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Klasse 9e nimmt an ISEK teil

„Es ist mir ein Anliegen, auch die Jugendlichen an der Entwicklung der Stadt Amberg zu beteiligen. Ihr habt heute die Chance, eure Ideen einzubringen und kreativ zu sein. Ihr seid die Zukunft!“ So begann Oberbürgermeister Michael Cerny die Veranstaltung ISEK („Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“), das von der Stadt Amberg in Auftrag gegeben wurde und von dem Architekturbüro Dragomir aus München durchgeführt wird. Auch die Klasse 9e der Schönwerth-Realschule war hierzu in das Amberger Congresszentrum eingeladen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsorte auf einem Luftbild Ambergs verortet hatten, wurden im Anschluss in Gruppen themenbezogene Stärken und Schwächen Ambergs diskutiert. Schwerpunkte waren hier u.a. das Mariendeck, das Josefshaus und der Rossmarkt, der Multifunktionsplatz am Bahnhof sowie die Bereiche um die Vils und die Kräuterwiese. Bei der folgenden Kreativarbeit war es Aufgabe der einzelnen Gruppen, eine ihrer Ideen zur Gestaltung Ambergs zu visualisieren. Dabei zeigten sich die Jugendlichen höchst einfallsreich und planerisch überaus gestaltungsfähig. Anschließend wurden die in den Gruppen erarbeiteten Ideen vorgestellt sowie unterschiedliche Modelle präsentiert, die von allen Teilnehmern mit großem Applaus gewürdigt wurden.

Bleibt zu hoffen, dass die von den Schülerinnen und Schülern geäußerten Wünsche und Vorstellungen zumindest teilweise umgesetzt werden können, um auch diesen eine Stadt zu bieten, die für sie sowohl lebenswert als auch liebenswert ist.

Oberpfälzische Schulschachmeisterschaft 2017

Das größte Schachturnier der Oberpfalz ging am 1. Dezember in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne – die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. 425 Schüler in 101 Mannschaften kämpften um Pokale und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt, konnte sich in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Wer das konditionell nicht durchhält, wird auch keine Titel gewinnen. Das Niveau ist beachtlich. Und trotzdem: 425 Schüler sind mit Freude und Eifer dabei.

Wir reisten dieses Jahr mit insgesamt drei Viererteams in der Altersklasse Jahrgang 2005 und jünger an. „Lehrgeld“ mussten dabei unsere Anfänger der Schulschachgruppe zahlen. Bei ihrem ersten Turnier ging es auch weniger um das Sammeln von Punkten als von Erfahrung. Die 5.Klässler lernen erst seit wenigen Wochen das Schachspiel im Wahlfach, konnten aber in mancher Partie ihren routinierteren Gegnern das Fürchten lehren. Somit wurden letztendlich auch einige Siege eingefahren und ein paar Mannschaften hinter uns gelassen. Im Team 1 der Schule kämpften zeitgleich unsere Schüler der Profilklasse Schach der 6ten Jahrgangsstufe erfolgreich um Punkte. Lange Zeit konnten wir hier oben in der Tabelle mitspielen, wurden aber in den beiden letzten Runden gegen Turnierfavoriten gelost. Durch die Niederlagen fielen wir dann wieder in das Mittelfeld zurück. Am Ende eines anstrengenden, sechsstündigen Turniertages reisten die Schachschüler um ihren Betreuer und Schulschachtrainer Herrn Rupprecht, der stets mit seinen Schützlingen mit zitterte, abgekämpft, aber auch zufrieden nach Amberg zurück.

Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels

„Die besten Stories suchen die besten Vorleser - Ein Sieger und viele Gewinner“

Unter diesem Motto traten die Sechstklässler der Schönwerth-Realschule Amberg beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gegeneinander an.

Die Mädchen und Jungen wählten zunächst innerhalb ihrer Klassen die beste Vorleserin beziehungsweise den besten Vorleser aus. Die Klassensieger durften dann in einem schulinternen Wettbewerb ihre Lesekompetenz unter Beweis stellen, in dem sie sowohl einen eigens bestimmten Text als auch einen Fremdtext vorlasen.

