Nachrichten-Archiv

Friday for future 2.0

Ein Wandertag der anderen Klasse. Ein klasse Wandertag. Die Klasse 10B unter Leitung von Frau Hollenbach nutzte den Freitag des ersten Wandertages, um sich für unsere Umwelt mit Tatkraft einzusetzen. Hoffentlich dringt diese Nachricht auch an die rücksichtslosen und ignoranten Raucher vor, die ihren Müll einfach in unserer Umwelt entsorgen. Mehr zu dieser tollen Aktion und ihrer Initiatorin Karin Meixner-Nentwig auf den Seiten von ONetz unter https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/wandertag-realschueler-sammeln-zigarettenkippen-id2843281.html

Feuer in der 10F

Am Freitag der ersten Schulwoche war bereits Wandertag und wir (Klasse 10 f) hatten die Feuerwehr in Amberg, gegenüber dem ACC, als Ziel.

Gespannt, was uns erwartet, machten wir uns auf den Weg und pünktlich um 9:00 Uhr wurden wir dort von den beiden Feuerwehrmännern, Tobias und Daniel, freundlich begrüßt.

Nach einer kurzen Einführung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine wurde durch das Gebäude geführt, die andere begab sich nach draußen, um selbst aktiv zu werden.

Im Gebäude wurden wir in die Notrufzentrale geführt, waren sogar im Raum für Atemübungen, konnten den großen Umkleideraum mit der Ausrüstung der Feuerwehrleute bewundern und waren schließlich sehr angetan von der großen Fahrzeughalle. Hier stehen alle Einsatzwägen und wir durften uns bei den ganz großen in das Führerhaus setzen. Auch das umfangreiche Inventar dieser Wägen konnten wir begutachten und sogar in die Hand nehmen.

Die Gruppe draußen absolvierte zuerst ein Geschicklichkeitsspiel aus der Feuerwehrausbildung. Aufgabe war, durch genaue Anweisungen an die Bediener der mittels Kompressoren betriebenen vier Luftkissen, eine Billardkugel durch ein Labyrinth zu befördern. Danach kam der Höhepunkt: Bei einem kaputten Wagen waren die Scheiben zu zertrümmern und die Beifahrertür aufzuschneiden.

Beendet wurde das Ganze mit Blaulicht und Martinshorn.

Viel zu schnell vergingen die beiden Stunden bei der Feuerwehr und ein paar unserer Mitschüler zeigten sich besonders interessiert. Vielleicht werden sie selbst mal so gute Feuerwehrmänner wie Daniel und Tobias!             

Eine Schultüte zum ersten Schultag

Unser Schulleiter Herr Schall ließ es sich heute nicht nehmen, unsere neuen Fünftklässler persönlich kurz zu begrüßen. Als Geschenk gab es für jeden eine kleine Schultüte mit nützlichem und leckerem Inhalt. Wir freuen uns über 135 neue Schüler in fünf Klassen. Wie immer sind unsere Forscher- und Fußball-Profile heiß begehrt, aber auch unsere neue "Kitchen-Crew" mit über 30 Schülerinnen, aufgeteilt auf zwei Gruppen, wird uns sicher das ein oder andere heiße Süppchen kochen.  

Ausgezeichnete Verbraucherprofis

Im Rahmen des Wahlfaches „Verbraucherprofi“ haben die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse an dem Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ teilgenommen. Jede beteiligte Schule bearbeitete eigenverantwortlich zwei Themenfelder der Verbraucherbildung.

Die Jugendlichen erstellten zu den Themen „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“ sowie „Faire und gesunde Ernährung“ zwei Videoclips, welche vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) bewertet wurden. Die Betreuung des Projekts übernahm Herr StR (RS) Jörg Grüssner.

Für die kreativen Beiträge und das Engagement wurde die Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule daher vom Verbraucher Service Bayern sowie den beiden Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie Unterricht und Kultus zu einer Auszeichnungsveranstaltung am Dienstag, den 23. Juli 2019, in den Spiegelsaal in der Regierung der Oberpfalz nach Regensburg eingeladen.

Als Anerkennung erhielten alle Ausgezeichneten eine Urkunde "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" sowie ein Türschild. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.

Mehr als nur Glück gehabt!

Etwas außergewöhnlich fiel in der Abschlussfeier die Rede des Schulleiters aus. Kein Rückblick mit Highlights, keine euphorischen Ausführungen zu den tollen Berufschancen mit der Mittleren Reife in der Tasche. Das taten andere. Direktor Matthias Schall widmete sich dem facettenreichen Thema „Glück“.

Was ist Glück? Und gibt es ein Rezept oder eine Formel zum Glücklichsein? Diese Fragen stellte er in den Raum sprich Saal des ACC, dessen Sitzplätze angesichts der zahlreichen Absolventen, Eltern und Geschwister gerade noch ausreichten. Die Theatergruppe der Schule, die heuer ein Stück zu diesem Thema aufgeführt hatte, machte sich laut Schall Gedanken darüber, was Glück sein kann. „Sie ist beispielsweise zu dem Ergebnis gekommen, dass man wahres Glück nicht kaufen kann und auch viele Follower kein Glück verheißen“, so der Schulleiter. Das Fazit sei gewesen: „Such das Glück nicht in weiter Ferne, such’s nicht dort und such’s nicht hier, das Glück wohnt nur in dir.“

Schall beließ es nicht bei allzu grauer philosophischer Betrachtung, sondern hatte auch an den Unterhaltungswert seiner Rede bei einer Entlassfeier gedacht: „Leute, die Rockmusik und/oder Metal hören, sind glücklicher als andere. Das wollen israelische Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden haben. Frühaufsteher sind angeblich zufriedener als diejenigen, die erst spät aufwachen“, zitierte er. Und dann lachte das Auditorium hellauf: „Wer schummelt, ist glücklicher. Egal ob beim Gamen oder beim Spicken – es führt dazu, dass wir uns glücklich fühlen“, versicherte der Schulleiter.

Konrektor Andreas Rupprecht hatte bei der Begrüßung den Ratschlag passend zum Thema parat: „Suche das Glück und das Glück sucht dich.“ Im Beisein von Vertretern weiterführender Schulen, der Berufsberatung und der Handwerkskammer machte Rupprecht den jungen Leuten klar, dass sie im weiteren Leben noch viel lernen müssten. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Studienangebote vor Ort an der OTH Amberg-Weiden.

„Heute ist ein Tag des Feierns und des Dankens“, sagte OB Michael Cerny. Die Absolventen hätten sich gute Chancen für ihre Zukunft erarbeitet und ein super Fundament dafür gelegt, betonte er anerkennend. „Unsere Ausbildungswelt ist derzeit so flexibel, dass man eigentlich gar nichts falsch machen kann“, meinte Cerny. Er verwies auch auf die tollen Arbeitsplätze, die die Region zu bieten habe.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Heiko Schneider, der das Schwimmen als vergleichende Grundlage seiner Betrachtungen gewählt hatte, ermunterte die Absolventen, auch gegen den Strom zu schwimmen, denn Zivilcourage sei heute wichtiger denn je. Artig bedankte sich die Sprecherin der Absolventen, Laura Baumer, sowohl bei den Lehrern für erwiesene Hilfe, Mühe und Geduld als auch bei den Eltern, die zahlreich zur Entlassfeier gekommen waren.

An der Abschlussprüfung nahmen 177 Schüler aus sieben Klassen in allen Zweigen bzw. Ausbildungsrichtungen (Naturwissenschaftlicher Zweig, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Französisch und Werken) teil. Vier schafften die Prüfung nicht. Als Jahrgangsbeste mit einem Notenschnitt bis 1,45 wurden auf großer Bühne geehrt: Julia Geißdörfer mit 1,17, Annika Forster und Edwin Waal 1,18, Jasmin Golcer und Simon Madl 1,27, Xenia Maier und Leo Vogl 1,36, Veronika Meyer 1,40, Lea Kubitschek 1,42, Elisabeth Depperschmidt, Jessie Foster, Theresa Gebhard und Lena Wittmann 1,45. Applaus ernteten auch die Big Band, die Schulband und die Theatergruppe mit ihrem Auftritt „Was ist Glück?“.

https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/schoenwerth-realschule-verabschiedet-absolventen-id2795278.html

Tiere brauchen eine Familie

Die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8D und 8E der SRS Amberg hatten beschlossen, im Rahmen des Religionsunterrichts ein Projekt zum Thema „Verantwortung für die Schöpfung“ durchzuführen, um heimatlosen Tieren im Gailoher Tierheim zu einem neuen Zuhause zu verhelfen.

Die Lerngruppe stattete zusammen mit ihren Lehrkräften Dagmar Gawinowski und Markus Braun dem Tierheim einen Besuch ab, um dort in Zweier- oder Dreiergruppen von jeweils einem Tier Bilder zu machen und Informationen über es zu sammeln. Diese werden nun in Form von Steckbriefen in der Schule ausgehängt in der Hoffnung, erfolgreich ein paar Tiere vermitteln zu können. Die soeben angesprochenen Steckbriefe findet ihr bzw. finden Sie auch in den Dateien im Anhang. Es lohnt sich wirklich die Dateien zu öffnen und einen Blick darauf zu werfen!

Die Klasse hofft, dass ihr durch dieses Projekt die erfolgreiche Vermittlung möglichst vieler Tiere gelingen wird.

Für all diejenigen, die sich direkt im Tierheim näher informieren möchte: Es hat jeden Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und jeden Samstag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet und bietet die Gelegenheit, einzelne Tiere näher kennenzulernen.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Simon, die als Mitarbeiterin des Tierheims die wirklich interessante Führung geleitet hat und geduldig alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete. Ein besonderer Dank gilt aber auch und vor allem den Jugendlichen, die in ihrer Freizeit (auf freiwilliger Basis!) die Steckbriefe erstellt haben und dem Tierheim zudem noch eine großzügige Spende zukommen ließen.  

In den Steckbriefen finden Sie mehr Informationen über diese lieben Tiere.

Alle diese Tiere suchen eine neue Familie!

Ritmo caribeño

Von heimatlichen Klängen über den Sound Hollywoods zum ritmo caribeño

- Franz Xaver von Schönwerth – Realschule wartete am traditionellen Musischer Abend mit breit gefächertem Programm auf –

 

Nach einem Flashmob der Big Band zu „Viva la vida“ von Coldplay begrüßte Schulleiter Matthias Schall die Gäste in der mehr als gut gefüllten Aula. Danach erweiterte die Big Band ihr Instrumentarium um Xylophon und diverse Percussioninstrumente und betonte mit „The Groovemeister“ auch ihre rhythmische Souveränität. Leiter dieses Ensembles ist Anton Lottner, der anschließend auch das Mikrofon übernahm und in gewohnt informativer und humoriger Weise durchs Programm führte. Es folgten Beiträge am Flügel, wobei es eine Freude ist, die stetige musikalische Entwicklung unserer Schüler zu verfolgen: Sowohl Andrea Reinhart (9c) als auch Thorsten Wallner (9b) demonstrierten erneut, dass sie den musikalischen Kinderschuhen längst entwachsen sind und ihren individuellen Weg zu Künstlerpersönlichkeiten beschritten haben. Andrea Reinhart konnte mit „Wind“ wieder ihre lyrische Seite zeigen und spiegelte hierdurch, dass die feine Nuancierung ihr Spezialthema ist. Thorsten Wallner blieb mit „The game is on“ aus „Sherlock Holmes“ und „Time“ aus „Inception“ der Filmmusik treu und nutzte von filigraner Fingertechnik bis hin zu kraftvollen Harmonien die Klangmöglichkeiten des Instruments voll aus. Nach diesem Ausflug nach Hollywood führten einige Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5e zurück in die Heimat: Begleitet von Paul Willner am Akkordeon trugen sie nicht nur bayerisches Liedgut wie „Mir san vom Wald dahoam“ und „Bergvagabunden“ vor, sondern präsentierten auch optisch die volle Kollektion der bayerischen Trachtenmode. Danach gesellten sich weitere Schülerinnen und Schüler der Klasse dazu, um mit einem „Tom Kit“ die Klangmöglichkeiten der Boomwhakers – einem im Musikunterricht häufig eingesetzten Instrument zur Rhythmusschulung – zu demonstrieren. Aaron Hertz setzte zusätzliche Akzente am Drum-Set. Elli Martel (8e), gesanglich unterstützt von Annika Stromm (8b), stellte anschließend sowohl ihre gesanglichen als auch ihre pianistischen Fähigkeiten unter Beweis, man könnte meinen, sie trete in die Fußstapfen von Adele … Ihre Deutsch-Hausaufgaben gemacht hatten unsere Fünftklässler: Eine Auswahl aus 5a, b, c und d zeigte, dass es durchaus möglich ist, Goethes „Zauberlehrling“ auswendig zu beherrschen, vorausgesetzt, man darf ihn rappen … so groovy „wallte“ er wohl noch nie! Im Anschluss betrat erneut Annika Stromm die Bühne, diesmal zusammen mit Nina Groher (8b), beide allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen aufgrund ihres „Gangsta“-Outfits. Synchron und kraftvoll boten sie zu „Lie to me“ einen stilechten Street-Dance dar, gegen Ende unterstützt von Fünftklässlern aus dem Publikum. Marco Übler – in Volksmusikkreisen einschlägig bekannt – hatte sich zur Unterstützung Julian Baumgartner, einen unserer Absolventen aus dem letzten Schuljahr, geholt und brachte mit spontaner Hilfe von Leo Neller (8e), dem Schlagzeuger unserer Big Band, Kirwa-Stimmung in die Schul-Aula. Es folgte die Schulband unter Leitung von Wolfgang Petrig – neben der Big Band das zweite feste Ensemble unserer Schule. Vanessa Segerer (9f) eröffnete mit dem eher melancholischen Song „Apologize“, den sie nicht nur selbst sang, sondern auch am Piano gestaltete. Danach übernahm Elli Martel (8e) das Mikrofon und brachte – wen wundert´s? Siehe oben! – „Rolling in the deep“ von Adele zu Gehör. Die Songs dieser Interpretin scheinen ihr auf den Leib geschrieben zu sein. Auch das abschließende „Legendary“ konnte sich absolut hören lassen, Elli ist eben eine gestandene Frontfrau, die auch gerne mit dem Publikum flirtet – natürlich rein professionell. Die begleitenden Musiker blieben zwar optisch bescheiden im Hintergrund, bildeten aber akustisch den perfekten Rahmen für ihre Sängerin. Souverän und rhythmisch sicher gestalteten Daniel Birner (9c) am Bass sowie Roman Klein (10a) und Cornelius Lohner (6e) an Drum-Set und Cajón ihre Partien und gaben ihren Sängerinnen das nötige Rückgrat. Zum Schluss musizierte – wie bereits am Anfang – die Big Band, jetzt ergänzt um typische Latin Percussion. Dementsprechend muteten die beiden letzten Stücke karibisch an. In „Senior Slide“ veranschaulichte Simon Vogl (5c) mit seiner Posaune die entsprechenden „slides“ mit Hilfe einer speziellen Spieltechnik, die der Fünftklässler souverän beherrscht. Schließlich kam man nicht nur harmonisch perfekt in „Havana“ an, auch die Schlagzeuger vermittelten mit virtuosen Clave-Varianten den nötigen ritmo caribeño.                                        

Kochprofis an der SRS

Zum Projektthema „Geburtstagsparty“ haben die Schülerinnen und Schüler im Fach H/E in Eigenverantwortung gesunde Speisen ausgewählt und unter Aufsicht von Frau Last zubereitet. Neben der richtigen Auswahl von Rezepten, stand vor allem das Zubereiten der Partygerichte im Vordergrund. Die fachgerechte Arbeitsweise, Auswahl der Zutaten, sowie das schmackhafte Anrichten der Gerichte wurde im Rahmen des Faches Haushalt/ Ernährung bewertet. Die entstandenen Buffets jeder Kochgruppe wurden dann von den Schülern passend zum Thema dekoriert und anschließend alle Speisen probiert. Mit vielen leckeren Fingerfood-Speisen und aufwendig verzierten Getränken endet das Fach für die Jugendlichen.

Schulschachmeister der SRS

Zum Abschluss des vom internationalen Meister Andreas Rupprecht geleiteten Wahlfaches Schach im Schuljahr 2018/2019 wurden in einem Turnier die Schulschachmeister der Unterstufe (Klasse 5 und 6) und der Mittelstufe (Klasse 7 bis 10) ermittelt.
In spannenden und dramatischen Wettkämpfen mit der knappen Bedenkzeit von 10 Minuten pro Partie fiel die Entscheidung jeweils erst in der Schlussrunde.
In der Unterstufe musste der Favorit Nico Seifert nach einer überraschenden Niederlage in der zweiten Runde gegen Corvin Rösel das Feld von hinten aufräumen und konnte in der letzten Runde den bis dahin führenden und stark aufspielenden Luis Stauber noch abfangen. Souverän holte sich Luis van Brakel in dem ausgeglichenen Feld auch Punkt um Punkt und landete ebenso mit nur einer Niederlage am Spitzenplatz. Es gab somit zwei 1. Plätze für Luis van Brakel und Nico Seifert. Auf einem tollen dritten Rang folgte Luis Stauber, der leider mit einem Patt den Sprung auf den Spitzenplatz versäumte.
In der Mittelstufe dominierte der stärkste Schachspieler der SRS, Dennis Harras, erwartungsgemäß das Feld. Das Remis, das im Luis Pirzer in Runde 4 abknöpfen konnte, ist schon als kleine Sensation zu sehen. Damit sicherte sich Dennis Harras den Turniersieg mit einem halben Punkt Vorsprung auf die beiden Verfolger Leonard Pundor und Leon Schledewitz. Wie immer spielte Leonard Pundor ruhig und sicher, während bei Leon Schledewitz das Brett sprichwörtlich schnell in Flammen stand. Beide teilen sich am Ende trotz ihrer völlig unterschiedlichen Spielstile den 2. Platz.
So endete das Wahlfach Schach in diesem Schuljahr mit einem weiteren Highlight nach der Oberpfälzischen Schulschachmeisterschaft.
Auf ein Neues im nächsten Schuljahr.

Unterstufe Abschlussturnier



                                                                      
      1.Runde :                                                       
  1:  Schrüfer Felix           - Stauber Luis                 0:1     
  -:  Willner Paul             - spielfrei                   1k:0k    
  2:  Cook Kevin               - Seifert Nico                 0:1     
  3:  Jurovich Petr            - van Brakel Luis              0:1     
  4:  Rösel Corvin             - Bruckmüller Vitus          0.5:0.5   
  5:  Fehm Christoph           - Ertel Finn                   1:0     
                                                                      
      2.Runde :                                                       
  1:  Stauber Luis             - Fehm Christoph             0.5:0.5   
  2:  Willner Paul             - van Brakel Luis              0:1     
  3:  Seifert Nico             - Rösel Corvin                 0:1     
  4:  Bruckmüller Vitus        - Jurovich Petr                0:1     
  -:  Ertel Finn               - spielfrei                   1k:0k    
  5:  Schrüfer Felix           - Cook Kevin                 0.5:0.5   
                                                                      
      3.Runde :                                                       
  1:  van Brakel Luis          - Stauber Luis                 0:1     
  2:  Fehm Christoph           - Rösel Corvin                 0:1     
  3:  Ertel Finn               - Seifert Nico                 0:1     
  4:  Jurovich Petr            - Willner Paul                 1:0     
  -:  Schrüfer Felix           - spielfrei                   1k:0k    
  5:  Cook Kevin               - Bruckmüller Vitus            1:0     
                                                                      
      4.Runde :                                                       
  1:  Rösel Corvin             - Stauber Luis                 0:1     
  2:  Seifert Nico             - Jurovich Petr                1:0     
  3:  van Brakel Luis          - Schrüfer Felix               1:0     
  4:  Fehm Christoph           - Cook Kevin                   1:0     
  5:  Willner Paul             - Ertel Finn                 0.5:0.5   
  -:  Bruckmüller Vitus        - spielfrei                   1k:0k    
                                                                      
      5.Runde :                                                       
  1:  Stauber Luis             - Seifert Nico                 0:1     
  2:  Rösel Corvin             - van Brakel Luis              0:1     
  3:  Jurovich Petr            - Fehm Christoph               1:0     
  4:  Ertel Finn               - Schrüfer Felix               1:0     
  5:  Bruckmüller Vitus        - Willner Paul                 1:0     
  -:  Cook Kevin               - spielfrei                   1k:0k    
                                                                      



Platz Name              Pkte.  R1     R2     R3     R4     R5    
1     Seifert Nico      4.0   7s1    9w0    8s1    4w1    3s1    
1     van Brakel Luis   4.0   4s1    10s1   3w0    11w1   9s1    
3     Stauber Luis      3.5   11s1   6w0.5  2s1    9s1    1w0    
4     Jurovich Petr     3.0   2w0    5s1    10w1   1s0    6w1    
5     Bruckmüller Vitus 2.5   9s0.5  4w0    7s0    *1k    10w1   
5     Fehm Christoph    2.5   8w1    3s0.5  9w0    7w1    4s0    
5     Cook Kevin        2.5   1w0    11s0.5 5w1    6s0    *1k    
5     Ertel Finn        2.5   6s0    *1k    1w0    10s0.5 11w1   
5     Rösel Corvin      2.5   5w0.5  1s1    6s1    3w0    2w0    
10    Willner Paul      1.5   *1k    2w0    4s0    8w0.5  5s0    
10    Schrüfer Felix    1.5   3w0    7w0.5  *1k    2s0    8s0    

Mittelstufe Abschlussturnier



                                                                      
      1.Runde :                                                       
  1:  Harras Dennis            - Schledewitz Leon             1:0     
  2:  Pirzer Luis              - Geitner Lena                 1:0     
  3:  Pundor Leonard           - Willner Maximilian           1:0     
  4:  Haubner Tim              - Wiesnet Jonas                0:1     
                                                                      
      2.Runde :                                                       
  1:  Pundor Leonard           - Pirzer Luis                  1:0     
  2:  Wiesnet Jonas            - Harras Dennis                0:1     
  3:  Geitner Lena             - Schledewitz Leon             0:1     
  4:  Willner Maximilian       - Haubner Tim                  1:0     
                                                                      
      3.Runde :                                                       
  1:  Harras Dennis            - Pundor Leonard               1:0     
  2:  Pirzer Luis              - Willner Maximilian           1:0     
  3:  Schledewitz Leon         - Wiesnet Jonas                1:0     
  4:  Haubner Tim              - Geitner Lena                 0:1     
                                                                      
      4.Runde :                                                       
  1:  Harras Dennis            - Pirzer Luis                0.5:0.5   
  2:  Schledewitz Leon         - Haubner Tim                  1:0     
  3:  Geitner Lena             - Pundor Leonard               0:1     
  4:  Wiesnet Jonas            - Willner Maximilian           1:0     
                                                                      



Platz Name               Pkte.  R1    R2    R3    R4   
1     Harras Dennis      3.5   3w1   5s1   2w1   4w0.5 
2     Pundor Leonard     3.0   6w1   4w1   1s0   7s1   
2     Schledewitz Leon   3.0   1s0   7s1   5w1   8w1   
4     Pirzer Luis        2.5   7w1   2s0   6w1   1s0.5 
5     Wiesnet Jonas      2.0   8s1   1w0   3s0   6w1   
6     Willner Maximilian 1.0   2s0   8w1   4s0   5s0   
6     Geitner Lena       1.0   4s0   3w0   8s1   2w0   
8     Haubner Tim        0.0   5w0   6s0   7w0   3s0   

Turnierverwaltung 4.12   
15.07.2019

Wettmelken am Bauernmarkt

Welche Lebensmittel werden eigentlich im Landkreis Amberg produziert? Und wie arbeiten junge Landwirte heutzutage?

Um diese und viele weitere Fragen die Schülerinnen des Profilfaches Design der 6. Klassen und der Klasse 7b beantworten zu können, besuchten sie gemeinsam mit Frau Last den Bauernmarkt in Ambergs Innenstadt. Die Jungbauern informierten die Schülerinnen und Schüler ausgiebig und abwechslungsreich über Grundlagen einer modernen und regionalen Landwirtschaft. Neben dem kennenlernen verschiedener Getreidesorten, Bodenbeschaffenheiten und einigen landwirtschaftlichen Maschinen, hatten die Kinder die Möglichkeit aus selbstgequetschten Haferflocken Müslikugeln herzustellen und bei einem Quiz herauszufinden welche Futtermittel für Schweine der Region vorgesehen sind. Besonders viel Ehrgeiz und Freude, legten die Schülerinnen und Schüler der Realschule, beim „Wettmelken“ an den Tag.

Da geht der Zug ab

Einen spannenden und lehrreichen Tag erlebten die Forscher der 6ten Klassen.
Mit 76 Schülern besetzen wir den Pendolino nach Nürnberg und besuchten dort das DB Bahnmuseum.
Auf 3 Stockwerken und im Außenbereich erlebten die Schüler Bahngeschichte zum Anfassen, im Stockwerk zur Telekommunikation aber auch vieles anderes.
Ein lehrreicher Tag endete standesgemäß mit der Rückfahrt mit der Bahn.

Techmania und Plzen

Als Abschluss des Wahlfachs Tschechisch stehen traditionsgemäß der Besuch des Techmania in Plzen und eine Stadtführung von der Tschechischlehrerin Frau Weissova auf dem Programm.
Mit der unglaublichen Vielzahl der Versuche hatten die Schüler unheimlichen Spaß und lernten über den praktischen und experimentellen Zugang viel über Physik, Chemie, Astronomie uvm.
Bei der Bestellung des Mittagessens und auch beim Bezahlen im Supermarkt in Plzen konnten die jungen Tschechen gleich noch ihre Tschechischkünste erproben.
Ein toller Tag, auch ermöglicht durch den Zuschuss des Elternbeirates.

Wahlfach Tschechisch bei Frau Weissova wird auch im kommenden Schuljahr  in einem Anfänger- und einem Fortgeschrittenenkurs wieder angeboten.

1000 € für einen Fidget Spinner

Für das Projekt "Fidget Spinner Windkraft" erhielt die SRS in diesem Schuljahr den mit insgesamt 1000€ dotierten Preis für Realschulen.

Fidget Spinner, eine recht kurzlebige Modeerscheinung. Was aber mit den gebrauchten Exemplaren anstellen? Den Schülern der Profilgruppe "Forscher" kam die Idee, daraus Windräder zu bauen und somit elektrische Energie zu gewinnen. Folglich informierte sich die Gruppe über die Grundlagen, Geschichtliches, etc. Danach planten und bauten wir gemeinsam ein kleines funktionierendes Windrad, das im Betrieb noch näher untersucht wurde. Die Ergebnisse wurden via digitales schwarzes Brett und Power-Point im Naturwissenschaftsbereich der Schule der Schulgemeinschaft präsentiert.

Sommerfest im Seniorenheim mit fleißigen Helfern

Am 28.06.2019 fand das diesjährige Sommerfest des Seniorenheims der Diakonie statt und auch die SRS Amberg war als Kooperationspartner wieder einmal herzlich dazu eingeladen worden. Kooperation heißt „zusammenarbeiten“, „sich gegenseitig unterstützen“. Und genau das geschah auf dieser Feier, denn die Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Kooperation gemeldet hatten, arbeiteten an diesem tropisch heißen Nachmittag (trotz hitzefrei an der Schule!!!) für die Senioren, indem sie fleißig Bestellungen annahmen und die Anwesenden mit Kaffee, Kuchen, frischen Getränken und Bratwurstsemmeln versorgten. Die Senioren freuten sich sichtlich über diese Unterstützung und knauserten nicht mit Trinkgeld, was wiederum die Schüler gerne dankend entgegennahmen. Besonders erwähnenswert ist der musikalische Auftritt unserer beiden ehemaligen Schüler Julian Baumgartner und Moritz Koberstein, die sich für „ihre“ Senioren extra frei genommen hatten. Am Ende war auch schon die nächste gemeinsame Unternehmung ausgemacht. In der ersten vollen Woche des neuen Schuljahres werden unsere Schüler gemeinsam mit den Senioren eine Plätten-Fahrt machen. Dafür gibt es bereits jetzt so viele Anmeldungen, dass eine Plätte nicht ausreichen wird! Wir freuen und darauf.

Heiße Rock´n Roll-Rhythmen

... bei heißen Temperaturen!

- Traditioneller Musicalbesuch der Fachschaft Musik -

Am bisher heißesten Tag des Jahres 2019 bestiegen Neuntklässler, Musiker aus Schulband und Bigband, Schauspielerinnen der Theatergruppe, Lehrerinnen, Lehrer, Schulleiter, Sekretärinnen … einen Bus, in der Hoffnung auf der Luisenburg in Wunsiedel nicht nur Kulturgenuss, sondern auch etwas Abkühlung zu finden. Weit gefehlt – selbst die sonst kühlenden Felsen der ältesten Freilichtbühne Deutschlands im größten Granitsteinmeer Europas waren zu „Hot Stones“ mutiert. Die Festspielbesucher, ansonsten mit wärmenden Decken und Regenmänteln ausgestattet, trotzten mit Fächern oder mit zu Fächern umfunktionierten Programmheften der Hitze. Intendantin Birgit Simmler begrüßte dementsprechend auch herzlich zu den „Saunafestspielen“. Aber es sollte ja die Kultur im Vordergrund stehen …

„Grease“ war seit seiner Entstehung 1979 und ist bis heute das erfolgreichste und das am häufigsten aufgeführte Musical der Welt, es hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und immer noch erhalten neue Darsteller Auszeichnungen für ihre Leistungen in diesem Stück. Dabei wollten Warren Casey und Jim Jacobs – am Anfang in einer improvisierten Laienvorstellung - ursprünglich eigentlich nur der Musik ihrer Eltern, dem Rock´n Roll der 50er Jahre, ein Denkmal setzen, was zweifelsohne gelungen ist.

Gelungen war auch die Inszenierung auf der Luisenburg. Die um Saxophon und Blechbläser erweiterte Rockband und die Darsteller auf der Bühne übertrugen den Schwung des Rock´n Roll auf das jederzeit empathisch mitklatschende Publikum. Die obligatorische Pomade auf den Herrenköpfen und die toupierten Frisuren der Damen hielten der Hitze stand, die oft in Lederjacken gekleideten Tänzer wirbelten trotz gefühlter 40 Grad im Schatten in jugendlicher Frische und exakter Formation über die Bretter, die die Welt bedeuten. Das typisch amerikanische 50er-Jahre-Highschool-Ambiente fügte sich erstaunlich organisch in die Felsenlandschaft der Naturbühne ein und auch der für dieses Musical obligatorische Oldtimer rollte für den Song „Greased Lightning“ auf die Bühne, um sein Tuning zu erfahren. Die Männer-Riege konnte die Coolness der Teenager während ihrer eher unbesorgten Schulzeit kraftvoll und flott transportieren. Die Gänsehaut-Nummern sind in diesem Musical den Damen vorbehalten: V. a. Lisa Radl als Sandy und Fides Groot Landeweer als Rizzo transportierten in ihren berührenden Songs die Identitätsfindungsprobleme der Heranwachsenden, aber auch ihren Liebeskummer, und sorgten trotz der heißen Außentemperaturen für Gänsehaut. So hätte es ein sehr gelungener Abend werden können, hätte der an diesem Tag diensthabende Tontechniker seine Hausaufgaben gemacht: Es ist schon sehr ärgerlich, wenn es an manchen Stellen noch nicht einmal gelingt, ein Sprachmikrofon überhaupt einzuschalten, auch aus dem Sound von Band und Sängern hätte man mehr machen können … das können die Tontechniker an unserer Schule besser, wovon man sich am Mittwoch, den 17.07.2019, dem diesjährigen Musischen Abend überzeugen kann! Die Fachschaft Musik freut sich auf zahlreiche Zuhörer!

Mädchen II beim Nordbayernfinale

Am 27. Juni kämpfte unsere Mädchenmannschaft ersatzgeschwächt und unter extremen Bedingungen (33°C) um die Nordbayernmeisterschaft im Fußball.

Trotz der heißen Temperaturen bot unser Team gegen das Frankenwald-Gymnasium Kronach, das Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen sowie gegen die Elite-Schule des DFB, der Bertold-Brecht-Gesamtschule ansprechende Leistungen. Nach knappen Niederlagen gegen Kronach und Kitzingen mussten wir uns schließlich mit dem 4. Platz zufrieden geben.

Sieger des Turniers wurde überraschenderweise das Frankenwald-Gymnasium Kronach, welches sich mit 1:0 gegen die Bertold-Brecht-Schule durchsetzen konnte.

Tipps von den OTV-Profis

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien bekam die Profilklasse „Film“ Besuch von zwei Mitarbeitern des lokalen Fernsehsenders OTV. Der stellvertretende technische Leiter Uli Wiesner und sein Chefkameramann Marco Rubenbauer, die für gewöhnlich Reportagen rund um Amberg aufnehmen oder Werbefilme für Kunden aus aller Welt drehen, nahmen sich einen Vormittag lang Zeit, um den 22 interessierten Schülern die Grundlagen des Filmens näherzubringen. Im Zeitalter der Digitalisierung setzten die beiden Profis die Schwerpunkte dabei auf das Thema „Filmen mit dem Smartphone“. Neben schon im Unterricht besprochenen Punkten zu verschiedenen Einstellungsgrößen oder Perspektiven konnten die Schüler vor allem praktisch ihr Können zeigen und drehten in Kleingruppen kurze Clips mit anschließendem Interview. Dabei wurde schnell klar, dass es technisch zwar viele Regeln einzuhalten gilt, Ausnahmen allerdings häufig absolut erforderlich sind. Geschnitten wurden die Filmchen natürlich auch auf dem Smartphone, ehe sie in der Gruppe vorgestellt und besprochen wurden. Das Interesse am Fernsehmachen wurde so auf jeden Fall geweckt und die neu erlernten Kenntnisse können im nächsten Jahr noch vertieft werden.

Theater an der SRS

Einen unvergesslichen Abend erlebten die Zuschauer in der voll besetzten Aula der Schönwerth-Realschule.

Den Anfang bei unserem Theaterabend machte die Neigungsgruppe Theater der 5. Klassen unter der Leitung Hr. Grüssner, die sich in Ihrem Stück „Eine Welt ohne Zahlen“ mit der Frage auseinandersetzte, „was wohl wäre, wenn es keine Zahlen gäbe.“ In sehr originellen und witzigen Szenen mit coolen Zahlentänzen, fetziger Musik und lustigen Slapstick-Einlagen wurde den Zuschauern anschaulich die Bedeutung der Zahlen vor Augen geführt, denn „eine Welt ohne Zahlen kann nicht funktionieren“.

Nach der Pause nahm dann die Schultheatergruppe „TheaterFieber“ unter der bewährten Leitung von Brigitte Bodensteiner das Publikum mit auf eine Suche nach dem Glück in ihrem Stück „Das Glück ist barfuß!“, einer modernen Interpretation des Märchens „Das Hemd der Zufriedenheit“ in der Bearbeitung von James Krüss. Wie immer glänzten alle Schauspieler und begeisterten das Publikum. Die das ganze Theaterstück das Glück suchende Königin hat am Ende gelernt, was dem Publikum im Schlussgedicht durch alle Mitwirkenden eindrucksvoll szenisch vermittelt wird: „Oh frag nicht, was ist Glück! Such es nicht in weiter Ferne, such’s nicht dort und such’s nicht hier, das Glück wohnt nur in dir!“

Inspiriert von dieser wunderbaren Botschaft und beeindruckt von der mitreißenden Spielfreude aller Akteure verließen die Zuschauer die Schönwerth-Realschule und waren sich einig: Auch zwei so originelle und erfrischende Schultheater-Inszenierungen machen glücklich!

Taschenrechner, was ist das?

„Im Kopf rechnet man schneller als man denkt.“ (Kai Noack)

 

Besonders in unserer digitalen Welt ist es erforderlich, das Rechnen im Kopf regelmäßig zu üben. Deshalb wurden seit der fünften Klasse alle Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht sowie in Vertretungsstunden im Kopfrechnen geschult.

Dass die Besten der sechsten Klassen recht schnell im Kopfrechnen sind, stellten sie beim Schulentscheid am 29.05.2019 unter Beweis.

Großes Lob verdienen alle unsere Teilnehmer Paula Axt (6 a), Jakob Pechtl (6 a), Kilian Gebert (6 b), Yannick Preißl (6 b), Martin Hierreth (6 c), Philipp Linder (6 c), Corvin Rösel (6 d), David Terschüren (6 d), Luis Rohe (6 e) und Florian Sertl (6e).

In einem spannenden Wettkampf, in dem wir einen ersten und zwei zweite Plätze vergeben konnten, mussten die Kopfrechenmeister ihr Können präsentieren. Hierbei lösten sie unter Zeitdruck neben kniffligen Kopfrechen- und Knobelaufgaben auch Sachaufgaben ohne schriftliche Nebenrechnungen.

Folgende Schüler erzielten die besten Ergebnisse:

  1. Platz:  Luis Rohe
  2. Platz:  Philipp Lindner und Corvin Rösel

Luis darf unsere Schule bei der „Oberpfalzmeisterschaft“ im Herbst 2019 vertreten. Wir gratulieren ihm herzlich zum Sieg und wünschen allen weiterhin viel Erfolg!

"Energiespardorf for future"

Am 29.05.2019 besuchte die Klasse 10 B der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule das „Energiespardorf“. Dies ist ein interaktives Modelldorf, das sich in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Amberg befindet und vom BUND Naturschutz entwickelt wurde.

