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Talenteschmiede an der SRS

Heute war Herr Sebastian Wittmann von der NaturTalent Stiftung an der Schönwerth-Realschule zu Gast und brachte den Neuntklässlern in einem einstündigen Impulsvortrag näher, warum es für die Berufswahl enorm wichtig ist, sich seiner Stärken bewusst zu sein. Die NaturTalent Stiftung wird durch den Gewinnsparverein der Sparda-Bank München eG finanziert, sodass möglichst viele Schülerinnen und Schüler in Oberbayern die Möglichkeit erhalten, an der Talenteschmiede, dem eintägigen Intensivseminartag zur Talente-basierten Berufs- oder Studienorientierung, teilzunehmen.

Auf die Suche nach den eigenen Stärken können sich nun erstmals auch 24 Neunklässler der Schönwerth-Realschule  dank der finanziellen Unterstützung der Sparda-Bank Ostbayern eG machen. So wird der Intensivseminartag stark bezuschusst, sodass am Ende für jede Schülerin/jeden Schüler nur mehr ein Eigenanteil von 25€ bestehen bleibt. Beide Seminartage werden im Januar mit einer Gruppengröße von 12 Schülern an einem Samstag an der Schönwerth-Realschule durchgeführt. Die Teilnehmer hierfür werden nach der Anmeldung im Losverfahren ausgewählt.

Frau Seberak, die Filialleiterin der Sparda-Bank Amberg, überreichte Herrn RSD Schall und Frau BerRin Ohland den Scheck.

Ausgezeichneter Schwimmunterricht

Schönwerth-Realschule prämiert!

MÜNCHEN. Tausende Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2018/2019 erfolgreich ihre Fähigkeiten im Schwimmabzeichen-Wettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ unter Beweis gestellt und Schwimmabzeichen vom Seepferdchen über Bronze, Silber und Gold erworben. 66 Schulen im Freistaat können sich nun über eine Prämie von 300 bis 500 Euro für besonders herausragende Wettbewerbsleistungen ihrer Schülerinnen und Schüler freuen. Ebenfalls wird pro Kategorie ein Sonderpreis für die jeweils höchste Anzahl an Schwimmabzeichen vergeben.

Kultusminister Michael Piazolo betont: „Ich freue mich, dass so viele motivierte Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern am Schwimmabzeichen-Wettbewerb teilgenommen haben. Denn mir ist es sehr wichtig, dass unsere Kinder und Jugendlichen zu sicheren Schwimmern werden. Dabei ziehen wir alle an einem Strang – Eltern, Schulen, Wasserrettungsorganisationen und Schwimmvereine!“ Den ausgezeichneten Schulen gratuliert er: „Das Motto ‚Mit Sicherheit mehr Wasserspaß‘ haben unsere Kinder und Jugendlichen mit Erwerb des Abzeichens verinnerlicht. Ob Seepferdchen oder Schwimmabzeichen in Gold: Herzlichen Glückwunsch zu dieser außerordentlichen Leistung!“

Vermittlung von Schwimmfähigkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Die Vermittlung von Schwimmfähigkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Schulen leisten hier einen wichtigen Beitrag. So ist in Bayern der Schwimmunterricht in allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen fester Bestandteil des Sportunterrichts. Der Schwimmunterricht an bayerischen Schulen zielt darauf ab, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie sie sich sicher im Wasser bewegen und auch im Notfall anderen helfen können. Dazu gehören neben verschiedenen Schwimmtechniken auch elementare Bade-, Sicherheits- und Hygieneregeln und grundlegende Fertigkeiten der Selbst- bzw. Fremdrettung aus dem Bereich des Rettungsschwimmens.

Schwimmabzeichen-Wettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“

Der Schwimmabzeichen-Wettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß!“ ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Bayerischen Schwimmverbands, der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes und des Landesverbands Bayern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Der Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schularten bis Jahrgangsstufe 10. Die Schwimmabzeichen können sowohl in der Schule als auch in der Freizeit, d. h. in Schwimmvereinen und Ortsgruppen der Wasserwacht und der DLRG, abgenommen werden. Innerhalb der einzelnen Schularten werden beim Schwimmabzeichen-Wettbewerb die jeweils ersten drei Schulen in jeweils fünf an der Schulgröße ausgerichteten Kategorien mit einer Prämie von 300 bis 500 Euro ausgezeichnet.

