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Starke Realschüler

Anstatt normalen Unterrichts durften alle Sechstklässler ein „Stärkentag“ erleben, der von Studierenden der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg durchgeführt wurde. Nach einem kurzen Einführungsworkshop, in dem den Schülerinnen und Schülern der Begriff „Charakterstärken“ vorgestellt wurde und sie anhand eines Fragebogens ihre fünf Hauptstärken herausfinden konnten, wurde in einzelnen Workshops intensiver auf diese eingegangen. Nach dieser Auftaktveranstaltung wird auch zukünftig im Unterricht immer wieder auf einzelne Charakterstärken eingegangen, um diese gezielt zu fördern.
Der Begriff „Charakterstärken“ stammt von Prof. Martin Seligman und stammt aus der Positiven Psychologie. Wissenschaftlich belegt ist, dass wenn man seine Charakterstärken lebt und stärkt, das Wohlbefinden im privaten und schulischen Kontext steigt und damit einhergehend auch die Leistung.
Als KOMPASS-Schule (KOMPASS: KOMPetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein) arbeitet die Schönwerth-Realschule stärkenorientiert und nimmt die individuellen Stärken und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern in den Blick, um ihnen trotz Unterschiedlichkeit und Vielfalt bestmögliche Teilhabe an Bildungschancen zu bieten.

Mobil für Französisch

Nach vier Jahren Abstinenz konnten die Schülerinnen und Schüler der Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule Anfang Mai endlich wieder das FranceMobil bei sich willkommen heißen.

Die junge charismatische Lektorin Anaïs Boulord begeisterte die Französischschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 für die französische Sprache. Die Jugendlichen konnten dabei ihre eigenen Fähigkeiten austesten und sich mit einer „echten Französin“ austauschen. Trotz anfänglicher Nervosität und Bedenken auf Schülerseite, klappte das auch dank der spielerischen Methoden, Händen, Füßen und einer großen Portion Humor ausgezeichnet. Das oft langweilige Vokabellernen und Grammatikpauken zahlt sich aus, wenn man erlebt, wie gut man die Sprache schon beherrscht und wie erfolgreich man kommunizieren kann. Diese Erfahrungen sind im Schulalltag wichtig und oft nur abseits von Schulbuch und Schulbank möglich, gerade deshalb sind Initiativen wie das FranceMobil eine unschätzbar wertvolle Bereicherung.  

Das FranceMobil ist ein binationales Austauschprogramm zwischen Deutschland und Frankreich, um den kulturellen und sprachlichen Austausch beider Länder zu fördern. Junge französische Lektorinnen und Lektoren besuchen allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen in ganz Deutschland, mit dem Ziel den Schülern mit innovativen und spielerischen Methoden, ihre französische Muttersprache nahe zu bringen, Berührungsängste abzubauen und vielleicht auch den einen oder anderen zu einem tatsächlichen Austausch zu motivieren. Natürlich gibt es auch ein deutsches Pendant, es nennt sich „MobiKlasse“.

Betriebserkundung bei der Sparkasse

Der BwR-Zweig der Klasse 9d unternahm kurz vor den Osterferien einen Ausflug zur örtlichen Sparkasse Amberg-Sulzbach. Die Veranstaltung wurde passend zum neuen LehrplanPlus und dem dazugehörigen Themenbereich „Möglichkeiten der Finanzierung“ im Fach BwR sowie dem Themenblock „Geld- und Kapitalmarkt“ im Fach Wirtschaft und Recht gewählt. Auf diese Weise war es den Schülerinnen und Schülern möglich, Einblicke der theoretisch erarbeiteten Inhalte in der Realität zu erlangen. 

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Müller in den Fächern BwR und WR marschierten die insgesamt acht Schülerinnen und Schüler von der Schule zur Sparkasse Amberg-Sulzbach. Dort angekommen, wurde die Gruppe von der Ausbildungsleiterin und ehemaligen Schülerin der Schönwerth-Realschule Annabell Matar herzlich willkommen geheißen. 

Den Schülerinnen und Schülern wurde im ersten Teil der Betriebserkundung der Beruf des Bankkaufmanns bzw. der Bankkauffrau nähergebracht. Nach dieser sehr anschaulichen Darstellung des Berufes wurde schnell klar, dass dieser sehr vielfältig und facettenreich ist. Den Auszubildenden steht nach der Ausbildung bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach ein großes Einsatzgebiet offen und auch ein anschließendes BWL-Studium ist möglich. 