Als Einstieg erhielten wir ausführliche Informationen über den Klimawandel, dessen Ursachen und Auswirkungen. Anschließend ging unser Referent auf energieeffiziente Geräte, wie LED-Lampen und das simple Einsparen von Energie mithilfe schaltbarer Steckdosenleisten ein. Im eigentlichen „Energiespardorf“ wurde der Energiebedarf und die CO2-Emission einer Gemeinde mit ca. 8000 Einwohnern simuliert. Nachdem wir in einem ersten Durchgang gewöhnliche Verbraucher verwendet hatten, ersetzten wir diese in einer zweiten Runde durch energiesparende Geräte. Die positiven ökologischen und ökonomischen Auswirkungen wurden dabei direkt erfasst und mithilfe einer Bildschirmpräsentation veranschaulicht. In einem abschließenden Rollenspiel bekamen wir einen Einblick in die Kommunalpolitik. Dazu wurden wir in unterschiedliche Interessensgruppen eingeteilt, die in einer Gemeinderatssitzung über die Installation diverser regenerativer Energiequellen diskutierten.

Wie Spanien bei der WM 2010

Mit einer Niederlage ins Turnier gestartet und am Ende doch noch Erster, dieses Kunststück vollbrachte unser Mädels-Team beim Oberpfalzfinale.

Wir für Vielfalt und Toleranz

Schönwerth-Realschule Amberg startet als Pilotrealschule gemeinsames Projekt mit der Eugen-Biser-Stiftung

„Der heutige Tag steht unter dem Motto WIR für Vielfalt und Toleranz. Das WIR meint damit nicht nur uns alle als Schulgemeinschaft, sondern steht auch für Werte in der Realschule,  die wir mit Projekttagen wie diesem in besonderer Weise stärken wollen“, so RSD Matthias Schall zum Auftakt der Veranstaltung, die bewusst auf den siebzigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Grundgesetzes gelegt worden war.

In der Aula hatten sich neben den Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe auch die beiden Referentinnen der Eugen-Biser-Stiftung, Frau Petrova und Frau Güzel, eingefunden. Sie stellten den Neuntklässlern und den am Projekttag beteiligten Lehrkräften der Schönwerth-Realschule kurz die Aufgabe der Stiftung und im Anschluss daran sich selbst vor. Die Eugen-Biser-Stiftung ist ein Partner des Wertebündnis Bayern. Im schulischen Bereich bietet sie unter anderem Workshops an, die den interreligiösen und interkulturellen Dialog zum Ziel haben, um so das friedliche Zusammenleben in einer pluralen, freiheitlich demokratischen Gesellschaft zu fördern. Die christlichen Grundwerte Menschenwürde, Freiheit und Toleranz bilden dabei die Basis für das Engagement der Stiftung.

Monika Hochleitner-Prell, Wertemultiplikatorin für die Realschulen in der Oberpfalz, hatte den Kontakt zur Eugen-Biser-Stiftung hergestellt und das Projekt als erste Realschule in Bayern an die Schönwerth-Realschule geholt.

Voraussetzung für einen gemeinsamen Projekttag mit der Eugen-Biser-Stiftung ist, dass die Durchführung  in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften der entsprechenden Schule geschieht. Da in Amberg derzeit sowohl ein Studienseminar für Katholische Religionslehre als auch für Ethik eingerichtet sind, übernahmen Frau Gawinowski (KR) und Frau Böhm (Ethik) die Ausgestaltung und Durchführung zweier weiterer Workshops.

Den gesamten Vormittag über beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Klischees, vorschnellen Urteilen und Ver-Urteilungen, mit eigenen Überzeugungen und Werten und suchten nach Möglichkeiten des Dialogs mit anderen Religionen und Kulturen. Frau Petrova und Frau Güzel standen dabei allen Fragen der Neuntklässler, etwa zum russisch-orthodoxen Glauben oder zu Traditionen des Islam ausgesprochen offen gegenüber und versuchten, möglichst alle ausführlich zu beantworten. Speisevorschriften im Christentum, im Islam und im Judentum wurden erarbeitet und die Speisen selbst nach dem theoretischen Input im Workshop von Frau Böhm zusammen mit den Schülerinnen und Schülern halal und koscher zubereitet.

Beim Spiel „Wer wird Religionär“ zeigte sich im Workshop von Frau Gawinowski schnell, wer zu den echten Profis gehört, was das Wissen über Religionen betrifft, und anhand der Methode „Power Flower“ war es den Jugendlichen möglich, zu erkennen, wie vielschichtig die eigene Identität und die anderer ist.

In der sich anschließenden Präsentationsphase in der Aula konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon überzeugen, was in den jeweils anderen Gruppen erarbeitet worden war. In einer gelungenen Kurzpräsentation stellten die Neuntklässler ihre Überlegungen und Ergebnisse vor und luden zum Probieren der Speisen ans Buffet.

Alle Beteiligten empfanden den Projekttag als gelungene Auftaktveranstaltung. Auch im kommenden Schuljahr soll die Zusammenarbeit mit der Eugen-Biser-Stiftung in dieser Form fortgesetzt werden und die Anzahl der Workshops möglichst mit der aktiven Beteiligung der Referendarinnen und Referendare ausgeweitet werden.

Zum Abschluss des Projektes lobte Jürgen Böhm den Einsatz der Jugendlichen, führte ihnen in diesem Zusammenhang auch nochmals die besondere historische Bedeutung des gewählten Termins vor Augen und appellierte an sie, die Begriffe Offenheit, Toleranz und Menschenwürde immer wieder aufs Neue mit Leben zu erfüllen.

Känguru-Mathematik

Der mathematische Känguru-Wettbewerb findet seit 1995 jährlich am dritten Donnerstag im März statt. Dabei gilt es, bei 30 Aufgaben – mit je fünf Lösungsvorschlägen – die richtige Antwort herauszufinden. Was sich in der Theorie recht leicht anhört, ist in Wirklichkeit ziemlich schwer, da es sich um knifflige Mathematik- und Logikaufgaben handelt. Zudem werden falsche Antworten mit Punktabzug bestraft.

Doch in erster Linie ist das Ziel des Wettbewerbs, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken. Dies ist auch an der Schönwerth-Realschule gelungen. Mit 69 Teilnehmern der Jahrgangsstufen fünf bis sieben haben dieses Jahr zahlreiche Schülerinnen und Schüler gerätselt.

Von allen Teilnehmern gelang Jan Philippe Börner aus der Klasse 5 a der weiteste Känguru-Sprung, also die größte Anzahl richtig gelöster Aufgaben in Folge, weshalb er das obligatorische T-Shirt gewann. Herzlichen Glückwunsch!

Wie üblich gingen auch alle anderen Teilnehmer nicht leer aus. Für ihr Engagement erhielten sie den so genannten „Preis für alle“, in diesem Jahr einen Qwürfel. Darüber hinaus gab es für jeden Schüler eine Broschüre, die neben den Aufgaben und Lösungen viele zusätzliche spannende Knobeleien enthält. So kann sich jeder, der das möchte, schon vorbereiten für das nächste Jahr, wenn am dritten Donnerstag im März wieder „Känguru-Tag“ ist.

Es geht rund an der SRS

Dank der Spenden unserer Eltern besorgte unser Elternbeirat eine runde Tischtennisplatte, perfekt für den Rundlauf. Direkt nach dem Aufstellen wurde die hochwertige und stabile Platte gleich in Beschlag genommen, auch wenn die Schüler noch keine Schläger dabei hatten. Aber es geht ja auch mit der Hand. Dazu haben wir noch einen Außenkicker bekommen, der seitdem auch in den Pausen und vor und nach der Schule dauerbelegt ist. Vielen Dank hier auch nochmal für alle Elternspenden, die solche Investitionen möglich machen.

SRS kaum zu schlagen

Bei den Fußball-Stadtmeisterschaften im Freien waren unsere Mannschaften nur schwer zu besiegen. Die Altersklassen Jungen III und IV sowie die Mädchen II belegten jeweils den ersten Platz. Die Jungen II schafften es mit dem 3. Platz ebenfalls auf das Treppchen.

Alle Siegermannschaften müssen sich nun im Regionalentscheid auf dem Weg zum Bezirksfinale beweisen. Viel Erfolg!

No BREXIT with the SRS

Mittlerweile zum 15. Mal fuhren Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen nach London.

Am Samstag den 27. April ging es abends mit dem Bus von der Schule los und schon am nächsten Morgen erblickten unsere Schüler, bei Sonnenschein von der Fähre aus, die weißen Klippen von Dover.

Schon bald darauf kamen wir in London an und dann ging es auch schon los mit dem Sightseeing. Auf dem Programm standen an diesem Tag das London Eye und der Buckingham Palace sowie die Horseguards. Ein besonderes Highlight des Tages war der London Marathon, den wir direkt vor den königlichen Palasttoren live erleben durften.

Aufgrund der Nacht im Bus ging es nach dem Abendessen baldigst ins Bett. Kaputt wie alle waren, war es kein Problem, die Nachtruhe einzuhalten.

Am Montag hatten wir ein straffes Programm: morgens ging es los zur Golden Hinde, dem Nachbau des ersten englischen Schiffes, das unter Sir Francis Drake im 16. Jahrhundert die Welt umsegelte und mit - von den Spaniern geraubten - Reichtümern schwer beladen nach England zurückkehrte. Der Weg dahin führte uns über die Millennium Bridge und die Themse entlang an Shakespeares Globe Theater vorbei. Im Anschluss besuchten wir „The Clinc“, das älteste Gefängnis Londons, in dem wir viel über Rechtsfindung, Folter und Strafen im Mittelalter erfuhren. Die Schüler durften sich in  der Mittagspause im Borough Market (eine Luxusversion des Münchner Viktualienmarkts und viel älter) selbstständig in Gruppen mit einem Mittagessen versorgen. Der Besuch der Harry Potter Studios am späten Nachmittag war ein besonderer Höhepunkt des Tages.

Am Dienstag besuchten wir den Kern des alten London. Dem Tower of London und den Kronjuwelen folgten ein „Walk“ über die Tower Bridge mit ihrem Glasboden und die Erkundung der H.M.S. Belfast, eines alten Schlachtschiffes aus dem zweiten Weltkrieg, das heute ein Museumsschiff ist. Der letzte Besichtigungspunkt des Tages war The Shard, dem höchsten Wolkenkratzer Londons, welcher von seiner Spitze einen beeindruckenden Ausblick auf die Skyline bietet.

Der Mittwoch gestaltete sich vormittags sehr maritim. Wir besuchten die Cutty Sark, das schnellste Segelschiff seiner Zeit (19. Jahrhundert), das die Versorgung Englands mit Tee sicherte. Im Anschluss daran besichtigten London „vom Boot“ aus. Eine Rundfahrt auf der Themse führte und an vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei zurück ins Zentrum der Stadt und zur St. Pauls Cathedral, einer der bedeutendsten Kirchen der Stadt. Im British Museum konnten wir danach die ägyptische Abteilung mit den Mumien und dem Fries des Parthenon Tempels aus Athen besuchen, bevor es zum Abendessen nach Covent Garden (dort gab es die im Englischbuch versprochenen Jongleure und Feuerspucker zu sehen) und anschließend ins Musical König der Löwen ging.

Am Donnerstag kamen die Fußballfans endlich auf ihre Kosten. Im Schneckentempo ging es durch das Stadion von Arsenal London. Da an diesem Abend ein wichtiges Spiel anstand, kam es zu einigen Verzögerungen, was zu einem verspäteten Mittagessen und einer – auch wetterbedingten- Programmänderung führte. Wir mussten den Besuch im Palast König Heinrichs VIII. streichen. Stattdessen fuhren wir ins National History Museum in die Dino-Ausstellung.

Der letzte Tag beinhaltete vor der Rückfahrt nur zwei Programmpunkte: das Sea Live Center und den Accelor Mittal Orbit (Olympiaturm). Die dort angebotene Rutschfahrt war für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Am Samstag kamen wir dann nach einer weiteren Nacht im Reisebus todmüde, aber um viele schöne Erfahrungen reicher, wieder in Amberg an.

Frohe Ostern

wünscht die gesamte Schulfamilie.

Die Klassen 6d und 6e bastelten mit viel Freude im Religionsunterricht Osterkerzen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Mit viel Stolz präsentieren die Schüler ihre Schmuckstücke.

Jugend präsentiert

Deutschlands größter Präsentationswettbewerb an der ersten "Jugend präsentiert" Realschule Bayerns- der Schönwerth-Realschule Amberg!

Der bundesweite Wettbewerb Jugend präsentiert war zum ersten Mal mit einer regionalen Qualifikationsrunde zu Gast in Amberg.

Am Samstag, 6. April 2019 stellten rund 30 Schülerinnen und Schüler an der Schönwerth-Realschule unter Beweis, wie sie ihr Thema aus den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern anschaulich und begeisternd erklären. Wer das am besten meisterte und die Jury überzeugte, qualifizierte sich für das Bundesfinale 2019 in Berlin.

Eine erste Hürde hatten die angereisten Schülerinnen und Schüler bereits geschafft: Sie waren unter den insgesamt 250 Besten, die zuvor aus über 4541 Bewerberinnen und Bewerbern bundesweit ausgewählt worden waren. An der Qualifikationsrunde in Amberg nahmen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus zwei Bundesländern, darunter 27 Schülerinnen und Schüler aus Bayern, teil.

Bevor die Teilnehmenden am Nachmittag vor der Jury antraten, erwartete sie am Vormittag zunächst ein Warm-Up-Programm mit kurzen Übungseinheiten zur Performanz, das von professionellen Trainerinnen und Trainern der Forschungsstelle Präsentationskompetenz von der Universität Tübingen angeboten wurde. Danach galt es für die Teilnehmenden, die Jury mit der eigenen Präsentation zu begeistern und mit Sachverstand und Kreativität für das Thema zu gewinnen. Die Jury setzte sich aus Rhetorikfachleuten und Lehrkräften zusammen. Wer diese Hürde genommen hat, qualifizierte sich für das große Finale am 14. und 15. September 2019 in Berlin.

Dank des Einsatzes von 13 Schülerinnen und Schülern der Schönwerth-Realschule fanden die Teilnehmer beste Bedingungen für ihre Kurzpräsentationen vor. Mit Rat und Tat unterstützten unsere Schülerhelfer die Präsentierenden und erfuhren in den Interviews und Vorträgen einiges Neue.

Zur Vorbereitung auf das große Finale geht es für die Teilnehmenden nun zu einer Präsentationsakademie nach Hannover. Die Präsentationsakademie ist ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das ebenfalls von Trainern der Forschungsstelle Präsentationskompetenz Tübingen durchgeführt wird. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Das Finale ist eine zweitägige Veranstaltung; in der Vorrunde werden die sechs besten Präsentationen ausgewählt, die am Folgetag noch einmal vor öffentlichem Publikum um die ersten drei Plätze gegeneinander antreten. Ihnen winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Zur Bewerbung am Wettbewerb hatten die Schülerinnen und Schüler entweder einen kurzen Videoclip einer Präsentation eingereicht, die eine naturwissenschaftlich-mathematische Frage schlüssig und für die eigenen Mitschüler spannend beantwortet oder sich mit einer solchen Präsentation über einen von ihrer Schule ausgerichteten Schulwettbewerb qualifiziert.

Regionale Qualifikationsrunden fanden an insgesamt sechs Schulen in Hamburg, Wuppertal, Braunschweig, Amberg, Augsburg und Dreieich statt.

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.

Ringer im Bundesfinale

Dass es in Amberg hervorragende Ringer gibt wussten wir alle, dass vier davon Schüler an der Schönwerth Realschule sind, nicht jeder.

Nach ein paar Recherchen und dem persönlichen Einsatz der Schüler stand fest, wir haben eine Ringer Mannschaft, sogar eine sehr gute.

Wir erhielten eine Einladung zum Landesfinale in Weissenburg. Am 4. April ging es mit dem Bus los und ich erhielt von Trainer des Amberger Ringer Vereins eine Einführung in die Wettkampfregeln. Herr Leifried übernahm dann auch die Betreuung der Jungen an der Matte. Nach einigen spektakulären Kämpfen war klar, dass die Amberger Ringer in Bayern eine Rolle spielen. Wir wurden Bayrischer Vizemeister und hatten uns für den Bundesentscheid, also die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Am 4. April war es dann so weit. Der Bundesentscheid fand in Niedernberg in der Nähe von Frankfurt statt. Die Konkurrenz kam aus Sportschulen und Stützpunktschulen aus dem ganzen Bundesgebiet. Leider waren die Gewichtsklassen etwas anders eingeteilt und einer unserer Schüler konnte nicht teilnehmen, so dass wir mit nur drei Kämpfern antreten konnten. Das hieß, wir müssten jeden Kampf gewinnen um in den Finalkampf zu kommen. Ein ehrgeiziges Ziel, das aber über zwei Runden hinweg erreichbar schien. In der dritten Runde musste sich ein Schüler seinem Gegner geschlagen geben, wobei auch hier, wie in allen Sportarten, die Entscheidung des Schiedsrichters angezweifelt wurde.

Am Ende belegten wir unter 24 angetretenen Mannschaften den 6. Platz.

Nächstes Schuljahr hoffen wir dann wieder eine Chance zu bekommen, die Schule bei den Deutschen Meisterschaften vertreten zu dürfen.

Franzosen bei Horsch

Der „Deutsch-französische Entdeckungstag“ ist ein Beitrag des DFJW (Deutsch-französisches Jugendwerk) zur Förderung der interkulturellen Verständigung zwischen Deutschen und Franzosen.

Schüler dürfen beim Entdeckungstag eine Firma oder eine Institution in ihrer Region besuchen, die eng mit dem Partnerland Frankreich zusammenarbeitet. Sie haben dabei nicht nur Gelegenheit, einen persönlichen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten, sondern erfahren auch, wie nützlich ihre Fremdsprachkenntnisse im Beruf sind.

Wir, die Französischklassen 9c und 9e, wurden aus diesem Anlass von der Firma Horsch GmbH in Schwandorf eingeladen, um den deutsch-französischen Berufsalltag kennenzulernen.

Nach der Ankunft gegen 10 Uhr, empfing uns Herr Beireuther, ein Mitarbeiter der Controlling-Abteilung der Firma Horsch, und führte uns in einen Konferenzraum, um uns einen Einblick in die beeindruckende Firmenhistorie und Lebensgeschichte des Gründers Michael Horsch sowie die Produktpalette des Unternehmens zu geben.

Die Horsch GmbH ist eine familiengeführte Firma, die seit 1981 Landmaschinen herstellt. Im Laufe ihrer fast 40-jährigen Geschichte wuchs sie vom Vier-Mann-Betrieb zu einem weltweit präsenten Unternehmen mit ca. 1800 Mitarbeitern heran. Zu verdanken ist diese Entwicklung v.a. dem betriebswirtschaftlichen Spürsinn und Weitblick des Firmengründers.

Neben dem Stammsitz in Schwandorf gibt es Niederlassungen u.a. in Frankreich, Amerika, China, Brasilien, Russland, Großbritannien und Tschechien. Die Bandbreite der interkulturellen Kontakte ist also sehr groß bei der Horsch GmbH und wir erfuhren nicht nur Details über die Zusammenarbeit mit französischen Handelspartnern, sondern auch wie die Firma Chancen und Risiken auf russischem und brasilianischem Terrain meistert und nutzt.

Nach dem Vortrag und einer kurzen Verschnaufpause mit Verpflegung führte uns Herr Beireuther außerdem über das Gelände und durch die Farbrikationsstätten. Wir bekamen einen Einblick in die Werkstatt und die automatisierte Lager- und Versandabteilung, die nach dem „Amazon“-Prinzip alle Bestellungen schnellstmöglich abwickelt.

Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung lud uns die Horsch GmbH zu einem reichhaltigen Mittagessen in der firmeneigenen Kantine ein, wofür wir herzlich danken!

Mobbing-Prävention

“Wir sagen Mobbing den Kampf an!”

Mobbing-Prävention in den 5. Klassen

 

„Mobbing ruiniert Leben!“

                                                                                                 (Schüler einer fünften Klasse)

 

Diese Aussage zum Thema „Mobbing“ trifft den Nagel genau auf den Kopf! Nach wie vor gehört „Mobbing“ an Schulen leider zur Tagesordnung. Deshalb hat sich die Schönwerth-Realschule bereits vor einigen Jahren dazu entschlossen, diesem den Kampf anzusagen und in allen 5. Klassen jährlich ein Training als Präventionsmaßnahme durchzuführen. Das Konzept wurde von Stephanie Smith (Jugendsozialarbeiterin), Annette Hillebrand (Schulpsychologin) und Dagmar Gawinowski (Verbindungslehrkraft) erarbeitet, zu deren Wirkungsbereichen diese Thematik gehört.

Anstelle des Regelunterrichts wurde das Projekt jeder Eingangsklasse der Realschule an je einem Schultag binnen vier Stunden nähergebracht.

Mittels einer Aufstellung mit dem Namen „Geisterbahn“ ermittelten die Schüler spielerisch die Situation in ihrer eigenen Klasse. Dabei zeigte sich, dass das Thema „Mobbing“, das meist scheinbar harmlos mit kleineren verbalen Attacken beginnt und dann schnell größere Ausmaße annehmen kann, jeden Einzelnen betrifft.

In der Übung „Outsider“ schlüpften drei bis vier Schüler in die Rolle von Außenseitern, die von der Klasse nicht beachtet werden sollten. Laut Nachbesprechung im Plenum hatte sich keiner der Akteure in seiner Rolle wohlgefühlt und alle zeigten sich froh, wieder als „Insider“ in der Klassengemeinschaft aufgenommen worden zu sein. Die Schüler konnten sich somit in Außenseiter einfühlen und sich in Empathie üben.

Anhand des Films „Let`s fight it together“ konnte im Anschluss eine konkrete Mobbingsituation analysiert werden. Die Schüler stellten dabei fest, wie wichtig es ist, Mobbing erst gar nicht aufkommen zu lassen bzw. im Ernstfall Hilfe zu holen. An dieser Stelle wurden die Beratungsmöglichkeiten an unserer Schule besprochen.

In einer weiteren Einheit beschäftigten sich die Schüler mit der genauen Definition von „Mobbing“, „Bullying“ und „Cyber-Mobbing“. Die Auswirkungen können sich für das Opfer als sehr gravierend darstellen. Hier kam es bei mehreren zu der Erkenntnis: „Mobbing ruiniert Leben!“.

Da das Ziel des Sozialtrainings ja sein sollte, dem Thema Mobbing den Kampf anzusagen, erarbeitete jede Klasse selbstständig einen Vertrag mit selbst aufgestellten Verhaltensregeln, zu deren Einhaltung sich alle Schüler mittels ihrer Unterschrift verpflichteten.

Das Training wurde jeweils mit einer teamfördernden Übung aus dem Bereich der Erlebnispädagogik beendet. Die Schüler merkten relativ schnell, dass sie ihr Ziel nur dann erreichen würden, wenn sie geschlossen als Gruppe agierten.

Übertrittsabend super besucht

Gefüllt:  Die Neubau-Aula mit ca. 250 interessierten Eltern, die Altbau-Aula und -Klassenzimmer mit mehr als 200 neugierigen Viertklässlern.

Übersprudelnd (vor Begeisterung): RSK Andreas Rupprecht als Begrüßungsredner und am Schachbrett.

Bewährt:  Hauptorganisator ZwRSK Michael Brunner mit Headset vor 250 Eltern-Augen-Paaren in der Neubau-Aula: informativ, alles Wesentliche anschaulich auf den Punkt gebracht und wie immer mit einem Schuss Humor an der richtigen Stelle.

Beschwingt: Die Bigband unter Leitung von Anton Lottner.

Kompakt: Die jeweils 10-minütigen Präsentationen der geplanten Profile.

Präsent:  Die Schülerfirma mit ihrem liebevoll gestalteten Stand und ihren selbst gefertigten Produkten.

Einblick gewährend: Die Schulhausführungen in Endlosschleife, durchgezogen von Schülerpaaren, bis die Münder trocken waren. Das Lob der Geführten war euer Durstlöscher!

Organisiert: StRin (RS) Tanja Denk und BerRin Dagmar Gawinowski als Koordinatorinnen des Kinderprogramms (> 200 Schüler in < 15 Minuten = 0 Problem)

Engagiert I: Die Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen des Kinderprogramms ihre Zeit und ihre Ideen einbrachten, um ihre Fachschaft zu repräsentierten oder jene, die den Eltern die geplanten Profile vorstellten. Euch gebühren Dank und Anerkennung der SL.

Engagiert II: Die fast 100 (!) Schülerinnen und Schüler, die aktiv mit dazu beigetragen haben, den Infoabend zu einem so schönen Erfolg für unsere Schule werden zu lassen.  Der Dank und das Lob eurer Schulleitung seien euch gewiss!

Erhofft: > 130 neue, freundliche, wissbegierige, höfliche und begeisterte und begeisterungsfähige 5. Klässler in 2019/20!

Elly und Ingo

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: Unter diesem Motto und dem Leitthema der neunten Jahrgangsstufe, nämlich „Lebensperspektiven entwickeln“, stand am Dienstag, dem 19.03.2019, der Besuch der 9E im Jugendzentrum Klärwerk, wo das Theaterstück „Elly und Ingo“ aufgeführt wurde.
Dieses Theaterstück ist speziell für Schulen konzipiert worden und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ gefördert. Es thematisiert Rechtsextremismus und versucht, den Ursachen von rechten Einstellungen und rechter Gewalt im persönlichen sowie gesellschaftlichen Bereich auf den Grund zu gehen.
Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schüler die Möglichkeit, offene Fragen mit den beiden Darstellern von „Elly“ und „Ingo“ zu klären. Hierbei kamen Fragen auf wie „Wäre eine Machtübernahme wie damals unter Adolf Hitler heute noch möglich?“ oder „Wächst Rechtsextremismus immer aus Benachteiligung?“.
Fazit: Das Stück brachte die Schülerinnen und Schüler dazu, auch wegen der eher ungewöhnlichen Spielweise, Positionen zu hinterfragen, zu überdenken und eventuell neu zu bilden.

Forscher schießen Rakete ab

Wissenschaft und Technik "be"greifen, unter diesem Motto durften alle sechsten Klassen an der Schönwerth-Realschule jeweils eine Schulstunde lang die Mitmachausstellung "Technoptikum" von Herrn Manfred Bauer aus Dresden besuchen, der an der OTH Amberg-Weiden beschäftigt ist und bereits lange Jahre selbstgebaute Demonstrationsmodelle aus einfachsten Materialien fertigt. Der Fokus lag dabei klar in der spielerischen Herangehensweise, um bei den Kindern das Interesse an den Naturwissenschaften und der Technik zu wecken. Begeistert wurden alle Exponate ausprobiert und teilweise sogar selbst gebastelt. Als Abschluss der zweitägigen Aktion wurde auf dem Schulhof noch eine Wasserrakete gestartet, die eine beachtliche Höhe erreichte und gottlob wieder heil vom Schuldach gerettet werden konnte. Die Begeisterung vieler Schüler war so groß, dass sie komplett die Zeit vergaßen und widerwillig in die Pausen bzw. den Stundenwechsel gingen.

Smarth-Arth

„MarMore“, „lost students“ und „OakStones“ haben eines gemeinsam: Sie sind neue Unternehmen, die von jungen engagierten und kreativen Schülern geführt werden.

Nachdem Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber zusammen mit Hans Peter Göttler vom Vorstand der LfA Förderbank Bayern die Schülermesse am 14.03.2019 in den Regensburger Arcaden eröffnet hatte, konnten die rund 250 bayerischen Schüler ihre Ideen einem breiten Publikum vorstellen.

An selbst gestalteten Ständen präsentierten 19 Schülerfirmen aus Bayern von 10.30 bis 17.00 Uhr ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Innovative Sockenklammern, Magneten aus Jurastein und Ratgeber für verlorene Studenten sind nur drei der vielen spannenden Geschäftsideen, die präsentiert wurden. Zusätzlich zu ihren Verkaufsständen machten die Schüler in zweiminütigen Werbespots auf der Bühne bei Kunden und Gästen der Messe auf sich aufmerksam.

Unsere Schülerfirma Smart-Arth war eine der Firmen, die sich in den gut besuchten Regensburger Arcaden vorstellte. Für unseren Messestand war uns der optische Eindruck (WOW-Effekt) sehr wichtig, die Geschäftsidee und die Corporate Identity (roter Faden) sollten direkt ersichtlich sein. Bei der Bühnenpräsentation haben wir gezeigt, was hinter unserer Geschäftsidee steckt und verdeutlicht, warum unsere Fotohalter sogar reif fürs Museum sind J

Profilfach Fußball im perfekten Look

Nachdem in die Woche vorher nur eine kleine Auswahl bei den Stadtmeisterschaften in der Halle teilnehmen konnte, freuten sich alle Fußballer im Profilfach der 5. Klassen über das schulinterne Fußballturnier vor den Faschingsferien.
Bereits eine Woche zuvor standen die Mannschaftsaufteilungen auf dem Programm. Kaum hatten sich die Teams zusammengefunden wurde bereits über die T-Shirt-Farbe, Mannschaftsaufstellung sowie die Spieltaktik diskutiert. Die Vorfreude auf das Ereignis war deutlich zu spüren.
Gespielt wurde mit insgesamt fünf Mannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden“. Im von allen Teams fair geführten Turnier zeigten unsere Fußballer ihr Können. Am Ende durften sich alle über das T-Shirt des Profilfachs freuen.

"Draußen vor der Tür"

Am 01.03.2019 gastierte das Ensemble des Wiener forumTheaters unter der Leitung von Peter Arnt an der SRS. Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe wurde Wolfgang Borcherts Drama „Draußen vor der Tür“ schülergerecht gespielt. Nach einer kurzen Einführung zum Inhalt des Stücks und zum Leben des Autors, brachten die Schauspieler den Jugendlichen die ausweglose Situation des Kriegsheimkehrers Beckmann auf eindrucksvolle Weise näher. Dieser findet sich in seiner Heimatstadt Hamburg nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nicht mehr zurecht. Seine Frau hat ihn verlassen, seine Freunde und die Eltern sind tot, er findet keinen Unterschlupf und keine Arbeit und wird zudem von Albträumen wegen seiner Kriegserlebnisse geplagt. Beeindruckend war nicht nur den überzeugenden Beckmann-Darsteller, sondern auch die weiteren Schauspieler zu erleben, die sich im „fliegenden Wechsel“ die weiteren Rollen teilten. Dies würdigten die 10.Klässler mit einem langanhaltenden Schlussapplaus.

YMCA in der Pause

Unsinniger Donnerstag an der SRS! Das ließ sich die BigBand, geleitet von Musiklehrer Toni Lottner, nicht nehmen und lud spontan zu einem Pausenkonzert ein. Die von der 7b mit der Verbindungslehrerin Frau Gawinowski einstudierte Choreographie - natürlich auch mit Bauarbeitern, Polizisten und Indianern - animierte viele Schüler zum Mittanzen. Gerade heute fanden die Schüler die Pause viel zu kurz. Super gelaunt ging es dann aber gleich wieder in den Unterricht.

Feedback

Den Realitätstunnel verhindern -  Muster durchbrechen - Blinde Flecken erkennen? Wie dies effizient erfolgen kann, erfuhr das Kollegium beim zweiten pädagogischen Halbtag am 28.02.2019 von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Feedback ist ein anerkanntes Mittel der Schulqualitätssicherung und die Referenten vom Gymnasium Lappersdorf brachten den Lehrerinnen und Lehrern der Schönwerth-Realschule das Thema auf kurzweilige und interessante Weise näher.  Nachdem zunächst die Gründe für ein Feedback auf verschiedenen Ebenen (Schüler - Lehrer, Lehrer - Lehrer, Lehrer - Schulleitung) erläutert wurden, gingen Herr Kufner und Frau Frisch auf die Formen der Rückmeldung ein. Anschließend gab es in verschiedenen Workshops Tipps aus der Praxis und es wurden Feedbackbögen erstellt und ausprobiert. Im Rahmen der Digitalisierung arbeiteten sich die Lehrer in eine Feedback-App ein, die die Lehrer mit ihren Schülern künftig im Unterricht nutzen können.  Die vom Schulentwicklungsteam organisierte Veranstaltung wurde mit einer Diskussionsrunde beendet.

SRS im Fußball kaum zu stoppen

Bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften in der Halle trumpften unsere Fußballer und Fußballerinnen auf und sicherten sich in fast allen Altersklassen den Titel.

Altersklasse

Platzierung

Jungen I

1. Platz

Jungen II

1. Platz

Jungen III

2. und 3. Platz

Jungen IV

1. und 5. Platz

Mädchen II

1. Platz

Mädchen III

1. Platz

 

 

 

 

Wasserratten der SRS

Wieder konnten zwei Mannschaften zu den Schwimmwettbewerben der Schulen gemeldet werden. Das Bezirksfinale fand am 20. 2 2019 in Weiden statt.

Sowohl bei den Mädchen, als auch bei den Jungen hatten sich je 10 Schwimmer gefunden, die die Schule vertreten konnten. Nach der ersten Teilnahme im letzten Schuljahr wussten wir, dass die Konkurrenz um einen der begehrten Plätze auf dem Treppchen hart sein würde.

Im Wettkampf IV geht es nicht nur um Geschwindigkeit, das Augenmerk liegt auf einer vielseitigen schwimmerischen Grundausbildung und so musste nicht nur Kraul und Brust beherrscht werden, sondern auch Disziplinen wie Altdeutsch oder Brust Armzug, Kraul Beinschlag.

Die Mädchen kämpften sich von Rennen zu Rennen weiter vor, mussten jedoch am Ende mit dem ungeliebten 4. Platz Vorlieb nehmen. Die Jungen hatten auch eine starke Konkurrenz und konnten am Ende des Tages die Bronzemedaille nach Amberg holen.

Fasching an der SRS - unerreicht

Ca. 350 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen feierten am 15.02.2019 bestens gelaunt auf der SMV-Faschingsparty. Leon Gehr (Klasse 10A) leitete auf vorbildliche Weise das Organisationsteam, das bereits im Vorfeld viel Arbeit hatte. Am Tag der Feier gab es ebenfalls noch genügend zu tun. Aber dank der zahlreichen SMV-Helfer konnte die Party pünktlich um 16:30 Uhr starten. Der DJ und die Schülersprecher sorgten sofort für Stimmung. Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt. Der Elternbeirat mixte wie in jedem Jahr leckere Cocktails, die SMV bot Sandwiches, Gebäck und Getränke an und am Fairtrade-Stand gab es faire Säfte und Cookies. Die Schülerfirma präsentierte zudem ihre selbst hergestellten Artikel. Viele Schülerinnen und Schüler sowie auch ein paar mutige Lehrkräfte wagten sich an ein Karaoke-Battle im Essensraum der Ganztagesklasse. Höhepunkte waren – wie eigentlich immer – der „Kuss-Walzer“ und die Maskenprämierung. In diesem Jahr gestaltete sich letztere aufgrund der zahlreichen kreativen und wirklich fantasievollen Masken relativ schwierig. Schließlich konnten dann aber doch die Sieger gekürt werden. Die Party selbst dauerte bis in die späten Abendstunden hinein, und bis das Schulhaus wieder in den Urzustand versetzt worden war, zeigte der Zeiger schon auf 23:00 Uhr. Durch die Zusammenarbeit der gesamten Schulfamilie (von den SMV-Helfern über den Hausmeister bis hin zu Lehrkräften und der Schulleitung) konnte einmal mehr eine außerschulische Aktivität stattfinden, an die sich alle Teilnehmer sicher gerne zurückerinnern werden.

Seenotrettung - Sea Eye im Einsatz

In einem bewegenden Vortrag berichtete Markus Neumann, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Hilfsorganisation Sea-Eye, interessierten Eltern sowie allen Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen über die Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingen im Mittelmeer. Mehrere Wochen lang steuerte der Seemann aus Kümmersbruck selbst die Sea-Eye, einen umgebauten Fischkutter, zwischen den Küsten Libyens und Maltas, um nach Flüchtlingsbooten in Seenot Ausschau zu halten. Das Mittelmeer ist mittlerweile zu einem Grab für zahlreiche Flüchtlinge geworden. Die Authentizität der Berichterstattung (mit teils schockierenden Bildern, Filmen und Zahlen) fesselte Schüler wie auch Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen. Es wurde deutlich herausgestellt, wie wichtig, gleichzeitig aber auch gefährlich und teilweise frustrierend die (überwiegend ehrenamtliche) Tätigkeit der Hilfsorganisation Sea-Eye ist. Herr Neumann hatte sich dankenswerterweise zu diesem Vortrag bereit erklärt, der im Rahmen des „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Programms an der SRS Amberg angeboten wurde. Ein Grundgedanke der Organisatoren war, das Flüchtlingsproblem nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was laut Herrn Neumann gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen unheimlich wichtig wäre.   