(Bild: pixabay.com vom 25.10.2019)

Es gruselt an der SRS

In diesem Schuljahr wurde die von der SMV für alle 5. bis 7. Klassen veranstaltete Halloween-Party am Dienstag vor den Herbstferien durchgeführt. Die Besucherzahl spricht erneut für sich, denn gegen 16:00 Uhr fanden sich etwa 300 Geister, Hexen und Vampire in den gruseligsten Verkleidungen in der Aula ein, um gemeinsam zu feiern.

Die Schülersprecher und das gesamte SMV-Helferteam hatten bereits im Vorfeld alles dafür getan, dass die Party ein voller Erfolg wird. Und so war pünktlich zu Beginn die Aula fast schon professionell dekoriert, die Musikanlage aufgebaut sowie reichlich Essen (Sandwiches, Hotdogs, Donuts, u.v.m.) und Trinken (z. B. Halloween-Bowle mit eingelegten „Augäpfeln“) vorhanden. Mittels Partyspielen (dem „Robben-Tanz“, dem „Kusswalzer“ und zweier Pinatas) kam sofort Stimmung auf und die Tanzfläche war vier Stunden lang voll besetzt. Zwischendurch brachten drei Schüler der 8a die Party-Gäste mit ihren schier unglaublichen Kartentricks zum Staunen. Irgendwann ließen sich auch die Lehrkräfte und Referendare, die sich dankenswerterweise als Aufsichten eingetragen hatten, nicht mehr halten. Als Vortänzer heizten sie dem Publikum so richtig ein. Und so wurde gesungen, gefeiert und getanzt bis in die Abendstunden. Höhepunkt war schließlich die Maskenprämierung, bei der es aufgrund der vielen kuriosen Verkleidungen nicht leicht fiel, einen Sieger zu küren.

Dank der vielen Helfer war bereits 45 Minuten (absolute Rekordzeit!!!) nach Party-Ende im Schulhaus der „Urzustand“ wiederhergestellt. Das Engagement der Schülersprecher und SMV-Helfer kann an dieser Stelle nicht genug gelobt werden.

Friday for future 2.0

Ein Wandertag der anderen Klasse. Ein klasse Wandertag. Die Klasse 10B unter Leitung von Frau Hollenbach nutzte den Freitag des ersten Wandertages, um sich für unsere Umwelt mit Tatkraft einzusetzen. Hoffentlich dringt diese Nachricht auch an die rücksichtslosen und ignoranten Raucher vor, die ihren Müll einfach in unserer Umwelt entsorgen. Mehr zu dieser tollen Aktion und ihrer Initiatorin Karin Meixner-Nentwig auf den Seiten von ONetz unter https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/wandertag-realschueler-sammeln-zigarettenkippen-id2843281.html

Feuer in der 10F

Am Freitag der ersten Schulwoche war bereits Wandertag und wir (Klasse 10 f) hatten die Feuerwehr in Amberg, gegenüber dem ACC, als Ziel.

Gespannt, was uns erwartet, machten wir uns auf den Weg und pünktlich um 9:00 Uhr wurden wir dort von den beiden Feuerwehrmännern, Tobias und Daniel, freundlich begrüßt.

Nach einer kurzen Einführung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine wurde durch das Gebäude geführt, die andere begab sich nach draußen, um selbst aktiv zu werden.

Im Gebäude wurden wir in die Notrufzentrale geführt, waren sogar im Raum für Atemübungen, konnten den großen Umkleideraum mit der Ausrüstung der Feuerwehrleute bewundern und waren schließlich sehr angetan von der großen Fahrzeughalle. Hier stehen alle Einsatzwägen und wir durften uns bei den ganz großen in das Führerhaus setzen. Auch das umfangreiche Inventar dieser Wägen konnten wir begutachten und sogar in die Hand nehmen.

Die Gruppe draußen absolvierte zuerst ein Geschicklichkeitsspiel aus der Feuerwehrausbildung. Aufgabe war, durch genaue Anweisungen an die Bediener der mittels Kompressoren betriebenen vier Luftkissen, eine Billardkugel durch ein Labyrinth zu befördern. Danach kam der Höhepunkt: Bei einem kaputten Wagen waren die Scheiben zu zertrümmern und die Beifahrertür aufzuschneiden.

Beendet wurde das Ganze mit Blaulicht und Martinshorn.

Viel zu schnell vergingen die beiden Stunden bei der Feuerwehr und ein paar unserer Mitschüler zeigten sich besonders interessiert. Vielleicht werden sie selbst mal so gute Feuerwehrmänner wie Daniel und Tobias!             