Im zweiten Teil der Betriebserkundung führte die Ausbildungsleiterin Frau Matar ein Bewerbungstraining mit den Schülerinnen und Schülern durch. Es wurden alle Einzelheiten für eine gute und aussagekräftige Bewerbung besprochen. Zusätzlich erhielten die Jungs und Mädchen einige wichtige Tipps, wie sie bereits bei ihrem Bewerbungsanschreiben punkten können. Frau Matar sammelte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wichtige Merkmale und auch „No-Gos“ für das Vorstellungsgespräch. Diese Tipps wurden anschließend direkt praktisch umgesetzt, als die Gruppe mit Frau Matar in einem Rollenspiel ein solches Vorstellungsgespräch simulierte.  

Zum Abschluss dieses sehr informativen Vormittages wurden der Schülergruppe noch die einzelnen Abteilungen der Sparkasse Amberg-Sulzbach gezeigt. Jeder Schüler und jede Schülerin erhielt am Ende ein Teilnahmezertifikat über die Betriebserkundung und das Bewerbertraining. 

Baumann, Amberg und die Welt

Ein Global Player in Amberg? Ein Weltmarktführer? Die Schüler der Klasse 10e waren überrascht, als sie im Unterricht erfuhren, dass der größte Arbeitgeber der Oberpfalz zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Amberg beheimatet war. Ein guter Grund, sich die Ausstellung „Baumann, Amberg und die Welt“ im Stadtmuseum anzusehen! Bei der Führung von Pfarrer Haußmann, einem passionierten Emailsammler, erfuhren die SchülerInnen viel Neues über die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Heimatstadt. So war die damalige Emailfabrik auf einem großen Gelände untergebracht, auf dem heute die Sparkasse, mehrere Lokale, Geschäfte und ein riesiges Parkhaus beheimatet sind. Erst in den 1980er Jahren wurden die Fabrikgebäude abgerissen. Doch es gibt noch deutlichere Spuren der Familie Baumann.  Einige Villen der Familie, z.B. am Ring oder bei der Bergauffahrt, sind heute noch erhalten, genauso wie die Arbeiterhäuser in der Jahnstraße. Sogar Straßennamen wie die Stanzer-, Baumann-  und natürlich die Emailfabrikstraße erinnern an diesen Teil der Amberger Stadtgeschichte. Pfarrer Haußmann erklärte der Klasse ausführlich die Herstellung der Emailwaren und zeigte besonders interessante Stücke. Wer genau hinsieht, entdeckt nämlich im Stadtmuseum sogar eine Schneckenpfanne oder einen Lampenschirm aus Email. Auch den Aufstieg und den Niedergang der Firma lernten die SchülerInnen kennen. Dass Baumann nicht nur in Europa verkauft hat, sondern auch bis Nord- und Südamerika sowie Afrika exportiert hat, dürfte nicht mehr vielen bekannt sein. Und so findet man nicht nur in Omas Küche, sondern auch auf Flohmärkten überall auf der Welt die immer noch gut erhaltenen Emailwaren der Amberger Firma Baumann.  

Très bien! Auszeichnung mit DELF-Plakette

Anlässlich herausragender Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler wurde die Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule in der letzten Woche vom Institut Français mit der DELF-Plakette ausgezeichnet.  

Überreicht wurde die Auszeichnung von der Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Oberpfalz, Frau Mathilde Eichhammer. Neben Fleiß und Disziplin der Lernenden, ohne die eine derartige Leistung nicht möglich sei, lobte sie vor allem auch das außerordentliche Engagement der Französischlehrkräfte Fr. Zitzmann und Fr. Schottenheim. Mit der Teilnahme am DELF sind hohe Anforderungen an die Französischlernenden und auch an die Lehrerinnen verknüpft, neben dem hohen Korrektur- und Prüfungsaufwand sind regelmäßige Fortbildungseinheiten notwendig, um überhaupt als DELF-Prüferin zugelassen zu werden. Das große Interesse seitens der Schönwerth-Realschülerinnen und Realschüler am Programm, welches sich an den beständig sehr hohen Teilnehmerzahlen zeigt, und der Erfolg entschädigen jedoch jeden Aufwand. 

Bereits  seit 2006 ist das internationale Sprachzertifikat DELF B1 durch eine beispiellose länderübergreifende Bildungskooperation des Bayerischen Kultusministeriums und des französischen Ministère de l’Éducation nationale in die Realschulabschlussprüfung im Fach Französisch integriert. 

Seit mehr als 10 Jahren ist an der Schönwerth-Realschule außerdem auch eine Teilnahme am DELF-Zertifikat auf dem Niveau A2 für die 9. Jahrgangsstufe möglich. Dadurch haben auch diejenigen Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Gründen die Abschlussprüfung nicht an der Realschule ablegen, die Chance, ihre Fremdsprachkenntnisse international nachzuweisen. 