31 Berufe an einem Tag

„Das hat mir was gebracht.“ – mit diesem Resümee beschloss am Mittag des 12. Februar 2019 die große Mehrheit der 9. Klässler ihren Schultag. An diesem Tag fand im kompletten Untergeschoss des Neubaus das jährliche Berufswahlseminar statt, zu dem heuer noch mehr Referenten geladen waren als in den Vorjahren. Erstmals konnten die Schülerinnen und Schüler fünf anstelle der bisherigen vier Berufe vorauswählen, über die sie sich an diesem Tag informieren wollten. Möglich war dies durch eine geringe Verkürzung der einzelnen Workshopzeiten und besonders durch kürzere Pausen, so dass mehr Zeit für Input zur Verfügung stand. Zu den 31 von externen Fachleuten vorgestellten Ausbildungsberufen kam mit dem „Training Vorstellungsgespräch“ die Möglichkeit hinzu, auch in diesem Bereich Informationen aus erster Hand einzuholen. Ebenfalls neu im Schuljahr 2018/19 war, dass die gemeinsame Auftakteinheit für alle 9. Klassen in der Aula unter dem Thema „Bewerbungsunterlagen“ stand.

Die von Berufsberaterin Andrea Feil - der besonderer Dank gebührt - und den Beratungslehrkräften Krisztina Sprenger und Christian Schön gemeinsam organisierte Veranstaltung überspannte ein weites Berufsspektrum, das neben beliebten und oft gewählten Ausbildungsberufen auch einige „Nischenberufe“ abdeckte, so dass möglichst für jeden etwas dabei war. Einige Referenten hatten auch wieder Auszubildende mitgebracht, von denen manche selbst Schönwerth-Realschüler gewesen waren.

Das Berufswahlseminar 2019 war für alle Beteiligten eine „runde Sache“: für die Schüler gewinnbringend, für die Organisatoren aus diesem Grunde lohnend und für die Referenten eine gute Möglichkeit für Nachwuchsrekrutierung. Letztere zeigten sich in mehrerer Hinsicht sehr zufrieden: nicht nur mit den kulinarischen Köstlichkeiten, die aus Schülerhand unter der Regie von Hauswirtschaftslehrerin Jasmin Last liebevoll zubereitet worden waren und den inhaltlichen Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben geschmacklich abrundeten, sondern auch mit dem Interesse und dem guten Benehmen der Schönwerth-Realschüler.

Ergo: auf ein Neues im Schuljahr 2019/20!

Schulfrei wegen Schnee? No way!

Regensburg, Weiden, Neustadt, Cham, ... Alle hatten schulfrei! Wegen Schnee im Winter! Sowas schreckt unsere Ganztagesklassen schonmal gar nicht ab. In der Nachmittagspause wurden schnell - ganz gemäß der Gleichstellung und Gendering außen vor - zwei Schneefrauen mit den Namen "Erika" und Corinna" gerollt. Die Ergebnisse und auch der Spaß dabei lassen sich sehen und schmücken hoffentlich noch ein paar Wintertage unseren Pausenhof.

Auf das Eis gegangen

Eisschnelllauf an der SRS – schon fast eine Tradition

Dieses Schuljahr wurde den Schülern der Realschule im Sport ein besonderer Luxus geboten: Statt „nur“ mit dem Lehrer aufs Eis zu gehen wurden die Schüler dieses Jahr von einem Profi betreut. Sascha Wendl, selbst ehemaliger Schüler der Schönwerth Realschule leistete sein freiwilliges soziales Jahr im Sport ab. Dazu hatte er nicht nur den allgemeinen Übungsleiter Schein erworben, sondern auch den C-Trainer Schein im Eishockey abgelegt. Wann immer Schüler im Rahmen des Sportunterrichts aufs Eis gingen war er da, um seine Erfahrungen weiterzugeben. Ob es um das Anziehen von Schuhen, das Aufbauen von Parcours oder einfach nur eine helfende Hand ging, Sascha Wendl war da und unterstütze uns Sportlehrer.

Auch Sascha war bereits als Schüler der Schule ein Mitglied der Eisschnelllaufmannschaft, und so war es ein besonderes Anliegen von ihm dieses Jahr möglichst viele Schüler zur Teilnahme an diesem Wettbewerb zu qualifizieren. Fast alle Schüler unserer Schule haben den Wettbewerbs-Parcours geübt, aber nur wer diesen deutlich unter einer Minute absolvieren konnte durfte unsere Schule beim Wettbewerb vertreten.

Am 1. Februar fuhren wir mit 8 Mannschaften zum Bezirksfinale nach Mitterteich. Um einen der begehrten Startplätze in den Mannschaften zu bekommen fand in Amberg im Stadion ein Qualifikationslaufen statt. Aber auch die Zeiten der schnellsten Schüler aus dem Sportunterricht wurden mit einbezogen.

Am Ende des spannenden Wettkampftages hatten wir dann in zwei der vier Kategorien den obersten Platz auf dem Treppchen erlaufen und unser Ticket für die Bayrischen Meisterschaften in Inzell erkämpft.

Am 13. Februar starteten wir mit dem Bus nach Inzell und trainierten am Abend auf der 400m Bahn der Max Aicher Arena. Dem Elternbeirat ist es zu verdanken, dass niemand hungrig ins Bett gehen musste und nach Pizzas ging es zurück in unser Quartier.

Am nächsten Tag wurde schon beim Einmarsch der Mannschaften klar, dass es ein harter Wettkampf werden würde. Die Teilnehmer aus ganz Bayern kamen aus Eishockeyhochburgen wie Landshut, Selb und Füssen und auch Eisschnellläufer aus Inzell waren vertreten.

Die Mannschaft Mädchen IV verpasste den 3. Platz um vier Sekunden, den Jungs der gleichen Altersklasse fehlten sieben Sekunden. Das tolle Trostpflaster kam aber am Ende der Siegerehrung: Lukas Krieger war der Schnellste Teilnehmer aus ganz Bayern. Erhard Keller, Olympiasieger in Sapporo und Grenoble überreichte nicht nur die Urkunde, sondern auch ein persönliches Erinnerungsstück an unseren Schüler und signierte die Urkunde.

Profimikroskope für die SRS

Der MINT-Unterricht der SRS ist um ein Highlight reicher. Die Firma SIEMENS, vertreten durch Herrn Graml, übergab unseren Schülern drei hochwertige Löt-Mikroskope. Eines kann mittels WiFi sogar direkt mit Computern oder Beamern verbunden werden. Spontan bauten es der Fachvorsitzende für Chemie, Herr Haberl und die Chemielehrerin Frau Schmidt während der Übergabe in den laufenden Unterricht ein. Die Schüler konnten Kristalle unter dem Mikroskop bewundern. Dem Schülerwunsch, das Mikroskop mit nach Hause zu nehmen, konnte aber nicht entsprochen werden. Das großzügige Präsent wird auch im Profil der Forscher künftig in den Versuchen eingebaut werden.  

Kreissiegerin kommt von der SRS

Am Freitag, 11.01.2019 sind die Kreissieger des Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ im ACC-Restaurant durch die Wirtschaftsjunioren Amberg-Sulzbach geehrt worden. Insgesamt nahmen über 450 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aller weiterführenden Schulen der Region an dem Wettbewerb teil, in dem Wissen zu den Bereichen Wirtschaft, Ausbildung, Finanzen, Gründung und Unternehmertum, Digitale Wirtschaft sowie Internationales und Globalisierung abgefragt wurde.

Erste Kreissiegerin wurde in diesem Jahr die Schülerin Alina Dieter (9C) unserer Schule. Alle drei Kreissieger erhielten Urkunden und Geldpreise. Alina darf nun zudem im März am Bundesfinale in Montabaur/ Rheinland-Pfalz teilnehmen.

Mathe-Wichteln im Advent

Einmal einen kreativen, vom Schulunterricht abweichenden Blick auf die Mathematik werfen. Diese Möglichkeit ließen sich 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6C nicht entgehen und nahmen am Wettbewerb „Mathe im Advent 2018“ teil. Vom 01. bis zum 24. Dezember gab es täglich eine Mathematikaufgabe von den Mathe-Wichteln zu lösen, wobei einige interessante neue Seiten der Mathematik entdeckt wurden. Fast 125 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dieses Jahr mitgespielt!
Im Klassenspiel traten die Kinder gemeinsam gegen alle anderen deutschsprachigen Klassen an. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6C konnten von allen abgegebenen Antworten 65 % richtig lösen. Als Dank und Anerkennung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde von der deutschen Mathematiker-Vereinigung.
Mathe im Advent zeichnet auch jedes Jahr die „engagierteste und beste Schule“ in den verschiedenen Schulformen aus. Vielleicht gelingt es ja im nächsten Jahr weitere Klassen für diesen originellen Wettbewerb zu begeistern.

Profiltag der 6ten Klassen

Neben den angebotenen Wahlfächern finden für die in der 5ten Klasse gewählten Profile viele Aktionen statt.
Ein Highlight war der Profiltag der 6ten Klassen im Dezember.

Die "Fußballer" spielten ein Turnier in der FH-Turnhalle aus, das die Fußballer der 6b im Finale gegen die 6e gewann.

Tolle Geschenke stellten die "Designer" her.  Die selbst hergestellten Badekugeln in Form von Cupcakes in hübscher Verpackung fanden sicher den Weg unter den Weihnachtsbaum.

Die Forscher führten am Computer selbstständig Frequenzanalysen durch, retteten im Breakout-Raum die Welt durch das Lösen mathematischer Rätsel, bauten unglaubliche tragfähige Brücken von bis zu 3 Metern Länge aus sechzehn 30cm langen Brettern und besuchten das Akustiklabor der OTH.

Für alle Teilnehmer war es ein zwar anstrengender, aber auch toller Profiltag.  

Auf den Spuren der EZB

In der neunten Jahrgangsstufe wird im Fach Wirtschaft und Recht das Thema „Geld- und Kapitalmarkt“ ausführlich behandelt. Dabei werden wichtige Bankgeschäfte und Geldanlagemöglichkeiten besprochen. Auch das Thema „Berufsfindung“ nimmt einen hohen Stellenwert ein. In diesem Zusammenhang besuchten wir (BwR-Teil der Klasse 9C) am Mittwoch, 19.12.2018 zusammen mit Herrn Grüssner, die Volksbank-Raiffeisenbank Amberg (Geschäftsstelle in der Bahnhofsstraße).

Nach einem herzlichen Empfang durch die Mitarbeiter Frau Sandra Löw und Herrn Mario Gebhardt folgte ein kurzer Vortrag über die wesentlichen Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche der Europäischen Zentralbank (EZB), deren Arbeitsweise sich ja auf alle nationalen Banken auswirkt. Einige Punkte davon hatten wir auch bereits im Unterricht behandelt. Daran anschließend erzählte uns Frau Löw allgemeine Aufgaben der VR-Banken bevor wir eine Führung durch das vierstöckige Gebäude erhielten. Wir durften dabei die verschiedenen Abteilungen, die Kundenschließfächer sowie den Banktresor ansehen.

Nach einer kurzen Pause stand das Berufsbild „Bankkaufmann/-frau“ im Mittelpunkt unserer Erkundung. Steffi, eine Auszubildende bei der VR-Bank, erzählte uns interessante Fakten über die Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau. Zudem wurden uns noch die verschiedenen Möglichkeiten der Weiterbildung näher gebracht. Herr Gebhardt bot uns zum Abschluss die Möglichkeit an, den Anfang eines Vorstellungsgespräches zu üben, was auch von zwei Schülern wahrgenommen wurde.

 

Wir bedanken uns für den umfassenden Einblick in die Arbeitsweise der VR-Bank sowie die vielen Informationen zum Berufsbild des Bankkaufmanns bzw. der Bankkauffrau.

Antonia Bartmann und Saskia Scheidler (9C)

Weihnachtslotterie im Seniorenheim

In diesem Jahr fiel Weihnachten für viele Senioren und manche Schüler unserer neunten Klassen nicht nur auf den altbekannten 24.12., sondern bereits auch auf den 18.12. Grund dafür war die Gestaltung der Senioren-Weihnacht durch ebenjene Schüler unserer Schule. Unter Leitung von Dagmar Gawinowski und Christian Schön hatten es sich die katholischen Schüler der Klasse 9A und B sowie die evangelischen der Klassen 9A, C und E zur Aufgabe gemacht, den Bewohnern des Seniorenheims der Diakonie in der Amberger Hellstraße, eine weihnachtliche Freude zu bereiten.

In den Religionsstunden während der Adventszeit wurde deshalb fleißig gebastelt, gestaltet, gesungen, organisiert und einstudiert. Die Vorbereitungen gingen aber auch über die Religionsstunden hinaus. So gab es mehrere Plätzchenbackteams, die heimische Küchen in himmlische Backstuben verwandelten und mit süßen Leckereien aufwarteten oder auch Dekogruppen, die sich auch daheim mächtig ins Zeug legten, um mit ästhetischem Tischschmuck zu beeindrucken.

Das Programm am 18.12. umfasste einen heiteren ersten sowie einen besinnlichen zweiten Teil. Eröffnet wurde die Feier traditionell mit „Fröhliche Weihnacht“ zu dem Alt und Jung gemeinsam sangen, begleitet vom Bläser-Quartett um Musiklehrer Anton Lottner, das der Veranstaltung besondere Feierlichkeit verlieh und insbesondere den jungen Sängern auch musikalische Stütze war. Daneben gab es erstmals eine lustige Weihnachtslotterie, bei der die Senioren Preise wie „ein romantisches Abendessen zu zweit“ gewinnen konnten - welches sich als eine Dose Hochzeitssuppe plus einen Satz elektrischer Teelichter entpuppte. Dies sorgte ebenso für Erheiterung wie der von Schülern der 9A dargebotene Weihnachtssketch. Weihnachtslieder und –gedichte waren weitere Bestandteile des ersten Programmteils.

Im besinnlichen zweiten Teil wurden die Senioren von den Schülern mit einem Text über Engel, der Lesung der Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2, einer Bildmeditation sowie weiterer traditioneller Advents- und Weihnachtslieder auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Schließlich läutete der Besuch des Nikolauses den Schlussteil der Feier ein. Dieser ließ die von den Schülern der 9A/B in hoher Stückzahl angefertigten großen Papiersterne und selbst gemachten Holzengel überreichen, bevor der Nachmittag im gemeinsamen „Stille Nacht, heilige Nacht“ seinen emotionalen Höhepunkt fand.

Das Resümee der Schüler in der folgenden Religionsstunde fiel durchwegs positiv aus und der Beschluss, die Feier im folgenden Jahr wieder zu gestalten, war dann nur noch weihnachtliche Formsache.

Über eine Tonne Schuhe für Leon

SRS Amberg sammelt über eine Tonne Schuhe für den kleinen Leon und übergibt Scheck im Wert von 5.000 Euro

Acht Jahre lang war Andreas Becher von der Firma Freitag als Elektriker an der Schönwerth-Realschule während deren Sanierung tätig. Bis zuletzt wusste im Grunde niemand von der schweren Behinderung seines Sohnes Leon, der von Geburt an unter einer spastischen Lähmung leidet und dringend dreimal jährlich eine Therapie in der Slowakei benötigt, die 5.000 Euro kostet und nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.

Erst als eine Mail die Schule erreichte, in der Leons Mutter Stephanie Becher auf die Aktion „Leon lernt Laufen“ hinwies, wurden die Zusammenhänge deutlich.

Die Firma „Shuuz“ zahlt Leon für je 31 Kilogramm alte, aber noch tragfähige Schuhe 23 Euro. Die ausgemusterten Schuhe werden nach Afrika versandt und dort verteilt.

Als Verbindungslehrerin Dagmar Gawinowski diese Aktion an der Klassensprechertagung allen Klassensprechern vorstellte, war die Resonanz extrem positiv. Es hieß: „Wir möchten auf jeden Fall mitmachen und so viele Schuhe wie möglich sammeln!“

Und so informierten die Klassensprecher ihre Klassen umgehend über die Aktion. Die Eltern wurden in einem Elternbrief darauf aufmerksam gemacht.

Was danach kam, lässt sich in Worten kaum beschreiben. In einem Zeitraum von 14 Tagen wurden in einem eigens für die Aktion gesperrten Klassenzimmer Schuhe gesammelt, die sich immer mehr zu riesigen Bergen auftürmten. Auch die Pfarrei St. Georg und die Mittelschule Kümmersbruck beteiligten sich aus freien Stücken an der Sammlung.

Aufgrund diverser Nachfragen seitens einiger Lehrkräfte begann Frau Gawinowski parallel dazu mit dem Einsammeln von Geldspenden im Lehrerkollegium, in der Schulleitung, im Sekretariat sowie beim Hausmeisterehepaar. Innerhalb kürzester Zeit kam bei dem besagten Personenkreis eine Summe von 1.065 Euro zusammen. Die SMV wollte dem in Nichts nachstehen und beschloss, den gesamten Erlös der Halloween-Party (500 Euro) zu spenden. Und schließlich meldeten sich noch zwei Väter, deren Kinder die Realschule besuchen und die ebenfalls ihr Spendenbereitschaft erklärten. Familie Jokiel beteiligte sich mit 500 Euro an der Spendensammlung und Herr Eckl von der Firma Eckl Kamine und Solar bot schließlich sogar an, den aus der Schuhaktion und der Geldsammlung zusammenkommenden Betrag auf 5.000 Euro aufzurunden.

Am 17.12. war es schlussendlich soweit. Unter tatkräftiger Mitarbeit von Frau Becher, ein paar Lehrkräften, dem Hausmeister sowie Schülerinnen und Schülern der Klassen 10A, 10E und 10G wurden die Schuhe gewogen, verpackt und für den Versand hergerichtet. Hätte die Norma-Filiale in Amberg nach Absprache mit der Filiale in Regenstauf nicht mehrere Kartonagen zur Verfügung gestellt, wäre das Verpacken der – wie sich beim Wiegen herausstellen sollte – 1.125 Kilo wiegenden Schuhe unmöglich gewesen.

Der Clou aber kam erst zum Schluss. Unter einem Vorwand war Leons Vater mit einem vermeintlichen Auftrag seines Chefs an die Realschule gelockt worden, sodass er ebenfalls mit anwesend sein konnte, als Frau Gawinowski zusammen mit Vertretern aller Schulgremien und den Firmenchefs den Scheck an die völlig verdutzten Eltern überreichte.

Zumindest für ein weiteres Jahr ist die Therapie des kleinen Leon dadurch gesichert. Gefühlt war für alle Anwesenden schon an diesem Tag Weihnachten!

Stifte machen Mädchen stark

Die Klasse 10e sammelte in Zusammenarbeit mit dem Komitee „Weltgebetstag der Frauen“ im November und Dezember alte Stifte, Tintenpatronen und anderes Schreibmaterial. Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Verein in diesem Jahr syrische Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon, denen Unterricht ermöglicht werden soll. Für 450 Stifte kann Schulmaterial für ein Mädchen gekauft werden. Durch die Sammlung der Klasse konnten 792 Stifte gespendet werden.

Kafka in Komiks

Am 13.12.2018 besuchte die Klasse 10e mit ihrer Deutschlehrerin Frau Schüller und Herrn Rupprecht die Ausstellung „Kafka in Komiks“ im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf - Fronberg. Nach dem Empfang durch die Kuratorin erfuhren die Schüler zunächst etwas über Franz Kafka und anschließend über die drei Künstler der Ausstellung sowie ihre unterschiedlichen Stilrichtungen. Danach durften sie selbstständig die Exponate erkunden und Auszüge aus Comics zu Kafkas Werken lesen.  Außerdem gab es Titel der „Kafka-Band“ zu hören und in einem weiteren Ausstellungsraum eine Comic-Verfilmung von „Das Schloss“ zu sehen.  Andere Ausstellungsstücke wie ein Galgen zeigten die Selbstzweifel und Selbstmordgedanken des expressionistischen Schriftstellers. Es wurde deutlich gemacht, wie sein Leben das Werk Franz Kafkas beeinflusst hat.  Im Großen und Ganzen war es für uns ein sehr gelungener Ausflug.

Das etwas andere Haustier

Zahlreiche Amphibien und Reptilien hatte Manfred Werdan im Gepäck. Der Sachverständige stellte heute sein beeindruckendes Wissen über heimische, aber auch exotische Vertreter unter Beweis. Die Tiere stammen zum größten Teil aus seiner Zucht. Aber auch Findlinge, die er vom Zoll übernimmt, sowie von der Polizei konfiszierte Tiere nimmt er unter seine Fittiche. Denn nur durch eine artgerechte Haltung ist er ihm möglich, viele verschiedene Arten gesund zu halten und sie dann auch mit auf Reisen zu nehmen. Die Aufklärung der Schüler über die besonderen Ansprüche dieser Tiere ist Herrn Werdan ein großes Anliegen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe noch viele neue Informationen zu den einzelnen Arten erhalten haben, durften sie auch selbst verschiedene Schlangen, Schildkröten oder Echsen in die Hand nehmen. Biologie begreifen, auf eine besonders beeindruckende Weise.

 

Auszeichnung für SRS

„Stärkenorientierung, das heißt Schatzsuche statt Fehlersuche und die gezielte Förderung der Schülerpersönlichkeit durch eine Vielzahl attraktiver Angebote sind ein Markenzeichen dieser Realschule“.

Mit diesen Worten eröffnete Frau Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger am Mittwoch, den 28.11.2018 in festlichem Ambiente der Neubau-Aula in der Schönwerth-Realschule ihre Rede.

Die Schönwerth-Realschule konnte mit ihren vielfältigen außerunterrichtlichen Angeboten in der Oberpfalz überzeugen und erreichte einen tollen 3. Platz beim Wettbewerb „Aktivitäten über den Unterricht hinaus“.

Aus diesem erfreulichen Anlass versammelte sich die gesamte Schulfamilie in der Aula und lauschte zu Beginn des Festaktes den wunderbaren Klängen der Schulbigband unter Leitung von Anton Lottner.

In kurzen einleitenden Worten von Herrn RSD Matthias Schall und Frau Ministerialbeauftragter Maria Kinzinger wurde deutlich, dass außerunterrichtliche Aktivitäten eine zentrale Verbindung zwischen Lernen und Leben darstellen und gerade durch sie persönliches Engagement und Werte nicht nur gelehrt werden, sondern in der Realität erlebbar gemacht werden. „Dies macht Schülerinnen und Schüler stark für die Zukunft und ein gelingendes Leben“, so Kinzinger.

Und eben genau die Schülerinnen und Schüler der SRS Amberg standen bei diesem Festakt im Mittelpunkt, indem sie in kreativer Weise mit eingespielten Dialogen die Begründungen für diese Auszeichnung im Wettbewerb höchst selbst lieferten. Angefangen mit dem Zukunftskongress „Lernen global“, bei dem sich 1500 Schüler in mehr als 36 Workshops mit  Nachhaltigkeit und Globalisierung beschäftigen konnten, erzählten die Schüler von ihren Erfahrungen im Schulfach „Zukunft“ und dem Fairtrade-Schoolteam, bevor sie von den  zahlreichen sportlichen Erfolgen im Eishockey und Eisschnelllauf schwärmten und begeistert an den Besuch des Sportprojekts „Fit und aktiv mit Viktoria Rebensburg“ dachten.

Natürlich wurde auch das informative Webinar zum Cybermobbing erwähnt, wie auch die langjährige und schöne Zusammenarbeit mit der Diakonie und dem Seniorenheim in Amberg. Von den Oberpfälzer Realschulmusiktagen, über Schulschachnächte bis hin zur Zertifizierung von „Jugend debattiert- Schule“, war zu hören.

Abgerundet wurde dieser gelungene Festakt schließlich mit der Überreichung der Urkunde, den weihnachtlichen Klängen der Schul-Bigband und fairen Säften und Cookies des Fairtrade-Schoolteams.

Mädchen setzt die Jungs schachmatt

Das größte Schachturnier der Oberpfalz ging am 23. November in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne – die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. 447 Schüler und Schülerinnen in Altersklassen von der Grundschule bis zu den Abiturienten kämpften in 103 Mannschaften um Pokale und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft. Erwartungsgemäß setzten sich in fast allen Altersklassen die Schulschachgymnasien aus Regensburg und Neumarkt durch.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt, konnte sich in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Das über mehrere Stunden in insgesamt 7 Runden nahezu ohne Pausen. Und trotzdem: Alle sind mit Freude und Eifer dabei.

Wir reisten dieses Jahr mit insgesamt drei Viererteams in der Altersklasse Jahrgang 2006 und einem Team in der Altersklasse 2002 und jünger an. „Lehrgeld“ mussten dabei unsere Anfänger der Schulschachgruppe zahlen. Bei ihrem ersten Turnier ging es auch weniger um das Sammeln von Punkten als von Erfahrung. Die 5. und 6.Klässler lernen erst seit wenigen Wochen das Schachspiel im Wahlfach, konnten aber in mancher Partie ihren routinierteren Gegnern das Fürchten lehren. Somit wurden von unserem Team III letztendlich auch zwei Mannschaftssiege eingefahren und damit ein paar Mannschaften hinter uns gelassen. In Team I der Schule kämpften zeitgleich unsere Schüler der 7ten Klasse aus der ehemaligen Profilklasse Schach erfolgreich um Punkte. Lange Zeit konnten wir hier oben in der Tabelle mitspielen. In den letzten beiden Runden ging hier allerdings etwas die Kraft verloren. Mit zwei Unentschieden rutschten wir ins vordere Mittelfeld ab und belegten den Platz 10 von insgesamt 31 Mannschaften mit 8:6 Punkten. Eine positive Überraschung war Team II in der Altersklasse IV. Mit enormen Kampfgeist erspielten sich unsere 6t-Klässler genauso wie Team I 8:6 Punkte und landeten aufgrund der schlechteren Brettpunktzahl nur knapp hinter Team I in der vorderen Tabellenhälfte.
Einen schweren Stand hatte unsere Mannschaft in der Altersklasse III, in der sie zum ersten Mal spielten und gegen meist deutlich ältere und erfahrenere Spieler, darunter auch viele Vereinsspieler, die Klingen kreuzten. 5:9 Punkte und Platz 12 von 18 Teilnehmern war somit auch völlig in Ordnung.
Den besten Score unserer Spieler erzielte mit hervorragenden 5,5 von 7 möglichen Punkten übrigens mit Lena Geitner (7b) unser einziges Mädchen der Schulschachgruppe. Weitere Mädchen sind gerne eingeladen, den Jungs das Fürchten zu lehren.

Am Ende eines anstrengenden, sechsstündigen Turniertages reisten die Schachschüler um ihren Betreuer und Schulschachtrainer Herrn Rupprecht, der stets mit seinen Schützlingen mit zitterte, abgekämpft, aber auch zufrieden nach Amberg zurück.

Französisch auf Rädern

Am 20. November war es soweit. Das FranceMobil, ein weißer Renault Kangoo, fuhr in den Schulhof der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule. Bereits seit 2002 fahren junge Franzosen und Französinnen Schulen in ganz Deutschland an, um den Schülern Lust auf das Erlernen der französischen Sprache zu machen. Unterstützt wird diese Aktion von der Robert-Bosch Stiftung und der französischen Botschaft in Berlin.

Mit im Gepäck hatte der 29-jährige Lektor Antoine Sourdeau jede Menge Utensilien, um den 6. Klassen die französische Sprache näher zu bringen. Vor allem französische Musik und das Erlernen typischer Begrüßungsfloskeln begeisterten die jungen Schüler. Spielend lernten sie einige französische Ausdrücke, aber auch typische Dinge unseres Nachbarlandes kennen.

Sowohl Antoine Sourdeau als auch die Französischlehrerinnen Christina Schottenheim und Nicole Zitzmann waren mit den Ergebnissen des Besuchs zufrieden. Einen Vormittag lang durften rund 120 Sechstklässler in ihre möglicherweise nächste Fremdsprache hineinschnuppern. Mit Spaß und ohne Scheu wirkten die Schüler mit und waren sich am Ende einig: „Das hat Spaß gemacht!“

Vorlesetag 2018 in der Klasse 5d

Den bundesweiten Vorlesetag gibt es seit 2004. Dieses Jahr beteiligten sich als Vorleser vier Schülerinnen aus der Klasse 9f, als Publikum fungierte die Klasse 5d.
Am Freitag, 16.11.2018 wurde in der ersten und in der sechsten Stunde vorgelesen. Im großen Sitzkreis hörten die 28 Schüler/innen ihren Gästen konzentriert zu. Den Anfang machte Anna Reichenbach mit „Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zählen“, von Jutta Richter. Sie stellte ihnen Rainer vor, der für viele ein Spielverderber, ein Schlappschwanz – eben ein Furchendackel ist. Ein Junge, der alle möglichen Vorurteile in sich vereint. Anschließend las Jessica Singerer aus dem Buch von Burkhard Spinnen: „Müller hoch Drei“. Hier ist nicht nur der Junge in dem Roman überrascht, dass sich seine Eltern von ihm trennen, auch die Zuhörer. Dann kam Nele Weidlich an die Reihe mit „Mister 2000“ aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel. Die Kidnapping-Story mit den Kinderdetektiven Rico und Oskar begeisterte die Zuhörer am meisten. Zum Schluss stellte Simone Krauß einen Ausschnitt aus Mikael Engströms „Brando“ vor. Ausgangssituation ist ein Elfmeter, von dem Brando weiß, dass er ihn nicht verwandeln darf. Mit der „Fundnudel“, ebenso aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ beendete Frau Groha den Vorlesetag.
Der ganzen Klasse gefielen die Beiträge sehr gut, und alle wünschten sich öfter so einen Vorlesetag.
Vielen Dank an die jungen Damen aus der 9f!

Schüler in der Folterkammer

Am 09. November 2018 fuhren die Klassen 8c und 8e nach Regensburg, um sich im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Reichstagsmuseum im Alten Rathaus und die dort untergebrachte „Fragstatt“ ( = Folterkammer) anzusehen.

In Regensburg wurden von 1663 bis 1806 die Reichstage des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation durchgeführt - bekannt als der „immerwährende Reichstag“, da jener zu dieser Zeit fast ohne Unterbrechung tagte.

Am Vormittag wurden berühmte Wahrzeichen der Stadt besichtigt und durch Herrn Petrig kurz vorgestellt, wie etwa die „Steinerne Brücke“, der Regensburger Dom und die „Porta Praetoria“.  Im Alten Rathaus erhielten die Klassen zeitversetzt eine Führung durch die Räume dieses Gebäudes.

Eingebettet in das Lehrplanthema „Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, welches in den Geschichtsbüchern eher „trocken“ vermittelt wird, bekamen die Schülerinnen und Schüler einen lebhaften Einblick in die damalige Zeit. Im Rahmen dieser Führung durften die Klassen auch die „Fragstatt“, also die Folterkammer, welche im Alten Rathaus untergebracht war, und die dazugehörigen Gefängniszellen anschauen.

Dies war zwar ein „Highlight“ der Tour, sorgte jedoch auch für Beklommenheit, wenn man sich vorstellte, dass damals die Menschen an diesem Ort gefoltert und zum Tode verurteilt wurden.

Alles in allem wurden an diesem Vormittag die Geschichte ein bisschen lebendiger und die Schülerinnen und Schüler an Erfahrungen reicher.

Grusel und super Stimmung

Super Stimmung und eine tolle Party feierten an Halloween unsere Schüler der Unterstufe.
Die spitzen Organisation der SMV mit blutigen Cocktails, Fairtrade Sandwiches und bester Musik vom DJ sorgten für einen perfekten Abend - auch mit den neuesten Tanzstilen. Wir hätten die ganze Nacht durchfeiern können.

Wiederbelebung an der SRS

Herzmassage und Beatmung sind nur einige Techniken, die Leben retten können.
In den Erste Hilfe Kursen lernen unsere 9t-Klässler die komplette Rettungskette der Erstversorgung.
Die erworbenen Scheine gelten natürlich dann auch für den Straßenverkehr.
In den letzten Jahren unterstützte uns das Rote Kreuz bei diesen Lehrgängen, heuer werden diese von Malteser an der Schule durchgeführt.

Besuch aus Alaska

Am 11.10.2018 bekam die Klasse 8E im Rahmen des Englischunterrichts Besuch aus Alaska. Paul Brickwell beantwortete den Schüler/innen eine Schulstunde lang Fragen über das Leben als US-Bürger in Anchorage. Außerdem zeigte er den Schüler/innen Fotos von seinem Zuhause, wobei vor allem die schneelose Landschaft im Sommer und der häufige Besuch von Elchen im Vorgarten für Überraschung sorgten.

Lernlabor Technikland

7aI und 7bI im Lernlabor Technikland: Kinder für Wissenschaft begeistern

 

Kinder sind von Natur aus neugierig, stellen Fragen und wollen alles ausprobieren. Das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen bietet SchülerInnen die Möglichkeit, naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch zu erforschen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist die Mitmachausstellung nun zum zweiten Mal an der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Am vergangenen Montag wurde die Ausstellung offiziell eröffnet.

 

Kinder werden römische Brückenbaumeister. Mit Hilfe von Polfiltern werden sie unsichtbar und machen mit Polarisationsfilter Unsichtbares sichtbar. Sie bewegen einen Magnetwagen und erfahren, wie ein Elektromotor funktioniert. Im Lernlabor Technikland am Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg gehen die SchülerInnen naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Alltag auf den Grund.

 

Mitmachausstellung – Anfassen ausdrücklich erlaubt!

Ahs und Ohs, dazwischen immer wieder „Voll cool!“ – Die Klassen 7aI und 7bI der Schönwerth-Realschule Amberg sind die ersten Schulklassen, die am Eröffnungstag die 30 Experimentierstationen durchlaufen. Und sie sind begeistert! Die eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug. „Ich hab sehr viel Neues gesehen und fand’s schön. Am besten hat mir der Schokokuss im Vakuum gefallen“, sagt der 12-jährige Florian. Auch Samira (12 Jahre) und Lena (11 Jahre), zwei der drei Mädchen, die den naturwissenschaftlichen Zweig besuchen, hatten Spaß in der Ausstellung. „Es war spannend und man lernt viel Neues“, so Samira. „Cool ist, dass wir alles ausprobieren können“, ergänzt Lena.

Die strahlenden Gesichter der Kinder freut Michael Tschapka, Referent für Forschung, Wissens- und Technologietransfer am Institut für Angewandte Forschung (IAF), der die Ausstellung an der OTH in Amberg federführend organisiert. „Im Technikland steckt viel Arbeit, sowohl im Vorfeld als auch während der Ausstellungszeit. Ohne die Unterstützung der Hochschulmitarbeiter und Studierenden, die die Schulklassen und Besucher am Wochenende betreuen, wäre das Lernlabor Techniklabor nicht möglich.“

 

Kinder für Wissenschaft begeistern

„Hemmungen gegenüber der Technik werden am besten abgebaut durch Anfassen und Ausprobieren. Die OTH Amberg-Weiden möchte mit vielfältigen Aktionen Schülerinnen und Schüler möglichst früh an die Technik heranführen und Begeisterung dafür wecken. Dieses Ziel verfolgt auch diese Ausstellung und deshalb passt das Lernlabor Technikland hervorragend zu unseren Aktivitäten im Rahmen der Jungen Hochschule”, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der offiziellen Eröffnung.

„Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Interesse und Freude an Naturwissenschaft und Technik. Dabei ist das ‚Staunen @ Lernen‘ Programm. Spielerisch werden naturwissenschaftliche Phänomene intuitiv greifbar und begreifbar gemacht und ihr Bezug zur technischen Umsetzung in Unternehmen und bei den ganz alltäglichen Dingen aufgezeigt,“ erläuterte Prof. Dr. Wilhelm Schwieger, Mitglied des Vorstandes Förderkreis Ingenieurstudium e.V., die Ziele des Projektes, das unter der Marke Technikland – staunen @ lernen Aktivitäten der vier Kooperationspartner Förderkreis Ingenieurstudium e. V., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/Schulmuseum Nürnberg, Museen der Stadt Nürnberg/Museum Industriekultur und webec - physikalisches Spielzeug zusammenfasst. Unterstützt wird die Ausstellung an der OTH Amberg-Weiden in Amberg von der Stadt Amberg. (Sonja Wiesel OTH Amberg Weiden)

Jugend präsentiert - Schule

Schönwerth-Realschule Amberg zur ersten Jugend präsentiert Realschule in Bayern ausgezeichnet

Im Rahmen des Bundesfinales des Wettbewerbs Jugend präsentiert wurden am
16. September 2018 in Berlin neun Schulen mit dem Siegel „Jugend präsentiert-Schule“ ausgezeichnet –
darunter auch die Schönwerth-Realschule Amberg. Damit befindet sich die Schönwerth-Realschule Amberg im
Kreis von bundesweit nun rund 50 Schulen, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung von
Präsentationskompetenzen vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern bemühen.


Voraussetzung für die Verleihung des Status „Jugend präsentiert-Schule“ ist die Aufnahme des Jugend
präsentiert-Programms in das Schulprofil. Auch müssen sich wenigstens zwei Lehrkräfte im Rahmen
mehrtägiger Workshops zu Jugend präsentiert-Multiplikatoren ausbilden lassen. Jugend präsentiert-Schulen
erhalten für ihr Engagement den Zugang zu weiteren Fortbildungsangeboten, kostenlosen Materialien für
Schülerinnen und Schüler sowie entsprechender Trainingsmaterialien für das Lehrerkollegium.


Präsentieren im Unterricht hat im vergangenen Jahrzehnt einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. In
allen Fächern sind die Schülerinnen und Schüler gefordert, ihre Arbeitsergebnisse vorzustellen und vor den
Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Auch vor den naturwissenschaftlichen Fächern hat dieser
Trend nicht Halt gemacht. War das Präsentieren bislang eher die klassische Domäne der
geisteswissenschaftlichen Fächer, so standen nun auch die Lehrkräfte der Naturwissenschaften vor der
Frage, wie Präsentationskompetenzen an die Schülerinnen und Schüler vermittelt werden können. Diese
Lücke hat Jugend präsentiert mit einem Angebot von Unterrichtsmaterialien, Lehrkräftefortbildungen und
einem bundesweiten Wettbewerb für Schülerinnen und Schülern aller weiterführenden Schulen geschlossen.