Eine Schultüte zum ersten Schultag

Unser Schulleiter Herr Schall ließ es sich heute nicht nehmen, unsere neuen Fünftklässler persönlich kurz zu begrüßen. Als Geschenk gab es für jeden eine kleine Schultüte mit nützlichem und leckerem Inhalt. Wir freuen uns über 135 neue Schüler in fünf Klassen. Wie immer sind unsere Forscher- und Fußball-Profile heiß begehrt, aber auch unsere neue "Kitchen-Crew" mit über 30 Schülerinnen, aufgeteilt auf zwei Gruppen, wird uns sicher das ein oder andere heiße Süppchen kochen.  

Ausgezeichnete Verbraucherprofis

Im Rahmen des Wahlfaches „Verbraucherprofi“ haben die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse an dem Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ teilgenommen. Jede beteiligte Schule bearbeitete eigenverantwortlich zwei Themenfelder der Verbraucherbildung.

Die Jugendlichen erstellten zu den Themen „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“ sowie „Faire und gesunde Ernährung“ zwei Videoclips, welche vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) bewertet wurden. Die Betreuung des Projekts übernahm Herr StR (RS) Jörg Grüssner.

Für die kreativen Beiträge und das Engagement wurde die Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule daher vom Verbraucher Service Bayern sowie den beiden Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie Unterricht und Kultus zu einer Auszeichnungsveranstaltung am Dienstag, den 23. Juli 2019, in den Spiegelsaal in der Regierung der Oberpfalz nach Regensburg eingeladen.

Als Anerkennung erhielten alle Ausgezeichneten eine Urkunde "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" sowie ein Türschild. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.

Mehr als nur Glück gehabt!

Etwas außergewöhnlich fiel in der Abschlussfeier die Rede des Schulleiters aus. Kein Rückblick mit Highlights, keine euphorischen Ausführungen zu den tollen Berufschancen mit der Mittleren Reife in der Tasche. Das taten andere. Direktor Matthias Schall widmete sich dem facettenreichen Thema „Glück“.

Was ist Glück? Und gibt es ein Rezept oder eine Formel zum Glücklichsein? Diese Fragen stellte er in den Raum sprich Saal des ACC, dessen Sitzplätze angesichts der zahlreichen Absolventen, Eltern und Geschwister gerade noch ausreichten. Die Theatergruppe der Schule, die heuer ein Stück zu diesem Thema aufgeführt hatte, machte sich laut Schall Gedanken darüber, was Glück sein kann. „Sie ist beispielsweise zu dem Ergebnis gekommen, dass man wahres Glück nicht kaufen kann und auch viele Follower kein Glück verheißen“, so der Schulleiter. Das Fazit sei gewesen: „Such das Glück nicht in weiter Ferne, such’s nicht dort und such’s nicht hier, das Glück wohnt nur in dir.“

Schall beließ es nicht bei allzu grauer philosophischer Betrachtung, sondern hatte auch an den Unterhaltungswert seiner Rede bei einer Entlassfeier gedacht: „Leute, die Rockmusik und/oder Metal hören, sind glücklicher als andere. Das wollen israelische Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden haben. Frühaufsteher sind angeblich zufriedener als diejenigen, die erst spät aufwachen“, zitierte er. Und dann lachte das Auditorium hellauf: „Wer schummelt, ist glücklicher. Egal ob beim Gamen oder beim Spicken – es führt dazu, dass wir uns glücklich fühlen“, versicherte der Schulleiter.

Konrektor Andreas Rupprecht hatte bei der Begrüßung den Ratschlag passend zum Thema parat: „Suche das Glück und das Glück sucht dich.“ Im Beisein von Vertretern weiterführender Schulen, der Berufsberatung und der Handwerkskammer machte Rupprecht den jungen Leuten klar, dass sie im weiteren Leben noch viel lernen müssten. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Studienangebote vor Ort an der OTH Amberg-Weiden.