Nicht zu unterschätzen ist auch der Beitrag zur Völkerverständigung und zum kulturellen Austausch, den der Fremdsprachunterricht, u.a. durch regelmäßige Studienfahrten der 9. Klassen nach Paris, leistet. Nach der Abspaltung Großbritanniens ist Frankreich als direkter Nachbar und Gründungsmitglied der EU einer der wichtigsten Ansprechpartner Deutschlands. So eröffnet der Erwerb von Französisch als zweite Fremdsprache den Absolventinnen und Absolventen zukunftsträchtige schulische und berufliche Wege.

Realschulabsolventen sehr begehrt!

Entfallen müssen - das sollte das Berufswahlseminar an der SRS nach 2021 kein zweites Mal. Zu wichtig war allen Organisatoren eine möglichst gute Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe in Sachen beruflicher Orientierung. So wurde die lange Zeit angestrebte Präsenzplanung notgedrungen „beerdigt“ und ein digitales Format aus der Taufe gehoben. Das Resümee der teilnehmenden Schüler*innen: es hat sich gelohnt.   

Früh zeichnete sich ab, dass ein digitales Format in vielen Bereichen nicht mit den Stärken einer Präsenzveranstaltung mithalten kann. Dennoch eröffneten sich digital auch neue Möglichkeiten. So konnten auch die 10. Klässler mit an Bord genommen werden, deren Seminar im Vorjahr ersatzlos ausfallen musste. Auch der nachmittägliche Zeitrahmen von 15:30 bis 18:00 Uhr barg Vorteile. 

In vier Zeitschienen konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung direkt aus erster Hand der mehr als 25 externen Referent*innen über ebenso viele Berufe oder Berufsgruppen informieren lassen. Darüber hinaus gab es zwei Infoeinheiten über Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche.  

Besonderer Dank gebührt unserer Berufsberaterin, Frau Andrea Feil, für ihre Planungsarbeit sowie Herrn StR (RS) Bernhard Meier für seine technische Unterstützung.  

Eine Legende geht in den Ruhestand!

Heute war sein letzter Unterrichtstag.
Herr Wolfgang Auerbacher verlässt mit glorreichen 64 Jahren unsere Schule und genießt nun seine Zeit im Ruhestand. Dabei darf man nicht vergessen, dass er nicht nur ein einfacher Lehrer war. Er war sogar als Seminarlehrer unterwegs, war Fachbetreuer für Deutsch und immer ein sehr engagierter Lehrer. Auch bei zahlreichen Skikursen, Abschlussfahrten und sonstigen Ausflügen war er immer gerne dabei. Seine Hilfsbereitschaft, gute Laune, Sportlichkeit und humorvolle Weise sind gerade die Dinge, die ihn zu einem so guten Lehrer machten. So war auch seine Idealvorstellung von Schule eine andere als die von anderen Lehrern. Deshalb gab er immer sein Bestes und wollte nie ein autoritärer Lehrer sein, im Gegenteil, er wollte eigentlich immer wie ein guter Kumpel für seine Schüler sein. Daher machte er sehr oft Blödsinn mit, den man sich so als Schüler ausgedacht hatte. „Wenn man den Schüler in der Schule gut behandelt, so kommen auch gute Ergebnisse raus“, sagte er immer wieder und befolgte auch den Satz. Deshalb ist auch einer seiner besten Grundsätze, dass der Schüler immer das Wichtigste sei und aus jedem Schüler etwas werden kann! So geht Herr Auerbacher für uns alles als Legende von der Schule. Wir alle haben ihn ins Herz geschlossen und wünschen ihm alles Gute im Ruhestand!

Gerne hätten alle seiner Klassen hier persönlich Abschied nehmen wollen, aber dafür reicht einfach der Platz nicht aus.
Deswegen folgen exemplarisch ein paar Huldigungen von unseren und seinen Schülern.