Mit Spannung und Freude erwarteten die Klassensieger Laura-Sophie Bauer (6A), Amaro Breitschaft (6B), Elisabeth Zverev (6C), Falk Wetzel (6D) und Veronika Kusin (6E) den Start des schulinternen Entscheids am 01.12.2017. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Wendel wurde die Reihenfolge der Kandidaten gezogen.

Und dann war es endlich soweit, die Vorleserinnen und Vorleser waren an der Reihe. Bevor sie mit dem Lesen begannen, stellten sie zunächst ihre mitgebrachten Lektüren vor, um den Mitstreitern und der Jury einen kurzen Einblick in die unterschiedlichen Geschichten zu geben. Im Anschluss daran hieß es, spannend und überzeugend vorzulesen. Alle fünf konnten dabei das Publikum begeistern, so dass die Entscheidung schwer fiel. Nur mit wenigen Punkten Vorsprung schaffte es Falk Wetzel schließlich, den Sieg für sich einzuholen. Er überzeugte die Jury, bestehend aus Frau Wendel und Frau Schwanfelder, sowohl beim Vorlesen aus seiner eigenen Lektüre „Beast Quest“ als auch beim Vorlesen des Fremdtextes aus dem Buch „Echte Helden haben immer einen Plan B“.

Unter großem Applaus wurden anschließend jedem Gewinner eine Urkunde und ein magnetisches Lesezeichen als Präsent überreicht. Der Schulsieger durfte sich zudem über einen Gutschein der Buchhandlung Rupprecht freuen und qualifizierte sich für den Regionalentscheid im Frühjahr 2018.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer und an den Elternbeirat, der den Vorlesewettbewerb finanziell unterstützte.  

 

Helen Schwanfelder & Corinna Wendl

 

 

 

7d besucht die Amberger Tafel - „Helfen bedeutet tätig werden“

Dass dies nicht nur leere Worte sind, davon konnte sich die Klasse 7d am 23.11.2017 mit ihrer Lehrerin Frau Hauser beim Besuch der Amberger Tafel überzeugen.

Die Tafel versteht sich als Angebot, um das Leben für Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, ein wenig leichter zu machen. Auch in Amberg gibt es Menschen, die auf diese regelmäßige Unterstützung angewiesen sind.

Die Mitbegründerin der Amberger Tafel, Frau Buschhausen, erklärte der Gruppe in einem kleinen Vortrag sehr anschaulich die Organisation und Arbeit vor Ort; dabei führte sie durch die Räumlichkeiten wie den Ausgaberaum und die Kellerräume und erläuterte dabei, wie der Verein arbeitet und beantwortete alle Fragen, die sich im Laufe der Führung ergaben.

Sie beschrieb, dass u.a. Lebensmittel gespendet werden, die minimal über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen oder Fehler an der Verpackung aufweisen. Die Amberger Tafel unterhält gute Kontakte zu ortsansässigen Firmen, die die Tafel bereitwillig unterstützen.

Bei diesem Besuch konnten die SchülerInnen miterleben, wie die Waren von ehrenamtlichen Helfern antransportiert, kontrolliert, verpackt und für die wöchentliche Ausgabe an zwei Tagen vorbereitet wurden. Dieser große persönliche Einsatz der vielen Helfer hat die SchülerInnen nachhaltig beeindruckt und darüber nachdenken lassen, wie wichtig der „Dienst am Menschen“ im alltäglichen Leben ist.

Zudem wurde den SchülerInnen deutlich, dass vielen Unternehmen der Region neben dem Gewinnstreben auch die Solidarität ein Anliegen ist.

Fairtrade Workshop

Seit vergangenem Schuljahr gibt es an der Schönwerth-Realschule das Wahlfach „Fairtrade“. Das Interesse seitens der Schüler ist riesig und so haben sich für das laufende Schuljahr 48 Mädchen und Jungen für dieses Wahlfach gemeldet. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl findet der Unterricht nicht wöchentlich, sondern in Form von mehreren Workshops statt. Unter der Leitung von Corinna Wendl und Dagmar Gawinowski stand am 21.11.2017 von 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr der erste Workshop des Schuljahres an. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Kollhoff, der das Schulfach „Zukunft“ unterrichtet und der Fairtrade-Experte der Schule ist.