Am Wettbewerb haben in der letzten Wettbewerbsrunde rund 2.700 Schülerinnen und Schüler teilgenommen,
in den Lehrkräftetrainings wurden bislang ca. 1.200 Lehrerinnen und Lehrer von etwa 450 Schulen
fortgebildet.

Miteinander in die Zukunft

Zukunftskongress an der SRS Amberg unter dem Motto „Miteinander in die Zukunft“

1500 Schüler beschäftigen sich mit dieser für sie lebensrelevanten Thematik

 

Dr. Helmut Kollhoff, Gründer der Amberger Zukunftsakademie und Träger des Bayerischen Eine-Welt-Preises, unterrichtet seit nunmehr zwei Jahren das Schulfach „Zukunft“ an der Schönwerth-Realschule Amberg. In dieser Zeit arbeitete er stets eng mit dem Fairtrade-Team der Schule sowie den Leiterinnen des Wahlfachs Fairtrade Corinna Wendl, Daniela Forster und Dagmar Gawinowski zusammen. Während eines Treffens zu Beginn des vergangenen Schuljahres kam die Idee auf, den 2. Amberger Zukunftskongress an der SRS Amberg auszurichten. Nachdem dieser Vorschlag auf große Zustimmung seitens der beteiligten Schüler, Lehrkräfte und auch der Schulleitung stieß, begannen bereits im November die Vorplanungen. Nach und nach wurde ein Konzept entwickelt, das vorsah, möglichst vielen Amberger Schülern aller Schularten in abwechslungsreichen, anschaulichen und kreativen Workshops das Thema „Zukunft“ nahe zu bringen. Zwar waren an der SRS hierfür optimale Rahmenbedingungen gegeben, jedoch erwies sich die Organisation eines Kongresses dieses Ausmaßes als echte Herausforderung.

Zunächst galt es, Referenten für die einzelnen Workshops zu finden. Hier wurde man in der Zukunftsakademie, im Fairtrade-Schoolteam (die Klassen 9d und 10e) und im Lehrerkollegium fündig. Schließlich konnten 36 verschiedene Workshops (Beispiele hierfür siehe unten) angeboten werden. Der schuleigene Zukunftskongress für alle Schüler der SRS zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung am 21.07.2018 an der OTH ließ sich organisatorisch etwas einfacher bewältigen. Jeder Realschüler hatte sich im Vorfeld interessensorientiert in je zwei Workshops à 90 Minuten eingetragen. Während einer halbstündigen Pause zwischen den beiden Workshops wurden in der Aula und am Kiosk fair gehandelte bzw. aus fairen Zutaten hergestellte Produkte verkauft. Für Dienstag, den 24.07.2018 hatten sich ca. 750 auswärtige Schüler aller Schularten und Altersgruppen (4. bis 11. Klasse) aus ganz Amberg und Umgebung angemeldet. Sehr erfreulich war auch, dass zwei benachbarte Realschulen - Nabburg und Sulzbach-Rosenberg – unserer Einladung folgten. Ohne die zahlreichen Kongresshelfer (Schüler einer 5. und einer 9. Klasse) und ohne die eigens für den Kongress angefertigten und vom Elternbeirat dankenswerterweise finanzierten Flyer mit integriertem Übersichtsplan hätte die Veranstaltung wohl schnell im Chaos enden können. So funktionierte jedoch organisatorisch alles wie am Schnürchen. Lehrkräfte wie Schüler zeigten sich gleichermaßen beeindruckt. Voll des Lobes war auch die Ministerialbeauftragte für die Realschulen der Oberpfalz, Frau Maria Kinzinger, die es sich nicht hatte nehmen lassen, dem Kongress persönlich beizuwohnen.      

 

Hier nur einige Beispiele für die Vielfalt der angebotenen Workshops:

  • Urban Gardening – Herstellung von Hochbeeten
  • Fairtrade-Parcours mit Stationen zu fairem Handel, Ressourcenverschwendung und "Fairtrade-Siegeln"
  • Experimente zur Energiegewinnung
  • Upcycling – aus Alt mach Neu
  • Herstellung „fairer“ Pralinen und „fairer“ Getränke
  • Weltspiele zur Verteilung des Reichtums, der Ressourcen und der Nahrung
  • Handys – Infos zur Herstellung, Produktionsbedingungen, Schäden für die Umwelt
  • Ausstellung „Plastikplanet Erde“
  • Mein „Ökologischer Fußabdruck“

Das spontane mündliche Feedback der teilnehmenden Schüler (intern wie extern) fiel durchwegs positiv aus. Die Auswertung des anonymen schriftlichen Feedbacks der Schüler ergab, dass der Kongress großen Anklang fand, die Schüler viel Neues erfahren konnten und dazu angeregt wurden, sich über die Zukunft mehr Gedanken zu machen. Eben dies war eines der angestrebten Hauptziele des Kongresses. Umso schöner, dass es erreicht werden konnte.

 

I´ve been looking for freedom

Am heutigen Freitag fand im festlich geschmückten ACC die Abschlussfeier der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule statt.

Nachdem die Absolventen und geladenen Gäste durch den gleichnamigen Swing-Klassiker von Glenn Miller – dargeboten von der schuleigenen Bigband – „In the Mood“ gebracht wurden, begrüßte Erster Konrektor Andreas Rupprecht die Anwesenden. Er lobte v.a. die bewährte und gute Zusammenarbeit innerhalb der Schulfamilie, mit Eltern, Sachaufwandsträgern, Politik, Presse sowie vielen weiteren Organisationen und Institutionen in Amberg, die unsere Absolventen während ihrer Schulzeit immer wieder unterstützt, inspiriert und geprägt haben.

Die Schulband setzte zum letzten Mal die beiden Absolventinnen und Frontsängerinnen Marie Birner und Emilia Krieg (10e) mit „I see fire“ in Szene, bevor die Grußworte folgten.

Wolfgang Dersch – Referatsleiter für Kultur, Sport und Schulen – überbrachte als Vertreter der Stadt die Glückwünsche von Oberbürgermeister Czerny und Landrat Reisinger. Er lobte v.a. die Aktivitäten und das Schulleben der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule, das allzeit „In the Mood“ ist, für die richtige Stimmung sorgt und die richtigen Schwingungen untereinander erzeugt. Wolfgang Dersch wünschte den Absolventen viel Erfolg, indem er mithilfe eines Gleichnisses von Sokrates das Geheimnis des Erfolges illustrierte: Wer den Erfolg möchte wie die Luft zum Atmen, wird den Erfolg auch haben. In diesem Sinne betonte er, wie wichtig es ist, sich auf seine eigenen Stärken zu besinnen und diese weiter auszubauen, dann steht Glück und Erfolg nichts mehr im Wege!

Elternbeiratsvorsitzender Heiko Schneider erinnerte an die vergangene Fußballweltmeisterschaft. Hier war zu beobachten, dass v.a. die Teams, die an sich geglaubt haben, ihr gewünschtes Ergebnis jederzeit im Auge und den Mannschaftsgeist aufrecht gehalten haben, letztendlich erfolgreich abschnitten. Nicht nur Favoriten, sondern auch scheinbare Außenseiter - im Hinblick auf Leistung - können erfolgreich abschneiden, wenn sie ihr Ziel nur beharrlich und stetig verfolgen. Schneider verglich den schulischen Werdegang mit dem Sportleralltag und betonte, dass heutzutage nicht nur Fachwissen und Ausdauer, sondern auch Teamfähigkeit und Softskills von Bedeutung sind – „Fairplay“, um beim Sport zu bleiben. Dies kann manchmal – v.a. auch im Privatleben – maßgeblich zum Erfolg beitragen. In diesem Sinne wünschte Heiko Schneider im Namen des Elternbeirats jederzeit Glück und Erfolg.

Lisa Strahl (10d) und Katerina Weinmeier (10e) als Sprecherinnen der Absolventen verabschiedeten sich im Namen aller Schülerinnen und Schüler von „ihrer“ Schule. Sie beschrieben ihre Ängste am ersten Schultag, das schulische Werden und notwendige Lernen im Laufe der Jahre und das Schulhaus, das letztendlich so vertraut wie das Elternhaus wurde. Auch der Stress, mit dem Eltern und Familie durch Leistungsnachweise und ähnliches belastet war, wurde erwähnt. Ihr Dank gebührte Eltern und Lehrern, die den Weg vom Kind zum Erwachsenen, die Schwierigkeiten der Pubertät, aushalten mussten. Auch den Mitschülern, ohne die dieser Weg nicht zu bewältigen gewesen wäre, wurde gedankt, genauso wie der Schulleitung und den Vertrauenslehrern, die aus jeder Bredouille halfen; nicht zu vergessen die SMV, die v.a. für das Schulleben außerhalb des Unterrichts zuständig war. Die „Noch“-Schülerinnen ließen schulische Fahrten und sonstige „außerunterrichtliche“ Unternehmungen Revue passieren. Dies werde man später den eigenen Kindern erzählen, die Anstrengungen und eventuellen Misserfolge werden verblassen. Wehmut dominiere im Moment neben der Dankbarkeit, die immer wieder erwähnt wurde. Die beiden Absolventen endeten mit einem Zitat von Arthur Schnitzler: „Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut“.

Zu den Klängen von „Freiheit“ in der Version der Söhne Mannheims betrat nun Realschuldirektor Matthias Schall als Hauptredner die Bühne, um sich dem gleichnamigen zugleich großen aber doch auch sehr abstrakten Begriff zu nähern. Zwar ist Freiheit ein Menschheitstraum, doch wissen wir auch wirklich, was dieses scheinbar jedem geläufige Wort tatsächlich bedeutet? Zwar streben wir alle – und im Moment besonders unsere Absolventen – nach Freiheit, aber ist uns auch die Tragweite derselben bewusst? Matthias Schall näherte sich dem Begriff sowohl aus Sicht des Deutschlehrers in Form der eigentlichen Definition als auch aus Sicht des Geschichtslehrers mit der historischen Komponente und Tragweite der Freiheit. Wer jetzt vermutet, seine Rede sei trocken wie manche Deutsch- und Geschichtsstunde gewesen, der sei eines Besseren belehrt: Realschuldirektor Schall unterrichtet auch IT, und deshalb waren seine Ausführungen – und das ist schon fast traditionell für seine Ansprachen – multimedial und kurzweilig aufbereitet, übrigens durchaus alltäglich und üblich für einen Realschullehrer! (Zumal Insidern bekannt sein dürfte, dass speziell diesem Schulleiter technische Ausstattung und modernes Ambiente „seiner“ Schule besonders am Herzen liegen). Doch zurück zur Freiheit: Am Ende steht Abraham Lincols Feststellung, dass die Welt „nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden“ hat. Jetzt geht es aber um die neue Freiheit der Absolventen nach ihrer Schulzeit, Freiheit ohne die rechtlichen und organisatorischen Pflichten des schulischen Alltags, aber auch die neuen Pflichten und Herausforderungen, die diese Freiheit nun mit sich bringt. Für diese sind Absolventen einer bayerischen Realschule bestens gerüstet und gewappnet. Der Werbeslogan des gegenüber des Schulhauses liegenden Supermarktes „Einmal hin – alles drin“, trifft auch auf einen realschüler zu, denn seine Schulart ermöglicht ihm nicht nur umfassende Allgemeinbildung im Sinne eines breit gefächerten Fachwissens, sondern auch die Bildung im Sinne der „Menschwerdung“ nach den Vorstellungen des Humanismus. Projekte wie „Fairtrade“-Schule oder „Schule ohne Rassismus“ schaffen zusätzliche „soft-skills“. Ein Realschüler ist nach seiner Schulzeit „fit“ für das Leben in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als mündiger Bürger. Seinen eigenen Weg dazu muss aber jeder Einzelne für sich selbst finden – die Freiheit dazu hat er (und die erforderliche Bildung).

Nachdem alle sieben Abschlussklassen in Begleitung ihrer Klassleiter - und unter Begleitung ihres Lieblingssongs – die lang ersehnten Abschlusszeugnisse, die „Mittlere Reife“, erhalten hatten, durften sich „die Besten“ auf ihre verdiente Ehrung sowie ein Präsent des Elternbeirats freuen. Dies sind: Lisa Benjamin (10b), Fabian Müller (10c) und Nicolas Wirth (10a), alle mit 1,45; Leonard Berschneider (10g) mit 1,42; Martin Dotzler (10c), Maximilian Hollweck (10e) und Michael Weigert (10b), alle mit 1,26; Florian Stubenvoll (10g) mit 1,33; Patrick Kohn (10a) und Björn Oeder (10b ) mit 1, 27; Johanna Meiler (10e) und Fabian Müller (10d) mit 1,18. Nick Weber (10d) konnte das absolute Spitzenergebnis von 1,00 erreichen.

Das Rahmenprogramm wurde von der Bigband unter Leitung von Anton Lottner sowie der Schulband unter Leitung von Wolfgang Petrig und Jochen Glaser in bewährt qualitätvoller und schwungvoller Weise gestaltet. Viele Musiker aus den Reihen der beiden Ensembles gehörten dem Kreis der Absolventen an. Einen weiteren Akzent setzten die „Chili-Rockers“ mit einer fetzigen Tanznummer unter Leitung von Brigitte Bodensteiner. Hierbei partizipierte mit Bastian Stubenvoll (9f) auch ein amtierender Meister des Rock´n Roll. Die Gesamtregie und Technik lag in den Händen der IT-Lehrer Florian Krettler und Johannes Barthel. Erster Konrektor Andreas Rupprecht dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement, ohne das diese festliche Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre und erinnerte daran, dass jeder Tag zum Lieblingstag werden kann, für die Absolventen natürlich trotzdem besonders der heutige!

 

Vampire der 6b

Fledermäuse üben eine besondere Faszination auf uns Menschen aus, ranken sich doch gruselige Schauermärchen um diese Tiere. Und sie haben so einiges drauf, was im Tierreich einzigartig ist, denn sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Und nein, sie trinken kein Blut, zumindest die Arten, die bei uns in Deutschland vorkommen.  Alle der bei uns heimischen Fledermausarten stehen auf der Roten Liste und sind teilweise vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wollte die Klasse 6b der Schönwerth-Realschule Amberg ihren Beitrag zum Naturschutz leisten und fertigte im Rahmen des Werkunterrichts mit ihren Lehrerinnen Frau Braun und Frau Hummel 21 Fledermauskästen für diese faszinierenden Tiere an. Die überaus fachmännisch hergestellten Behausungen wurden schließlich am Wandertag in einem Wald in Fuchsstein mit Klassenleiter Peter Luschner und Lehrerin Eva Donhauser an mehreren Bäumen befestigt und warten nun auf den Einzug der fliegenden Säugetiere.

Blitz, Donner und Schaumvulkan

Bei der Fahrt ins Deutsche Museum konnten unsere Forscher der sechsten Klassen und der naturwissenschaftliche Zweig der Klasse 9F vielerlei technische und wissenschaftliche Einblicke gewinnen. Angereist bei schweißtreibenden Temperaturen waren alle froh, dass es im Museum, trotz weiter Wege in den schier endlosen Ausstellungshallen, dahingehend relativ erträglich war. Während der Vorführung zum flüssigen Stickstoff gingen die Temperaturen, zumindest stellenweise, sogar bis zu minus 196 Grad Celsius herunter.

Mit Arbeitsaufträgen ausgerüstet begaben sich die Schüler in Kleingruppen auf die Suche nach speziellen Informationen, wobei die beste Bearbeitung nach der Auswertung noch mit einem kleinen Preis geehrt wurde. Bei der Erkundung wurde auch bereits die brandneue App des Museums erfolgreich eingesetzt.

Swinging Twenties, Hollywood, Calypso…

Traditioneller Musischer Abend an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule wartete mit breit gefächertem, internationalem Programm auf

 

Gewohnt schwungvoll eröffnete die Big Band – mit ungefähr 20 Schülern das größte Ensemble der Schule – mit Glenn Millers Swing-Klassiker „In the Mood“ den sommerlichen Konzertabend. Unter bewährter Leitung von Anton Lottner gelang es mühelos, dem Publikum trotz der schwülen Temperaturen noch mehr einzuheizen. Nach der kurzweiligen Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Andreas Rupprecht folgte mit „Shut up…“ ein weiterer Beitrag. Hier konnten präzise intonierende Bläser sowie souveräne und schwungvolle Schlagzeuger jederzeit überzeugen. An dieser Stelle sei anzumerken, dass die Big-Band in diesem Schuljahr zu den Musiktagen der Akademie Alteglofsheim eingeladen war - eine Fortbildungsmöglichkeit, die nicht jedem zu Teil wird und die die Qualität dieses Ensembles demonstriert. Anton Lottner – Leiter der Fachschaft Musik – moderierte in gewohnt unterhaltsamer und informativer Weise den Abend. Es folgten Klavierbeiträge am neu restaurierten Flügel der Schule: Andrea Reinhart (8c) entführte mit poetischem Timbre in die „Fabelhafte Welt der Amelie“. Auch Adam Leifridt (6c) zeigte in diesem Schuljahr mit dem perlenden Klang von „Le onde“ von Ludovico Einaudi eher seine emotional-verspielte Seite und versetzte das Publikum an die Brandung eines Strandes. Unsere Fünftklässler Lea Rittner (Querflöte, Posaune), Jan Karandjoulov (Altsaxaphon) und Adriana Kerschensteiner (Violine) zeigten im Anschluss, dass die die musikalische Zukunft der Schule gesichert ist. Es folgte ein sehr gefühlvoller Beitrag von Elli Martell (7e), die sich zu "Left you alone", einer Eigenkomposition, selbst am Flügel begleitete – sollte Adele hier Konkurrenz bekommen? Völlig andere Töne schlugen Julian Baumgartner, Moritz Koberstein sowie Marco und Louis Übler (auch als „Kreiz und Quer“ bekannt) mit „In den Bergen“ an, nicht umsonst sind sie das musikalische Highlight unserer bisherigen Schulkirwas und „boarischer“ Akzent der Musischen Abende. Disco-Feeling vermittelte der „Funshine Step“ einiger Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b im flotten Beach-Outfit), der Tanzschritte mit Body-Percussion kombinierte (und auch Beats, Off-Beats und Synkopen – und das teilweise gleichzeitig!). Danach wurde es wieder besinnlicher und auch nachdenklich mit „Streets of London“, gespielt von Xenia Birkenstock (6c) am Flügel. Thorsten Wallner (8b) widmete sich – ebenfalls am Flügel - erneut der Filmmusik. Zunächst durfte man leichtfüßig „Comptine d´un autre ete“ erleben, bevor es mit „Skyfall“ in die Tiefen von James Bonds Seele ging, wobei der Pianist sowohl die eigene Virtuosität als auch die Charaktere der entsprechenden Blockbuster gut vermitteln konnte.

Die neu formierte „Nachwuchs“ Big-Band unterhielt schwungvoll mit „Sun Calypso“ und „Happy“ und lässt auf weitere Auftritte hoffen. Mit der Schulband betrat ein weiteres etabliertes Ensemble der Schule die Bühne. Bei „I see fire“ standen die Sängerinnen (Marie Birner und Emilia Krieg, beide 10e) im absoluten Mittelpunkt und beeindruckten durch impulsiven Gesang, wobei sie sich anfangs auch unbegleitet beweisen mussten, was mühelos gelang. Die sängerische Qualität setzte sich bei „All about that bass“ fort, wobei hier auch Robin Söldner (10a) an der Gitarre, Moritz Koberstein (10a) am E-Bass sowie Elias Köbler (10a) und Roman Klein (9a) an den Drums Akzente setzen konnten. Insgesamt zeigte die Gruppe Power und perfekte Abstimmung (und Stimmung) untereinander. Begeisterter Schluss-Applaus bei den Schlussworten durch Moderator Anton Lottner spiegelte nochmals einen gelungenen musikalischen Abend. „Seven Nation Army“ – der Rausschmeißer der Bigband – dürfte den Zuhörern noch als Einmarsch der Teams der kürzlich beendeten Fußballweltmeisterschaft im Ohr sein – unsere Bigband hatte hier aber glücklicherweise die Qualität des französischen Teams und nicht die des deutschen (um beim Fußball zu bleiben! 😉) Nach Verabschiedung und Danksagung an die Mitwirkenden durch den Ersten Konrektor Andreas Rupprecht erfolgte die Zugabe „Happy“ der nun „Vereinigten Bigbands“.

 

Landwirtschaft aus erster Hand

Spontan folgte die Klasse 9e der Einladung von Landwirtin Angelika Hüttner aus Lengenloh, den wöchentlich auf dem Amberger Marktplatz stattfindenden Bauernmarkt zu besuchen. An verschiedenen Stationen wurde den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die Landwirtschaft in der Region um Amberg gegeben. Wesentliche Punkte bei dieser Veranstaltung waren u.a. Informationen über die Verwendung verschiedener landwirtschaftlicher Anbauprodukte wie Weizen, Hafer, Dinkel, Mais etc., der Aufbau des Bodens und dessen Bedeutung in der Agrarproduktion, die Erläuterung der verschiedenen Arbeitsschritte bei der Herstellung von Brot sowie die Unterschiede in der Landwirtschaft früher und heute.

Ver-gleichnisse

„Dein Reich komme“: Das beten wir ganz selbstverständlich im Vaterunser – nicht nur im Religionsunterricht. Aber was soll dieses „Reich Gottes“ eigentlich sein? Jesus antwortet in der Bibel auf diese Frage mit zahlreichen Gleichnissen: Er erzählt Geschichten und vergleicht dort das Reich Gottes mit einem Senfkorn, er spricht von einem barmherzigen Samariter oder einem verlorenen Sohn. Mit solchen Sprachbildern in seinen Gleichnissen „vergleicht“ er das Reich Gottes für uns Menschen.

Auch Künstler versuchen, etwas Unsichtbares in ihren Bildern sichtbar zu machen: Sie können etwas ausdrücken, was wir mit Worten nicht beschreiben können: Kunstwerke können uns berühren, provozieren oder zum Nachdenken anregen.

Kunst ist also auch eine wunderbare Möglichkeit, die Botschaft vom unsichtbaren Reich Gottes tatsächlich erlebbar zu machen, wie man seit dem 11. Juli auch in der neuen Aula der Schönwerth-Realschule sehen kann. Die Fotoausstellung „Ver-gleichnisse“ zieht vor dem Unterricht und in den Pausen zahlreiche neugierige Blicke auf sich.

Die Klasse 7cd erstellte im katholischen Religionsunterricht Fotografien, die jeweils die Botschaft eines Gleichnisses von Jesus sichtbar machen wollen. Da in der Vorbereitung einer solchen Ausstellung eine Menge Arbeit steckt, nahm sich die Klasse gemeinsam mit Herrn Wittmann am 10. Juli von der dritten bis zur neunten Stunde Zeit für dieses interessante und abwechslungsreiche Vorhaben. Wie soll man denn überhaupt etwas Unsichtbares malen oder sogar fotografieren können? Um diese Frage zu beantworten, begab sich die Klasse zunächst auf die Suche, wie verschiedene Künstler Gleichnisse von Jesus in ihren Bildern dargestellt haben und welche Botschaft wir darin über das Reich Gottes erkennen. Mit diesen Beobachtungen und grundlegenden Informationen zur Fotografie machten sich die Schüler nun selbst ans Werk: Sie wählten ein Gleichnis aus, gingen seiner Botschaft auf den Grund und sammelten Ideen für eine Fotografie. Dazu besorgten sie anschließend Materialen und Requisiten, die für die Bilder benötigt wurden. Da wurde auch schnell einmal zum Pausenverkauf gerannt, um leckere Kirschen zu besorgen – jedoch nicht, um sie zu essen, sondern um sie zu fotografieren. Die anschließende Bearbeitung am Computer unterstützte schließlich die Aussage des Bildes durch die vorher gut überlegte Farbbearbeitung, Kontrastveränderungen oder Anpassungen der Lichtverhältnisse. Herausgekommen sind so 14 Fotografien, die sich jeweils auf ihre ganz eigene Art und Weise mit der Botschaft eines Gleichnisses auseinandersetzen.

Für eine Ausstellung bedarf es aber weit mehr als nur das Anfertigen der Bilder: Die Klasse einigte sich auf einen interessanten Titel, es wurden Schilder für die Bildunterschriften angefertigt, eine ansprechende Präsentation der Bilder festgelegt oder auch Plakate für das Schulhaus gestaltet. Nur durch das vorbildliche Zusammenhelfen der ganzen Klasse konnte die Ausstellung so am nächsten Tag rechtzeitig eröffnet werden.

Die Klasse 7cd lädt alle ein, sich etwas Zeit zu nehmen und die Bilder genau anzuschauen. Es ist spannend, wie man so die Botschaft dieser uralten Gleichnisse aus biblischer Zeit auch in unserer Zeit noch erleben kann. Durch die Fotoausstellung können wir so die Bitte ein bisschen besser verstehen, die wir im Vater Unser an Gott richten: „Dein Reich komme“.

Tučňáci, Zmrzlina a Kofola

Die Schüler aus dem Wahlfach Tschechisch trafen sich am Montag um 8.00 Uhr in der Schul-Aula. Mit dem Bus fuhren wir los und um halb 11 waren wir auch schon am Ziel.
Den Zoo durften wir - in kleine Gruppen aufgeteilt - auf eigene Faust erkunden. Drei Stunden hatten wir Zeit für diese Besichtigung. An der Kasse bekamen wir zusätzlich einen farbigen Lageplan, damit wir uns zurecht finden konnten. Die Löwen waren für viele von uns das Highlight, der “Boss” der Truppe war mächtig am Brüllen. Aber auch Pinguine, Giraffen, Riesenschildkröten, Pferde und noch viel mehr Tiere haben wir gesehen. Ein Teil des Zoos nannte sich "Dinopark" - darin waren Plastik-Skulpturen von Dinosauriern zu sehen. Mich haben aber die lebendigen Tiere mehr interessiert.

Um 13:00 Uhr haben wir uns alle wieder am Eingang getroffen, um gemeinsam zu dem zooeigenen Imbiss-Stand zu gehen.

Nachdem wir gegessen hatten, schlenderten wir auf dem Weg nach draußen nochmal an ein paar Tiergehegen vorbei.

Zmrzlina (Eis) zum Abschluss durfte nicht fehlen, auch mussten viele noch einen Vorrat an “Kofola” (das ist DAS tschechische Nationalgetränk, wenn man kein Bier trinken darf) besorgen.

Um 15:00 Uhr stand dann auch schon wieder die Rückfahrt nach Amberg an – na shledanou (Auf Wiedersehen)!

 

Eifrige Sammlerinnen

Julia Eckl und Lilli Pfab (9e) wurden zum Dank für ihre engagierte Sammlung für das Müttergenesungswerk in das Rathaus eingeladen. Im Kleinen Rathaussaal (Trauungsraum) überreichte ihnen Herr Preuss, der zweite Bürgermeister, jeweils eine Urkunde und einen Kinogutschein. Als Zusatzgeschenk gab es anschließend eine interessante Führung durch die alten Räume, auf den Balkon – mit Blick auf den Marktplatz – und unter das Dach, das vor etwa 400 Jahren als Getreidespeicher gedient hatte.

Public-Viewing in der SRS

Es gab Knabbereien, Chips, Getränke.
Super organisiert von unserer SMV.

Nur Jogi hat es nicht hinbekommen :(

Nächster Versuch zur EM 2020!

Eis in wenigen Sekunden

In diesem Schuljahr hat erstmals ein Schüler der Schönwerth-Realschule am Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teilgenommen: Edwin Waal aus der Klasse 9 A erstellte eine Präsentation zum Thema „Eis in wenigen Sekunden“ und reichte sein Video ein.

Der Wettbewerb „Jugend präsentiert“ findet jährlich statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die zwischen 12 und 21 Jahre alt sind und eine weiterführende Schule besuchen.

Ziel ist es, eine naturwissenschaftliche oder mathematische Frage in einer Präsentation schlüssig zu beantworten. Von der Präsentation muss ein Video erstellt und eingereicht werden. Wenn dieses Video die Jury überzeugt, wird der Teilnehmer zur Qualifikationsrunde eingeladen und erhält ein professionelles Präsentationstraining.

Für seine diesjährige Teilnahme hat Edwin Waal eine Urkunde bekommen, die ihm am 18.06.2018 von Herrn Schall überreicht wurde.

Lach, die Wette gilt!

Zu lachen gab es viel bei der Aufführung von „Lach, die Wette gilt“ an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule am Donnerstag Abend. Doch die Schultheatergruppe „Theaterfieber“ schaffte noch viel mehr, als ihr Publikum zu amüsieren. Sie berührte mit ihrem Spiel, sie überraschte und verzauberte die Zuschauer mit einem Feuerwerk an Schauspielkunst und Spielfreude. Angelehnt an die Geschichte „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ von James Krüss erfreut in diesem Stück Tina Thaler (absolut grandios gespielt von Johanna Meiler) ihr Umfeld mit ihrem mitreißenden Lachen. Ob auf dem Klassenfoto oder im Kinosaal – keiner kann sich ihrer fröhlichen Art entziehen. So wird auch die teuflische Baronin Lefuet (herrlich durchtrieben und tyrannisch dargestellt von Emilia Krieg) auf das Mädchen aufmerksam – und schlägt ihr jenen verhängnisvollen Tausch vor: Ihr Lachen gegen die Fähigkeit, von nun an jede Wette zu gewinnen. Gutgläubig willigt Tina ein. Doch obgleich sie von nun an tatsächlich jede noch so absurde Wette gewinnt und bald schier in Geld schwimmt, hat sie mit ihrem Lachen zugleich auch ihre Lebensfreude verloren.

Ebenso beeindruckend wie die klar und begeistert gespielte Handlung war das Setting der einzelnen Szenen. Die hochkonzentrierten Schauspieler (unter anderem Katharina Lautenschlager, Annika Hagen, Daniela Zorn, Jasmin Fischer und Leonie Ziebert) schlüpften dabei mühelos von einer Rolle in die andere: Sie kicherten auf dem Klassenfoto, johlten auf der Rennbahn, futterten Popcorn im Kino und mimten fordernde Hotelgäste. Dabei entstanden auf der Bühne beinahe wie von selbst die eindrucksvollsten Bilder und starke Stimmungen, umrahmt von rockiger bis melancholischer Musik. Und selbst die Beleuchtung spielte eine eigene Rolle – wie zum Beispiel das düstere Rotlicht, das jeden von Baronin Lefuets Auftritten einleuchtete.

Am Ende gewinnt – wie schön – das Gute, und sogar ihre eifrigen Helfer (Nisa Apaydin, Fabian Höcherl, Annika Hierreth, Ceren Göz, Sophia Saval, Chiara v. Wichtingen und Lena Hummel) wenden sich von der Baronin ab. Angefeuert von ihren treuen Freunden (Jessica Ril und Ines Tischner) spielt Tina schließlich ihren großen Trumpf aus und wettet sich ihr Lachen zurück. Und wer zuletzt lacht...

Das dürften auf jeden Fall die Schulspielleiterinnen Brigitte Bodensteiner und Katharina Augustin gewesen sein, denn sie hatten – verstärkt durch den begeisterten Applaus - allen Grund, auf ihre tolle Truppe stolz zu sein.

Buddha erleben im Kooperationsausflug

Buddha erleben im Kooperationsausflug

Wenn junge und ältere Menschen gemeinsam in einem buddhistischen Zentrum zu bayerischer Volksmusik – vorgetragen von zwei jungen Burschen in Lederhosen – singen, klatschen und tanzen, kann es sich nur um einen weiteren der vielen erlebnisreichen Ausflüge der beiden Kooperationspartner SRS Amberg und Seniorenheim der Diakonie handeln.

Nach wochenlangen Vorplanungen der organisatorischen Leiterin Dagmar Gawinowski und Sozialdienstleiterin Maria Friedrich begann der Ausflug am 5. Juni um 13:00 Uhr dank eines gnädigen Wettergottes bei strahlendem Sonnenschein. In mehreren Kleinbussen und privaten PKWs traten 30 Personen die Reise ins 40km entfernte Teublitz an. Begleitet wurden die Senioren und Schüler von Heimleiter Marcus Keil, Beratungsrektor Christian Schön (mit beiden Töchtern) sowie den Studienreferendaren Stefanie Bonauer, Anna Schmidbauer und Dominik Wittmann.

Die Vorfreude und Neugierde war bei allen Teilnehmern groß, zumal man mit dem buddhistischen Zentrum in Teublitz (Ortsteil Katzdorf) ein für viele völlig unbekanntes Terrain erkunden wollte. Dort angekommen erklärte die gebürtige Teublitzerin Dagmar Gawinowski einiges zur Entstehung dieses Zentrums. Der Verein Ruamjaipak hatte im März 2012 das ehemalige Schulhaus zusammen mit der Turnhalle von der Stadt Teublitz gekauft. Seitdem leben dort jeweils für ein paar Monate Mönche und verkünden ihren Glauben. Vereinsmitglieder - meist thailändischer Abstammung -  kümmern sich seither um das Wohl der Mönche. Von diesen wurden die Besucher aufs Herzlichste empfangen. Traditionell barfuß (oder im Falle der Senioren in Hausschuhen) betraten die Gäste ehrfürchtig das Herzstück des Zentrums, in dem Europas größte Buddha-Statue bestaunt werden kann und die Mönche bereits auf die Besucher warteten. Nach einem gemeinsamen Gebet kam es zu einem regen Austausch zwischen Schülern, Senioren und den Mönchen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die älteren Teilnehmer bereits über einiges an Vorwissen verfügten und in ihrem Leben schon so manches buddhistische Land besucht hatten. Viel Freude bereiteten die Mönche ihren Gästen, als sie jedem persönlich ein Armband als Geschenk überreichten. Noch größer war die Freude über die vielfältigen vorbereiteten Speisen und Getränke, die im Anschluss im Speisesaal verabreicht wurden. Dort kam es dann auch zum bereits eingangs geschilderten gemütlichen Beisammensein.

Für die Ausflügler ging es anschließend weiter in den Naturpark Höllohe. Während die Senioren sich am dortigen Kiosk bei einem Eis stärkten, stürmten die Schüler sofort die Fahrzeuge, die dort eigentlich für kleinere Besucher bereitstanden, und begannen ein Wettrennen, über das die Senioren sich köstlich amüsierten. Beim Rundgang durch den Park wurden dann die Rehe und Enten gefüttert und dabei so manches Pläuschchen geführt. Einen weiteren Höhepunkt stellte die musikalische Einlage von Julian Baumgartner und Moritz Koberstein am Kiosk dar. Beide Schüler gehören im Seniorenheim längst schon zum Inventar und spielten gewohnt zünftig auf, sodass viele weitere Besucher des Parks hinzustießen und sich von der guten Laune aller anstecken ließen.

Erst in den frühen Abendstunden konnten sich die Teilnehmer voneinander losreißen. Während der Heimfahrt gab es laut Auskunft der Heimleitung und Lehrkräfte nur zwei Themen - den tollen Ausflug und natürlich die Frage, wann wohl der nächste stattfinden würde!

Kopfrechenkönig 2018

Wie bereits in den letzten Jahrzehnten wurde auch heuer der Kopfrechenkönig unter den Sechstklässlern der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule ermittelt und gekürt.

Die Schüler wurden während des Schuljahres im Mathematikunterricht und auch in Vertretungsstunden auf die Ausscheidung vorbereitet. Vor den Pfingstferien standen dann jeweils die beiden Klassenbesten unserer fünf sechsten Klassen fest.

Sie konnten am 04.06.2018 in einem vielfältigen Wettkampf gegeneinander antreten und ihr Können beweisen. Abgefragt wurden hierbei neben kniffligen Kopfrechen- und Knobelaufgaben auch Sachaufgaben, welche ebenfalls ohne schriftliche Hilfe gelöst werden mussten. Inhaltlich wurden dabei fast alle Grundwissensbereiche der fünften und sechsten Jahrgangsstufe abgedeckt. Bei der Ausscheidung lieferten sich unsere Teilnehmer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Großes Lob verdienen alle Teilnehmer: Liane Kempf (6 a), Alexander Hopfauf (6 a), Simon Kellner (6 b), Leonard Pundor (6 b), Niklas Fuchs (6 c), Ben Kreller (6 c), Valeria Steiz (6 d), Felix Marquart (6 d), Lena Geitner (6 e) und Adrian Greiner (6 e).

Folgende Schüler zeigten die besten Rechenkünste:

  1. Platz: Adrian Greiner
  2. Platz: Ben Kreller
  3. Platz: Niklas Fuchs

Adrian darf unsere Schule beim Oberpfälzer Wettbewerb im Kopfrechnen vertreten. Wir gratulieren ihm herzlich zum Sieg und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

Bleistift vs. Touchscreen

Ist der Bleistift oder Fineliner trotz der zunehmenden Digitalisierung immer noch zeitgemäß? Genau dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8C, zusammen mit den Begleitlehrkräften Frau Schottenheim und Herrn Grüssner, am Montag, 04. Juni 2018 bei einer Erkundung im Unternehmen STAEDTLER nachgegangen. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg ist Europas größter Hersteller u. a. für holzgefasste Stifte, Textmarker und Fineliner. Bei der Besichtigung konnten die Schüler das im BwR/ WR – Unterricht vermittelte theoretische Wissen über die Beschaffung von Werkstoffen und Handelswaren, über Produktionsabläufe sowie Lagerhaltung auch einmal praxisnah miterleben.