„Heute ist ein Tag des Feierns und des Dankens“, sagte OB Michael Cerny. Die Absolventen hätten sich gute Chancen für ihre Zukunft erarbeitet und ein super Fundament dafür gelegt, betonte er anerkennend. „Unsere Ausbildungswelt ist derzeit so flexibel, dass man eigentlich gar nichts falsch machen kann“, meinte Cerny. Er verwies auch auf die tollen Arbeitsplätze, die die Region zu bieten habe.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Heiko Schneider, der das Schwimmen als vergleichende Grundlage seiner Betrachtungen gewählt hatte, ermunterte die Absolventen, auch gegen den Strom zu schwimmen, denn Zivilcourage sei heute wichtiger denn je. Artig bedankte sich die Sprecherin der Absolventen, Laura Baumer, sowohl bei den Lehrern für erwiesene Hilfe, Mühe und Geduld als auch bei den Eltern, die zahlreich zur Entlassfeier gekommen waren.

An der Abschlussprüfung nahmen 177 Schüler aus sieben Klassen in allen Zweigen bzw. Ausbildungsrichtungen (Naturwissenschaftlicher Zweig, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Französisch und Werken) teil. Vier schafften die Prüfung nicht. Als Jahrgangsbeste mit einem Notenschnitt bis 1,45 wurden auf großer Bühne geehrt: Julia Geißdörfer mit 1,17, Annika Forster und Edwin Waal 1,18, Jasmin Golcer und Simon Madl 1,27, Xenia Maier und Leo Vogl 1,36, Veronika Meyer 1,40, Lea Kubitschek 1,42, Elisabeth Depperschmidt, Jessie Foster, Theresa Gebhard und Lena Wittmann 1,45. Applaus ernteten auch die Big Band, die Schulband und die Theatergruppe mit ihrem Auftritt „Was ist Glück?“.

https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/schoenwerth-realschule-verabschiedet-absolventen-id2795278.html

Tiere brauchen eine Familie

Die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8D und 8E der SRS Amberg hatten beschlossen, im Rahmen des Religionsunterrichts ein Projekt zum Thema „Verantwortung für die Schöpfung“ durchzuführen, um heimatlosen Tieren im Gailoher Tierheim zu einem neuen Zuhause zu verhelfen.

Die Lerngruppe stattete zusammen mit ihren Lehrkräften Dagmar Gawinowski und Markus Braun dem Tierheim einen Besuch ab, um dort in Zweier- oder Dreiergruppen von jeweils einem Tier Bilder zu machen und Informationen über es zu sammeln. Diese werden nun in Form von Steckbriefen in der Schule ausgehängt in der Hoffnung, erfolgreich ein paar Tiere vermitteln zu können. Die soeben angesprochenen Steckbriefe findet ihr bzw. finden Sie auch in den Dateien im Anhang. Es lohnt sich wirklich die Dateien zu öffnen und einen Blick darauf zu werfen!

Die Klasse hofft, dass ihr durch dieses Projekt die erfolgreiche Vermittlung möglichst vieler Tiere gelingen wird.

Für all diejenigen, die sich direkt im Tierheim näher informieren möchte: Es hat jeden Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und jeden Samstag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet und bietet die Gelegenheit, einzelne Tiere näher kennenzulernen.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Simon, die als Mitarbeiterin des Tierheims die wirklich interessante Führung geleitet hat und geduldig alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete. Ein besonderer Dank gilt aber auch und vor allem den Jugendlichen, die in ihrer Freizeit (auf freiwilliger Basis!) die Steckbriefe erstellt haben und dem Tierheim zudem noch eine großzügige Spende zukommen ließen.  

In den Steckbriefen finden Sie mehr Informationen über diese lieben Tiere.

Alle diese Tiere suchen eine neue Familie!

Ritmo caribeño

Von heimatlichen Klängen über den Sound Hollywoods zum ritmo caribeño

- Franz Xaver von Schönwerth – Realschule wartete am traditionellen Musischer Abend mit breit gefächertem Programm auf –

 

