MINT21 Oberpfalzsieger

Die Schönwerth-Realschule Amberg ist Oberpfalzsieger beim MINT21-Preis 2020

Junge Menschen für Naturwissenschaften begeistern – das haben auch in diesem Jahr wieder die Preisträgerschulen des MINT21-Preises mustergültig unter Beweis gestellt. Bei der diesjährigen Veranstaltung am 24.11.2020, die auf Grund der Corona-Pandemie online durchgeführt wurde, wurden neun bayerische Realschulen für besonders kreative Projektideen in den MINT-Fächern ausgezeichnet. Kultusminister Michael Piazolo, Bertram Brossardt von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und Hubert Schurkus, Vorstand des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw), prämierten die Gewinnerschulen.

Mit ihrem Projekt "Fidget Spinner Windkraft" konnte die Schönwerth-Realschule Amberg die Jury überzeugen und wurde als Gewinner für den Regierungsbezirk Oberpfalz auserkoren.

Projektablauf:

Fidget Spinner, eine recht kurzlebige Modeerscheinung bei den Schülern. Was soll man jedoch mit den gebrauchten Exemplaren anstellen? Den Fünftklässlern im Profilfach "Forscher" kam die Idee, daraus Windräder zu bauen und somit elektrische Energie zu gewinnen. Als Ziel wurde festgesetzt, dass ein Lämpchen zum Leuchten gebracht werden soll. Folglich informierte sich die Gruppe über Geschichtliches zur Windkraft, die Grundlagen der Induktion (wie prinzipiell mechanische Arbeit in elektrische Energie umgewandelt wird), den Aufbau eines Windrades und vieles mehr. Danach planten und bauten die Schüler gemeinsam ein kleines funktionierendes Windrad, das im Betrieb noch näher untersucht wurde. Vor allem bei den verschiedensten Propellerformen, die aus unterschiedlichen Materialien gebastelt und getestet wurden, zeigten sie ein großes kreatives Engagement. Bei der Umsetzung des Generators als Herzstück der Windkraftanlage entschied man sich für die Innenpolversion, da es einfacher war Magneten in einer festsitzenden Spule rotieren zu lassen. Getestet wurden insgesamt drei selbstgewickelte Spulen. Als Antrieb diente ein leistungsstarker Ventilator, der insgesamt drei Windstärken lieferte. Auch wenn die erste Spulenversion eher ernüchternde Ergebnisse zu Tage brachte, wollten die Schüler nicht aufgeben und wickelten Spulen mit mehr Windungen. Der Erfolg war eindeutig messbar und konnte letztendlich sichtbar gemacht werden, indem eine LED zum Leuchten gebracht wurde. Die Ergebnisse wurden abschließend am digitalen schwarzen Brett im Naturwissenschaftsbereich der Schule in Form einer Power-Point-Präsentation der Schulgemeinschaft vorgestellt.

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