Zu Beginn der Erkundung erfuhren die Jugendlichen zunächst wichtige Daten und Fakten über das Familienunternehmen STAEDTLER: Das Unternehmen wurde im Jahre 1835 in Deutschland gegründet und beschäftigt derzeit mehr als 2000 Mitarbeiter, die nicht nur in Nürnberg und Neumarkt/ Opf., sondern weltweit tätig sind. Aktuell gibt es 21 Vertriebsniederlassungen, wobei STAEDTLER-Produkte auf allen Kontinenten und in 150 Ländern verkauft werden.

Schwerpunkt der Besichtigung war eine ausführliche Werksführung. Am Beispiel der Produktion von Bleistiften und Finelinern wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, welche Werkstoffe und Maschinen bei STAEDTLER zum Einsatz kommen. Zur Herstellung der Bleistifte werden überwiegend die Rohstoffe Graphit, Ton und Holz eingesetzt. Sehr faszinierend war dabei das vollautomatische Hochregallager mit über 60 000 eingelagerten Waren und Produkten.

Mit der Werksführung durch die einzelnen Abteilungen konnten so die Unternehmensabläufe von der Beschaffung, über die Produktion bis hin zur Kommissionierung, Verpackung und dem Versand der Aufträge leicht nachvollzogen werden. Zum Abschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler sogar einige Stifte geschenkt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Eberhard Rüdel für den wirklich sehr interessanten Einblick in das Unternehmen STAEDTLER mit der Erkenntnis, dass Stifte die Grundlage sind, um unsere Gedanken oder Ideen niederzuschreiben. Der altbewährte Bleistift wird sicher bis weit in die Zukunft einen großen Stellenwert für uns haben.

Laura Donhauser trifft bei Fußball EM

Unsere Schülerin Laura Donhauser schießt  Deutschland bei der U17w EM in Litauen im Prestigeduell gegen Niederlande mit einem Tor in der Nachspielzeit zum Ausgleich in das Halbfinale.

 

Die haben einen Vogel

Die Klasse 6b besuchte am 14.05.2018 die Ökostation des LBV in Regenstauf. Durch die hervorragende Unterweisung von Diplombiologin Frau Peuser und zwei engagierten Mithelfern aus dem Bundesfreiwilligendienst gestaltete sich der Besuch zu einer wertvollen Unterrichtseinheit direkt vor Ort an den Regenauen.

Der Unterricht war dreiteilig gestaltet:

  • Als erstes informierte Frau Peuser zu den Aufgaben und Tätigkeitsbereichen des Umweltverbandes LBV.
  • Anschließend erfuhren die Schüler zum Thema: „Der Star, Vogel des Jahres 2018“ steckbriefartig alle wissenswerten Details, die ein Star zum Leben braucht. Daraufhin ging der Referent gezielt auf die negative Umgestaltung der Landschaft durch die Land- und Forstwirtschaft ein, welche die Lebensvoraussetzungen des Stars sehr einschränken. Besonders Landwirtschaft ohne Nutztiere, die sich auf Weiden aufhalten oder der Spritzmitteleinsatz gegen Insekten in der Landwirtschaft wirken sich auf den Wiesen- und Weidenvogel sehr schlecht aus. Ebenso wurde den Schülern in der Präsentation Gärten gezeigt, die für Vögel gute Bedingungen bieten und Gärten, die als Schotterwüsten keinem Lebewesen mehr Unterschlupf und Nahrung bereit halten.
  • Anschließend teilten die Referenten die Schüler in 2 Gruppen auf. Zuerst ging es mit der einen Gruppe zu den Volieren der kranken Vögel und anschließend in den Schulungsraum. Dort wurde erörtert, warum Vögel fliegen können und an den Binos erforscht, welche Besonderheiten sie dazu haben. Darauf wurden die Gruppen gewechselt.

Für die Schüler entstand dadurch ein einmaliges Gesamtbild über die Besonderheiten der Vögel.  Dies ist auch ein wichtiges Ziel im Lehrplan der 6. Klasse der Realschule. Außerdem konnten die Themen Umweltschutz und Artenschutz konkret am Beispiel Star fachgerecht dargestellt werden.

Die Mannschaft der Jungen 4 werden Dritter

Am Fr., 11.05.15, trat unsere Mannschaft im Regionalentscheid gegen die
Mannschaft der Knabenrealschule Neumarkt und der Wolfgang-Höllerer-Realschule
aus Sulzbach-Rosenberg an. Ausgetragen wurde dieses Turnier auf dem
Sportgelände des FV Vilseck. Der Sieger qualifiziert sich für die Teilnahme an der
Oberpfalzmeisterschaft in Regensburg. Im ersten Spiel traf unsere Mannschaft auf
die Mannschaft aus Neumarkt. Mit etwas Pech zu Beginn ging dieses Spiel verloren.
Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg kamen wir schnell
in Rückstand und verloren auch dieses Spiel. Sieger wurde die Mannschaft aus
Neumarkt, zweiter die Mannschaft aus Sulzbach-Rosenberg und wir Dritter.

Abschlussfahrt der 10C

Es ist Mittwoch der 02.05.2018 um kurz vor halb acht. Alle warten gespannt auf die Abfahrt zu unserem Ziel Frankfurt am Main. Nachdem der Reisebus losfuhr, dauerte es ein paar Stunden, bis wir die Schiffsanlegestelle erreichten. Dadurch bot sich uns die Möglichkeit Frankfurt von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten – dem Wasser. Nach diesem entspannten Einstieg ging es weiter zur Jugendherberge Frankfurt. Wir alle empfanden die Unterkunft als sehr angenehm. Anschließend gingen wir zusammen in die Innenstadt um uns die Hochhäuser bei der Skyline Tour anzuschauen. Als krönenden Abschluss ging es zum Ende des Tages hoch hinaus auf den Maintower, von dem unsere Klasse einen atemberaubenden Blick auf Frankfurt werfen konnte.

Am Donnerstag ging es zum Römerberg, um dort die Stadtführung zu starten. Anschließend war die Schirn Kunsthalle der nächste Ort, den wir besuchten und nachdem wir die aktuelle Kunstaustellung sahen, ging es weiter zur Kleinmarkthalle. Insgesamt war die Stadtführung eine interessante Aktivität durch die vielen verschiedenen von uns besuchten Orte. Am Nachmittag fuhren wir zum 12 km südwestlich von Frankfurt am Main liegenden Flughafen. Wir freuten uns besonders auf die Führung dort, da er einer der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze ist. Später am Abend hörten wir uns die Kriminalgeschichten der fünfgrößten Stadt Deutschlands an. Auch diese historischen Geschichten waren spannend und ein guter Abschluss nach einem so ereignisreichen Tag.

Am dritten und leider auch letzten Tag gingen wir am Vormittag zur Paulskirche. Das nationale Denkmal ist architektonisch ein tolles Gebäude und zur heutigen Zeit finden im Inneren Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen statt. Nachdem wir diesen Punkt auf unserer Liste abgehakt haben, wollten wir zum Goethe-Haus. Im Inneren des Gebäudes bekommt man einen guten Eindruck von der Vergangenheit, da einige originale Stücke ausgestellt werden. Als dieser historische Rückblick ein Ende nahm, gingen die meisten noch zur Einkaufsmeile, um sich dort umzuschauen. Danach mussten wir leider zur Jugendherberge zurückgehen, um auf unseren Bus zu warten, der uns zurückbrachte.

Zusammengefasst waren diese drei Tage sehr schön, interessant und toll für die ganze Klasse.

Fabian und Lara

Mathematik mit dem Känguru

Am 15.03.2018 nahmen 18 mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler der sechsten und fünften Jahrgangsstufe die große Herausforderung an und starteten beim internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik.

Dieser Wettbewerb findet einmal jährlich in mehr als 70 Ländern weltweit statt. Dabei lösen die Schüler Multiple-Choice-Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Es handelt sich vor allem um Knobelaufgaben, Textaufgaben und Aufgaben aus der Geometrie. Dabei wird neben dem logischen Denken, das Herstellen von mathematischen Zusammenhängen und das räumliche Vorstellen getestet.

Alle freiwilligen Rechner und Denker der SRS Amberg gaben ihr Bestes. Mit viel Anstrengung und Konzentration tüftelten sie 75 Minuten lang, um die richtigen Lösungen herauszufinden.

Da die Ergebnisse bundesweit ausgewertet werden, hieß es nach der Teilnahme erst einmal abwarten und hoffen. Ende April war es dann endlich soweit. Die Ergebnisse wurden an die Schule übermittelt und die Siegerehrung konnte am 27.04.2018 durchgeführt werden.

Dabei gingen die ersten drei Plätze an:

Adrian Held, 6E (1. Platz)

Lara Kohn, 6E (2. Platz)

Simon Kellner, 6B (3. Platz)

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde für ihre ausgezeichneten Leistungen, ein Mathematik-Spiel und ein Übungsheft mit weiteren Knobelaufgaben, sodass sie auch weiterhin fleißig tüfteln können. Die drei Sieger bekamen zusätzlich ein Geodreieck geschenkt.

Abschließend auch noch einmal auf diesem Wege herzlichen Glückwünsch an alle Teilnehmer.

Werkstattwochen in der Handwerkskammer

Es wird gebohrt, gelötet, gefeilt, gefliest, betoniert, ...
Viele Werkstücke können die Schüler dann auch mit nach Hause nehmen oder werden sinnvoll in der Schulanlage genutzt, wie z.B. die selbst gefertigten Tische und Bänke.
Im Berufsorientierungsprogramm der Handwerkskammer durchlaufen die Schüler der 8ten Klassen in insgesamt zweieinhalb Wochen viele Stationen.
Von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr erhalten die Schüler praktische Einblicke in die Handwerksberufe und erfahren zudem, was ein Arbeitstag bedeutet.
Diese Maßnahme in Kooperation der Handwerkskammer hat sich an der Schule in den letzten Jahren erfolgreich etabliert und ist eine Säule der Berufsausbildung der Schönwerth-Realschule geworden.
Nähere Informationen findet man auch unter https://srsamberg.de/berufsorientierung .

Lesen macht Spaß

Wie in jedem Jahr rund um den 23.04. so besuchten auch heuer die 5. Klassen eine Amberger Buchhandlung. Im Rahmen des „Welttag des Buches“ bekamen die Schülerinnen und Schüler ein Buch geschenkt.

In der Buchhandlung wurde den Schülern der Weg des Buches von der Autorin ins Geschäft verdeutlicht und Wissenswertes über die Arbeit der Buchhändler näher gebracht. Das neu erworbene Wissen konnte dann in einer Buchhandlungs-Rallye gleich unter Beweis gestellt werden. Nach einer kurzen Pause wurden den Schülern auf spielerische Art Fakten zu bestimmten Bücher sowie rund ums Lesen vermittelt. Im Anschluss an ein paar Lesetipps durften die Fünftklässler ihre von der Stiftung Lesen zur Verfügung gestellten Buchgutscheine einlösen.

Ein herzliches Dankeschön an die Buchhandlung Rupprecht und die Stiftung Lesen!

Gewässer-Exkursion

Im Rahmen des Biologieunterrichts fuhren wir, die Klasse 8c, mit Frau Bäuml und Herrn Grüssner nach Wieselrieth. Dort brachte uns Herr Urban das Themengebiet „Gewässer“ etwas näher. Albert Urban ist der Besitzer der drei Weiher, die wir besichtigen durften. Nachdem Herr Urban uns etwas über die Biberschäden erzählt hatte, ging es mit der Arbeit los. Einige pflanzten Bäume, andere wiederum beseitigten die abgenagten Äste aus dem ausgelassenen Weiher und die übrigen Schüler räumten die restlichen Überbleibsel weg. Nach erledigter Arbeit wurde uns eine Brotzeit spendiert. Nach ca. 3 Stunden wurden wir mit Jagdhorn-Klängen verabschiedet. Es war ein tolles Erlebnis für unsere Klasse!

Forschernachmittag

Beim Forschernachmittag an der SRS war für die Forscherinnen und Forscher der sechsten Jahrgangsstufen einiges geboten. Sie durchliefen in Gruppen vier verschiedene Workshops. Dabei versuchten sie sich am Bau einer Leonardobrücke (Herr Feldmann), bauten ihre eigene Sonnenuhr und durchliefen einen Optik-Parcours (Physikseminar: Herr Franz, Herr Herrmann, Frau Kaiser und Frau Schiffner), bei dem sie selbständig experimentieren und dabei verschiedene optische Phänomene erkunden durften. Bei Herrn Rupprecht lernten die jungen Forscher, wie man mit nur zwei Händen bis 1023 zählen kann, wenn man das Dualsystem beherrscht und wurden zudem zu mathematischen Zauberern ausgebildet.
Zur "Abkühlung" fanden sich in der Pause alle Schülerinnen und Schüler in der Aula ein. Dort zeigte Herr Ringer was man mit flüssigem Stickstoff so alles anstellen kann. Bei -196°C zersplitterten Rosen in tausend Teile, bildeten sich wabernde Dampfschwaden und mit einer Banane wurde ein Nagel in einer Platte versenkt.
Nach einem kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag fand so ein weiterer Baustein unserer Forscher im Rahmen unserer MINT-Schule erfolgreich und mit begeisterten Schülern statt.

Exkursion in die Amberger Stadtbibliothek

Am 12.04.2018 machte sich die Klasse 6E im Rahmen des Deutschunterrichts gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Frau Augustin und Frau Schwanfelder auf den Weg in die Amberger Stadtbibliothek.

Dort angekommen, erhielten die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einweisung in den Bibliotheksbetrieb eine Führung durch den Kinder- und Jugendbereich, wobei ihnen die Sortierung der Bücher nach Themen und Autoren anschaulich erläutert wurde.

Im Anschluss daran hatten die Mädchen und Jungen ausreichend Zeit, um sich die verschiedenen Medien genauer anzusehen und ihrem Interesse nach auszuwählen. Und so kam es, dass über die ganze Bibliotheksetage verteilt lesehungrige Jugendliche saßen, die es kaum abwarten konnten, in den gefundenen Büchern und Zeitschriften zu schmökern.

Eine solche Lesefreude sollte nicht gestoppt werden! In diesem Sinne durften sich vor der Verabschiedung noch alle, die bereits in Besitz eines Bibliotheksausweises sind oder diesen zuvor beantragt hatten, ihre Wunschmedien unmittelbar ausleihen.

 

Ordensschwester statt Polizistin

Ein Leben ganz ohne eigene Familie, in Armut und Gehorsam?! Ein Leben, das man ganz auf Gott ausrichtet? Auch heute noch entscheiden sich junge Männer und Frauen dafür, in einen Orden einzutreten. T. Stadler ist so eine junge Frau, die sich für ein Leben in solch einer Gemeinschaft entschieden hat. Sie verzichtet damit auf so einiges, was für viele Menschen doch ganz selbstverständlich erscheint. Am 12.04.2018 besuchte sie die Klasse 10e im Rahmen des Religionsunterrichtes und erzählte von ihrem spannenden Weg in einen Orden.

Frau Stadler ist gerade „Interessentin“ – sie steht damit noch am Beginn einer ungefähr zehn Jahre dauernden Ausbildung, an deren Ende nach einer Zeit als Kandidatin, Postulantin, Novizin und schließlich als Schwester in der zeitlichen Profess die ewige Profess steht. Erst dann gilt die Bindung an den Orden bis zum Tod.

So erklärte Frau Stadler zunächst, was einen Orden auszeichnet. Überrascht waren doch einige Schüler, dass nicht alle Ordensgemeinschaften in klassischen Klöstern leben und dass es gegenwärtig sogar noch rund 18 000 Frauen und 4 500 Männer in Deutschland gibt, die einem Orden angehören. Einige Schüler fanden es außerdem erstaunlich, dass ein „Auswahlverfahren“ beim Ordenseintritt durchlaufen werden muss. So soll die Frage geklärt werden, ob man überhaupt zu einer Gemeinschaft passt. Jeder Orden hat nämlich sein bestimmtes Charisma – also Ziele und Überzeugungen, für die die Gemeinschaft lebt.

Frau Stadler wünscht sich ein Leben in der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Kreuz – ein Orden, der die Botschaft der Auferstehung lebt: Schwierigkeiten, Leid und Tod sind nicht das Letzte,
sondern Jesus Christus, der die Welt durch sein Leben, Sterben und Auferstehen erlöst hat. Aus diesem Glauben stellen sie sich Herausforderungen wie Ungerechtigkeit, Ausgrenzung oder Armut. Betroffenen Menschen möchten die Ordensfrauen wieder Hoffnung schenken. So kümmerte sich der Orden schon immer um die Bildung von Mädchen und jungen Frauen, ist in der Kranken- und Altenpflege tätig oder hilft Menschen in Not auf der ganzen Welt.

Anhand des Wappens der Schwestern vom Heiligen Kreuz ging die Interessentin auf diese Überzeugungen und Ziele des Ordens, auf die Herkunft und Geschichte sowie auf das Wirken des Ordens auf der ganzen Welt ein. Demnach gehören rund 1 600 Schwestern auf vier Kontinenten dem Orden an, die alle ein Leben in Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit geschworen haben.

Auch wenn die Schüler bereits zwischen dem Expertenvortrag immer wieder die Chance nutzten, interessierte Fragen zu stellen, stand Frau Stadler anschließend weiteren Fragen Rede und Antwort. Auf die Frage, warum sie sich ein Leben als Ordensschwester so gut vorstellen kann, begann sie von ihrer eigenen Realschulzeit zu erzählen. Seit der siebten Klasse war es ihr großer Traum, einmal als Polizistin zu arbeiten. Nachdem sie wegen einer Sehschwäche nicht zum Einstellungstest zugelassen wurde, überbrückte sie die Zeit bis zum nächsten möglichen Einstellungstermin mit der Fachoberschule. Dort reifte dann durch eine überraschende und prägende Begegnung die Idee, eine Ausbildung zur Gemeindereferentin zu beginnen. Nachdem dann immer mehr ihr Interesse gewachsen ist, kam schließlich der Wunsch auf, ihre Überzeugung gemeinsam mit Gleichgesinnten in der Gemeinschaft der Schwestern vom Heiligen Kreuz zu leben.

„Gibt es unter Ordensschwestern auch einmal Streit?“ „Darf man überhaupt noch eigene Entscheidungen treffen?“ „Warum trägt man als Schwester ein Ordensgewand?“ All diese und viele weitere – auch persönliche – Fragen wurden bereitwillig (und mitunter auch humorvoll) beantwortet. Da kam es geradezu ungelegen, dass die Doppelstunde plötzlich vom Gongschlag beendet wurde. Die Zehntklässler haben es sich aber nicht nehmen lassen, noch ein Abschiedsfoto mit ihrem Gast zu machen. Beeindruckt von dem Interesse und der Begeisterung, die Frau Stadler ausstrahlt, verabschiedeten sich die Zehntklässler. Wir bedanken uns herzlich für ihren Besuch und wünschen Frau Stadler alles Gute auf ihrem Weg in den Orden.

 

Stille Pause

Pünktlich zum Gongschlag strömen ganze Scharen von Schülern aus den Klassenzimmern. In den Pausen herrscht so jedes Mal ein großes Getümmel im ganzen Schulhaus. Das darf auch ruhig so sein, schließlich ist im Unterricht davor und danach Konzentration angesagt. Doch zur tatsächlichen Erholung und zum Durchschnaufen fehlt uns selbst in den Pausen oft die Zeit.

Die Fastenzeit vor dem Osterfest lädt uns aber ein, mitten im stressigen Schulalltag wirkliche „Pausen“ zu nehmen: Zeit, um uns auf das zu besinnen, was wirklich im Leben zählt. Die Fachschaft Religion verwandelte für interessierte Schüler und Lehrer erstmals zwei Pausen in den beiden Wochen vor den Osterferien in „stille Pausen“.  „Auf das Leben hören“ und „das Leben atmen“ waren die Themen dieser besonderen Auszeiten.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen dieses Angebot wahr und beteiligten sich durch Mitsingen, Beten und dem Vorlesen von Texten. Zum krönenden Abschluss performten Frau Gawinowski und Frau Bodensteiner das Lied „Hymn“, das alle in besonderer Art und Weise auf die Osterbotschaft einstimmte.

Ausgeteilte Räucherstäbchen luden die Schüler ein, zuhause selbst einmal abzuschalten und tatsächlich einmal bewusst zu atmen.

Durch den erfreulich hohen Anklang wird es sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die meist so lauten Pausen in stille Pausen verwandelt werden.

Schule ohne Rasissmus - Netzwerktreffen

Am 22. März 2018 besuchten wir zusammen mit Frau Schwirzer das Netzwerktreffen der Oberpfälzer SOR-SMC-Schulen, welches in diesem Jahr  im Beruflichen Schulzentrum Amberg stattfand. Die ganztägige Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm und zahlreiche interessante Anregungen, wie engagierte Schüler und Lehrkräfte das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ konkret an den eigenen Schulen umsetzen können. In einem „Markt der Möglichkeiten“ wurden zunächst Aktionen der einzelnen Schulen vorgestellt, etwa Aussteigervorträge, Aktivcoach-Training, Theateraufführungen oder –besuche, Sponsorenläufe, Pflanzen von Friedensbäumen, interkulturelles Frühstück u.v.m. Nach der Mittagspause, in der wir uns rege mit den Schülern der anderen Schulen austauschten, besuchten wir unterschiedliche Workshops, die wertvolle  Ideen und Hilfestellungen für konkrete Projekte gaben. Hochmotiviert machten wir uns an die Arbeit und gestalteten Courage-Postkarten und drehten Filmclips gegen Ausgrenzung. Nach der Vorstellung unserer Ergebnisse und einer abschließenden Besprechung  endete die Veranstaltung gegen 17:00 Uhr. Unser Fazit: Das Netzwerktreffen hat uns in unserem Engagement bestärkt  und uns viele interessante Anregungen für die Arbeit in unserer SOR-SMC-Schule mit auf dem Weg gegeben.

Laura Baumer (9G), Daniela Zorn (9G), Annika Hagen (9G)

Fußball-Hallenmeisterschaften

Bei den Fußball-Hallenmeisterschaften waren alle Altersklassen unserer Schule vertreten.

Jungen I werden Stadtmeister 2018 in der Halle! Vier Spiele, vier Siege, kein Gegentor und somit ein verdienter erster Platz! Dank einer sehr guten Torwartleistung und der mannschaftlichen Geschlossenheit gelang uns dieser Erfolg.

Die Mannschaft Jungen II wird Vierter. Im ersten Spiel trafen wir auf die Mannschaft des GMG. Noch nicht richtig warm bzw. im Spiel verloren wir 0:4. Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft der Wirtschaftsschule lief der Ball besser aber letztendlich verloren wir 0:2. Im dritten Spiel gegen die Mannschaft des MRG lief das Spiel am besten. Wir gerieten zweimal in Rückstand und glichen immer wieder aus. Aber am Ende gewann das MRG etwas glücklich mit 3:2. Stadtmeister wurde das GMG, vor der Wirtschaftsschule, dem MRG und unserer Mannschaft.

In der Altersklasse Jungen IV mussten sich nach erfolgreicher Qualifikation für die Halbfinale beide Mannschaften unglücklich im Siebenmeterschießen gegen das GMG sowie die Luitpoldschule geschlagen geben (0:0 nach regulärer Spielzeit). So kam es im Spiel um Platz 3 zum direkten Duell der beiden SRS-Mannschaften. Auch hier endete das Spiel 0:0, so dass wieder ein Siebenmeterschießen den Sieger bestimmen musste. Das glücklichere Ende hatte unsere zweite Mannschaft die größtenteils aus Spielern des älteren Jahrgangs bestand.

Auch bei den Jungen III waren zwei Mannschaften vertreten, die am Ende in einem sehr ausgeglichenen Turnier die Plätze 5 und 7 belegten. Dabei wurde mit drei Dreiergruppen gespielt. Die Gruppenersten spielten die Plätze 1 – 3, die Gruppenzweiten die Plätze 4 – 6 und die Gruppendritten die Plätze 7 – 9 aus. Da alle Vorrundenspiele unserer 1. Mannschaft 0:0 endeten musste am Ende das Losverfahren die Plätze 1- 3 bestimmen. Hier fehlte uns das nötige Glück, so dass maximal der 7. Platz erreicht werden konnte.

Mädchen III werden Vierte! Bei der Mannschaft Mädchen III traten wir mit einer unerfahren, jungen Mannschaft an. Das Feld war gut besetzt und unsere Schule traf gleich im ersten Spiel auf den späteren Sieger, das MRG. Zweite wurde die Mannschaft der Deckerschule, dritte das GMG und unserer Mannschaft.

Den Abschluss bildeten die Mädchen der Altersgruppen II und IV. Die Mädchen II wurden ihrer Favoritenrollen gerecht, doch fehlte das nötige Abschlussglück, so dass sie sich am Ende mit dem 2. Platz zufrieden geben mussten. Die Mädchen IV erkämpften sich bei ihrem Turnier den 3. Platz.

Vorhang auf in Pilsen

Um 7.55 Uhr trafen sich die Interessierten in der neuen Aula der Realschule und warteten auf unseren Bus, der uns nach Tschechien bringen sollte.

Die Fahrt im Bus verging wie im Flug mit lustigen Gesprächen.

Schon um 10:00 Uhr kamen wir beim Theater an. Da das Theaterstück erst um 11:00 Uhr anfing, hatten wir Zeit uns im Gebäude umzusehen.

„Vorhang auf!“ und schon waren wir mitten in der „West Side Story". Es ist die Geschichte von „Romeo und Julia“ in Modern; hier allerdings als Maria - die Schwester vom Chef der Sharks - und Toni - der beste Freund vom Chef der Jets. Zwischen den beiden Gangs herrschen nur Gewalt und Hass. Beim tragischen Endkampf erstechen sich die Clanchefs gegenseitig und auch Toni wird erschossen. Durch Marias große Trauer erkennen die Mitglieder der Clans ihr sinnloses Verhalten und beenden dadurch ihren Streit.


Nach dem Theater hatten wir noch Zeit etwas die Stadt zu erkunden - besonders gefielen mir hier die drei Brunnen bei der St. Bartholomäus Kathedrale.

Lesefreude wecken am Vorleseabend

Leseförderung – was ist das und warum ist sie wichtig?

Jeder weiß, dass das Lesen einen wichtigen Platz in unseren Schulen einnehmen muss. Seine Bedeutung wächst, da die Lesekompetenz die Grundlage für jeden Schulerfolg darstellt.

So macht es sich auch unsere Schule zur Aufgabe, diesen Kompetenzbereich zu fördern.

Unter dem Motto „Lesefreude wecken“ veranstaltete die Buchhandlung Rupprecht gemeinsam mit den Deutschlehrkräften Frau Hauser, Frau Stahl, Frau Wendl und Frau Ohland am Montag, dem 19.03.2018 den bereits dritten Vorleseabend für die Fünft- und Sechstklässler der Schönwerth-Realschule.

Den anwesenden SchülerInnen und deren Eltern wurden dabei aktuelle Jugendbücher äußerst anschaulich und lebendig vorgestellt, um die Kinder zum Lesen zu motivieren. Bei der Auswahl der Bücher wurde bereits im Vorfeld Wert darauf gelegt, dass verschiedene Genres abgedeckt wurden und für jeden Zuhörer das passende Buch dabei war. Im Anschluss an die unterhaltsame und kurzweilige Präsentation konnten die neuen Lieblingsbücher gekauft werden. Der Abend war für alle sehr abwechslungsreich und bot eine willkommene Ablenkung zum Schulalltag. Eine Besucherin aus dem Publikum meinte zum Ende der Vorstellung: „Ein rundum gelungener Abend mit faszinierenden Büchern!“

Let´s do the time Warp again!

An drei Abenden in den Iden des März anno 2018 bestiegen 150 Neuntklässler (ja, Sie lesen richtig, es werden tatsächlich jedes Jahr mehr… ) drei Busse, um an einer interaktiven Musicalshow namens „The Rocky Horror Show“ im Deutschen Theater in München-Schwabing teilzunehmen. Nachdem der Musicalhit ausführlich in den vergangenen Musikstunden besprochen worden war, durfte man gespannt auf den Live-Act sein. Da es sich hier um eine Kultveranstaltung, deren Inhalt hinlänglich bekannt sein dürfte, handelt, verzichten wir an dieser Stelle auf eine übliche Besprechung a lá „Kulturteil einer Tageszeitung nach Wahl“ und lassen einfach unsere Schülerinnen und Schüler sprechen, die – hätten wir sie twittern lassen anstatt sie mit den vorschriftsmäßigen Handyverboten zu behelligen – Folgendes angemerkt hätten:

 

# Witzige Busfahrt. # Stärkt Klassengemeinschaft.

# Invade Munich! # Auf Entdeckungsreise in München.

# Schönes Theater. # Was Neues.

# Today: Horrorshow!!!

# Wie der Riff-Raff lacht! ‚# Frank N. Further und immer wieder Frank. N. Further…

# Let´s do the Time Warp again! Ohrwurm des Jahrhunderts!

# Schön, dass man die Band auch sieht. # Bass. # Rock. # UnterwäschenRockmusik.

# Ohrwurm izz scho wieder da. # „Jump to the left“… lalalalalalalaaahaaa…

# Es gibt Reis! (Ich war doch schon bei McDonalds´!!!)

# Sehr schöne Outfits. # Good singers and funny moments. # Good and colorful show.

# Halfnaked People. Haben die kein Unterhemd?!? So viele Strapse. Fetisch? Und schon wieder Männer in Strapsen.

# Transen am Start. # OMG, jetzt weiß´ ich, warum das „Horror“-Show heißt! # Verstörend, aber trotzdem ziemlich cool.

# Sex. # Ohrwurm. # Transe. #Dance. #“Boring!“… der arme Erzähler…

# Nasche Leid. # Weyste Leid. # Jo, samma etzt in Mingga oder wos… 😉

# Wet!!! Wasserpistolen! Konfetti geworfen und nass geworden.

# Nach dem Musical war ich frisch geduscht, JAAA, ich hatte auch vorher schon geduscht!

# Oh, Sex auf der Bühne, oder was soll das? Ich werde dauernd von hinten bespritzt (von Wasserpistolen)!

# Leute, wenn ihr mich noch einmal nass macht… # Mein guter Reis!

# Nichts für schwache Nerven. Man braucht viel Humor. # Gute Musik, gute Laune, schön anzusehen.

# Klopapieranschlag von hinten. # Verrückt, aber cool. # „Put your hands on the hips“… lalalalalalalaaahaaa…

# Ach, das ist ja auf Englisch, habe mich schon gewundert, dass ich nur die Hälfte verstehe.

# Wir hatten vorher auch eine Einführung (wer da aufgepasst hat, hat ALLES verstanden!)

#Na super, Erwachsene da unten im Parkett, Handy an und dann auch noch lauthals ratschen, das NERVT!!! (WIR wissen, wie man sich benimmt!)

# In love with this musical

# Tolle Zeit mit Freunden. Tolle Musik. Schöner Abend. # Gerne nochmal.

# Wiederholungsbedarf!!! Dringend! # Unvergesslicher Abend. # Coole Lehrer/ in.

# War voll geil. # Müde. # Danke an die Lehrer für die tolle Möglichkeit!

# Es war echt voll lustig. # Diesen Abend werde ich NIE vergessen!!!

Skikurs März 2018

Die Klassen 7 B, 7 E und 7 F verbrachten vom 04. – 09. März 2018 ihren Skikurs in der Wildschönau (Österreich). Bei traumhaften Bedingungen konnten die Anfänger erste Erfahrungen am Roggenboden sammeln bevor es wie die Fortgeschrittenen auf den Schatzberg zum Skifahren ging. Neben dem Skifahren standen aber noch weitere abwechslungsreiche Aktivitäten wie Rodeln, Teamwettbewerbe oder eine Nachtwanderung auf dem Programm.

"Pinnidream" auf der Juniormesse in Regensburg

„Magnetikey“, „BlaLa-Entertainment“ und „Craftglass“ haben eines gemeinsam: Sie sind neue Unternehmen, die von jungen engagierten und kreativen Schülern geführt werden.

Nachdem Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Hans Peter Göttler vom Vorstand der LfA Förderbank Bayern die Schülermesse am 08.03.2017 in den Regensburger Arcaden eröffnet hatte, konnten die rund 250 bayerischen Schüler ihre Ideen einem breiten Publikum vorstellen.

An selbst gestalteten Ständen präsentierten 19 Schülerfirmen aus Bayern von 10.30 bis 17.00 Uhr ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Taschen aus Büchern, Handyhüllen aus Bambusholz und magnetische Schlüsselbänder sind nur drei der vielen spannenden Geschäftsideen, die präsentiert wurden. Zusätzlich zu ihren Verkaufsständen machten die Schüler in zweiminütigen Werbespots auf der Bühne bei Kunden und Gästen der Messe auf sich aufmerksam.

Unsere Schülerfirma Pinnidream war eine der Firmen, die sich in den gut besuchten Regensburger Arcaden vorstellte. Für unseren Messestand war uns der optische Eindruck (WOW-Effekt) sehr wichtig, die Geschäftsidee und die Corporate Identity (roter Faden) sollten direkt ersichtlich sein. Bei der Bühnenpräsentation haben wir gezeigt, was hinter unserer Geschäftsidee steckt und verdeutlicht, warum unsere Pinnwände sogar Dschungeltiere gebrauchen können.

Schulschachnacht

Schulschachnacht der Profilgruppe Schach

Mit dem angekündigten Besuch der Schachspieler von der Hans-Scholl-Realschule Weiden entstand die Idee, diese Aktion doch in Form einer Schulschachnacht zu gestalten. Die Hans-Scholl-Realschule bietet, wie auch die Schönwerth-Realschule, Schach als Profilfach an, d.h. in der fünften Jahrgangsstufe vormittags innerhalb des Unterrichts, ab der sechsten Klasse dann im Wahlfach.
Am Vormittag reisten die zwölf Weidner Schüler mit dem Zug und ihrem Betreuer, dem Lehrer und oberpfälzischen Schulschachreferenten Johannes Paar mit der Bahn nach Amberg an. Hier traf man sich zu einem gemeinsamen Turnier mit den Schulschachgruppen des Max-Reger-Gymnasiums, des Erasmus-Gymnasiums und der Johanna-Decker-Schule. Gespielt wurde in den Gruppen „Youngsters“ und „Oldies“. Ging es auch nicht um offizielle Titel, so wurde dennoch mit vollem Eifer gekämpft. In der Gruppe der „Oldies“ (9./10. Klasse) gewann Sebastian Piehler vom Erasmus-Gymnasium alle Partien. Besonders erfreut war der Schulschachleiter und Konrektor Andreas Rupprecht der Amberger Realschule über das Abschneiden seiner Schützlinge, die mit Luis Pirzer (6b) und Leonard Punder (6b) zwei geteilte Sieger mit voller Punktzahl stellte. Auf dem dritten Platz landete mit Lena Geitner (6e) ungeschlagen ebenfalls eine Schülerin der Realschule, die den 35 Jungs bei den „Youngstern“ deutlich zeigte, dass Schach kein reiner Männersport ist.
Nach einer längeren Mittagspause begann dann die eigentliche Schulschachnacht der Sechstklässler aus der Profilgruppe Schach zusammen mit den Weidner Gästen bei einem Tandemturnier. Hier spielen immer zwei Spieler zusammen an zwei Brettern und geben die geschlagenen Figuren ihrem Partner, der diese dann bei sich am Brett einsetzen kann. Damit sind Spaß und Action garantiert. Vor dem Abendessen tobten sich die Schüler in der Turnhalle bei Völkerball aus, wonach die bestellten Pizzas noch besser schmeckten. Den Abend konnte dann jeder auslaufen lassen, wie er Lust hatte. Erlaubt war alles von Playstation, Musikhören, Videos in der Schulaula und natürlich auch wieder Schachspielen, diesmal in der Variante Atomschach, bei der eine geschlagene Figur auch alle Figuren in allen berührenden Feldern entfernt. Irgendwann legten sich die Kinder und auch die Betreuer Andreas Rupprecht und Johannes Paar erschöpft in die Klassenzimmer auf die Isomatten und in die Schlafsäcke zum verdienten Erholungsschlaf. Mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schulküche endete dann die Amberger Schulschachnacht der Schönwerth-Realschule. Man verabschiedete sich von den Weidner Gästen und sofort wurden Rufe laut, wann diese Aktion wiederholt werden kann.
Im Schuljahr 2018/2019 ist für die neuen Schüler in der 5ten Jahrgangsstufe übrigens wieder das Profilfach Schach wählbar. Bei einer ausreichenden Anmeldezahl wird dann eine weitere Profilgruppe Schach gebildet. Konrektor Andreas Rupprecht hofft auf das Zustandekommen, denn schließlich wartet schon der Gegenbesuch in Weiden.  

Energiesparen hautnah

Der Bund Naturschutz Amberg-Sulzbach bietet in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Amberg ein experimentelles Dorfmodell an, bei dem die Teilnehmer unter Anleitung auf realistische Art und Weise nachentdecken können, wie eine umweltbewusste und vernünftige Energieversorgung und -nutzung in einer Gemeinde aussehen könnte.