Nach einem Flashmob der Big Band zu „Viva la vida“ von Coldplay begrüßte Schulleiter Matthias Schall die Gäste in der mehr als gut gefüllten Aula. Danach erweiterte die Big Band ihr Instrumentarium um Xylophon und diverse Percussioninstrumente und betonte mit „The Groovemeister“ auch ihre rhythmische Souveränität. Leiter dieses Ensembles ist Anton Lottner, der anschließend auch das Mikrofon übernahm und in gewohnt informativer und humoriger Weise durchs Programm führte. Es folgten Beiträge am Flügel, wobei es eine Freude ist, die stetige musikalische Entwicklung unserer Schüler zu verfolgen: Sowohl Andrea Reinhart (9c) als auch Thorsten Wallner (9b) demonstrierten erneut, dass sie den musikalischen Kinderschuhen längst entwachsen sind und ihren individuellen Weg zu Künstlerpersönlichkeiten beschritten haben. Andrea Reinhart konnte mit „Wind“ wieder ihre lyrische Seite zeigen und spiegelte hierdurch, dass die feine Nuancierung ihr Spezialthema ist. Thorsten Wallner blieb mit „The game is on“ aus „Sherlock Holmes“ und „Time“ aus „Inception“ der Filmmusik treu und nutzte von filigraner Fingertechnik bis hin zu kraftvollen Harmonien die Klangmöglichkeiten des Instruments voll aus. Nach diesem Ausflug nach Hollywood führten einige Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5e zurück in die Heimat: Begleitet von Paul Willner am Akkordeon trugen sie nicht nur bayerisches Liedgut wie „Mir san vom Wald dahoam“ und „Bergvagabunden“ vor, sondern präsentierten auch optisch die volle Kollektion der bayerischen Trachtenmode. Danach gesellten sich weitere Schülerinnen und Schüler der Klasse dazu, um mit einem „Tom Kit“ die Klangmöglichkeiten der Boomwhakers – einem im Musikunterricht häufig eingesetzten Instrument zur Rhythmusschulung – zu demonstrieren. Aaron Hertz setzte zusätzliche Akzente am Drum-Set. Elli Martel (8e), gesanglich unterstützt von Annika Stromm (8b), stellte anschließend sowohl ihre gesanglichen als auch ihre pianistischen Fähigkeiten unter Beweis, man könnte meinen, sie trete in die Fußstapfen von Adele … Ihre Deutsch-Hausaufgaben gemacht hatten unsere Fünftklässler: Eine Auswahl aus 5a, b, c und d zeigte, dass es durchaus möglich ist, Goethes „Zauberlehrling“ auswendig zu beherrschen, vorausgesetzt, man darf ihn rappen … so groovy „wallte“ er wohl noch nie! Im Anschluss betrat erneut Annika Stromm die Bühne, diesmal zusammen mit Nina Groher (8b), beide allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen aufgrund ihres „Gangsta“-Outfits. Synchron und kraftvoll boten sie zu „Lie to me“ einen stilechten Street-Dance dar, gegen Ende unterstützt von Fünftklässlern aus dem Publikum. Marco Übler – in Volksmusikkreisen einschlägig bekannt – hatte sich zur Unterstützung Julian Baumgartner, einen unserer Absolventen aus dem letzten Schuljahr, geholt und brachte mit spontaner Hilfe von Leo Neller (8e), dem Schlagzeuger unserer Big Band, Kirwa-Stimmung in die Schul-Aula. Es folgte die Schulband unter Leitung von Wolfgang Petrig – neben der Big Band das zweite feste Ensemble unserer Schule. Vanessa Segerer (9f) eröffnete mit dem eher melancholischen Song „Apologize“, den sie nicht nur selbst sang, sondern auch am Piano gestaltete. Danach übernahm Elli Martel (8e) das Mikrofon und brachte – wen wundert´s? Siehe oben! – „Rolling in the deep“ von Adele zu Gehör. Die Songs dieser Interpretin scheinen ihr auf den Leib geschrieben zu sein. Auch das abschließende „Legendary“ konnte sich absolut hören lassen, Elli ist eben eine gestandene Frontfrau, die auch gerne mit dem Publikum flirtet – natürlich rein professionell. Die begleitenden Musiker blieben zwar optisch bescheiden im Hintergrund, bildeten aber akustisch den perfekten Rahmen für ihre Sängerin. Souverän und rhythmisch sicher gestalteten Daniel Birner (9c) am Bass sowie Roman Klein (10a) und Cornelius Lohner (6e) an Drum-Set und Cajón ihre Partien und gaben ihren Sängerinnen das nötige Rückgrat. Zum Schluss musizierte – wie bereits am Anfang – die Big Band, jetzt ergänzt um typische Latin Percussion. Dementsprechend muteten die beiden letzten Stücke karibisch an. In „Senior Slide“ veranschaulichte Simon Vogl (5c) mit seiner Posaune die entsprechenden „slides“ mit Hilfe einer speziellen Spieltechnik, die der Fünftklässler souverän beherrscht. Schließlich kam man nicht nur harmonisch perfekt in „Havana“ an, auch die Schlagzeuger vermittelten mit virtuosen Clave-Varianten den nötigen ritmo caribeño.                                        

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