Zunächst trafen sich alle Teilnehmer zu einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Teammitglieder, die das Wahlfach bereits zum zweiten Mal belegen, wiesen im Anschluss die „Neuen“ in die Arbeit des Fairtrade-School-Teams ein. Je nach Interesse formierten sich Gruppen, die gemeinsam Ideen für Aktionen im laufenden Schuljahr sammelten. Diese wurden danach im Plenum präsentiert.

Dr. Kollhoff wies in diesem Zusammenhang auf den Zukunftskongress hin, der im Juli 2018 an der Schönwerth-Realschule stattfinden wird und an dem sich die Mitglieder des Fairtrade-School-Teams in Form von Workshop-Angeboten beteiligen werden.

Ein Vorschlag für eine Aktion, der bereits im vergangenen Schuljahr von den Schülern gekommen war, wurde anschließend in die Tat umgesetzt - das Kochen eines Vier-Gänge-Menüs aus Fairtrade-Produkten. Gemeinsam hatte man sich im Vorfeld für die Rezepte entschieden und die Zutaten dafür eingekauft. Ab 16:00 Uhr ging es in der Schulküche im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Pünktlich um 18:00 Uhr konnte Schulleiter Matthias Schall zusammen mit Konrektor Michael Brunner das Schlemmer-Büffet eröffnen.

Die Menü-Karte sah wie folgt aus:

Appetizer: Mango-Joghurt-Lassi

Vorspeise: Tomaten-Bruschetta mit selbst gebackenem Parmesan-Brot

Hauptspeise: Linguine mit Paprika-Sugo und vegetarischen Schnitzel-Streifen

Nachspeise: Schoko-Frucht-Spieße und gebackene Bananen im Kokosmantel

Nachdem (beinahe) alles verspeist und in der Küche der Urzustand wieder einigermaßen hergestellt war, hatten die Workshop-Leiter noch eine kleine Überraschung für die Schüler parat – einen Gitarristen, der den Abend mit ein paar gemeinsam gesungenen Liedern gemütlich ausklingen ließ.

Nacht des Amberger Schulsports

In jeder Hinsicht kurzweilig, abwechslungsreich und sportlich - 470 Kinder aller 14 Amberger Schulen präsentierten sich bei der achten Nacht des Schulsports.
"Wir zeigen an diesem Abend die vielfältigen sportlichen Aktivitäten an den Amberger Schulen", hieß es in der Ankündigung. Selbst hoch gesteckte Erwartungen wurden in der voll besetzten Trimax-Halle nicht enttäuscht.
Unsere Schönwerth-Realschule wurde dabei durch das Profilfach Fußball der 5. Jahrgangsstufe vertreten. Bereits nach wenigen Wochen des Trainierens stand bei den neuen Fünftklässlern das erste Highlight mit dem Auftritt am Abend des Schulsports auf dem Programm. Trotz Lampenfieber meisterten die 43 Schülerinnen und Schüler ihre einstudierten Technik-Übungen sicher und genossen anschließend den verdienten Applaus des zahlreichen Publikums.

Fit und aktiv mit Viktoria Rebensburg

Ein besonderes Highlight konnten die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe am 16. und 17. November 2017 erleben, kam da doch die mobile Erlebniswelt von Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg zu ihnen an die Schönwerth-Realschule. Die Kinder erfuhren dabei am eigenen Leib, dass Viktoria in einem Sportlerjahr die gleichen Phasen erlebt wie sie in einem Schuljahr. Das anstrengende Training, aufregende Wettkämpfe und die anschließende Erholungsphase sind vergleichbar mit Hausaufgaben, Prüfungen und Ferien.