Die Klasse 10B der Schönwerth-Realschule besuchte am Montagvormittag, den 26.02.2018 diese Einrichtung und erhielt dabei viele wichtige Informationen, die unter anderem auch für den Physikunterricht in dieser Jahrgangsstufe relevant sind.

Auf einem Energiefahrrad mussten unterschiedliche Elektrogeräte (Radio, Wasserkocher, Glühbirnen, etc.) nur mit Hilfe der eigenen "man-power" betrieben werden. Gleichzeitig wurde dabei auf energieeffizientere Geräte, wie LED-Lampen und den sinnlosen Verbrauch bei Stand-by-Betrieb eingegangen. Im eigentlichen "Energiespardorf" wurde der Bedarf an elektrischer Energie für eine Gemeinde mit ca. 8000 Einwohnern simuliert. Die positiven ökologischen sowie ökonomischen Auswirkungen bei der Verwendung von sparsameren Geräten wurden dabei simultan computerunterstützt dargelegt. Im Rollenspiel einer Gemeinderatssitzung konnten die Schüler zudem, in unterschiedliche Interessensgruppen eingeteilt, über die Installation diverser regenerativer Energiequellen (Windräder, Solaranlagen, Biogasanlagen) beraten.

Schultheatertage

Die Veranstaltung am 23.02.2018 im Amberger Stadttheater war im wahrsten Sinne des Wortes ein gelungener Auftakt für die Aufführung des Stücks „Das verkaufte Lachen“ in der Schönwerth-Realschule am Donnerstag, den 07.06.2018 um 19:30 Uhr.

Infoabend Übertritt

Der 22. Februar, 17: 00 Uhr war dieses Jahr einer der ganz wichtigen Termine im Schulkalender, fand an diesem Tag der Infoabend 2018 für die zukünftigen Fünftklasseltern und deren Kinder statt.

Stets bereit, auch Bewährtes immer wieder zu überdenken und noch weiter zu optimieren, nahm die Schulleitung für dieses Jahr einige Ablaufänderungen ins Visier, um Verbesserungswünsche aus den Vorjahren umzusetzen und die Elterninformation noch effektiver und gezielter zu gestalten. Deshalb wurde die Vorstellung der einzelnen Profile aus dem allgemeinen Vortrag ausgegliedert  und diesem zeitlich nachgestellt. Dies bot den doppelten Vorteil, dass der allgemeine Vortrag deutlich kürzer wurde und sich die Eltern nun gezielt nur über die Profile informieren konnte, die für ihr Kind überhaupt in Frage kamen. Alle anderen Profile mussten sie sich damit nicht mehr wie bislang „unnütz“ anhören und konnten sich auch zeitgleich zu den individuell belegbaren Profilvorstellungen (bis zu vier Durchgänge à 10 Minuten) einer der angebotenen, permanent durchlaufenden Schulhausführung anschließen, was von den Eltern weidlich in Anspruch genommen und von den Schülern sehr gut durchgeführt wurde.  Neu war auch die Diashow in der Aula und das Verpflegungsangebot durch die SMV.

Los ging der Abend in der neuen Aula erstmals mit einer musikalischen Begrüßung: die Bigband unter der Leitung von Anton Lottner gab zwei Stücke zum Besten und stimmte die Eltern schwungvoll auf einen durchaus intensiven Abend ein, der aufgrund der Länge und der Informationsfülle eine gewisse Ausdauer erforderte, aber eben auch einen umfassenden Einblick in die Schulart Realschule im Allgemeinen und in unsere Schönwerth-Realschule im Besonderen bot.

Durch den Elternvortrag führte im Anschluss, bewährt routiniert, informativ und dennoch kurzweilig ZwRSK Michael Brunner. Er erläuterte den Eltern alles Wesentliche über unserer Schule bzw. Schulart.

Ein wesentliches Merkmal der bayerischen Realschule ist die Aufteilung der Schülerschaft in vier verschiedene Wahlpflichtfächergruppen ab Jahrgangsstufe 7. So können die Schüler bestimmte Fächer je nach Neigung und Interesse zu den allgemeinbildenden Pflichtfächern hinzuwählen. Aufgrund ihrer Größe kann die staatliche Schönwerth-Realschule seit langer Zeit alle vier Wahlpflichtfächergruppen anbieten und wird dies aller Voraussicht nach in Zukunft können.

Die Realschule führt trotz der vier verschiedenen Zweige zu ein und demselben Abschluss: der sog. „Mittleren Reife“ oder auch Realschulabschluss genannt. Nach dem Abschluss ergreifen die Schüler entweder unterschiedliche Ausbildungsberufe oder wechseln zur Fachoberschule. Darüber hinaus werden vereinzelt noch weitere schulische Wege wie Berufsfachschulen oder die Einführungsklasse am Max-Reger-Gymnasium angestrebt.

In der Jahrgangsstufen 5 hat jede Klasse ein besonderes Profil. Neben der seit Jahren etablierten gebundenen Ganztagesklasse stehen für die fünfte Jahrgangsstufe 2018/19 folgende Profile zur Wahl: Bläser, Design, Forscher, Fußball, Schach, Theater und erstmals auch Video. ZwRSK Brunner wies darauf hin, dass es sich bei den Profilstunden allerdings um jeweils nur um zwei Wochenstunden handelt. Mehr als 90% des Unterrichts in der fünften Jahrgangsstufe ist also in allen Gruppen gleich.

Neben allen Fakten und Daten zum Übertrittsverfahren vermittelte ZwRSK Brunner den Übertrittsinteressierten durch Wort und Bild einen Eindruck des vielfältigen Schullebens der SRS. Dazu gehören das Streitschlichterprogramm, die Pausenhelfer und Buslotsen, das „Lernen lernen“- Programm sowie das Sozialtraining in allen 5. Klassen, die Kooperationen mit Seniorenheim, FOS und OTH, alle berufskundlichen Veranstaltungen, der Austausch mit einer tschechischen und einer englischen Schule, die Bigband, die Schultheatergruppen, die Schülerband, das Tutorensystem, diverse Schulfahrten und Exkursionen und vieles mehr. Insbesondere das MINT-Programm hat einen zentralen Stellenwert an der Schule und zeichnet die Schönwerth-Realschule als eine von nur vier Realschulen oberpfalzweit aus.

Bei allen Angeboten, die die Schule ihren Schülern und Eltern macht, versäumte es Michael Brunner allerdings nicht, auch auf die Erwartungen an die künftigen Schüler (z.B. angemessene Arbeitshaltung, Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Pflichtbewusstsein etc.) hinzuweisen.

Parallel zum allgemeinen Vortrag und den Profilvorstellungen lief wieder die Kinderbetreuung. Nachdem die über 200 anwesenden Viertklässler bereits bei ihrer Ankunft an der SRS vom SMV-Helferteam in Empfang genommen worden waren, wurden sie von Tanja Denk und Dagmar Gawinowski, die auch dieses Jahr erneut die Koordination des Kinderprogramms übernommen hatten, in Gruppen eingeteilt. In diesen wurden die potentiellen Neuzugänge von zahlreichen älteren Schülern quer durch das ganze Gebäude zu den zwölf Stationen des Schnupperprogramms gelotst, die den Kindern einen spielerischen Einblick in den Fächerkanon der Realschule bot.

Die Schulleitung dankt folgenden Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft:  Frau Hochleitner-Prell (FS Deutsch), Frau Schießl (FS Mathe) , Herrn Lottner (FS Englisch) und Herrn Ringer (Fachschaft Physik) mit den jeweiligen Fachseminaren, Herrn Glaser (FS Musik) Herrn Haberl (FS Chemie), Frau Meyer (FS Biologie), Frau Hummel (FS Werken), Frau Preis (FS Kunst) Frau Hollenbach und Herrn Zintl (FS Sport), Frau Schüller (FS Geschichte), Frau Zitzmann (FS Französisch) sowie Herrn Zinnbauer (FS IT). Gleicher Dank gebührt denjenigen Kollegen und Kolleginnen, die den Eltern die 5.-Klass-Profile vorstellten: Frau Last (Design), Frau Ohland (Ganztag), Frau Bodensteiner und Herrn Grüssner (Theater), Herrn Barthel (Fußball), Herrn Ertel (Video), Herrn Glaser (Bläser), Herrn Ringer (Forscher) und Herrn Rupprecht (Schach).

Ebenso großer Dank gebührt den über 100 (!) Schülern aus den Reihen des SMV-Helferteams, die durch ihre Zeit und ihr Engagement maßgeblich zum Erfolg des Infoabends beigetragen haben und uns als Schönwerth-Realschule großartig repräsentiert haben!

Die offizielle Schulanmeldung muss vom 07. bis 11. Mai 2018 im Sekretariat der Schule vorgenommen werden. Die für die Jahre der Sanierung gültige Zwangszuweisung an die Realschule Sulzbach von Orten, die zwischen Sulzbach und Amberg liegen, gilt seit einem Schuljahr nicht mehr.

Um 18:45 Uhr Stunden konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen. Jetzt folgen erst einmal die Wochen der Entscheidung – die selbstredend hoffentlich pro SRS ausfällt. Die Schulleitung und die ganze Schulfamilie freut sich jedenfalls darauf, im September 2018 wieder viele neue höfliche und nette, motivierte und wissbegierige 5. Klässler willkommen heißen zu können.

Berufswahlseminar

Am 20. Februar 2018, also kurz vor Erhalt des bewerbungsrelevanten Halbjahreszeugnisses, fand an der Schönwerth-Realschule die sechste Ausgabe des Berufswahlseminars statt.

Für die Schüler der 9. Jahrgangsstufe ist das Seminar ein wichtiger Baustein in der schulischen Vorbereitung zur beruflichen Orientierung. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte jeder Schüler aus insgesamt 31 verschiedenen Berufen diejenigen vier aussuchen, für die er sich am meisten interessierte. Erstmals verlief die Buchung der Berufe digital über Webuntis, wobei sich auch hier die allseits bekannte Erfahrung wiederholte, dass die Digitalisierung neben unbestrittenen Vorteilen auch Herausforderungen für den einen oder anderen Nutzer bedeuten kann.

Berufsberaterin Andrea Feil, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich wäre und der einmal mehr großer Dank für ihre Arbeit gebührt, hatte bereits Monate vor der Veranstaltung begonnen, Referenten zu rekrutieren – nicht zwangsläufig ein leichtes Unterfangen, müssen diese nicht nur Zeit und Lust haben, sondern auch für einen Vortrag vor Schülern geeignet sein. Dazu kommt immer die Gefahr der kurzfristigen, krankheitsbedingten Absage. In diesem Jahr traf es den Workshop „MTA / MTRA / PTA“. Hier ist dann immer Flexibilität von Organisatoren und Schülern gefragt. Insgesamt soll den Schülern ein möglichst breites Berufsangebot vorgestellt werden, von Nischenberufen bis hin zu sehr beliebten Ausbildungsberufen. Publikumsrenner waren dieses Jahr wieder einmal der technische Produktdesigner sowie der Mediengestalter, gefolgt vom Mechatroniker und der Bundeswehr. Auch die Polizeiberufe riefen wieder größeres Interesse hervor, das Bankwesen nur mittelmäßiges. Der Schreiner als Handwerksberuf war etwas gefragter als in den Vorjahren.

Der Tag begann um 8:15 Uhr mit einer Plenumsveranstaltung in der Aula zum Thema Bewerbungsverfahren allgemein. Danach ging es in die einzelnen, vorausgewählten Vorträge, die immer 45 Minuten dauerten und zur vollen Stunde begannen. Zwischen den Vorträgen hatten die Schüler noch Gelegenheit, individuelle Fragen an den Referenten zu richten oder sich an ausliegendem Infomaterial zu bedienen.

Bedienen konnten sich auch die Referenten, nämlich am reichhaltigen Fingerfood-Buffet, das Schüler der Klasse 7D unter Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Katharina Augustin vorbereitet hatten. Die kulinarischen Leckereien waren auch der ideale Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben. Referenten, die drei anwesenden Berufsberaterinnen der Arbeitsagentur und die schulischen Beratungsfachkräfte nutzten die Möglichkeit des „Networkings“, das letztlich ja immer unseren Schülern zugute kommt.

Alle am Ende des Tages befragten Schüler äußerten sich positiv und bewerteten den Tag für sich als gewinnbringend. Damit hat sich die Durchführung der Veranstaltung auch aus Sicht der Organisatoren gelohnt und einer Neuauflage im nächsten Schuljahr steht nichts mehr im Wege. Auch die Referenten waren an einer Einladung für das nächste Schuljahr sehr interessiert – und voll des Lobes über das gute Benehmen unserer Schüler.

Buslotsendienst

Die Verkehrssicherheit ist der Schönwerth-Realschule Amberg ein großes Anliegen. Deshalb stehen die Buslotsen der SRS Amberg an der Haltestelle, ob es regnet, schneit oder hagelt, und versuchen ihr Bestes, die Schülerströme in geordnete Bahnen zu lenken. Sie verrichten damit einen wichtigen Dienst an ihren Mitschülern, indem sie ihnen beim Einstieg in die Busse helfen. Dank diesem Einsatz gehört das früher übliche Gedränge und Gezerre an den Bushaltestellen weitgehend der Vergangenheit an. Obwohl die meisten neuralgischen Orte auf dem Schulgelände bereits aus den Vorjahren bekannt sind, haben sich in diesem Schuljahr neue wertvolle Erkenntnisse ergeben. So haben sich gegenüber dem vergangenen Schuljahr die Abfahrtzeiten an der unteren Bushaltestelle, insbesondere bei den Bussen der „zweiten Welle“, etwas nach hinten verschoben. Laut dem Verkehrssicherheitsbeauftragten der Schule, Herr Mölter, mussten sich sowohl die Schüler als auch die Buslotsen auf diese neue Situation erst einstellen.        

Die Schüler sind dazu angehalten, den Anweisungen der Buslotsen Folge zu leisten, sich vor Eintreffen der Busse in Zweier-Reihen aufzustellen und nicht an den Wartenden vorbei zu drängeln oder von hinten an zu schieben. In der Regel halten sich die Schüler auch daran und stellen ihren diesbezüglichen Egoismus, in der Annahme einen vermeintlichen Vorteil zu erlangen, zurück. Bei besonders gravierender Missachtung der Regelung können die Busunternehmen von Ihrem Recht Gebrauch machen und die betreffenden Schüler in Zukunft auch von einer Beförderung ausschließen. An die Eltern ergeht die Bitte, das Thema Sicherheit und rücksichtsvolles Verhalten an der Bushaltestelle auch daheim immer wieder zur Sprache zu bringen.

In diesem Zusammenhang appelliert die Schulleitung auch erneut an alle Eltern, ihr Kind nur dann mit dem Auto in die Schule zu bringen bzw. es dort abzuholen wenn es wirklich zwingend nötig ist. Jedes Auto weniger in der Fuggerstraße bedeutet mehr Sicherheit für alle Schüler und verringert die ohnehin sehr hohe Verkehrsbelastung mit all ihren ökologischen und gesundheitlichen Nebenwirkungen, unter denen letztlich alle zu leiden haben. Auch werden die Busse durch die hohe Zahl an „Elterntaxis“ in ihrer Zügigkeit ausgebremst.

2. Platz beim Planspiel Börse

Gut zu lachen hatte das Team "Bokoyoko" der Schüler der Schönwerth-Realschule.
Im Planspiel Börse der Sparkasse Amberg erreichten die Schüler Marius Schmidt, Bastian Götz, Sarah Lenk, Benjamin Meier, Fabian Müller, Nick Weber, Leonie Fritsch und Elena Flierl den 2. Platz der Amberger Schulen. Interessant war das Portfolio der Schüler: Die Outperformer waren die Aktien von LouisVuitton und Tesla. Wer welche Aktienkäufe ausgewählt hatte, konnte leider nicht mehr ermittelt werden. In dem Planspiel konnten die Schüler bereits in die große Welt der Aktienmärkte schnuppern, auch wenn sie selber mit Spielgeld erfolgreich handelten.
Bei der Siegerehrung der Sparkasse Amberg-Sulzbach erhielten die Schüler als Preis eine Urkunde und einen Gutschein über 150€, der vielleicht ja an der Börse vermehrt werden wird.

Närrisches Treiben

Auch dieses Jahr ging es am Schulfasching der Realschule wieder bunt her. Vermummte Gestalten, flauschige Tierchen und sogar die 7 Zwerge waren hinter den sieben Bergen hervorgekommen um an diesem Abend bei uns zu sein. Geboten war natürlich wieder Einiges! Egal ob auf der Tanzfläche, beim Karaoke singen oder Pinata schlagen... Unsere Schülersprecher hatten ein abwechslungsreiches Programm im Angebot. Freundlich unterstützt wurden wir auch heuer wieder vom Elternbeirat, der - passend zum Anlass - kunterbunte und leckere Cocktails für alle Durstigen mixte. Ein durch und durch gelungener Abend...

Sportlerehrung 2018 im ACC

Am Freitag den 26. Januar 2018 wurden die Leistungen unserer erfolgreichen Schulmannschaften des Schuljahres 2016/2017 bei der Sportlerehrung der Stadt Amberg im ACC gewürdigt. Eingeladen waren die folgenden Mannschaften:

  • Fußball Mädchen II (4. Nordbayerischer Meister)
  • TennisJungen III (2. Oberpfalzmeister)
  • Eissschnelllauf Mädchen III (2. Oberpfalzmeister)
  • Eissschnelllauf Mädchen IV (2. Bayerischer Meister)
  • Eissschnelllauf Jungen IV (3. Bayerischer Meister)
  • Eissschnelllauf Jungen III (3. Bayerischer Meister)
  • Rythmische Sportgymnastik Mädchen II (2. Oberpfalzmeister)

Besuch im Druck- und Logistikzentrum der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg

Am 22.01.2018 besuchten die Klassen 8B und 8D das Druck- und Logistikzentrum der Mittelbayerischen. Trotz des nasskalten Wetters machten sich die beiden Klassen gut gelaunt auf den Weg nach Regensburg.

Wir wurden von zwei netten Damen am Druckzentrum in Empfang genommen und durften uns gleich im Eingangsbereich vor dem Label der Mittelbayerischen zum Erinnerungsfoto aufstellen. Dann ging es, in zwei Gruppen aufgeteilt, auf zur Führung durch den Lager- und Druckbereich. Zuerst erhielten wir aber eine kurze Information zur Gründung des Unternehmens und erfuhren in diesem Zusammenhang, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt. Außerdem wissen wir nun, dass der größte Teil der Oberpfalz sowie das angrenzende nordwestliche Niederbayern zum Ausbreitungsgebiet der Mittelbayerischen Zeitung gehört.

Ab dann ging es abwärts in den „Keller“. Dort werden riesige Papierrollen, von denen jede einzelne schwerer ist als ein Elefant, bevorratet. Wollte man eine dieser Rollen ausrollen, ergäbe sich eine Strecke von ca. 32 km Länge. Mit dieser Information arbeiteten wir uns Etage für Etage nach oben. Auf dem Weg begegneten wir Drucktürmen, die täglich mehr als 1.000 km Papier verarbeiten und einer mächtigen Druckmaschine, die 45.000 Zeitungen pro Stunde druckt. Anschaulich wurde uns der Plattenprozess erklärt, bei dem über Laser Bilder und Texte auf Druckplatten aus Aluminium übertragen werden. Die fertige Zeitung wird schließlich in handliche Pakete verpackt und über Rampen in Lastwagen verladen, die die Zeitungen zu ihren Auslieferungsorten bringen.

 

Nach fast zwei Stunden war unsere Führung beendet. Abschließend bekam jeder von uns als Erinnerung einen Ausdruck mit dem eingangs gemachten Foto und interessanten Zusatzinformationen zur Mittelbayerischen. Um etliche Informationen schlauer und mit nachhaltigen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück nach Amberg.

Jutta Betz

Weihnachtsfeier mit dem Seniorenheim

 

Seit 2002 gestalten Schüler der Schönwerth-Realschule traditionell eine Weihnachtsfeier für die Bewohner des Seniorenheims der Diakonie – ein mittlerweile fester Bestandteil der vertraglich festgelegten Kooperation zwischen dem Seniorenheim und der Realschule.

Laut Heimleitung würden die Bewohner immer schon neugierig auf den Aushang der Plakate warten, durch die die Feier angekündigt wird.

Für die diesjährige Weihnachtsfeier hatte sich die Klasse 10e freiwillig gemeldet - eine Klasse, die sich insgesamt an der Schule durch ihr überdurchschnittliches soziales Engagement auszeichnet. Als Begleitlehrkräfte waren die beiden Religionslehrerinnen Saskia Poß und Dagmar Gawinowski sowie das Religionsseminar (allen voran Studienreferendar Dominik Wittmann) mit an Bord. Zusätzlich unterstützt wurde die Truppe durch das Duo „Kreiz und quer“ (Julian Baumgartner, Klasse 10c und Moritz Koberstein, Klasse10a), das seit nunmehr drei Jahren vom Seniorenheim für diverse Veranstaltungen gebucht wird.

Ab Anfang Dezember wurde sowohl während der konfessionsübergreifend stattfindenden  Religionsstunden, als auch nachmittags an der Schule und zu Hause fleißig geprobt, gesungen, gebacken und gebastelt.

Am 18. Dezember – dem Tag der Feier selbst – fanden sich ca. 50 Senioren zusammen mit ihren Angehörigen im Speisesaal des Seniorenheims ein.

Auf dem Programm standen wieder ein lustiger erster und ein besinnlicher zweiter Teil.

Zu Beginn wurde das Lied „Fröhliche Weihnacht“ gesungen, natürlich mit der tatkräftigen Unterstützung der Bewohner. Es folgten lustige Weihnachtsgeschichten und ein Loriot-Sketch im Wechsel mit Liedern wie „Rudolph“, „Stern über Bethlehem“ oder „Mary`s boychild“.

Während der Kaffeepause servierten die Schüler den Senioren Getränke und ihre selbst gebackenen Plätzchen, für die sie großes Lob ernteten. „Kreiz und quer“ sorgte indessen für die musikalische Unterhaltung und es wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Höhepunkte des zweiten Teils waren die Weihnachtsgeschichte, die in diesem Jahr mit Kerzen erzählt wurde, und der Besuch des Heiligen Nikolaus, der heuer als Geschenk für alle Senioren aus Tontöpfen gebastelte und mit Süßigkeiten gefüllte Rentiere im Gepäck hatte. Zum Schluss sangen Jung und Alt ebenfalls traditionsgemäß gemeinsam „Stille Nacht“. Als weitere kleine Überraschung schlossen die Schüler die Veranstaltung mit einem Segenslied, das von der Klasse, die den Französischzweig besucht, in drei Sprachen vorgetragen wurde. Heimleiter Marcus Keil dankte den Schülern und Referendaren sowie den Begleitlehrkräften für ihr Engagement und überreichte den beiden Lehrkräften stellvertretend einen Blumenstrauß. Das Feedback der Senioren und Schüler fiel durchweg positiv aus. Am Ende bedankten sich die Jugendlichen bei den Bewohnern des Seniorenheims und auch bei ihren Lehrkräften dafür, eine solche Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Am besten hätte es ihnen gefallen, die Senioren so glücklich zu sehen. Bei einem gemütlichen Beisammensein bis in die Abendstunden hinein wurde schließlich schon ein Plan für die nächste Aktion im Rahmen der Kooperation geschmiedet. Im Frühjahr wollen die Schüler und Senioren gemeinsam das buddhistische Zentrum in Katzdorf und den Naturpark Höllohe in Teublitz besuchen. Und so ist im Hinblick auf diese doch recht ungewöhnliche Zusammenarbeit noch lange kein Ende in Sicht!

 

Dagmar Gawinowski

 

Reptilien begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes

Beeindruckende Reptilien im Gepäck hatte Manfred Werdan für unsere Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe. Passend zum Lehrplan im Fach Biologie stellte der anerkannte Sachverständige ausgewählte Amphibien und Reptilien vor. Er griff das Vorwissen der Schüler zu diesen Wirbeltierklassen auf und gab viele weitere, interessante Informationen zu den einzelnen Arten preis. Er stellte einheimische aber auch exotische Vertreter vor, allesamt Exemplare aus seiner eigener Zucht.

Viel Wert legt er dabei auf die Tatsache, die Schüler zu sensibilisieren für die besonderen Ansprüche dieser Wirbeltierklassen. Ausschließlich Tiere aus einer anerkannten Zucht und eine artgerechte Haltung können Haltern und Tieren gleichermaßen lange Freude aneinander gewähren.

Nur durch eine artgerechte Haltung ist es Herrn Werdan überhaupt möglich so viele verschiedene Arten gesund zu halten und sie dadurch auch mit auf Reisen zu nehmen. Beinahe täglich werden Schulen angefahren, um die Tiere den Schülern nahe zu bringen. Jede Schule bekommt eine andere Auswahl zu sehen, schließlich müssen sich die Tiere auch wieder erholen können. Denn am Ende des Gesprächs durften die Schüler auch endlich selber auf Tuchfühlung gehen und mit großer Vorsicht verschiedene Schlangen, Schildkröten oder Echsen in die Hand nehmen.

Klasse 9e nimmt an ISEK teil

„Es ist mir ein Anliegen, auch die Jugendlichen an der Entwicklung der Stadt Amberg zu beteiligen. Ihr habt heute die Chance, eure Ideen einzubringen und kreativ zu sein. Ihr seid die Zukunft!“ So begann Oberbürgermeister Michael Cerny die Veranstaltung ISEK („Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“), das von der Stadt Amberg in Auftrag gegeben wurde und von dem Architekturbüro Dragomir aus München durchgeführt wird. Auch die Klasse 9e der Schönwerth-Realschule war hierzu in das Amberger Congresszentrum eingeladen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsorte auf einem Luftbild Ambergs verortet hatten, wurden im Anschluss in Gruppen themenbezogene Stärken und Schwächen Ambergs diskutiert. Schwerpunkte waren hier u.a. das Mariendeck, das Josefshaus und der Rossmarkt, der Multifunktionsplatz am Bahnhof sowie die Bereiche um die Vils und die Kräuterwiese. Bei der folgenden Kreativarbeit war es Aufgabe der einzelnen Gruppen, eine ihrer Ideen zur Gestaltung Ambergs zu visualisieren. Dabei zeigten sich die Jugendlichen höchst einfallsreich und planerisch überaus gestaltungsfähig. Anschließend wurden die in den Gruppen erarbeiteten Ideen vorgestellt sowie unterschiedliche Modelle präsentiert, die von allen Teilnehmern mit großem Applaus gewürdigt wurden.

Bleibt zu hoffen, dass die von den Schülerinnen und Schülern geäußerten Wünsche und Vorstellungen zumindest teilweise umgesetzt werden können, um auch diesen eine Stadt zu bieten, die für sie sowohl lebenswert als auch liebenswert ist.

„Bitte eins mehr“ - Spendensammlung für Amberger Tafel

„Können wir das wieder machen?“, strahlt Samira, Schülerin der 7d, nach der Aktion. Dieses Zitat spiegelt den ungemeinen Erfolg dieses Projekts wider.

Sechs Stunden lang sammelten Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin an einem Samstag, dem 2.12.2017, im Kaufland in Sulzbach Rosenberg lang haltbare Lebensmittel und unterstützten damit das Projekt „Ein Teil mehr“ der Amberger Tafel. Mit dieser Aktion motivierten die Schüler Supermarktkunden dazu, bei ihrem Einkauf ein Teil mehr in den Einkaufswagen zu legen und diesen anschließend an die Amberger Tafel zu spenden. Dieses wirkungsvolle, aber einfache Konzept wird bereits seit vielen Jahren von verschiedenen Organisationen und Schulklassen in ganz Deutschland mit Erfolg umgesetzt.

Ausgestattet mit Flyern, äußerst gut gelaunt und mit einem Lächeln im Gesicht empfingen die SchülerInnen die Kunden, dabei wurde fundiert über das Vorhaben informiert. Ihrer Bitte, die Amberger Tafel zu unterstützen, konnten nur wenige Supermarktbesucher widerstehen. So konnten wir miterleben, wie sich die bereitstehenden Kisten in Windeseile füllten. Statt einem Teil mehr kauften viele Kunden oftmals gleich mehrere Lebensmittel. „Es gab Supermarktkunden, die gleich den Inhalt eines vollen Einkaufswagens gespendet haben“, freute sich Marcel, Schüler der 7d. Auch LehrerInnen der SRS unterstützten mit Geld- und Sachspenden das Projekt.

Ihre Offenheit und Kommunikationsfähigkeit stellten die SchülerInnen mit Bravour unter Beweis. So manches Gespräch musste in Englisch erfolgen; auch dies stellte für die SchülerInnen keine große Hürde dar. Die Menschen in Sulzbach Rosenberg zeigten sich bei dieser Aktion äußerst großzügig und wir konnten auch spüren, mit welcher Begeisterung und Selbstverständlichkeit gespendet wurde. So mancher verließ das Geschäft mit einem frohen Gesichtsausdruck, mit dem Gefühl und Wissen, etwas Gutes getan zu haben.

„Die große Spendenbereitschaft und im Besonderen die positive Resonanz, die man unseren SchülerInnen entgegenbrachte, sind ein beeindruckendes Zeichen“, bemerkte Frau Hauser, Klassenleiterin der 7d.

„Wir sind sehr dankbar für euer Engagement. Die gesammelten Lebensmittel helfen uns, das Angebot für die kommenden Wochen und Monate sicherzustellen“, freute sich die Vorsitzende und Mitbegründerin der Amberger Tafel, Frau Buschhausen.

 

Claudia Hauser

Oberpfälzische Schulschachmeisterschaft 2017

Das größte Schachturnier der Oberpfalz ging am 1. Dezember in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne – die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. 425 Schüler in 101 Mannschaften kämpften um Pokale und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt, konnte sich in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Wer das konditionell nicht durchhält, wird auch keine Titel gewinnen. Das Niveau ist beachtlich. Und trotzdem: 425 Schüler sind mit Freude und Eifer dabei.

Wir reisten dieses Jahr mit insgesamt drei Viererteams in der Altersklasse Jahrgang 2005 und jünger an. „Lehrgeld“ mussten dabei unsere Anfänger der Schulschachgruppe zahlen. Bei ihrem ersten Turnier ging es auch weniger um das Sammeln von Punkten als von Erfahrung. Die 5.Klässler lernen erst seit wenigen Wochen das Schachspiel im Wahlfach, konnten aber in mancher Partie ihren routinierteren Gegnern das Fürchten lehren. Somit wurden letztendlich auch einige Siege eingefahren und ein paar Mannschaften hinter uns gelassen. Im Team 1 der Schule kämpften zeitgleich unsere Schüler der Profilklasse Schach der 6ten Jahrgangsstufe erfolgreich um Punkte. Lange Zeit konnten wir hier oben in der Tabelle mitspielen, wurden aber in den beiden letzten Runden gegen Turnierfavoriten gelost. Durch die Niederlagen fielen wir dann wieder in das Mittelfeld zurück. Am Ende eines anstrengenden, sechsstündigen Turniertages reisten die Schachschüler um ihren Betreuer und Schulschachtrainer Herrn Rupprecht, der stets mit seinen Schützlingen mit zitterte, abgekämpft, aber auch zufrieden nach Amberg zurück.

Oberpfälzer Realschulmusiktage

In diesem Jahr durfte die Schönwerth-Realschule wieder interessierte Schülerinnen zu den Oberpfälzer Realschulmusiktagen nach Alteglofsheim schicken. Insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler, die u.a. in der Big Band der Schule mitwirken, nahmen vom 28.11.2017 bis zum 01.12.2017 daran teil. In intensiven Probenphasen im eigenen Ensemble wurde der Feinschliff für das fulminante Abschlusskonzert gemacht. Die weitere Zeit verbrachten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops, wo sie über den eigenen musikalischen Tellerrand hinausschauen durften. Die Schülerinnen und Schüler nahmen viele Eindrücke und wichtige Erfahrungen mit und konnten ihr Können voll und ganz unter Beweis stellen. Ein besonderes Highlight war, dass sich viele Ensembles mischten und schulübergreifend musizierten. Geselligkeit und Freizeit kamen auch nicht zu kurz, so dass die vier Tage ein tolles Event und ein voller Erfolg waren.

Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels

„Die besten Stories suchen die besten Vorleser - Ein Sieger und viele Gewinner“

Unter diesem Motto traten die Sechstklässler der Schönwerth-Realschule Amberg beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gegeneinander an.

Die Mädchen und Jungen wählten zunächst innerhalb ihrer Klassen die beste Vorleserin beziehungsweise den besten Vorleser aus. Die Klassensieger durften dann in einem schulinternen Wettbewerb ihre Lesekompetenz unter Beweis stellen, in dem sie sowohl einen eigens bestimmten Text als auch einen Fremdtext vorlasen.

Mit Spannung und Freude erwarteten die Klassensieger Laura-Sophie Bauer (6A), Amaro Breitschaft (6B), Elisabeth Zverev (6C), Falk Wetzel (6D) und Veronika Kusin (6E) den Start des schulinternen Entscheids am 01.12.2017. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Wendel wurde die Reihenfolge der Kandidaten gezogen.

Und dann war es endlich soweit, die Vorleserinnen und Vorleser waren an der Reihe. Bevor sie mit dem Lesen begannen, stellten sie zunächst ihre mitgebrachten Lektüren vor, um den Mitstreitern und der Jury einen kurzen Einblick in die unterschiedlichen Geschichten zu geben. Im Anschluss daran hieß es, spannend und überzeugend vorzulesen. Alle fünf konnten dabei das Publikum begeistern, so dass die Entscheidung schwer fiel. Nur mit wenigen Punkten Vorsprung schaffte es Falk Wetzel schließlich, den Sieg für sich einzuholen. Er überzeugte die Jury, bestehend aus Frau Wendel und Frau Schwanfelder, sowohl beim Vorlesen aus seiner eigenen Lektüre „Beast Quest“ als auch beim Vorlesen des Fremdtextes aus dem Buch „Echte Helden haben immer einen Plan B“.

Unter großem Applaus wurden anschließend jedem Gewinner eine Urkunde und ein magnetisches Lesezeichen als Präsent überreicht. Der Schulsieger durfte sich zudem über einen Gutschein der Buchhandlung Rupprecht freuen und qualifizierte sich für den Regionalentscheid im Frühjahr 2018.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer und an den Elternbeirat, der den Vorlesewettbewerb finanziell unterstützte.  

 

Helen Schwanfelder & Corinna Wendl

 

 

 

SMV-Tag an der Schönwerth-Realschule

Auch in diesem Jahr fand an unserer Schule wieder ein SMV-Tag statt. Zu Unterrichtsbeginn um 8:05 Uhr versammelten sich die Klassensprecher aller Jahrgangsstufen in der Schule. Zunächst wurde die Anwesenheit überprüft. Danach begrüßten die Schülersprecher und Verbindungslehrer alle Teilnehmer und erläuterten kurz den Sinn dieser Veranstaltung sowie die Tagesordnung. Im Anschluss wurden die erfahrenen Klassensprecher von denen getrennt, die das erste Mal ein solches Amt übernommen haben. In diesem Jahr überwogen die eher unerfahrenen, die von Herr Haberl über ihre Aufgaben als Klassensprecher aufgeklärt wurden. Diejenigen, die schon mindestens ein Jahr dabei waren, blieben bei Frau Gawinowski, sprachen dort über Rechte und Pflichten der Schüler und diskutierten einige Neuerungen. Herr Brunner wohnte als Vertreter der Schulleitung und „Rechtsexperte“ während dieser Phase der Veranstaltung bei. Gegen 12:15 Uhr kam das, worauf sich alle schon im Vorfeld riesig gefreut hatten: Die Verpflegung in Form von mehr als 50 Pizzen (gesponsert aus der SMV-Kasse) wurde geliefert! Die Schülersprecher hatten sich gedacht, dass die Teilnehmer etwas zur Stärkung für den langen Tag benötigen würden. So gab es in der Aula eine große Pizzen-Pause. Danach wurden die Klassensprecher wieder zusammengeführt und alle sammelten gemeinsam verschiedene Ideen für Veranstaltungen in diesem Schuljahr. Je nach Interesse meldeten sich die Klassensprecher für eine dieser Veranstaltungen, um diese in einem Organisationsteam zu planen. Zum Schluss wurden die Ideen der einzelnen Gruppen vorgestellt, womit der SMV-Tag gegen 15:00 Uhr auch sein Ende fand. Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Tag ein enormer Erfolg für die SMV war.

Wir bedanken uns bei den Verbindungslehrern und Klassensprechern für die wunderbare Zusammenarbeit und freuen uns auf die zahlreichen geplanten Veranstaltungen!

Die Schülersprecher der Schönwerth-Realschule

7d besucht die Amberger Tafel - „Helfen bedeutet tätig werden“

Dass dies nicht nur leere Worte sind, davon konnte sich die Klasse 7d am 23.11.2017 mit ihrer Lehrerin Frau Hauser beim Besuch der Amberger Tafel überzeugen.

Die Tafel versteht sich als Angebot, um das Leben für Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, ein wenig leichter zu machen. Auch in Amberg gibt es Menschen, die auf diese regelmäßige Unterstützung angewiesen sind.

Die Mitbegründerin der Amberger Tafel, Frau Buschhausen, erklärte der Gruppe in einem kleinen Vortrag sehr anschaulich die Organisation und Arbeit vor Ort; dabei führte sie durch die Räumlichkeiten wie den Ausgaberaum und die Kellerräume und erläuterte dabei, wie der Verein arbeitet und beantwortete alle Fragen, die sich im Laufe der Führung ergaben.

