präsentierten sich die Schulmannschaften der Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule beim Eisschnelllauf-Landesfinale in Inzell. Drei Teams hatten sich für die diesjährigen Bayerischen Schulmeisterschaften qualifiziert und zwei davon landeten auf den Medaillenrängen. Das war sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes eine Meisterleistung, da keiner der Teilnehmer aus dem Eisschnelllaufsport kommt, was bei anderen Schulen schon der Fall ist. Auch waren unsere Mannschaften nicht durchwegs mit Eishockeyspielern bzw. Spielerinnen und Eiskunstläuferinnen besetzt. Auch Schülerinnen und Schüler, die nur im Sportunterricht oder im öffentlichen Lauf mit dem Eis in Kontakt kommen verstärkten unsere Mannschaften.

Besonders gut gelang dies den Mädchen, die sich in der Wettkampfklasse 2004-2001 auf dem Treppchen platzieren konnten. Elena Flierl, Selina Wiesneth, Lisa Graml, Evelyn Doban und Michelle Wallner konnten nur vom Gymnasium Traunstein besiegt werden, einer Mannschaft die ausnahmslos aus Eisschnellläuferinnen vom EC Inzell bestand und wurden hervorragende Zweite.

In der jüngeren  Wettkampfklasse, in der eine Teil des Wettbewerbs mit einem Geschicklichkeitslauf absolviert werden musste, auf dem die Eiskunstläuferinnen und Eishockeyspieler doch Vorteile gegenüber den Eisschnellläufern mit ihren langen Kufen hatten, konnten sich Luis Borowski, Justin Wild, Justin Taylor, Daniel Krieger und Kevin Seibold hinter den Eishockeyhochburgen Landshut und Garmisch auf den dritten Platz kämpfen.

Die Jungen der Altersklasse 2004-2001 mussten eine 100m und eine 300m Strecke auf der Eisschnelllaufbahn absolvieren. Hier sind die Eisschnellläufer anderer Schulteams überlegen. Dennoch erreichten sie einen respektablen 5. Platz von neun Teams.

Auf jeden Fall reisten alle Teams mit erhobener Brust wieder zurück in die Oberpfälzer Heimat.

 

Nach Benefiz-Aktion 1000 Euro gespendet

Realschüler helfen laufend Flüchtlingen

In den USA gehört es schon lange zum guten Ton, einen Sponsored Run in der Schule auf die Beine zu stellen. In Amberg machte die Schönwerth-Realschule daraus kurzerhand einen Spendenlauf. Wie das geht? Man verbinde Sport und Gesundheit mit der Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche.
Jeder Schüler suchte sich einen Geldgeber, ob Eltern, Oma, Opa oder Freunde, der bereit war, für jede gelaufene Runde 50 Cent zu spenden. Und dann wurde im Sportunterricht gelaufen, viel gelaufen. Insgesamt legten die Schüler laut Angaben aus dem Rektorat 800 Kilometer zurück und schafften es auf diesem Weg, insgesamt 1000 Euro zu sammeln.

Der Empfänger dieses Geldes war schnell gefunden. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Teams der Realschule zu Fußball-Freundschaftsspielen mit Kindern und Jugendlichen getroffen, die vor Kriegen aus ihrer Heimat fliehen mussten und jetzt in Amberg einen Neuanfang suchen.

Diese Kontakte gingen über den Fußballplatz hinaus und führten schnell zu Freundschaften. Betreut wurden und werden die Kinder und ihre Familien vom Kolping-Bildungswerk und so wurde der Scheck an Zentrumsleiterin Andrea Ziegler übergeben. Sie ließ bei dem Treffen wissen, dass die Spendenempfänger dieser Tage beim Eislaufen waren. Viele hatten an diesem Tag zum ersten Mal Kunsteis gesehen. Da die Realschule im Eislaufen und Eishockey aktiv ist, wurde eine neue Aktion geplant - ein gemeinsamer Ausflug ins Eisstadion, bei dem die Realschüler dann ihr Können an die Neu-Amberger weitergeben werden