Unzensiert, grade raus, ehrlich und ganz herzlich.... So wie Herr Auerbacher selber war:

Die 10E:

Wir die 10E möchten uns von Herr Auerbacher nochmal einzeln verabschieden:

Nach insgesamt sechs Jahren, die wir mit Herr Auerbacher verbringen durften, müssen wir jetzt zum Halbjahr Lebewohl sagen. In dieser Zeit haben wir mit ihm eine Freundschaft aufgebaut, worauf wir sehr stolz sind. Schon lange haben wir erkannt, dass er ein positiver und humorvoller Lehrer ist. Nicht nur, weil er seinen Unterricht lustig gestaltet, Witze raushaut oder immer motiviert in die Klasse kommt. Alleine schon seine Anwesenheit machte uns fröhlicher. So bildetet sich ein starker Zusammenhalt zwischen uns. Auch außerhalb vom Unterricht konnten wir immer unsere Wünsche mitteilen. So hat er aus Freundschaft unsere Biker Gang gegründet - so sagt er es immer - wo er in seiner legendären Pinken Vespa mit uns durch die Stadt fährt, um einfach mit uns bisschen zu cruisen.

Aber auch direkt in der Schule war er immer voller Elan dabei. So unterrichtete er nicht nur Sport, wie es die meisten meinten, sondern auch noch Deutsch. Er gestaltete beide Fächer jedes Mal individuell und mit guten Erklärungen, bis es auch der letzte verstanden hat. [Auch wenn er den Schülern 10 verschiedene Wege zeigen musste, bis sie es verstanden.] Diese Mühe hat er auf sich genommen. Er motivierte uns und auch viele andere immer wieder, wenn es Probleme gab, wenn jemand traurig war oder man kurz vor einer Schulaufgabe war und den üblichen Stress hatte, ob alles gut laufen würde. Auch bei schlechten Nachrichten leistete er uns seelischen Beistand und motivierte uns wieder neu. Im letzten Jahr bekam er noch Unterstützung von Herrn Zinnbauer Jr. – die beiden bildeten ein Traum-Lehrerteam. [Beide haben uns in den ganzen Stunden gut geholfen.] Und somit wollen wir, die gesamte 10E, einen guten Ruhestand wünschen! Viel Glück und viel Erfolg auf Ihren Wegen! Wir werden Sie vermissen!

 

Die 5A:

So möchte sich die Jungs und Mädchen der Klasse 5A auch nochmal einzeln verabschieden, da sie den Herrn Auerbacher tief ins Herz geschlossen haben. Sie haben verschiedene Fragen über ihn beantwortet. Um ihn zu beschreiben, fielen ihnen viele Adjektive ein: lustig, witzig, cool, toll, nett und sogar großartig. Oder auch, dass er immer gut drauf ist, niemals böse wird, nicht streng ist, immer hilfsbereit und sehr charmant ist.

Auf die Frage, was ihn zu einem guten Lehrer macht, haben viele das geschrieben: Er schreit nie rum, erklärt alles 1000x, macht aus allem einen Witz, benotet fair, gestaltet seinen Unterricht gut, setzt immer passende Witze ein, motiviert uns, bringt immer Spaß beim Unterrichten mit, macht bei allem mit, erklärt uns alles genau und schreibt nicht immer so viel auf wie andere Lehrer.  

Und was wünscht ihm die 5A für seinen Ruhestand? Wir wünschen Herrn Auerbacher viel Gesundheit, ein langes unbeschwertes Leben, viel Freude, viel Spaß, viel Erfolg, eine tolle Zeit während seinem Ruhestand, nette Enkel, immer gute Laune, viele schöne Jahre ohne Schule, ein langes und schönes Leben, Erholung von uns Schülern, Glück, dass alle seine Wünsche sich erfüllen und dass er weiß, dass wir Ihn vermissen und immer an ihn denken werden!

 

Erlebnisse von anderen Schülern:

Drexler Paul: Ich kann mich erinnern das ich im Februar 2019 Herr Auerbacher am Freudenberger Skilift traf. Wir haben uns unterhalten und er meinte, dass er viel unterwegs sei in der Region, um auch Schüler außerhalb der Schule zu treffen, um sich freundschaftlicher unterhalten zu können. Herr Auerbacher erklärte mir ebenfalls das die Schule wie eine große Familie für ihn wäre.

Braun Adrian: Ich fand von Herr Auerbacher immer cool, dass er uns Wett Vokabeln spielen gelassen hat und der Gewinner einen McDonald’s Gutschein bekommen hat

Greil Lukas: Spruch von Herr Auerbacher: „Hey Alter!“

Besondere Umstände - besondere Maßnahmen!

Die Mädchen der Klassen 10c und 10d der Schönwerth-Realschule Amberg hatten leider bei der Hallenverteilung das kürzere Los gezogen. Aufgrund des Baus der neuen Sporthalle, sind die Sportklassen der staatlichen Realschule schon seit längerer Zeit gezwungen in andere Sporträumlichkeiten auszuweichen. Die Sportlehrkräfte und die Schulleitung der staatlichen Realschule wurden hier sehr einfallsreich. Neben einigen Sporthallen in der näheren Umgebung, wurde auch das Eisstadion, das Kurfürstenbad und das Tanzstudio Seidel zum Sporttreiben genutzt.

