Weihnachtsfeier mit dem Seniorenheim

 

Seit 2002 gestalten Schüler der Schönwerth-Realschule traditionell eine Weihnachtsfeier für die Bewohner des Seniorenheims der Diakonie – ein mittlerweile fester Bestandteil der vertraglich festgelegten Kooperation zwischen dem Seniorenheim und der Realschule.

Laut Heimleitung würden die Bewohner immer schon neugierig auf den Aushang der Plakate warten, durch die die Feier angekündigt wird.

Für die diesjährige Weihnachtsfeier hatte sich die Klasse 10e freiwillig gemeldet - eine Klasse, die sich insgesamt an der Schule durch ihr überdurchschnittliches soziales Engagement auszeichnet. Als Begleitlehrkräfte waren die beiden Religionslehrerinnen Saskia Poß und Dagmar Gawinowski sowie das Religionsseminar (allen voran Studienreferendar Dominik Wittmann) mit an Bord. Zusätzlich unterstützt wurde die Truppe durch das Duo „Kreiz und quer“ (Julian Baumgartner, Klasse 10c und Moritz Koberstein, Klasse10a), das seit nunmehr drei Jahren vom Seniorenheim für diverse Veranstaltungen gebucht wird.

Ab Anfang Dezember wurde sowohl während der konfessionsübergreifend stattfindenden  Religionsstunden, als auch nachmittags an der Schule und zu Hause fleißig geprobt, gesungen, gebacken und gebastelt.

Am 18. Dezember – dem Tag der Feier selbst – fanden sich ca. 50 Senioren zusammen mit ihren Angehörigen im Speisesaal des Seniorenheims ein.

Auf dem Programm standen wieder ein lustiger erster und ein besinnlicher zweiter Teil.

Zu Beginn wurde das Lied „Fröhliche Weihnacht“ gesungen, natürlich mit der tatkräftigen Unterstützung der Bewohner. Es folgten lustige Weihnachtsgeschichten und ein Loriot-Sketch im Wechsel mit Liedern wie „Rudolph“, „Stern über Bethlehem“ oder „Mary`s boychild“.

Während der Kaffeepause servierten die Schüler den Senioren Getränke und ihre selbst gebackenen Plätzchen, für die sie großes Lob ernteten. „Kreiz und quer“ sorgte indessen für die musikalische Unterhaltung und es wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Höhepunkte des zweiten Teils waren die Weihnachtsgeschichte, die in diesem Jahr mit Kerzen erzählt wurde, und der Besuch des Heiligen Nikolaus, der heuer als Geschenk für alle Senioren aus Tontöpfen gebastelte und mit Süßigkeiten gefüllte Rentiere im Gepäck hatte. Zum Schluss sangen Jung und Alt ebenfalls traditionsgemäß gemeinsam „Stille Nacht“. Als weitere kleine Überraschung schlossen die Schüler die Veranstaltung mit einem Segenslied, das von der Klasse, die den Französischzweig besucht, in drei Sprachen vorgetragen wurde. Heimleiter Marcus Keil dankte den Schülern und Referendaren sowie den Begleitlehrkräften für ihr Engagement und überreichte den beiden Lehrkräften stellvertretend einen Blumenstrauß. Das Feedback der Senioren und Schüler fiel durchweg positiv aus. Am Ende bedankten sich die Jugendlichen bei den Bewohnern des Seniorenheims und auch bei ihren Lehrkräften dafür, eine solche Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Am besten hätte es ihnen gefallen, die Senioren so glücklich zu sehen. Bei einem gemütlichen Beisammensein bis in die Abendstunden hinein wurde schließlich schon ein Plan für die nächste Aktion im Rahmen der Kooperation geschmiedet. Im Frühjahr wollen die Schüler und Senioren gemeinsam das buddhistische Zentrum in Katzdorf und den Naturpark Höllohe in Teublitz besuchen. Und so ist im Hinblick auf diese doch recht ungewöhnliche Zusammenarbeit noch lange kein Ende in Sicht!

 

Dagmar Gawinowski

 

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