Fairtrade-School mit 52 Mitgliedern

Schönwerth-Realschule weitere Fairtrade-School mit 52 Mitgliedern

Fairer Handel lebt

"Ihr lebt das Thema fairer Handel." Daran gab es für Bürgermeisterin Brigitte Netta keinen Zweifel, nachdem sie gestern einige nachdenklich machende Spielszenen dazu an der Schönwerth-Realschule gesehen hatte. Schüler stellten dar, warum sie sich für die Verbesserung der Lebenssituation vieler Kleinbauern in den armen Ländern der Welt engagieren. Und warum ihre Schule deshalb als dritte in Amberg den Titel Fairtrade-School verliehen bekam.

Dazu mussten im Vorfeld einige Voraussetzungen erfüllt werden, wie die Gründung eines Projektteams mit 52 Mitgliedern (Mindestzahl sind fünf), etwa zur Hälfte bestehend aus Schülern bzw. Lehrern und Eltern. Zum Pausenverkauf mit aktuell sechs angebotenen Fairtrade-Produkten kommen außerdem jedes Jahr mindestens eine größere Schulaktion zum Thema sowie die Bewusstseinsförderung der Ziele im Unterricht.

Gestern zum allgemeinen Elternsprechtag gab es zum Beispiel einen Infostand und den Verkauf von fair gehandeltem Kaffee samt Bananenkeksen für die Besucher. Direktor Matthias Schall sprach von einem Beitrag zur Armutsbekämpfung, den gerade Kinder als junge und künftige Konsumenten verinnerlichen sollten.

Einweihungsfeier Generalsanierung

Schönwerth-Realschule in neuem Glanz

Abschluss Nach dem Erweiterungsbau wurde jetzt der Abschluss der vierjährigen Generalsanierung gefeiert.

Von Gerd Spies

Amberg. Insgesamt 16 Millionen Euro wurden zuletzt binnen zehn Jahren in die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule investiert. Nach dem Erweiterungsbau wurde jetzt der Abschluss der vierjährigen Generalsanierung gefeiert. Die Bauarbeiter ist die Schule deswegen aber noch lange nicht los.

“Jedes Kind hat drei Pädagogen, der erste sind die gleichaltrigen Kinder, der zweite die Lehrer und der dritte der Raum!” Mit diesem Zitat eines italienischen Schulreformers hob der Schulleiter der Realschule, Matthias Schall, bei der Feier anlässlich des Abschlusses der Generalsanierung die Bedeutung des direkten Umfeldes in der Erziehung hervor. Mit einem Seitenhieb auf die Dauer von mehr als vier Jahren Bauzeit drückte der Realschuldirektor mit einem Schuss Ironie seine Freude darüber aus, dass “wir die Einweihung noch vor Stuttgart 21 und dem Flughafen Berlin geschafft haben.”

Mühen und Entbehrungen belohnt

2010 hatte der Stadtrat beschlossen, die Generalsanierung aus Kostengründen doch auf vier Einzelmaßnahmen zu verteilen - eine Maßnahme, die angesichts der heutigen Niedrigzinslage im Nachhinein nicht unbedingt die beste Entscheidung war, wie Oberbürgermeister Michael Cerny in seinem Grußwort einräumte. “Die Mühen und Entbehrungen aller haben sich aber gelohnt”, betonte der Schulleiter. Die modern und funktional ausgestatteten Klassenzimmer und Fachräume könnten sich weit über die Grenzen Ambergs hinaus sehen lassen. “Nach 40 Jahren haben wir nun einen gelungenen sanierten Altbau für hoffentlich weitere 40 Jahre”, erklärte Schall.

Wie attraktiv die Institution Realschule in unserer Bildungslandschaft inzwischen geworden ist, zeigt die Entwicklung der Schülerzahlen an der Schönwerth-Realschule. Ursprünglich sei der Bau dieser Schule in den 70er-Jahren auf eine Schülerzahl von 400 Schülern ausgelegt gewesen. Bis zum Jahr 2008 hatte sich die Schülerzahl verdoppelt, und im vergangenen Jahr dann mit 1143 Schülern in den 43 Klassen ihren Höchststand erreicht.