Sie beschrieb, dass u.a. Lebensmittel gespendet werden, die minimal über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen oder Fehler an der Verpackung aufweisen. Die Amberger Tafel unterhält gute Kontakte zu ortsansässigen Firmen, die die Tafel bereitwillig unterstützen.

Bei diesem Besuch konnten die SchülerInnen miterleben, wie die Waren von ehrenamtlichen Helfern antransportiert, kontrolliert, verpackt und für die wöchentliche Ausgabe an zwei Tagen vorbereitet wurden. Dieser große persönliche Einsatz der vielen Helfer hat die SchülerInnen nachhaltig beeindruckt und darüber nachdenken lassen, wie wichtig der „Dienst am Menschen“ im alltäglichen Leben ist.

Zudem wurde den SchülerInnen deutlich, dass vielen Unternehmen der Region neben dem Gewinnstreben auch die Solidarität ein Anliegen ist.

Fairtrade Workshop

Seit vergangenem Schuljahr gibt es an der Schönwerth-Realschule das Wahlfach „Fairtrade“. Das Interesse seitens der Schüler ist riesig und so haben sich für das laufende Schuljahr 48 Mädchen und Jungen für dieses Wahlfach gemeldet. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl findet der Unterricht nicht wöchentlich, sondern in Form von mehreren Workshops statt. Unter der Leitung von Corinna Wendl und Dagmar Gawinowski stand am 21.11.2017 von 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr der erste Workshop des Schuljahres an. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Kollhoff, der das Schulfach „Zukunft“ unterrichtet und der Fairtrade-Experte der Schule ist.

Zunächst trafen sich alle Teilnehmer zu einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Teammitglieder, die das Wahlfach bereits zum zweiten Mal belegen, wiesen im Anschluss die „Neuen“ in die Arbeit des Fairtrade-School-Teams ein. Je nach Interesse formierten sich Gruppen, die gemeinsam Ideen für Aktionen im laufenden Schuljahr sammelten. Diese wurden danach im Plenum präsentiert.

Dr. Kollhoff wies in diesem Zusammenhang auf den Zukunftskongress hin, der im Juli 2018 an der Schönwerth-Realschule stattfinden wird und an dem sich die Mitglieder des Fairtrade-School-Teams in Form von Workshop-Angeboten beteiligen werden.

Ein Vorschlag für eine Aktion, der bereits im vergangenen Schuljahr von den Schülern gekommen war, wurde anschließend in die Tat umgesetzt - das Kochen eines Vier-Gänge-Menüs aus Fairtrade-Produkten. Gemeinsam hatte man sich im Vorfeld für die Rezepte entschieden und die Zutaten dafür eingekauft. Ab 16:00 Uhr ging es in der Schulküche im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Pünktlich um 18:00 Uhr konnte Schulleiter Matthias Schall zusammen mit Konrektor Michael Brunner das Schlemmer-Büffet eröffnen.

Die Menü-Karte sah wie folgt aus:

Appetizer: Mango-Joghurt-Lassi

Vorspeise: Tomaten-Bruschetta mit selbst gebackenem Parmesan-Brot

Hauptspeise: Linguine mit Paprika-Sugo und vegetarischen Schnitzel-Streifen

Nachspeise: Schoko-Frucht-Spieße und gebackene Bananen im Kokosmantel

Nachdem (beinahe) alles verspeist und in der Küche der Urzustand wieder einigermaßen hergestellt war, hatten die Workshop-Leiter noch eine kleine Überraschung für die Schüler parat – einen Gitarristen, der den Abend mit ein paar gemeinsam gesungenen Liedern gemütlich ausklingen ließ.

Nacht des Amberger Schulsports

In jeder Hinsicht kurzweilig, abwechslungsreich und sportlich - 470 Kinder aller 14 Amberger Schulen präsentierten sich bei der achten Nacht des Schulsports.
"Wir zeigen an diesem Abend die vielfältigen sportlichen Aktivitäten an den Amberger Schulen", hieß es in der Ankündigung. Selbst hoch gesteckte Erwartungen wurden in der voll besetzten Trimax-Halle nicht enttäuscht.
Unsere Schönwerth-Realschule wurde dabei durch das Profilfach Fußball der 5. Jahrgangsstufe vertreten. Bereits nach wenigen Wochen des Trainierens stand bei den neuen Fünftklässlern das erste Highlight mit dem Auftritt am Abend des Schulsports auf dem Programm. Trotz Lampenfieber meisterten die 43 Schülerinnen und Schüler ihre einstudierten Technik-Übungen sicher und genossen anschließend den verdienten Applaus des zahlreichen Publikums.

Fit und aktiv mit Viktoria Rebensburg

Ein besonderes Highlight konnten die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe am 16. und 17. November 2017 erleben, kam da doch die mobile Erlebniswelt von Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg zu ihnen an die Schönwerth-Realschule. Die Kinder erfuhren dabei am eigenen Leib, dass Viktoria in einem Sportlerjahr die gleichen Phasen erlebt wie sie in einem Schuljahr. Das anstrengende Training, aufregende Wettkämpfe und die anschließende Erholungsphase sind vergleichbar mit Hausaufgaben, Prüfungen und Ferien.

Um das bewältigen zu können, müssen Sportler und Schüler gleichermaßen fit sein. Das erreichen sie durch vielfältige Bewegung, gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorge, Entspannung sowie durch mentale Stärke.

Genau diese fünf Themen wurden den Kindern in fünf spannenden Erlebnissegmenten nähergebracht. Spielerisch durften die Schüler ihre Koordination und Ausdauer unter Beweis stellen, zum Beispiel bei einem Wissensquiz auf dem Mountainbike. Auch die zielgruppengerechte Auseinandersetzung mit dem Thema „gesunde Ernährung“ anhand einer dreidimensionalen Nahrungspyramide durften sie austesten. Ein weiterer Bereich: die Entspannung. Im Ruheraum einfach mal die Augen schließen, dem Alltag entfliehen und den Leistungsdruck hinter sich lassen. Dadurch konnten die Schüler zur Ruhe kommen und neue Energie tanken, „leider“ wieder für den gewohnten Schulalltag, denn nach zwei Schulstunden war das Projekt schon zu Ende. Auch wenn der eine oder andere noch gerne länger auf den Liegen geblieben wäre…

Besuch des Reichstagsmuseums zu Regensburg

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhr die Klasse 8D mit ihrer Lehrkraft Frau Stahl nach Regensburg, um das Reichstagsmuseum im Alten Rathaus und die dort untergebrachte „Fragstatt“ (= Folterkammer) anzusehen.

In Regensburg wurden von 1663 bis 1806 die Reichstage des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation durchgeführt - bekannt als der „immerwährende Reichstag“, da jener zu dieser Zeit fast ohne Unterbrechung tagte.

Nachdem zunächst berühmte Wahrzeichen der Stadt besichtigt und durch Herrn Petrig kurz vorgestellt wurden, wie etwa Reste der römischen Legionslagermauer, die „Steinerne Brücke“, der Regensburger Dom und die „Porta Praetoria“, ging es zum Alten Rathaus, wo die Klasse eine Führung durch die Räume dieses Gebäudes erhielt.

Eingebettet in das Lehrplanthema „Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, welches in den Geschichtsbüchern eher „trocken“ vermittelt wird, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 8d einen lebhaften Einblick in die Versammlungsräume des Stadtrates und des Reichstages, in denen sich der Kaiser mit den Abgesandten der Reichsstände traf und beriet.

Im Rahmen dieser Führung durfte die Klasse auch die „Fragstatt“, also die Folterkammer, welche im Alten Rathaus untergebracht war, und die dazugehörigen Gefängniszellen anschauen.

Dies war zwar ein „Highlight“ der Tour, sorgte jedoch auch für Beklommenheit, wenn man sich vorstellte, dass damals die Menschen an diesem Ort gefoltert und zum Tode verurteilt wurden.

Alles in allem wurden an diesem Vormittag die Geschichte ein bisschen lebendiger und die Schülerinnen und Schüler an Erfahrungen reicher.

Webinar Risiken und Gefahren des Internets

In der Woche nach den Herbstferien begann eine Vortragsreihe zum Thema „Risiken und Gefahren des Internets“ für alle Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe, die Frau Gesa Stückmann, eine Rechtsanwältin aus Rostock, leitete. In Form eines Webinars (= Seminar im Internet, bei dem sich Moderator und Teilnehmer per Liveübertragung direkt austauschen und offene Fragen klären können) erklärte die Anwältin unseren Schüler, dass diese mit ihrem oftmals sehr unreflektierten Umgang mit ihrem Handy nicht nur sich selbst sondern auch ihre Klassenkameraden und Freunde in Gefahr bringen. Frau Stückmann, die bereits etliche jugendliche Cybermobbingopfer rechtlich vertreten hat, zeigte in ihrem Vortrag die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Folgen bei einem nachgewiesenen Tatbestand auf. Vielen unserer Schüler war beispielsweise das Recht am eigenen Bild als solches kein Begriff. Bei jedweder Veröffentlichung eines Fotos müssten sie die Zustimmung der abgebildeten Person einholen. Auch bei kleineren Gruppen, in denen die Personen einzeln erkennbar sind, ist die Zustimmung von allen Abgebildeten zwingend erforderlich. Dies gilt auch, wenn man ein Bild nur per WhatsApp oder Snapchat verschickt. Auch war den Schülern so nicht bewusst, dass bei unter 14 Jährigen nicht die Eltern zwangsweise bei einem Vergehen haften müssen. Dass auch viele Computerspiele, obwohl sie die USK (=Unterhaltungssoftware-selbstkontrolle) ab 0 oder ab 6 Jahre haben, nicht unbedenklich auf die Computer der Schüler herunterladbar sind, erörterte die Anwältin. In diesen Spielen finden sich oft Werbungen für Computerspiele mit der USK weit über 6 Jahre, sodass schon Kleinkinder mit Auszüge von ShooterSpielen u.v.a. in Berührung kommen, die für ihre Altersklasse überhaupt nicht freigegeben sind. Zudem besitzen annähernd alle online-Computerspiele eine Chat-Funktion, die oftmals von Pädophilen genutzt wird, um mit Kindern in Kontakt zu treten.  All dies wurde den Eltern, die auch die Möglichkeit hatten, an einem von zwei Abendterminen anwesend zu sein, dargelegt. Am Ende gab die Rechtsanwältin sowohl den Schulklassen als auch den Eltern zahlreiche Tipps, wie sie sicher mit den neuen Medien umgehen können.

Halloweenparty der SMV mit 350 Geistern

Erstmalig wurde die von der SMV für alle 5. bis 7. Klassen veranstaltete Halloween-Party an der Schönwerth-Realschule nicht am letzten Schultag, sondern bereits am Donnerstag vor den Herbstferien durchgeführt. Die Besucherzahl spricht für sich, denn gegen 16:30 Uhr fanden sich etwa 350 Geister, Hexen und Vampire in äußerst kreativen Verkleidungen in der Aula ein, um gemeinsam Halloween zu feiern.

Die Schülersprecher und das gesamte SMV-Helferteam hatten bereits im Vorfeld alles daran gesetzt, dass die Party ein Erfolg wird. Und so war pünktlich zu Beginn die Aula entsprechend schaurig dekoriert, die Musikanlage aufgebaut sowie reichlich Essen und Trinken vorhanden. Mittels Partyspielen (einem Line-Dance, dem „Kusswalzer“, einer Breakdance-Einlage, „Sing Star“ und zweier Pinatas) kam sofort Stimmung auf und die Tanzfläche war drei Stunden lang voll besetzt. Da ließen sich auch die Lehrkräfte und Referendare, die sich dankenswerterweise als Aufsichten eingetragen hatten, nicht mehr halten. Gemeinsam wurde gesungen, gefeiert und getanzt bis in die Abendstunden. Höhepunkt war schließlich die Maskenprämierung, bei der es aufgrund der vielen tollen Verkleidungen nicht leicht fiel, einen Sieger zu küren.

Dank der vielen Helfer war bereits eine Stunde nach Party-Ende im Schulhaus der „Urzustand“ wiederhergestellt. Das Engagement der Schülersprecher und SMV-Helfer kann an dieser Stelle nicht genug gelobt werden.

Zwei Zitate von Besuchern spiegeln wohl am besten wieder, was an diesem Abend los war. Ein Fünftklässler sagte danach zu seinen Eltern: „Es war meine erste richtige Party und die war der Hammer!“ Und ein Siebtklässler gab an, dass er zuerst gar nicht kommen wollte und fügte dann hinzu: „Gott sei Dank bin ich hingegangen, denn sonst hätte ich echt was verpasst!“

Dagmar Gawinowski

Wir sind Oberpfalz-Sieger!

Unsere Schule wurde am 20.10.2017 feierlich in Regensburg durch das Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz zum Sammlungs-Sieger der Oberpfalz gekürt. Ein tolles Spendenergebnis von knapp 700 € für die Schullandheime des Regierungsbezirks verhalf uns dabei auf das Siegertreppchen.
Die Schullandheime benötigen als Orte der Begegnung und des Miteinanders besonders viel Pflege und finanzielle Hilfe. Hierbei ist es unseren letztjährigen Fünftklässlern gelungen, bei der 68. Schullandheim-Sammlung das beste Sammelergebnis aller Realschulen in der Oberpfalz zu erzielen. Die Urkunde und ein Verrechnungsscheck in Höhe von 50 € wurden stellvertretend für unsere Schulfamilie von den Schülerinnen Malin Jacobi und Laura-Sophie Bauer (Klasse 6A) sowie ihrer Lehrerin Ines Bombach in Empfang genommen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülern und Eltern, die sich für den Erfolg der Schule eingesetzt und großzügig gespendet haben. So bleiben auch weiterhin für die Schüler unserer fünften Klassen unvergessliche Tage im Schullandheim garantiert…

Besuch der Partnerschule in Zbiroh

Am Mittwoch, den 11.10.2017, trafen wir uns bereits in aller Frühe (6:45 Uhr!) – erwartungsvoll, aber doch noch ziemlich verschlafen - um zum Gegenbesuch nach Tschechien zu starten. Mit der netten Busfahrerin am Steuer und den tollen Lehrerinnen Frau Böhm und Frau Weissová machten wir uns auf den Weg zu der Schule nach Zbiroh.

Dort angekommen, wurden wir auf das Herzlichste empfangen. Unsere Austauschgeschwister zeigten uns ihre Schule, die im Vergleich zu unserer doch recht überschaubar ist. Da es sich um eine Gesamtschule handelt, waren auch „Kleine“ (Grundschüler) anwesend, die wir besonders süß fanden. Jeder bemühte sich, uns wenigstens ein „Guten Morgen“ auf Deutsch hinterher zu rufen. Im Anschluss durften wir uns in der Schulkantine stärken. Die uns unbekannte Suppe verursachte nur im Vorfeld Magenschmerzen, wir haben tapfer alles probiert und es nicht bereut. Auch das gemeinsame Mittagessen – vom Erstklässler bis zur Schulleiterin essen alle im gleichen Raum – war für uns eine neue Erfahrung.

Danach besichtigten wir das örtliche Feuerwehr-Museum. Hier muss erwähnt werden, dass der Begriff „Museum“ eigentlich untertrieben ist: Neben vielen musealen Feuerwehrgefährten und -geräten - v.a. aus Tschechien, der Ex-DDR und der ehemaligen Sowjet-Union – gab es auch modernste Lösch- und Rettungstechnik zu bestaunen, die keineswegs nur Ausstellungszwecken dient, sondern sehr wohl in Benutzung ist. Den Jungs gefiel v.a. ein Lösch-Panzer; auch Lösch-Roboter gibt es dort. Zbiroh ist sozusagen das „Feuerwehr“-Zentrum für ganz Tschechien.

Dann besichtigten wir das Dreikaiserschloss, das bereits seit Jahrhunderten über Zbiroh thront und seine größte Touristenattraktion darstellt. Unser wirklich sehr kundiger Führer konnte uns die Geschichte von den Tempelrittern über die Habsburger, Nationalsozialisten und sonstige spätere militärische Nutzung bis heute sehr anschaulich vermitteln. Erst weit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde diese großartige Sehenswürdigkeit für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Besonders beeindruckt hat uns auch der tiefste Brunnen Europas im Burghof. Heute wird das Anwesen v.a. als Hotel, Ausflugsziel und für Events genutzt.

Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.

An zweiten Tag machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Prag (Praha). Dort besichtigten wir die Prager Burg, den Veitsdom sowie das „Goldene Gässchen“. Leider versperrten uns die Touristenmassen oft den Blick auf die eigentliche Sehenswürdigkeit und man musste ständig Obacht geben, die eigene Gruppe nicht zu verlieren. Auf dem Burgberg wurden wir auch sorgfältigst von tschechischen Soldaten beschützt. Im Gegenzug achteten wir darauf, dass wir nicht vergaßen, auch nur einen von ihnen NICHT zu fotografieren…

Grammer Infotruck

Am Freitag, den 13.10.2017 gab die Firma Grammer uns 14 Schülern der Klasse 9F des Mathezweigs einen Einblick in die Berufe der Metall- und Elektroindustrie. Ab 9.35 Uhr fuhren wir mit Herrn Ringer und zwei Referendaren per Bus nach Kümmersbruck. Dort wurden wir in den Info Truck eingeladen, in dem wir viele verschiedene Bereiche eines Berufes ausprobieren konnten, wie beispielsweise das Programmieren eines Aufzuges oder ein Kunstwerk in einen Metallblock fräsen zu lassen. Außerdem bestand die Möglichkeit Tests durchzuführen indem man seine Stärken und Schwächen eingab, um dann zu sehen, für welche Berufe man geeignet wäre und von welchen man lieber die Finger lassen sollte. Anschließend bekamen wir eine 25-minütige Werksführung eines Auszubildenden mit passender Schutzkleidung. Dabei konnte man jeden einzelnen Bereich der Fertigung eines Sitzes beobachten. Um 11.20 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zur Schule.

Eileen Frost, Hannah Pospiech  9f

 

Am Freitag, den 13.10.2017, besuchten wir zusammen mit unserer Mathematiklehrerin Frau Hillebrand und Herrn Herrmann die Firma Grammer. Treffpunkt war um 8:00 Uhr an der Schule. Nach einer kurzen Anwesenheitskontrolle fuhren wir direkt mit dem Bus los. Als wir um ca. 8:25 Uhr an der Pforte ankamen, wurden wir von zwei Arbeitern der Firma begrüßt und zum ME-Infotruck (Berufsorientierung im Bereich Metall und Elektro) geführt. Dort bekamen wir von Frau Lubeke und Herr Datman eine kurze Einführung in den Truck und wurden anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede der beiden Schülergruppen führte mit Herrn Datman im unteren Teil des Trucks praktische Übungen durch, um einen Einblick in das Berufsleben mit Maschinen zu bekommen. Währenddessen wurde dem anderen Teil im oberen Stockwerk von Frau Lubeke die Website www.me-vermitteln.de vorgestellt, auf der viele Fragen rund um das Thema Berufe und Bewerbung beantwortet und erklärt werden. Nach dem einstündigen Aufenthalt im Info-Truck wurden wir wieder abgeholt. Nun wäre eigentlich eine Sicherheitseinweisung mit anschließender Werksführung geplant gewesen, doch leider war dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Deswegen mussten wir schon gegen 10:00 Uhr wieder aufbrechen und sind ungefähr 15 Minuten später an der Schule angekommen, wo es dann mit normalem Schulalltag weiterging.

Auch ohne die Werksführung gefiel uns Schülern der Ausflug sehr gut. Vor allem die praktischen Aufgaben haben Spaß gemacht und waren zudem auch sehr informativ.

Lukas Franz 9a

Schönwerth-Pokal im Schul-Eishockey

Eishockey gehört bereits seit einigen Jahren zum sportlichen Repertoire der Schönwerth-Realschule und wird als Wahlpflichtfach angeboten. Seit letztem Jahr sind auch Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums dabei und dieses Jahr stießen weitere Schüler von Wirtschaftsschule und Erasmus-Gymnasium zu den regelmäßigen Trainingseinheiten dazu.

Als wir von Weiden die Einladung zu einem Schulturnier bekamen fiel uns auf, dass einige Positionen leider nicht besetzt waren, und so wandten wir uns an weitere Schulen um die Teams zu vervollständigen. Die Luitpoldschule, das Max-Reger-Gymnasium und die FOS hatten genau die Spieler, die zum TEAM Amberg noch fehlten.

Die Spiele fanden in zwei Altersklassen (2006 bis 2003 und 2002 bis 1999) statt. Die Hinrunde in Weiden endete für die ältere Mannschaft noch enttäuschend, was keine Überraschung war, da die Weidner Schüler im Verein einige Klassen höher spielen als die Amberger. Trotz einiger gut herausgespielter Angriffe auf das Weidener Tor war am Goalie der Weidener kaum ein Vorbeikommen. Nur Julian Meier und Massimo Wrobel schafften es, den Puck im Netz zu versenken. Das erste Spiel endete mit 7:2 für Weiden.

Im zweiten Spiel des Tages war das Spiel schon ausgeglichener und Amberg schaffte es durch Treffer von Luis Borowski und Luis Wittmann in Führung zu gehen. Bis zur Pause hatten die Weidener diesen Vorsprung schon wieder verkürzt  und es ging mit 4:2 in die zweite Hälfte.

Gleich am Anfang gelang es den Weidenern 2 Tore zu erzielen, aber Nils Eder traf für Amberg und es stand 4:5 für Amberg… bis zur letzten Minute. Da gelang dem Weidener Sturm das 5:5, bevor kurz darauf die Schlusssirene erklang.

Dieses Unentschieden sollte nun beim Rückspiel am 10. März in Amberg ausgeglichen werden. Nach der Eröffnung des Turniers durch Herrn Wolfgang Meier wurde es spannend. Wieder ging das Spiel hin und her, einmal führte Amberg, dann wieder Weiden. Drei Minuten vor Schluss stand es 4:4 und wieder war es Nils Eder der auf den Weidner Goalie zufuhr. 5:4 und noch 2 Minuten zu spielen, aber die Amberger Jungs kämpften und Eric Eder verteidigte sein Tor glänzend. Amberg hatte in der jüngeren Altersklasse gewonnen.

Die Jungs und die Dame der älteren Mannschaft wollten dem in nichts nachstehen. Von Anfang an attackierten sie das Weidner Tor und scheiterten nur an den artistischen Einlagen des Goalies, aber auch der Ambergere Goalie Florian Hüttner hielt seinen Kasten sauber. Erst am Ende der ersten Spielhälfte gelang es den Weidenern 2 Tore zu schießen, aber auch die Amberger konnten mit Florian Troglauer un Massimo Wrobel schon Torschützen bejubeln.

In der zweiten Spielhälfte legten die Weidner nach und schon bals hieß der Spielstand 5:2, was die Amberger jedoch nicht auf sich sitzen ließen und Nico Troglauer konnte das 3:5 erzielen. Leider hatten die Amberger danach wenig Chancen das Spiel zu drehen und Weiden gewann das Match mit 3:6.

Im nächsten Jahr wird Eishockey wieder ein offizieller Wettbewerb im Kanon der Schulsportarten und wir hoffen, nächstes Jahr auch weitere Mannschaften aus Bayern zu Spielen im Amberger Stadion begrüßen zu dürfen.

 

Abschlussfahrt der Klasse 10b

Zum Ende ihrer Realschullaufbahn trat die Klasse 10b am 20.09.2017 zusammen mit Frau Ohland und dem Klassenleiter Herrn Ertel ihre 3-tägige Abschlussfahrt nach Ingolstadt an. Bei einem Zwischenstopp in Regensburg ging es zuerst mit dem Schiff über die Donau, wobei es einigen Klärungsbedarf bei der Unterscheidung zwischen der angesteuerten Gedenkstätte Walhalla und der Region Walachei gab. Unter den ausgestellten Marmorbüsten wurden überraschenderweise einige Lehrer wiedererkannt und der Zeitplan erlaubte es den Schülern auch, genug Selfies auf den großen Treppen zu schießen. Nach einer Führung durch die Ingolstädter Altstadt und dem Bezug der Zimmer lernte die Klasse gleich am ersten Abend nach einem Anruf der Rezeption sehr schnell den Unterschied zwischen einer Jugendherberge und dem gebuchten Hotelgasthof kennen, sodass die Lautsprecher wieder leiser gedreht wurden. Auch das Audi-Werk musste natürlich besichtigt werden, wobei das Hauptaugenmerk der Jugendlichen eher auf den neueren Modellen lag, das der begleitenden Lehrkräfte aber doch auf den alten. Quer durch den Ingolstädter Park stand anschließend noch eine Partie Crossgolf an, bei der es zwar klare Sieger gab, die Punktestände aber gelegentlich auch geschätzt wurden, da nicht jeder immer an das Mitzählen dachte. Der morgendlichen Wanderung mit Besuch eines Wildgeheges folgte am letzten Tag eine Shoppingtour durch den Westpark, ehe es zurück nach Amberg ging.

O. Ertel

Abschlussfahrt der Klasse 10g

Am 20. September 2017 machte sich die Klasse 10g zusammen mit ihrer Klassenleiterin Dagmar Gawinowski und ihrer Begleitlehrkraft Matthias Feldmann zu ihrer heiß ersehnten Abschlussfahrt zur Grafhütte am Fuße des Großen Arbers auf. Da es sich dabei um eine Selbstversorger-Hütte handelte, hatte die Einkaufstruppe bereits am Vortag einen Supermarkt nahe der Schule unsicher gemacht und beinahe vollständig „ausgeräubert“. Leicht verspätet (ein Schüler hatte vergessen den Wecker zu stellen) ging es früh morgens an der Realschule los. Der „Große Arbersee“ wurde als erstes Ziel angepeilt. Nach der ausgiebigen Wanderung um den See hatten manche schon wieder Hunger und so kehrte die gesamte Gruppe im Arbersee-Haus ein und nahm eine Stärkung in Form einer deftigen Brotzeit zu sich. Diese sollte auch bitter nötig sein, denn nach der Ankunft auf der Hütte hieß es zunächst einmal kräftig Holz hacken und Öfen heizen, um die kühlen Räumlichkeiten zu erwärmen. Während die einen danach sofort zum „Schwammerlsuchen“ übergingen, bereitete die Koch-Gruppe ein leckeres und reichhaltiges Abendessen vor. Bis in die frühen Morgenstunden hinein wurden dann Spiele gespielt und lustige Geschichten erzählt. Ein Höhepunkt war sicherlich die mitternächtliche Pilzpfanne mit Geräuchertem und frischem Bauernbrot. Am zweiten Tag stand ein Fußmarsch nach Bayerisch Eisenstein mit einem Besuch der Grenze zu Tschechien auf dem Programm. Dort erfuhr die Klasse etwas über die Grenzöffnung. Denkmäler und ein Stück Stacheldrahtzaun erinnerten als Mahnmal an die Zeit vor der europaweiten Öffnung. In der Grenzglashütte konnten die Schüler anschließend in einer Vorführung die Kunst des Glasblasens kennenlernen und sogar selbst ausprobieren. Zurück auf der Hütte liefen gleich die Vorbereitungen für die abendliche Grillparty. Am gemeinsamen Lagerfeuer ließ man schließlich den Tag gemütlich ausklingen. Nach einer Grundreinigung der Hütte ging es am Freitag mit dem Bus nach Bodenmais, wo die Gruppe zunächst eine Einweisung in den Bogenschießsport erhielt und danach jeder Einzelne seine Schießkünste unter Beweis stellen konnte. Ein Besuch des Silberbergwerks und eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn bildeten den Abschluss der Studienreise, die sowohl den Schülern als auch deren Lehrkräften großen Spaß bereitet hatte.

Dagmar Gawinowski

Julian beim Science-Day

Auf den Science Day wurde ich dank des Angebotes unserer Schule aufmerksam. Daraufhin informierte ich mich erst einmal im Internet über die verschiedenen Kategorien, die uns zur Verfügung standen und setzte mich zudem auch mit dem ganzen Projekt interessiert auseinander. Als ich mich für zwei Themen entschieden hatte, musste ich die mir vorgegebenen  Experimente aufarbeiten und weiter ausführen. Danach schickte ich meine fertig gestellte Bewerbung an die Uni. Kurze Zeit später erfuhr ich mit großer Begeisterung, dass ich in Biologie und Chemie genommen wurde, allerdings fiel meine Wahl auf das Fach Biologie. Dann bestand meine Aufgabe darin, die Experimente sowohl an der Uni in Regensburg als auch zu Hause vorzubereiten und durchzuführen. Am 25. Juli 2017 ging es für mich dann mit großer Vorfreude auf den Science Day an die Universität, die in der Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz liegt. Es stand dort für jedes Kind oder jede Gruppe von unterschiedlichsten Schulen ein eigener Stand zur Verfügung, den sie mit ihren zuständigen Professoren oder Studenten aufbauten. Interessierte Kinder, aber auch zahlreiche Erwachsene besuchten die Veranstaltung, um unseren Vorträgen zu lauschen. Am Ende des Tages wurde dann jeder noch mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Amberger Schulschachcup

Schach als Denksport wird an Schulen immer populärer. Viele weiterführende Schulen haben Schulschachgruppen oder wie die Realschule sogar eine Profilklasse Schach. Auf Initiative von Andreas Rupprecht, dem stellvertretenden Schulleiter und Schachgruppenleiter der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg wurde somit der „Amberger Schulschachcup“ ins Leben gerufen. In der Turnierserie treten die Teams der umliegenden Schulen gegeneinander an und sammeln wertvolle Turniererfahrung. Das erste Aufeinandertreffen fand in der letzten Schulwoche an der Realschule statt. Trotz vieler an den Schulen stattfindenden Aktionen in dieser Zeit traten insgesamt sechs 4er-Teams an, die im Modus „jeder gegen jeden“ die Plätze ausspielten. Dass hier Anfängermannschaften der Unterstufe auch auf Vereinsspieler der Mittelstufe trafen, tat dem Spaß am Turnier keinen Abbruch. Besonders erfreulich war, dass ein Mädchenteam aus Spielerinnen der Realschule und der Johanna-Decker-Schule gebildet werden konnte und dieses den favorisierten Teams sogar Punkte abknöpfen konnte. Am Ende eines kurzweiligen, aber auch anstrengenden Turniertages setzte sich letztlich verdient die von Studienrat und Vereinsschachspieler Daniel Ertl betreute Mittelstufenauswahl des Max-Reger-Gymnasiums vor der Mittelstufenmannschaft des Erasmus-Gymnasiums, begleitet vom Schachgruppenleiter Studienrat Thomas Güldenberg, durch. Aber auch die beiden Unterstufenmannschaften der Realschule können stolz darauf sein, den älteren Mittelstufenteams das Leben sehr schwer gemacht zu haben. Bei der Siegerehrung erhielten alle Mitspieler Urkunden und waren sich schnell einig, dass diese schulverbindende Turnierserie in Amberg auf jeden Fall im nächsten Schuljahr weitergeführt wird.

Festliche Verabschiedung der Realschul-Absolventen

Mit den Worten „Dies waren eure letzten beiden Stunden als Realschüler“ wandte sich zweiter Konrektor Michael Brunner gegen Ende der Entlassfeier im ACC an die knapp 200 Absolventen der Schönwerth-Realschule. Dabei zog sich das Thema „Zeit“ leitmotivisch durch die Veranstaltung und der eine oder andere Absolvent dürfte dabei neben der Vorfreude auf all das Kommende wohl immer wieder auch etwas Wehmut verspürt haben. So trafen die beiden Schülersprecher Lisa-Marie Nixdorf und Marquel Roberson in ihrer gemeinsamen Rede mit Sir Peter Ustinows Zitat: „Heute sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen“ genau die Magie des Moments. Die Entlassfeier gab Schülern, Lehrern, Eltern und allen weiteren zahlreichen Anwesenden der Schulfamilie noch einmal Gelegenheit, die nunmehr zurückliegende Schulzeit Revue passieren zu lassen. Den Auftakt hierzu setzte die Schultheatergruppe, die die Thematik Zeit eindrucksvoll in Szene setzte, was Realschulkonrektor Andreas Rupprecht in seiner Rede, die Zahlen- und Zeitspiele beinhaltete, gleich im Anschluss wieder aufgriff und die Absolventen daran erinnerte, sich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Als Vertreter der Stadt Amberg warf Bürgermeister Martin Preuß einen Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft und warb bei den Absolventen dafür, ihre Heimatstadt Amberg und das Amberg-Sulzbacher Land mit ihren beruflichen Perspektiven nicht zu vergessen. Elternbeiratsvorsitzender Heiko Schneider ließ die zurückliegenden Jahre der Schüler Revue passieren, indem er die schulischen Schlüsseljahre des Jahrgangs (2007 Einschulung, 2011 Übertritt) mit den damaligen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen verknüpfte. Mit Hilfe zahlreicher Bilder und Karikaturen aus dem Internet skizzierte Realschuldirektor Matthias Schall in seiner humorvollen und sehr anschaulichen Rede die zurückliegenden Schuljahre der Absolventen nach und ging dabei immer wieder auf die Rolle der modernen Medien im Unterricht wie im Leben der Schüler ein. Er beleuchtete dabei die Rubriken Unterrichtsfächer, Lehrer, Noten und Eltern, bevor er mit einem Ausblick und seinen besten Wünschen für die Absolventen schloss und ihnen versicherte, dass ihnen mit ihrem Realschulabschluss so gut wie alle Türen offen stehen.

Zwischen den Reden war den Anwesenden immer wieder Zeit vergönnt, um den eindrucksvollen Klängen der Bigband, der Schulband oder der Solistin Melanie Kardonskij am Klavier zu lauschen. Herzstück der Veranstaltung war natürlich die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse. Von den 196 angetretenen Schülern bestanden 191 mit Erfolg, 28 von ihnen sogar mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0. Die elf besten Schülerinnen und Schüler durften nach der Zeugnisübergabe nochmals auf die Bühne treten und den Applaus des voll besetzten ACCs genießen, der bei der Ehrung der drei Schulbesten – Lisa Kustner, Felix Trettenbach und Sebastian Glaser – noch weiter anschwoll.

Muslimisch kochen

Respekt, Toleranz und Offenheit gegenüber fremden Kulturen – das sind Werte, denen gerade in der heutigen Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Da die Wertevermittlung zu den obersten Bildungs- und Erziehungszielen aller Schularten gehört, soll diese im Unterricht thematisiert und vor allem auch eingeübt werden. Deshalb beschloss die Klasse 7a zusammen mit ihren Lehrkräften in Hauswirtschaft und Ernährung, Evangelische und Katholische Religionslehre sowie Ethik ein fächerverbindendes Unterrichtsvorhaben zum Thema „Muslimisch kochen“ durchzuführen. Nach einer Einführung in die muslimischen Speisevorschriften wurden von den Schülern in Kleingruppen halale (= erlaubte und gestattete) Speisen zubereitet. Bereits während des Kochens breitete sich in der Schulküche (und auch in der gesamten Aula) der herrliche Duft von Köfte (= Hackbällchen), Bulgursalat, Tsatsiki und Baklava (= einem in Zuckersirup eingelegten Gebäck) aus. Bei aufkommenden Fragen, wie z.B. warum Ayran – ein Joghurtgetränk – gesalzen und nicht gesüßt werde, glänzten die anwesenden muslimischen Schüler mit ihrem Expertenwissen. Und so wuchs nach und nach das Verständnis für die im Islam geltenden Vorschriften. Beim gemeinsamen Mahl, das allen Beteiligten hervorragend schmeckte, wurde schließlich aus Verständnis spürbar mehr – nicht nur Toleranz, sondern sogar Akzeptanz!    

Dagmar Gawinowski

Big Band, Bach und Boarisch

Traditioneller „Musischer Abend“ an der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule wartete mit breit gefächertem Programm auf

Gewohnt schwungvoll eröffnete die Big Band – mit ungefähr 20 Schülern das größte Ensemble der Schule – den sommerlich-heißen Konzertabend, der diesmal wieder in der Aula des neu sanierten Altbaus stattfinden konnte. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Matthias Schall setzte das Ensemble unter der bewährten Leitung von Anton Lottner – der auch die Moderation übernommen hatte - das musikalische Programm fort. Bei „Brass in the Basement“ traten auch die sonst eher auf Begleitfunktion reduzierten tiefen Bläser in den Vordergrund. Es folgten Klavierbeiträge am neu restaurierten Flügel der Schule: Thorsten Wallner (7b) spannte mit der eher zarten „Musette“ von Johann Sebastian Bach und dem schwungvollen „I´m a Pirate“ („Piraten der Karibik“) den Bogen vom Barock zur aktuellen Filmmusik. Auch Adam Leifridt (5c) widmete sich mit der „Comptine d´un autre ete“ der Filmmusik („Die fabelhafte Welt der Amelie“), wobei er sowohl mit seinem virtuosen Klavierspiel als auch mit seinem Auftritt den Charakter der Hauptfigur gut vermitteln konnte.