Um das bewältigen zu können, müssen Sportler und Schüler gleichermaßen fit sein. Das erreichen sie durch vielfältige Bewegung, gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorge, Entspannung sowie durch mentale Stärke.

Genau diese fünf Themen wurden den Kindern in fünf spannenden Erlebnissegmenten nähergebracht. Spielerisch durften die Schüler ihre Koordination und Ausdauer unter Beweis stellen, zum Beispiel bei einem Wissensquiz auf dem Mountainbike. Auch die zielgruppengerechte Auseinandersetzung mit dem Thema „gesunde Ernährung“ anhand einer dreidimensionalen Nahrungspyramide durften sie austesten. Ein weiterer Bereich: die Entspannung. Im Ruheraum einfach mal die Augen schließen, dem Alltag entfliehen und den Leistungsdruck hinter sich lassen. Dadurch konnten die Schüler zur Ruhe kommen und neue Energie tanken, „leider“ wieder für den gewohnten Schulalltag, denn nach zwei Schulstunden war das Projekt schon zu Ende. Auch wenn der eine oder andere noch gerne länger auf den Liegen geblieben wäre…

Webinar Risiken und Gefahren des Internets

In der Woche nach den Herbstferien begann eine Vortragsreihe zum Thema „Risiken und Gefahren des Internets“ für alle Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe, die Frau Gesa Stückmann, eine Rechtsanwältin aus Rostock, leitete. In Form eines Webinars (= Seminar im Internet, bei dem sich Moderator und Teilnehmer per Liveübertragung direkt austauschen und offene Fragen klären können) erklärte die Anwältin unseren Schüler, dass diese mit ihrem oftmals sehr unreflektierten Umgang mit ihrem Handy nicht nur sich selbst sondern auch ihre Klassenkameraden und Freunde in Gefahr bringen. Frau Stückmann, die bereits etliche jugendliche Cybermobbingopfer rechtlich vertreten hat, zeigte in ihrem Vortrag die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Folgen bei einem nachgewiesenen Tatbestand auf. Vielen unserer Schüler war beispielsweise das Recht am eigenen Bild als solches kein Begriff. Bei jedweder Veröffentlichung eines Fotos müssten sie die Zustimmung der abgebildeten Person einholen. Auch bei kleineren Gruppen, in denen die Personen einzeln erkennbar sind, ist die Zustimmung von allen Abgebildeten zwingend erforderlich. Dies gilt auch, wenn man ein Bild nur per WhatsApp oder Snapchat verschickt. Auch war den Schülern so nicht bewusst, dass bei unter 14 Jährigen nicht die Eltern zwangsweise bei einem Vergehen haften müssen. Dass auch viele Computerspiele, obwohl sie die USK (=Unterhaltungssoftware-selbstkontrolle) ab 0 oder ab 6 Jahre haben, nicht unbedenklich auf die Computer der Schüler herunterladbar sind, erörterte die Anwältin. In diesen Spielen finden sich oft Werbungen für Computerspiele mit der USK weit über 6 Jahre, sodass schon Kleinkinder mit Auszüge von ShooterSpielen u.v.a. in Berührung kommen, die für ihre Altersklasse überhaupt nicht freigegeben sind. Zudem besitzen annähernd alle online-Computerspiele eine Chat-Funktion, die oftmals von Pädophilen genutzt wird, um mit Kindern in Kontakt zu treten.  All dies wurde den Eltern, die auch die Möglichkeit hatten, an einem von zwei Abendterminen anwesend zu sein, dargelegt. Am Ende gab die Rechtsanwältin sowohl den Schulklassen als auch den Eltern zahlreiche Tipps, wie sie sicher mit den neuen Medien umgehen können.

Wir sind Oberpfalz-Sieger!