Kein Wunder, dass die Schule aus allen Nähten platzte. Die Möhlkaserne und die Landwirtschaftsschule mussten als Ausweichquartiere angemietet werden, Container auf dem ehemaligen Sportplatz dienen bis zum heutigen Tag als Behelfs-Klassenzimmer. Mit einer Kostensumme von 4,5 Millionen Euro wurde 2006 bis 2009 ein Erweiterungsbau mit 17 Klassenzimmern fertiggestellt. Der demografische Wandel soll irgendwann einmal die Container überflüssig machen.

Bauliche Mängel, vor allem im Bereich des Brandschutzes, hätten dann “den Stein ins Rollen in Sachen Generalsanierung gebracht”, erklärte Architekt Alfred Lanzinger, dessen Büro den Zuschlag für diese Baumaßnahme mit einem Volumen von 11,5 Millionen Euro von der Stadt 2010 erhalten hatte. Neben der energetischen Sanierung, der Brandschutzertüchtigung und der Umsetzung der Barrierefreiheit sei hier laut Lanzingers Worten erstmals auch eine Lüftungsanlage in den Klassenzimmern genehmigt und eingerichtet worden. Nach mehr als vier Jahren Bauzeit, bei der 90 Firmen mit insgesamt 7000 Beschäftigten beteiligt waren, konnte Lanzinger nun dem Schulleiter den symbolischen goldenen Schlüssel überreichen mit dem Dank für die “Leidenszeit”, die Lehrer und Schüler zu durchstehen hatten.

“Die Schülerzahl zeigt, dass die Realschule attraktiv ist, deswegen war es richtig, die 16 Millionen Euro in diese Schule zu investieren”, betonte dann auch Oberbürgermeister Cerny in seinem Grußwort. Die Anwesenheit vieler Stadträte und Vertreter der Stadtverwaltung bei der Feier zeigte, welch hohen Stellenwert die Einrichtung bei den Vertretern Stadt hat. Ausdrücklich bedankte sich Cerny bei den Lehrkräften, dass sie die Belastungen so lang mitgetragen hätten. Dekan Markus Brunner von der Pfarrei St. Georg und der evangelische Pfarrer Joachim von Kölichen segneten zum Abschluss der Einweihungsfeier die Räume. Für die musikalische Gestaltung der Feier hatte Musiklehrer Anton Lottner mit der Schul-Big-Band gesorgt.

Sporthalle und eine Freisportanlage

Nach dem Bau ist vor dem Bau: Mit der Einweihung der sanierten Gebäude sind die Bauarbeiter in der Realschule jetzt noch lange nicht aus dem Haus. Erst vor kurzem hat der Stadtrat eine weitere Millionen-Investition für diese Bildungsstätte beschlossen, nämlich die Errichtung einer Dreifach-Sporthalle und einer Freisportanlage. Für die Sportlehrer ist die Leidenszeit an der Realschule noch nicht zu Ende, aber ein Ende ist zumindest in Sicht.

MITTELBAYERISCHE

Vilstal und südl. Landkreis Amberg-Sulzbach | Amberg | 28.10.2016

Einweihungsfeier

Die Schönwerth-Realschule in einem Atemzug mit Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen zu nennen, ist gewagt. Schulleiter Matthias Schall hatte aber einen besonderen Vorteil: Am Mittwoch übergab Architekt Alfred Lanzinger den Schlüssel für das fast fertig generalsanierte Haus an der Fuggerstraße.

Fast fertig. Eine Sache brennt allen Beteiligten noch auf den Nägeln: Es ist die Sanierung der maroden Turnhalle. 2018 soll mit dem Neubau einer Dreifach-Sporthalle begonnen werden. So weit zur Zukunft. Am Mittwoch war noch das Aufatmen über das Ende der Baustelle sowohl im Kollegium als auch beim Bauherren zu spüren. 16 Millionen Euro kosteten der Neubau und die Generalsanierung.