Eine spontan formierte Rock-Band aus der Klasse 9b (Michael Weigert - E-Piano, Artur Nonnenmacher – Gitarre; Emilio Morawiec - Bass, Jacob Schwab - Drums) stellte zwei absolute Klassiker der Rockmusik, „House oft he Rising Sun“ sowie „Tears in Heaven“ als eindrucksvolle Instrumentalversionen vor. Margarita Nazarov (9c) konnte mit ihrem impulsiven Gesang von „Let it go“ das Publikum begeistern. Marie Birner, Luzia Ehbauer, Janine Fritsche, Johanna Meiler, Violette Ulrich und Michelle Wallner (alle 9e) boten eine schwungvolle Tanzdarbietung zu „Rock around the clock“, was das Publikum zum Mitswingen animierte. Trotz tropischer Hitze konnten auch Tanzpartner aus dem Publikum für eine zweite Runde motiviert werden. Die eigentliche Pianistin für „River flows in you“ war zwar kurzfristigst erkrankt, Julia Eckl (7c) übernahm aber sehr spontan und überzeugte durch absolute Souveränität. Eine Reminiszenz an die Schul-Kirwa vom Mai brachten die authentischen boarischen Beiträge des Volksmusik-Ensembles Julian Baumgartner, Moritz Koberstein sowie Louis und Marco Übler. „Die Sternpolka“ der Bläserklasse schloss sich stilistisch perfekt an. Die Bläserklasse ist eine Einrichtung der Schule, die in der 5. und 6. Klasse im Rahmen des regulären Unterrichts freiwillig besucht werden kann und grundlegende Kenntnisse der Musiktheorie, des Ensemblespiels und natürlich das Erlernen eines Blasinstruments beinhaltet. „Oh when the saints“ spannte den lebendigen jazzigen Bogen zum anschließenden „Let´s play Dixie“ des Saxophonsolisten Erik Wild (5d). Mit der Schulband betrat ein weiteres Ensemble der Schule die Bühne. Bei „Stay with me“ standen die Sängerinnen (Julia Eckl und Jasmin Keski) im Vordergrund, v.a. Solistin und 10.-Klässerin Jasmin Keski beeindruckte durch impulsiven Gesang. Dies setzte sich bei „Spirits“ fort, wobei hier auch Moritz Koberstein an der Gitarre, Lilly Pfab am E-Piano sowie Leon Panzer und Roman Klein an den Drums Akzente setzen konnten. Beim kraftvollen Schlussstück „Ex´s and Oh´s“ konnte das gesamte Ensemble sowohl seine wahre Power als auch perfekte Abstimmung untereinander zeigen. Begeisterter Schluss-Applaus bei den Schlussworten durch Moderator Anton Lottner spiegelte nochmals einen gelungenen musikalischen Abend. „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ – der Rausschmeißer der Bigband – animierte sowohl manchen zum spontanen Mittanzen als auch zum anschließenden Biergartenbesuch.

Besuch buddhistisches Zentrum

Im Rahmen des katholischen und evangelischen Religionsunterrichts fand am Schuljahresende 2016/17 zum Thema „Buddhismus“ eine Exkursion mit vier 8. Klassen in das buddhistische Zentrum in Teublitz (Ortsteil Katzdorf) statt. In der ehemaligen Grundschule ist seit 2012 eine buddhistische Gemeinde beheimatet. Der Verein Ruamjaipak hatte das Schulhaus von der Stadt Teublitz angekauft. Er baute es zu einem buddhistischen Meditationszentrum mit der größten Buddha-Statue Europas aus. Mönche der buddhistischen Ordensgemeinschaft „Wat Thasung“ aus der Provinz Uthai-Thani zogen ein und verkünden dort seitdem ihren Glauben.

Die Schüler konnten durch die Begegnung mit den Mönchen einen Einblick in die buddhistische Lebensweise erhalten und buddhistische Bräuche und Traditionen kennenlernen. Des Weiteren hatten sie die Gelegenheit, den dort ansässigen Mönchen Fragen zu deren Religion und Weltanschauung zu stellen, was auf reges Interesse seitens der Schüler stieß.

Besonders beeindruckend war für die Schüler die gemeinsame Meditation mit den Mönchen, die am Ende jedem ein selbst geknüpftes Freundschaftsband überreichten. Im Anschluss wurden alle zu einem reichhaltigen buddhistischen Buffet eingeladen, welches Mitglieder der Gemeinde eigens für die Klassen zubereitet hatten. Als kleines Dankeschön überreichten die Schüler den Mönchen eine kleine freiwillige Spende sowie Blumenschmuck.

Kirchenrallye

Am Montag, den 17.07. und am Dienstag, den 18.07. besuchten unsere 5. Klassen im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts die Amberger Kirchen. Während die Klassen 5b und 5d am Montag unterwegs waren, machten sich die Klassen 5a und 5c am Dienstag auf, den Lernort „Kirche“ zu erkunden.

Nach dem Treffen an der Realschule marschierten wir gemeinsam in die Amberger Innenstadt, wo wir uns in Gruppen aufteilten, um abwechselnd die beiden katholischen Kirchen St. Martin und St. Georg sowie die evangelische Paulanerkirche zu besichtigen. Mit Fragebögen ausgestattet ließen wir die unterschiedlichen Kirchenräume auf uns wirken. Deutlich sichtbar wurden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten. Vor allem beeindruckten uns die unterschiedlichen Baustile der drei Kirchen und ihre Ausgestaltungen. Wir erfuhren, dass St. Martin die zweitgrößte Kirche der Oberpfalz ist und waren erstaunt über die Ruhe und Stille, die im Kircheninneren trotz der Lage im Stadtzentrum herrschen. In St. Georg erhielten wir interessante Informationen durch den dortigen Mesner, der uns auch die Sakristei zeigte. Dort durften wir wertvolle alte Monstranzen und Messgewänder in Augenschein nehmen. In der evangelischen Paulanerkirche überraschte uns die Schlichtheit der Ausgestaltung und hier lag das Hauptaugenmerk auf den Unterschieden zwischen einer evangelischen und einer katholischen Kirche.

Nach so viel kultureller und religiöser Information brauchten wir unbedingt eine Abkühlung und so genehmigten wir uns noch ein Eis am Marktplatz, ehe wir dort gegen Mittag von unseren Lehrkräften entlassen wurden und nach Hause durften. Ein interessanter und lehrreicher Vormittag ging damit zu Ende.

Besuch Techmania

Unsere technikbegeisterten sechsten Klassen machen sich am Donnerstag den 13.07 auf nach Pilsen, um dort das Techmania, ein Physikmuseum zum Anfassen, zu besuchen.

Bevor es losgehen konnte, mussten zuerst einmal alle Ausweise kontrolliert werden, da man ohne die nötigen Papiere nicht in die Tschechische Republik einreisen darf. Und dann ging es endlich los! Unsere zwei Busse setzten sich in Richtung Grenze in Bewegung. Auf der Hinfahrt war es angenehm leise, was wahrscheinlich daran lag, dass viele noch ein wenig Schlaf nachholten, um fit für die Entdeckungstour im Techmania zu sein.

Nach zweistündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel und sammelten uns vor dem riesigen Gebäudekomplex. Dort wurden die Eintrittsarmbänder verteilt, wobei zwei Schülerinnen sich bereits ganz ohne Armbänder Zutritt zu den Ausstellungen verschafft hatten und erst beim Versuch das Planetarium zu betreten, bemerkten, dass sie wohl etwas Wichtiges vergessen hatten.

Unsere Forscherklassen entdeckten mit großer Begeisterung die physikalischen Themenwelten, führten physikalische Experimente durch und erlebten so die Physik hautnah. Besonders hatte es den Schülern und Schülerinnen der sechsten Klassen das überlebensgroße "Jojo" angetan. Hier konnten sie sich mit eigener Kraft über einer großen Weichbodenmatte selbst zum Schweben bringen. Auch die Wasserwelt fand begeisterten Anklang bei den Kindern, da sie hier in die Naturgesetze abtauchen konnten. So konnten die Schüler und Schülerinnen ausprobieren, wie in der Natur der Wasserkreislauf - von der Entstehung von Niederschlägen und des Grundwassers über ihren weiteren Weg bis zum Meer - funktioniert. Außerdem war es den Schülern und Schülerinnen anhand von Modellen, wie dem der Archimedischen Schraube, eines Schaufelrades und eines Wasseraufzuges möglich, durch eigene Anwendungen ihr Verständnis zu vertiefen.

Im Planetarium bestaunten unsere Forscher und Forscherinnen physikalische und astronomische Erscheinungen und Phänomene. Doch besonders beliebt war das Gyroskop, ein riesiges Kreiselinstrument, in welches sich die Mutigsten hineinsetzten, um die physikalischen Kräfte des Drehmoments und der Schwerkraft am eigenen Körper wahrnehmen zu können.

Nach vier spannenden Stunden des Entdeckens und Ausprobierens verabschiedeten wir uns vom Techmania und begaben uns auf einen Spaziergang durch die historische Altstadt von Pilsen. Auf der anschließenden Heimreise wurden die vielen interessanten Eindrücke von unseren Schülern und Schülerinnen rege besprochen. Um 17 Uhr kamen wir wieder in der Fuggerstraße 15 an, wo die Forscher ihren Eltern begeistert von ihren Abenteuern und Erlebnissen im Techmania erzählten.

Regionaler KOMPASS-Tag

"KOMPASS, was is na des?" Die Gruppe "Theaterfieber" der Schönwerth-Realschule Amberg stimmte die rund fünfzig Teilnehmer und geladenen Gäste des ersten regionalen KOMPASS-Tages in der Oberpfalz auf das Thema der eintägigen Lehrerfortbildung mit einem szenischen Spiel ein und gab bereits erste Antworten auf diese Frage. KOMPASS steht für Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein.

Nach der Begrüßung durch Realschuldirektor Matthias Schall, der selbst eine mit dem KOMPASS-Prädikat ausgezeichnete Schule leitet, skizzierte die Ministerialbeauftragte für die Realschulen der Oberpfalz, Frau Maria Kinzinger, in ihrem Grußwort kurz den Werdegang des bayernweiten Projekts KOMPASS. Ausgangspunkt der Initiative sei der 2007 ins Leben gerufene Schulversuch gewesen, der die Stärkenorientierung in der Pädagogik in den Vordergrund gerückt habe und auf alle zentralen Bereiche von Schule abziele: auf Unterricht und Schulleben, auf die Förderung von Selbstkompetenz und Sozialkompetenz sowie auf Werteerziehung und Persönlichkeitsentwicklung. "Wenn Menschen ständig gesagt bekommen, was sie nicht können, verlieren sie den Mut, herauszufinden, zu welch Großartigem sie wirklich fähig wären", so die Ministerialbeauftragte.

Dass KOMPASS-Maßnahmen an Schulen Wirkung zeigen, belegte Dr. Nikolaus Schröck vom Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Bamberg im Anschluss mit seinem Impulsvortrag zum Thema "Anerkennung! Zu den Effekten von Kompetenz- und Stärkenorientierung". Er präsentierte die Ergebnisse einer empirischer Längsschnittstudie, die während des Modellversuchs durchgeführt worden war, und appellierte abschließend an die Fortbildungsteilnehmer: "Wagen Sie Anerkennung!"

Ein stärken- und kompetenzorientierter Umgang mit Schülerinnen und Schülern wird bereits an vielen Oberpfälzer Realschulen gelebt - davon konnten sich die Lehrkräfte beim sogenannten "Marktplatz der Ideen" am Nachmittag überzeugen. Neun Realschulen (Schönwerth-Realschule Amberg, Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule Regenstauf, Konrad-Adenauer-Realschule Roding, Staatliche Realschule Obertraubling, Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald, Staatliche Realschule Furth im Wald, Maristen-Realschule Cham, Staatliche Realschule für Mädchen Neumarkt, Realschule Waldmünchen, Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, Edith-Stein-Realschule Parsberg) zeigten anhand von Infoständen Ãußerst anschaulich, mit welchen konkreten Methoden, Projekten oder Einzelmaßnahmen an den eigenen Schulen der KOMPASS-Gedanke umgesetzt wird. Zudem waren Vertreter der Handwerkskammer, die ein Kooperationspartner der Schönwerth-Realschule ist, vor Ort und präsentierten die in den 8. Klassen durchgeführte Potentialanalyse. Diese macht den Schülerinnen und Schülern deutlich, in welchen Bereichen sie ein besonderes Geschick haben. Im Anschluss an die Analyse wird es den Jugendlichen in den Werkstattwochen ermöglicht, ihr praktisches Geschick unter Beweis zu stellen und in verschiedene Bereiche des Handwerks und der kaufmännischen Ausbildung hinein zu schnuppern.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete schließlich die Ernennung der Realschule am Kreuzberg Burglengenfeld und der Naabtal-Realschule Nabburg zu KOMPASS-Schulen. Beide Realschulen hatten sich im Vorfeld aufgrund zahlreicher Maßnahmen und Projekte zur Kompetenz- und Stärkenorientierung erfolgreich um diesen Status beworben. Ministerialrat Rüdiger Wieber vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, überreichte Realschuldirektorin Hannelore Reil-Heinig und Realschuldirektor Klaus Biersack das offizielle KOMPASS-Logo und beglückwünschte die neuen Schulen zu ihrem Status.

"Realschulkirwa" ein voller Erfolg

Das findet man wohl sogar in Bayern kein zweites Mal: ein Kirwabaum im Schulhof! Von weitem bereits sichtbar, lockte dieser am Freitag, den 05. Mai, zahlreiche Eltern, Ehemalige und eine große Schar weiterer Interessierte an unsere Schönwerth-Realschule, die ihren diesjährigen Tag der offenen Tür unter das Motto "Realschulkirwa" gestellt hatte.

Unsere Schule war an diesem Tag in ungewohntes Gewand gehüllt: Schüler wie Lehrer waren in großer Mehrheit in Tracht erschienen, was insbesondere dem Schulhof, der eher einem Festplatz glich, ein gemütlich-festliches Flair gab. Dazu trugen auch das von Schülern eigenständig einstudierte Austanzen des Kirwabaums bei, genau wie die Musikeinlagen, die neben echter, zünftiger Kirwamusik auch schwungvolle Klänge der Schulbigband oder Poppig-Rockiges der Schulband boten. Für das leibliche Wohl war mit alkoholfreien Getränken, frischen Bratwürsten und allerlei weiteren bayerischen Schmankerl zwar klar traditionell regional gesorgt, kulinarische Ausflüge über die bayerischen Landesgrenzen hinaus waren aber ebenso im Angebot. Bei trockenem Wetter ließ es sich wunderbar im Freien aushalten, wo man beispielsweise den wettkämpfenden Schulklassen bei der Bayern-Olympiade zusehen konnte, die in einem spannenden Mehrkampf mit Disziplinen wie Fingerhakeln oder Maßkrugstemmen ihren Bayerischen Meister suchten. Innen im Schulgebäude war das Angebot nicht weniger mannigfaltig. Die Chemie-Show bot explosive Einblicke in den Realschulalltag, beim Torwandschießen in der Turnhalle versuchte sich so mancher als Profi, die Sendungen des Schulradios verrieten allerlei Interessantes über das Schulleben, in den Werkräumen konnte man sein handwerkliches Geschick und beim Schachrätseln seine strategischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Fast alle Unterrichtsräume waren mit Quiz-Wettkämpfen, Ausstellungen, Experimenten und Aktionen verschiedenster Art belegt. Wer sich einen räumlichen Gesamteindruck der nunmehr fertig sanierten Schönwerth-Realschule verschaffen wollte, der schloss sich einer der zahlreichen von Schülern geleiteten Schulhausführungen an.

Die insgesamt zweite "Realschulkirwa" in der mehr als 40-jährigen Geschichte unsere Schule war für alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder der Schulfamilie ein schönes und ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.

 

Mit „Momo“ in Nürnberg geglänzt

Schönwerth-Gruppe bei Realschul-Theatertagen

Amberg/Nürnberg. Im Stadtgebiet laufen derzeit die Schultheatertage. Die Realschule zog es parallel dazu nach Nürnberg. Dort standen unter dem Motto "Theater verrückt" die 33. Bayerischen Realschul-Theatertage an. Die Schönwerth-Realschule war mit einer Inszenierung von Michael Endes "Momo" dabei.

Neben der Amberger Gruppe, die sich Theaterfieber nennt, waren sechs weitere Ensembles eingeladen worden. In einer Pressemitteilung der Veranstalter heißt es: "Das Theaterfestival offenbarte, wie vielfältig Schultheater an den bayerischen Realschulen umgesetzt und präsentiert wird. Vom klassischen Märchen bis hin zur Eigenproduktion aktueller Themen, für jeden Theaterbegeisterten war etwas dabei."

Die Schönwerth-Gruppe inszenierte unter der Leitung von Brigitte Bodensteiner und Jörg Grüssner "Momo", dargestellt von Pauline Meiller.

In der Geschichte zeigt sich, dass das Mädchen - zu Beginn als Außenseiterin dargestellt - schnell Teil einer hilfsbereiten Gemeinschaft wird. Dieses Bündnis zerbricht, weil die grauen Herren den Bewohnern der Stadt die Zeit und die Kinder stehlen. Die Schildkröte Kassiopeia (Annika Hagen) führt Momo zu Meister Hora (Manuel Sailer), der dem Kind einen Weg weist, die Zeit und somit ihr Dorf zu retten.

Mit viel Musik untermalt, interessanten Requisiten und kreativen Kostümen zeigten die jungen Schauspieler, was in ihnen steckt. Besonders auffällig, in eigentlich kleinen Nebenrollen, waren laut der Presse-Info die Darstellungen von Bibigirl (Elisabeth Dobmeier), der vollkommenen Puppe, und Kassiopeia, der bebrillten Schildkröte. "Aber auch die übrigen jungen Schauspieler der Schönwerth-Realschule konnten das gesamte Publikum in ihren Bann ziehen und begeistern", heißt es weiter.

Vizemeister in der Rhythmischen Sportgymnastik

Dass die Realschule im Fußball und auf dem Eis zu den Gewinnern gehört, haben die Schüler in den letzten Jahren ja schon eindrucksvoll bewiesen. Aber auch in der Rhythmischen Sportgymnastik gehören die Schülerinnen der Schönwerth-Realschule zur Oberpfälzer Elite.

 Im letzten Jahr traten die Mädchen noch mit Pflichtübungen an und belegten den 3. Platz. Dieses Jahr wagten wir uns in die Königsklasse: Eine Gruppenübung mit dem Band, in welcher nicht nur vorgegebene Elemente gezeigt werden müssen, sondern auch Würfe und Gerätewechsel wie man sie sonst nur im Wettkampfsport zu sehen bekommt.

Emma Balko und Xenia Meier trainieren beim Inter Bergsteig zwei bis dreimal pro Woche Rhythmische Sportgymnastik, aber zum Team gehören mindestens vier Mädchen. Angelina Wegert und Jasmin Golcer haben zwar in ihrer Kindheit den Sport wettkampfmäßig betrieben, aber eigentlich die Gymnastikschuhe an den Nagel gehängt. Aber für die Schule holten sie nochmal die Bänder aus dem Schrank und ließen sich wieder auf hartes Training ein. Valeria Wiediger war als Ersatzfrau auch meist von der Partie wenn die Mädchen am Nachmittag und an den Wochenenden in die Halle kamen und die Übung zusammenstellten. Unterstützt wurden wir dabei von Frau Olga Golcer, die als Kampfrichterin genau weiß, welche Schwierigkeiten gezeigt werden müssen um viele Punkte zu erhalten.

Hört sich einfach an, aber man nehme dazu nun viermal 6 Meter Seidenband und schon weiß man wieder, warum Rhythmische Sportgymnastik zu den technisch anspruchsvollsten Sportarten gehört. Außerdem müssen die Bewegungen zur Musik passen und auch die körperlichen Anforderungen sind nicht zu vergessen. Körperspannung, Dehnbarkeit und Konzentration müssenen nicht nur einzeln gezeigt werden, sondern synchron in der Gruppe, eine besondere Anforderung in der Sportart, die sonst einzeln betrieben wird.

Der Wettkampf fand in Landshut statt. Zwölf Schulen aus der Oberpfalz und Niederbayern hatten Mannschaften gemeldet, um die begehrten Tickets zum Landesfinale zu erringen. Im ersten Durchgang lief alles perfekt, die Würfe klappten und kein Band verhedderte sich. Noch dazu hatte der ärgste Konkurrent aus Cham einige Patzer in der Übung. Im zweiten Durchgang legte nun Cham eine fehlerfreie Übung vor und die Anspannung stieg. Und dann passierte es: Ein Band verhedderte sich und so waren diesmal die Patzer in unserer Übung.

Bis zur Siegerehrung mussten die Mädchen zittern. Würde ein guter Durchgang reichen? Wer hat die schlimmeren Fehler gemacht?  Am Ende trennten die beiden Mannschaften nur wenige Punkte. Wir hatten den ersten Platz nur knapp verpasst und die Mädchen aus Cham standen oben am Treppchen.

Nächstes Jahr werden wir wieder antreten, denn der 1. Platz fehlt noch in unserer Sammlung.

Informationsveranstaltungen zur Wahl der Wahlpflichtfächergruppen

Auch dieses Jahr hatten sich wieder zahlreiche Schüler höherer Jahrgangsstufen bereit erklärt, ihre persönlichen Erfahrungen mit der von ihnen gewählten Wahlpflichtfächergruppe den Sechstklässlern als Entscheidungshilfe weiterzugeben. Am Dienstag, dem 21.03. durchliefen alle sechsten Klassen einen Infovormittag, wo sie zunächst von Beratungslehrer Christian Schön im Allgemeinen und nachfolgend von den Fachbetreuern (Herrn Ringer, Herrn Grüssner, Frau Zitzmann und Herrn Eichinger) und freiwilligen Schülern im Speziellen über die vier zur Auswahl stehenden Zweige I, II, IIIa und IIIb informiert wurden. Danach folgte noch ein Block in dem die Schüler von Herrn Luschner alles Wesentliche über den bilingualen Erdkundeunterricht erfuhren.  

Am nächsten Tag bekamen dann die Eltern der Sechstklässler bei Abendveranstaltung die Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild über die verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen zu verschaffen. ZwRSK Michael Brunner zeigte den Eltern die verschiedenen Möglichkeiten des schulischen Werdegangs an unserer Schule und der sich anschließenden Weiterbildungsmöglichkeiten auf. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass alle vier Fächergruppen das gleiche Anforderungsniveau besitzen und alle Zweige zur rechtlich gleichen mittleren Reife führen. Die geplante Tablet-Klasse war dabei natürlich Teil des Vortrags. Über die Möglichkeit den Erdkundeunterricht auf Englisch abzuleisten referierte Peter Luschner.  

Nach dieser 30-minütigen Einführung im Plenum in der neuen Aula konnten sich die Eltern im Anschluss über jede einzelne Wahlpflichtfächergruppe gezielt informieren. Dazu hatten die oben genannten Fachbetreuer unter tatkräftiger Unterstützung von Freiwilligen aus den Reihen der Schülerschaft einen speziellen Infoteil vorbereitet. 

Parallel zu diesem Infoteil bestand für Eltern die Gelegenheit sich im persönlichen Gespräch mit ZwRSK Brunner, RSD Schall oder BerR Schön beraten zu lassen. Auch die Klassenleiter der sechsten Klassen (Frau Poß, Frau Reis, Frau Semm, Herr Zintl und Herr Mölter) standen den Eltern für Fachgespräche zur Verfügung.  

Allen Beteiligten gilt ein herzlicher Dank für ihr Engagement!

"Fleur" auf der Juniormesse in Regensburg

„Bommelit“, „Octotune“ und „Instrumöbel“ haben eines gemeinsam: Sie sind neue Unternehmen, die von jungen engagierten und kreativen Schülern geführt werden.

Nachdem Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Hans Peter Göttler vom Vorstand der LfA Förderbank Bayern die Schülermesse am 09.03.2017 in den Regensburger Arcaden eröffnet hatte, konnten die rund 300 bayerischen Schüler ihre Ideen einem breiten Publikum vorstellen.

An selbst gestalteten Ständen präsentierten 23 Schülerfirmen aus Bayern von 10.30 bis 17.00 Uhr ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Regale aus Instrumenten, umgebaute Gaming-Controller und Designerschuhe sind nur drei der vielen spannenden Geschäftsideen, die präsentiert wurden. Zusätzlich zu ihren Verkaufsständen machten die Schüler in zweiminütigen Werbespots auf der Bühne bei Kunden und Gästen der Messe auf sich aufmerksam.

Unsere Schülerfirma Fleur war eine der Firmen, die sich in den gut besuchten Regensburger Arcaden vorstellte. Für unseren Messestand war uns der optische Eindruck (WOW-Effekt) sehr wichtig, die Geschäftsidee und die Corporate Identity (roter Faden) sollten direkt ersichtlich sein. Bei der Bühnenpräsentation haben wir gezeigt, was hinter unserer Geschäftsidee steckt und verdeutlicht, warum unser Schmuck das einzig richtige Geschenk darstellt.

Infoabend füllt Aula wieder bis zum Bersten

Nach vier langen und beschwerlichen Jahren der Sanierung fand am Mittwoch, dem 22. Februar der erste Infoabend für die zukünftigen Fünftklasseltern im nunmehr fertig gestellten Schulgebäude statt. Nach einer Delle in den Anmeldezahlen im Vorjahr, die möglicherweise auch der Dauerbaustelle geschuldet war, lässt das große Interesse wieder steigende Anmeldezahlen erwarten: zumindest erschien eine überwältigende Zahl von mehr als 270 Eltern zum diesjährigen Infoabend. Doch nicht nur die Eltern kamen in rekordverdächtiger Zahl: ihre mitgebrachten fast 280 Kinder überrollten anfangs fast Tanja Denk und Dagmar Gawinowski, die auch dieses Jahr erneut die Koordination des Kinderprogramms übernommen hatten. Die beiden Lehrerinnen konnten die große Kinderschar jedoch routiniert schnell in die geplanten Gruppen einteilen, die dann von zahlreichen älteren Schülern quer durch das ganze Gebäude zu den zwölf Stationen des Schnupperprogramms gelotst wurden.

Fast alle Fachschaften präsentierten ein spannendes Programm, das den Kindern ein spielerisches Kennenlernen der Realschule genauso ermöglichte wie ihren Eltern einen ungestörten Vortrag in der Aula.

Die Schulleitung dankt folgenden Kolleginnen und Kollegen, die jeweils ihre Fachschaft vertraten, für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft:  Frau Schießl, Frau Ohland, Herrn Lottner und Herrn Ringer mit den jeweiligen Fachseminaren, Frau Weber und Herrn Haberl (FS Chemie), Frau Meyer (FS Biologie), Frau Braun (FS Werken), Frau Last und Frau Forster (Profil Design), (FS Musik), Frau Hollenbach (FS Sport), Herrn Hollenbach (FS Geschichte) sowie Herrn Lottner und Herrn Zinnbauer (FS Musik). Auch der in der Aula „gastierenden“ Theatergruppe unter der Leitung von Frau Bodensteiner und Herrn Grüssner sowie den mehr als 60 beteiligten Realschülern gebührt der Dank der Schulleitung.

Während des Rahmenprogramms führte in der Neubau-Aula Zweiter Konrektor Michael Brunner die Eltern wieder in bewährter Weise durch den Abend und vermittelte den Gästen ein umfassendes Bild der Schule. RSK Andreas Rupprecht hatte bereits zuvor die Eltern an der Schönwerth-Realschule willkommen geheißen und den Verlauf des Abends skizziert.

Ein wesentliches Merkmal der bayerischen Realschule ist die Aufteilung der Schülerschaft in vier verschiedene Wahlpflichtfächergruppen ab Jahrgangsstufe 7. So können die Schüler bestimmte Fächer je nach Neigung und Interesse zu den allgemeinbildenden Pflichtfächern hinzuwählen. Aufgrund ihrer Größe kann die staatliche Schönwerth-Realschule seit langer Zeit alle vier Wahlpflichtfächergruppen anbieten und wird dies aller Voraussicht nach in Zukunft können.

Die Realschule führt trotz der vier verschiedenen Zweige zu ein und demselben Abschluss: der sog. „Mittleren Reife“ oder auch Realschulabschluss genannt. Nach dem Abschluss ergreifen die Schüler entweder unterschiedliche Ausbildungsberufe oder wechseln zur Fachoberschule. Darüber hinaus werden vereinzelt noch weitere schulische Wege wie Berufsfachschulen oder die Einführungsklasse am Max-Reger-Gymnasium angestrebt.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 hat jede Klasse ein besonderes Profil. Neben der etablierten gebundenen Ganztagesklasse wird es in der fünften Jahrgangsstufe 2016/17 weitere Klassen bzw. Gruppen mit den wählbaren Zusatzprofilen Bläser, Design (neu!), Forscher, Fußball und Theater geben. ZwRSK Brunner wies darauf hin, dass es sich bei den Profilstunden jeweils nur um zwei Wochenstunden handelt. Mehr als 90% des Unterrichts sei also in allen Gruppen gleich.

Neben allen Fakten und Daten zum Übertrittsverfahren vermittelte ZwRSK Brunner den Übertrittsinteressierten durch Wort und Bild einen Eindruck des vielfältigen Schullebens der SRS. Dazu gehören das Streitschlichterprogramm, die Pausenhelfer und Buslotsen, das „Lernen lernen“- Programm sowie das Sozialtraining in allen 5. Klassen, die Kooperationen mit Seniorenheim, FOS und OTH, alle berufskundlichen Veranstaltungen, der Austausch mit einer tschechischen und einer englischen Schule, Bigband, Schultheatergruppen, Schülerband, Tutorensystem, diverse Schulfahrten und Exkursionen und vieles mehr. Insbesondere das MINT-Programm hat einen zentralen Stellenwert an der Schule und zeichnet die Schönwerth-Realschule als eine von nur vier Realschulen oberpfalzweit aus.

Bei allen Angeboten, die die Schule ihren Schülern und Eltern macht, versäumte es Michael Brunner allerdings nicht, auch auf die Erwartungen an die künftigen Schüler (z.B. angemessene Arbeitshaltung, Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Pflichtbewusstsein etc.) hinzuweisen.

Die offizielle Schulanmeldung muss vom 08. bis 12. Mai 2017 im Sekretariat der Schule vorgenommen werden. Die bislang geltende Zwangszuweisung an die Realschule Sulzbach von Orten, die zwischen Sulzbach und Amberg liegen, fällt ab dem neuen Schuljahr weg.

Nach eineinhalb informativen Stunden konnten die Eltern ihre Kinder wieder entspannt in Empfang nehmen. Vielen Gesichtern konnte man entnehmen, dass der Abend Laune gemacht hatte: Laune auf die Schönwerth-Realschule!

Berufsvertreter stellen ihre Berufe vor

Einen „halben Runden“ feierte das Berufswahlseminar an der Schönwerth-Realschule, fand es im Schuljahr 2016/17 zum fünften Mal in Folge statt – und schon fast traditionell sehr erfolgreich!

Für die Schüler der 9. Jahrgangsstufe ist das Seminar ein wichtiger Baustein in der schulischen Vorbereitung zur beruflichen Orientierung. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte jeder Schüler aus insgesamt 31 verschiedenen Berufen diejenigen vier aussuchen, für die er sich am meisten interessierte. Sollte es zur Überfüllung und zur Notwendigkeit einer „Verschiebung“ in andere Vorträge kommen, konnte jeder Schüler eine Zweitwahl angeben. Dies war den verantwortlichen Beratungsfachkräften Krisztina Sprenger und Christian Schön wichtig, um eine möglichst passgenaue Information für die Schüler zu erreichen - was insgesamt aber auch die Auswertung von über 800 Kombinationen bedeutete, die von Krisztina Sprenger durchgeführt wurde.

Berufsberaterin Andrea Feil, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich wäre und der einmal mehr großer Dank für ihre Arbeit gebührt, hatte bereits Monate vor der Veranstaltung begonnen Referenten zu rekrutieren – nicht zwangsläufig ein leichtes Unterfangen, müssen diese nicht nur Zeit und Lust haben, sondern auch für einen Vortrag vor Schülern geeignet sein. Darüber hinaus sollte den Schülern ein möglichst breites Berufsangebot vorgestellt werden, von Nischenberufen bis hin zu sehr beliebten Ausbildungsberufen.  Absoluter Publikumsrenner war dieses Jahr wieder einmal der Mediengestalter, gefolgt vom Elektroniker und der Bundeswehr. Handwerksberufe riefen größeres Interesse bei den Schülern hervor als in den vergangenen Jahren.

Der Tag begann um 8:15 Uhr mit einer Plenumsveranstaltung in der Aula zum Thema Bewerbungsverfahren allgemein. Danach ging es in die einzelnen, vorausgewählten Vorträge, die immer 45 Minuten dauerten und zur vollen Stunde begannen. Zwischen den Vorträgen hatten die Schüler noch Gelegenheit noch individuelle Fragen an den Referenten zu richten oder sich an ausliegendem Infomaterial zu bedienen.

Bedienen konnten sich auch die Referenten, nämlich am reichhaltigen Fingerfood-Buffet, das Schüler der Klasse 7D unter Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Daniela Forster vorbereitet hatte. Die kulinarischen Leckereien waren auch der ideale Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben. Selten zuvor saßen Referenten und Beratungsfachkräfte so lange zusammen um „Networking“ zu betreiben. Viel Raum nahm dabei das Thema Praktikum ein, was sowohl für die Betriebe wie auch für unsere Schüler von großer Bedeutung ist. 

Alle am Ende des Tages befragten Schüler äußerten sich positiv und bewerteten den Tag für sich als gewinnbringend. Damit hat sich die Durchführung der Veranstaltung auch aus Sicht der Organisatoren gelohnt und einer Wiederholung im nächsten Schuljahr steht nichts mehr im Wege. Auch die Referenten waren an einer Einladung für das nächste Schuljahr sehr interessiert – und voll des Lobes über das gute Benehmen unserer Schüler.

Meisterleistungen im Eisschnellauf

Äußerst erfolgreich präsentierten sich die Schulmannschaften der Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule beim Eisschnelllauf-Landesfinale in Inzell. Drei Teams hatten sich für die diesjährigen Bayerischen Schulmeisterschaften qualifiziert und zwei davon landeten auf den Medaillenrängen. Das war sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes eine Meisterleistung, da keiner der Teilnehmer aus dem Eisschnelllaufsport kommt, was bei anderen Schulen schon der Fall ist. Auch waren unsere Mannschaften nicht durchwegs mit Eishockeyspielern bzw. Spielerinnen und Eiskunstläuferinnen besetzt. Auch Schülerinnen und Schüler, die nur im Sportunterricht oder im öffentlichen Lauf mit dem Eis in Kontakt kommen verstärkten unsere Mannschaften.

Besonders gut gelang dies den Mädchen, die sich in der Wettkampfklasse 2004-2001 auf dem Treppchen platzieren konnten. Elena Flierl, Selina Wiesneth, Lisa Graml, Evelyn Doban und Michelle Wallner konnten nur vom Gymnasium Traunstein besiegt werden, einer Mannschaft die ausnahmslos aus Eisschnellläuferinnen vom EC Inzell bestand und wurden hervorragende Zweite.

In der jüngeren  Wettkampfklasse, in der eine Teil des Wettbewerbs mit einem Geschicklichkeitslauf absolviert werden musste, auf dem die Eiskunstläuferinnen und Eishockeyspieler doch Vorteile gegenüber den Eisschnellläufern mit ihren langen Kufen hatten, konnten sich Luis Borowski, Justin Wild, Justin Taylor, Daniel Krieger und Kevin Seibold hinter den Eishockeyhochburgen Landshut und Garmisch auf den dritten Platz kämpfen.

Die Jungen der Altersklasse 2004-2001 mussten eine 100m und eine 300m Strecke auf der Eisschnelllaufbahn absolvieren. Hier sind die Eisschnellläufer anderer Schulteams überlegen. Dennoch erreichten sie einen respektablen 5. Platz von neun Teams.

Auf jeden Fall reisten alle Teams mit erhobener Brust wieder zurück in die Oberpfälzer Heimat.

 

Nach Benefiz-Aktion 1000 Euro gespendet

Realschüler helfen laufend Flüchtlingen

In den USA gehört es schon lange zum guten Ton, einen Sponsored Run in der Schule auf die Beine zu stellen. In Amberg machte die Schönwerth-Realschule daraus kurzerhand einen Spendenlauf. Wie das geht? Man verbinde Sport und Gesundheit mit der Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche.
Jeder Schüler suchte sich einen Geldgeber, ob Eltern, Oma, Opa oder Freunde, der bereit war, für jede gelaufene Runde 50 Cent zu spenden. Und dann wurde im Sportunterricht gelaufen, viel gelaufen. Insgesamt legten die Schüler laut Angaben aus dem Rektorat 800 Kilometer zurück und schafften es auf diesem Weg, insgesamt 1000 Euro zu sammeln.

Der Empfänger dieses Geldes war schnell gefunden. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Teams der Realschule zu Fußball-Freundschaftsspielen mit Kindern und Jugendlichen getroffen, die vor Kriegen aus ihrer Heimat fliehen mussten und jetzt in Amberg einen Neuanfang suchen.

Diese Kontakte gingen über den Fußballplatz hinaus und führten schnell zu Freundschaften. Betreut wurden und werden die Kinder und ihre Familien vom Kolping-Bildungswerk und so wurde der Scheck an Zentrumsleiterin Andrea Ziegler übergeben. Sie ließ bei dem Treffen wissen, dass die Spendenempfänger dieser Tage beim Eislaufen waren. Viele hatten an diesem Tag zum ersten Mal Kunsteis gesehen. Da die Realschule im Eislaufen und Eishockey aktiv ist, wurde eine neue Aktion geplant - ein gemeinsamer Ausflug ins Eisstadion, bei dem die Realschüler dann ihr Können an die Neu-Amberger weitergeben werden