Doch die Klassen 10c und 10d haben in diesem Schuljahr ihren Sportunterricht am Nachmittag. Somit fallen einige Alternativangebote weg. Also hat die Sportlehrkraft Frau Müller in der näheren Umgebung einige Fitnessstudios kontaktiert und hatte direkt bei ihrer ersten Wahl eine freundliche Zusage für ein sportliches Trainingsprogramm erhalten.

 

Der Life-Fitnessclub Amberg hat sofort angeboten, für die Mädchen der 10c und 10d den Sportunterricht für vier Wochen gemeinsam mit ihrer Sportlehrkraft zu übernehmen. Jede Schülerin wurde in die neuesten E-Gym-Geräte eingewiesen. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen ein effektives Ganzkörper-Krafttraining durchführen. Außerdem haben die Mädchen gruppenweise ein sportliches Workout mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Die gesamte Zeit über wurden sie hier von ihrer Sportlehrkraft und den erfahrenen TrainerInnen des Fitnessstudios betreut. Die Schülerinnen, die Sportlehrkraft sowie die TrainerInnen des Fitnessstudios haben die gemeinsame Trainingszeit als sehr positiv und überaus abwechslungsreich empfunden. Die Schülerinnen konnten einen Einblick in die facettenreiche „Welt des Krafttrainings“ erlangen und auch lehrplanbezogene Inhalte, wie unter anderem das gesundheitsorientierte Krafttraining, wurden in dieser Sporteinheit gefördert.

 

Auch andere Fitnessstudios in Amberg haben auf telefonische Anfragen ohne zu Zögern ihre Hilfe angeboten. Die Sportklassen der staatlichen Realschule sind überaus dankbar für diese großartige Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportstätten. Sie freuen sich jedoch nun darauf, nach den Faschingsferien endlich in die neue Sporthalle einziehen zu dürfen

Helfen statt Wegschauen!

Nach langer Vorbereitungszeit wurde in der Schönwerth-Realschule-Amberg im September 2021 mit dem Aufbau eines Schulsanitätsdienstes begonnen.

Der Leitsatz eines jeden Schulsanitätsdienstes sollte sein: „Helfen statt wegschauen! Initiative ergreifen und Zivilcourage zeigen!“ Dies wird in der neuen AG geschult und gefördert. Zudem werden soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein vermittelt. Die Schüler lernen lebensnahe Abläufe, die im Extremfall sogar Leben retten.

Betreut und ausgebildet wird diese AG von der Lehrkraft J. Meyer. Die ersten ausgebildeten Schulsanis aus den 8. Klassen sind bereits im Team. Weitere sollen nächstes Jahr folgen.

Große Unterstützung erhielt Frau Meyer für dieses Projekt von Schuldirektor Herrn Schall, seinem Stellvertreter Herrn Rupprecht, den 1.-Hilfeausbildern der Schule, den Biologen und dem Bayerischen Roten Kreuz, das mit der Schönwerth-Realschule schon viele Jahre in einer engen Gemeinschaft zusammenarbeitet.

Nach der Grundausbildung in Erster Hilfe, erhielt die AG Schulsanitätsdienst am 01.12.2021 vom Roten Kreuz eine motivationsunterstützende Startausrüstung mit Schulsanitätsdiensttaschen, Einsatzwesten und Zuckermessgeräten.

 

Das Wissen und die Motivation, sich für andere einzusetzen sind wertvolle Geschenke für das Leben innerhalb der Schulgemeinschaft.

Oh, du schöne Vorweihnachtszeit

Das Fach Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen – kurz BwR – ist eigentlich nicht dafür bekannt, dass es durch weihnachtliche Geschichten und Aufgaben für die passende weihnachtliche Stimmung sorgt. Doch in diesem Jahr gab es für alle Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit bei einem „BwR-Adventskalender“ mitzumachen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Zugang zu einem digitalen Adventskalender, bei welchem sie jeden Tag ein neues Türchen aufmachen konnten. Hinter jedem zweiten Türchen versteckte sich eine Aufgabe, welche gelöst werden musste. Die Lösungen konnten die Teilnehmer/ innen an die Einsatzreferendarin Nadine Müller schicken. Die Lösungen wurden anschließend ausgewertet und am letzten Schultag, den 23.12, wurden schließlich die ersten drei Siegerplätze gekrönt und erhielten einen Preis für ihre guten Leistungen. 

 

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