Das Gebäude aus den 70er Jahren hat eine lange Odyssee hinter sich, die von allen Seiten Geduld und Durchhaltevermögen erfordert hatte. Bis zu 43 Klassen waren in dieser Zeit unterzubringen. Für die Schüler der Schönwerth-Realschule gehörten das Lernen im Container oder das Pendeln durch die Stadt zum Alltag. Die Sanierung des Gemäuers an der Fuggerstraße sowie der Bau einer Erweiterung zogen sich schließlich über fast zehn Jahre.

Oberbürgermeister Michael Cerny zollte den Schülern und Lehrern Respekt, dass sie "über lange Jahre die Belastung auf sich genommen" hätten. 90 Firmen seien an Sanierung und Erweiterungsbau beteiligt gewesen. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr (1143 Schüler in 43 Klassen, heuer 1007 Schüler und 37 Klassen) seien Ausdruck dafür, wie attraktiv die Realschule sei. Architekt Lanzinger überreichte gemeinsam mit Cerny den symbolischen Schlüssel und nannte Details: Die Schönwerth-Realschule sei eine der ersten Schulen der Oberpfalz, in der Lüftungsanlagen in Unterrichtsräumen genehmigt wurden. Brandschutzbestimmungen und wachsende Schülerzahlen erforderten "dringenden Handlungsbedarf". Daneben sei auch die Barrierefreiheit umgesetzt worden. Schulleiter Schall blickte mit Humor auf das "Großprojekt, das sich über mehrere Jahre streckte und andere Anforderungen stellte, als der Bau eines Einfamilienhauses". Er habe den Fortschritt "argwöhnisch" mitverfolgt. Dafür sei die technische Ausstattung jetzt "modern und funktional". Dekan Markus Brunner und Pfarrer Joachim von Kölichen segneten die Räume. Die Big Band der Schule sorgte für Musik.

Zahlen und Fakten

1977 bis 1978: Bau der Staatlichen Realschule.

2000: Stadt Amberg als Sachaufwandsträger beschließt Erweiterung und Generalsanierung des Schulgebäudes.

2006 bis 2009: Fertigstellung des Erweiterungsbaus mit 17 Klassenzimmern, WC-Anlagen und einer Aula.

2010: Baugenehmigung seitens der Regierung der Oberpfalz für die Generalsanierung.

2011: Installation von zusätzlichen Klassenzimmern in Containern.

2012: Beginn der Generalsanierung in vier Bauabschnitten.

2015: Weitere Klassen müssen in Container ausweichen.

2016: Bezug der generalsanierten Räume, komplette Fertigstellung in den Herbstferien.

2018/19 (geplant): Abriss der Turnhalle und Neubau einer Dreifach-Sporthalle. (roa)

Zitate

"Möhlkaserne und Landwirtschaftsschule haben wir jetzt längst vergessen. Oder besser gesagt: verdrängt." "Wenn jetzt noch jeder Lehrer nach den Herbstferien einen Schlüssel für die Klassenzimmer bekommt, sind wir glücklich." Schulleiter Matthias Schall

"Diese Baumaßnahme hat ein längeres Grußwort verdient." "Die Schule hat eine enorme Belastung über lange Jahre mitgetragen." OB Michael Cerny

"Das ist auch mal meine Schule gewesen, die ich heute mit einweihen darf. Man kann schon fast sagen, das ist ein Ausdruck des guten Religionsunterrichts an dieser Schule." Dekan Markus Brunner.

 

 

Sport in der Schule wird bald wieder Spaß machen

Aufatmen Das Ende der langwierigen Leidenszeit für Sportlehrer und ihre Schüler an der Amberger Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule ist in Sicht.