Unsere Schule wurde am 20.10.2017 feierlich in Regensburg durch das Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz zum Sammlungs-Sieger der Oberpfalz gekürt. Ein tolles Spendenergebnis von knapp 700 € für die Schullandheime des Regierungsbezirks verhalf uns dabei auf das Siegertreppchen.
Die Schullandheime benötigen als Orte der Begegnung und des Miteinanders besonders viel Pflege und finanzielle Hilfe. Hierbei ist es unseren letztjährigen Fünftklässlern gelungen, bei der 68. Schullandheim-Sammlung das beste Sammelergebnis aller Realschulen in der Oberpfalz zu erzielen. Die Urkunde und ein Verrechnungsscheck in Höhe von 50 € wurden stellvertretend für unsere Schulfamilie von den Schülerinnen Malin Jacobi und Laura-Sophie Bauer (Klasse 6A) sowie ihrer Lehrerin Ines Bombach in Empfang genommen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülern und Eltern, die sich für den Erfolg der Schule eingesetzt und großzügig gespendet haben. So bleiben auch weiterhin für die Schüler unserer fünften Klassen unvergessliche Tage im Schullandheim garantiert…

Besuch der Partnerschule in Zbiroh

Am Mittwoch, den 11.10.2017, trafen wir uns bereits in aller Frühe (6:45 Uhr!) – erwartungsvoll, aber doch noch ziemlich verschlafen - um zum Gegenbesuch nach Tschechien zu starten. Mit der netten Busfahrerin am Steuer und den tollen Lehrerinnen Frau Böhm und Frau Weissová machten wir uns auf den Weg zu der Schule nach Zbiroh.

Dort angekommen, wurden wir auf das Herzlichste empfangen. Unsere Austauschgeschwister zeigten uns ihre Schule, die im Vergleich zu unserer doch recht überschaubar ist. Da es sich um eine Gesamtschule handelt, waren auch „Kleine“ (Grundschüler) anwesend, die wir besonders süß fanden. Jeder bemühte sich, uns wenigstens ein „Guten Morgen“ auf Deutsch hinterher zu rufen. Im Anschluss durften wir uns in der Schulkantine stärken. Die uns unbekannte Suppe verursachte nur im Vorfeld Magenschmerzen, wir haben tapfer alles probiert und es nicht bereut. Auch das gemeinsame Mittagessen – vom Erstklässler bis zur Schulleiterin essen alle im gleichen Raum – war für uns eine neue Erfahrung.

Danach besichtigten wir das örtliche Feuerwehr-Museum. Hier muss erwähnt werden, dass der Begriff „Museum“ eigentlich untertrieben ist: Neben vielen musealen Feuerwehrgefährten und -geräten - v.a. aus Tschechien, der Ex-DDR und der ehemaligen Sowjet-Union – gab es auch modernste Lösch- und Rettungstechnik zu bestaunen, die keineswegs nur Ausstellungszwecken dient, sondern sehr wohl in Benutzung ist. Den Jungs gefiel v.a. ein Lösch-Panzer; auch Lösch-Roboter gibt es dort. Zbiroh ist sozusagen das „Feuerwehr“-Zentrum für ganz Tschechien.

Dann besichtigten wir das Dreikaiserschloss, das bereits seit Jahrhunderten über Zbiroh thront und seine größte Touristenattraktion darstellt. Unser wirklich sehr kundiger Führer konnte uns die Geschichte von den Tempelrittern über die Habsburger, Nationalsozialisten und sonstige spätere militärische Nutzung bis heute sehr anschaulich vermitteln. Erst weit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde diese großartige Sehenswürdigkeit für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Besonders beeindruckt hat uns auch der tiefste Brunnen Europas im Burghof. Heute wird das Anwesen v.a. als Hotel, Ausflugsziel und für Events genutzt.

Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.

An zweiten Tag machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Prag (Praha). Dort besichtigten wir die Prager Burg, den Veitsdom sowie das „Goldene Gässchen“. Leider versperrten uns die Touristenmassen oft den Blick auf die eigentliche Sehenswürdigkeit und man musste ständig Obacht geben, die eigene Gruppe nicht zu verlieren. Auf dem Burgberg wurden wir auch sorgfältigst von tschechischen Soldaten beschützt. Im Gegenzug achteten wir darauf, dass wir nicht vergaßen, auch nur einen von ihnen NICHT zu fotografieren…

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