Von Gerd Spies

Amberg. In der Pause schnell zum Bus hetzen, der die Klasse zu einer Sporthalle fährt, in der fremden Sporthalle kaum Sportgeräte für den Unterricht zur Verfügung, insgesamt bleibt gerade mal die Hälfte der Zeit für den eigentlichen Unterricht.! So sieht seit Jahren der Alltag eines Sportlehrers an der Amberger Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule aus. Mit der eigenen Einfachhalle kann lediglich ein Drittel des gesamten Sportunterrichts abgedeckt werden, die marode Freisportanlage ist auch gesperrt, man muss auf andere Sportanlagen der Stadt ausweichen, und das schon seit Jahren.

Realschuldirektor Matthias Schall und Konrektor Michael Brunner, für den Stundenplan zuständig, legten auf Nachfrage unseres Medienhauses ernüchternde Fakten auf den Tisch. Zu vier verschiedenen Sportstätten in Amberg müssen täglich die Sportklassen in Bussen transportiert werden. 21 Fahrten pro Woche fallen an, die die Stadt als Sachaufwandsträger finanzieren muss - und das schon seit Jahren.

Ein Drittel der Unterrichtszeit geht da allein schon durch den Transport verloren. Und ob in der triMAX-Halle, in der Sporthalle der Luitpoldschule oder in der Fachhochschul-Sporthalle - immer fehlt es an der ausreichenden Anzahl von Sportgeräten für einen ordentlichen Unterricht, da diese ja auf alle Hallen aufgeteilt sind. Mit einem Drittel des gesamten Sportunterrichts weicht man zudem ins Kufü aus, was natürlich dann zulasten der anderen Sportarten geht. 14 Sportstunden in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 fallen komplett aus, obwohl sie im Lehrplan eigentlich vorgeschrieben sind. Leichtathletik findet nahezu gar nicht mehr statt, da ja kein Sportplatz zur Verfügung steht. Nachhaltiger, lehrplangemäßer Unterricht sieht anders aus.

Doch nicht nur in Sachen Sportunterricht platzt die enorm große Realschule aus allen Nähten. Zwei Container-Reihen, die dort stehen, wo früher der Sportplatz war, dienen seit Jahren bereits als zusätzliche Klassenräume. Und erstmals seit vielen Jahren werden heuer auch keine Räume mehr in der ehemaligen Möhlkaserne benötigt. Die Ursache für diese latente Raumnot ist die damalige Einführung der sechsstufigen Realschule, die die Gesamtschülerzahl explosionsartig ansteigen ließ. Es wirkte sich aber auch das G8 an den Gymnasien auf die Zahl der Realschüler aus, da seitdem viele Eltern für ihre Kinder den einfacheren Weg zum Abitur über die Fachoberschule wählen. Auch wenn der Zenit (1150 Schüler im Schuljahr 2013/14, 1005 Schüler im Schuljahr 2016/17) an der Amberger Realschule überschritten scheint - für diese Schülerzahl ist die Schule einfach nicht ausgelegt.

Sowohl im Bauausschuss als auch im Finanz- und Hauptausschuss des Stadtrats stand vergangene Woche der Neubau einer Sporthalle und einer Freisportanlage auf der Tagesordnung. In dem einstimmig abgesegneten Beschluss wird die Stadtverwaltung beauftragt, die Planungen für den Neubau einer Dreifachhalle sowie Räumlichkeiten für die Ganztagsschule inklusive Mensa und Küche, außerdem die Planung und Realisierung einer neuen Freisportanlage mit Allwetterplatz auf den Weg zu bringen. Hierfür muss die Stadt Amberg in den nächsten Jahren viel Geld in die Hand nehmen. Auf zehn Millionen Euro werden die Gesamtkosten geschätzt. Bereits im Jahr 2017 soll indes der Sportplatz realisiert werden, bis 2020 soll dann auch die Dreifachhalle stehen. Doch bis dahin bleibt der Sportunterricht an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule weiter ein großes Sorgenkind.

MITTELBAYERISCHE

Vilstal und südl. Landkreis Amberg-Sulzbach | Amberg | 04.10.2016